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	<title>Kurt Pompe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Pompe&amp;diff=2530354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: +Normdaten</title>
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		<updated>2021-04-24T11:40:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Bruno Pompe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1899]] in [[Kowary|Schmiedeberg]], [[Riesengebirge]], [[Niederschlesien]]; † [[1. August]] [[1964]] in [[Schweinfurt]]) war in mehreren Internierungslagern Kommandeur der Wachen oder Wachhabender. Er übte verschiedene Funktionen in Zwangsarbeitslagern für [[Juden]] in [[Schlesien]] aus. Die [[Zwangsarbeitslager]] in Schlesien sind der Öffentlichkeit noch kaum bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann F. Weiss: &amp;#039;&amp;#039;From Reichsautobahnlager to Schmelt Camp: Brande, a Forgotten Holocaust Site in Western Upper Silesia 1940-1943.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Yad Vashem Studies.&amp;#039;&amp;#039;, 39.2 (2011) {{ISSN|0084-3296}}, S. 104–105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Am 25. Oktober 1918 wurde Pompe bei [[Tournai]] (Belgien) schwer verwundet, und sein linkes Bein wurde unterhalb des Knies amputiert und mit einer Prothese versehen. 1922 zog er mit seiner Familie nach [[Nysa|Neisse]]. Über seine politische Entwicklung während der [[Weimarer Republik]] ist nichts bekannt. Von 1942 bis April 1944 ist er in Zwangsarbeitslagern für Juden in [[Schlesien]] nachweisbar, die der SS-[[Dienststelle Schmelt]] unterstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1942 war Pompe in [[Kędzierzyn-Koźle|Blechhammer]] ([[Oberschlesien]]) gefürchtet, aber nirgendwo verübte er so viele Untaten wie in [[Prady (Niemodlin)|Brande]], wo „der Hinkende“ ab Herbst 1942 bis August 1943 Wachhabender war. Dieses Lager befand sich in der Nähe des Dorfs Brande ([[Landkreis Falkenberg O.S.|Kreis Falkenberg, Oberschlesien]]). Es existierte ab Oktober 1940 und war eines der dreizehn westoberschlesischen Reichsautobahnlager für Juden, die der [[Oberste Bauleitung der Reichsautobahnen|Obersten Bauleitung der Reichsautobahnen]] Breslau unterstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv Berlin, R 4602 / 394, fol. 6; Hermann F. Weiss: &amp;#039;&amp;#039;From Reichsautobahnlager to Schmelt Camp: Brande, a Forgotten Holocaust Site in Western Upper Silesia 1940-1943.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Yad Vashem Studies.&amp;#039;&amp;#039;, 39.2 (2011) {{ISSN|0084-3296}}, S. 83–95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Übernahme dieser Lager durch die Dienststelle Schmelt etwa Mitte 1942 war Brande Durchgangs- und Krankenlager, dann vom Jahresbeginn 1943 bis zur Auflösung im August 1943 eines der wichtigsten Krankenlager dieser SS-Organisation.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann F. Weiss: &amp;#039;&amp;#039;From Reichsautobahnlager to Schmelt Camp: Brande, a Forgotten Holocaust Site in Western Upper Silesia 1940-1943.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Yad Vashem Studies.&amp;#039;&amp;#039;, 39.2 (2011) {{ISSN|0084-3296}}, S. 98–113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lagerarzt [[Hans-Werner Wollenberg]] hat Pompes Aktivitäten in Brande eindringlich geschildert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Werner Wollenberg, &amp;#039;&amp;#039;... und der Alptraum wurde zum Alltag. Autobiographischer Brief eines jüdischen Arztes über NS-Zwangsarbeiterlager in Schlesien (1942-1945)&amp;#039;&amp;#039; Pfaffenweiler, 1992. ISBN 3-89085-460-5, S. 75–115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Überlebende haben in Interviews von den furchtbaren Zuständen in Brande berichtet, für die Pompe als Kommandeur der Wachen hauptverantwortlich war. Nach der Auflösung dieses Lagers war er Wachhabender im [[Frauenlager]] in [[KZ Blechhammer|Blechhammer]] und von November 1943 bis Mai 1944 Lagerführer im [[Zwangsarbeitslager]] Schmiedeberg, das sich in [[Buschvorwerk]] befand, in unmittelbarer Nähe seines Geburtsortes Schmiedeberg (ab 1945 [[Kowary]]). In beiden Lagern terrorisierte er die Insassen und war an mehreren Morden beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann F. Weiss, &amp;#039;&amp;#039;Buschvorwerk im Riesengebirge. Eine Gemeinde in Niederschlesien von den Kriegsjahren bis zur Vertreibung.&amp;#039;&amp;#039; Herbolzheim, 2006. ISBN 3-8255-0663-0, S. 176–187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mitgliedschaft Pompes in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] lässt sich nicht nachweisen. Seinem [[Entnazifizierung]]santrag vom 23. April 1946 zufolge gehörte er der [[Organisation Todt]] und ab Herbst 1944 dem [[Transportkorps Speer]] an, in dem er den Rang eines Obertruppführers innehatte. Er stufte sich als „unbelastet“ ein und lebte bis zu seinem Tod unter seinem wahren Namen. 1951 zog er von [[Höchberg]] bei Würzburg nach [[Schweinfurt]] um, wo er mehrere Jahre als Arbeiter in der Vereinigten Kugellager Fabriken AG tätig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiss 39.2 2011 113-114&amp;quot;&amp;gt;Hermann F. Weiss: &amp;#039;&amp;#039;From Reichsautobahnlager to Schmelt Camp: Brande, a Forgotten Holocaust Site in Western Upper Silesia 1940-1943.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Yad Vashem Studies.&amp;#039;&amp;#039;, 39.2 (2011) {{ISSN|0084-3296}}, S. 113–114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als westdeutsche Justizbehörden im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen Lagerpersonal der [[Dienststelle Schmelt]] auf Pompe stießen, war er bereits verstorben. Erst 2008 konnte er identifiziert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiss 39.2 2011 113-114&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bundesarchiv Berlin, R 4602 / 394, fol. 6; Hermann F. Weiss, &amp;quot;From Reichsautobahnlager to Schmelt Camp: Brande, a Forgotten Holocaust Site in Western Upper Silesia 1940-1943.&amp;quot; In: &amp;quot;Yad Vashem Studies.&amp;quot;, 39.2 (2011) {{ISSN|0084-3296}}, S. 83–95.&lt;br /&gt;
* Hans-Werner Wollenberg, &amp;#039;&amp;#039;... und der Alptraum wurde zum Alltag. Autobiographischer Brief eines jüdischen Arztes über NS-Zwangsarbeiterlager in Schlesien (1942-1945)&amp;#039;&amp;#039; Pfaffenweiler, 1992. ISBN 3-89085-460-5, S. 75–115.&lt;br /&gt;
* Hermann F. Weiss, &amp;#039;&amp;#039;Buschvorwerk im Riesengebirge. Eine Gemeinde in Niederschlesien von den Kriegsjahren bis zur Vertreibung.&amp;#039;&amp;#039; Herbolzheim, 2006. ISBN 3-8255-0663-0, S. 157–200.&lt;br /&gt;
* Hermann F. Weiss: &amp;#039;&amp;#039;From Reichsautobahnlager to Schmelt Camp: Brande, a Forgotten Holocaust Site in Western Upper Silesia 1940-1943.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Yad Vashem Studies.&amp;#039;&amp;#039;, 39.2 (2011) {{ISSN|0084-3296}}, S. 81–119.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1140179616|VIAF=2308150647102510860005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pompe, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Lagerkommandant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pompe, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pompe, Kurt Bruno (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KZ-Wächter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kowary|Schmiedeberg]], [[Riesengebirge]], [[Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. August 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schweinfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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