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	<title>Kurt Pohle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-04-13T18:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Beruf: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PohleKurt.jpg|mini|hochkant|Kurt Pohle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Pohle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1899]] in [[Forst (Lausitz)]]; † [[3. November]] [[1961]] in [[Neumünster]]) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Pohle, der [[evangelisch]]en Glaubens war, arbeitete nach der Volksschule als Textilarbeiter. Er nahm als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, in dem er schwer verwundet wurde. Nach dem Krieg arbeitete er bis zum Verbot 1933 als Redakteur bei verschiedenen sozialdemokratischen Zeitungen. 1933 wurde er verhaftet und kam zeitweilig ins [[Konzentrationslager]]. Er wird von [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als Protagonist der Arbeiterbewegung und daher „oppositionell / gemeinschaftsfremd“ charakterisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 285, abgerufen am 23. September 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1939 bis 1945 nahm er am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil und kam in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach der Entlassung siedelte er sich in [[Eckernförde]] an und wirkte maßgeblich am Wiederaufbau der Eckernförder und der Landes-SPD mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pohle war Präsident des Verwaltungsrates der norddeutschen Gruppe der „[[Lignikultur]]“ sowie Vizepräsident des Deutschen Pappelvereins. Außerdem war er Vorsitzender der „Schleswig-Holstein-Hilfe für Kriegsopfer“ und des Beirates der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Versehrtensport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Pohle gehörte der SPD seit frühester Jugend an. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er in den Parteivorstand seiner Partei gewählt. Er war auch Landesvorsitzender der SPD-nahen [[Arbeiterwohlfahrt]] in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Pohle gehörte 1924 bis 1929 dem Stadtrat von [[Lubsko|Sommerfeld]], anschließend bis 1933 dem Stadtrat von [[Strzegom|Striegau]] an. Von 1930 bis 1933 war er [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] für den Wahlkreis [[Breslau]] und kurzzeitig (1932) auch [[Preußischer Landtag|Mitglied des Preußischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Pohle 1946 Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein, er vertrat im Parlament den Wahlkreis [[Rendsburg]]-Ost. Vom 11. April bis 11. November 1946 war er Vorsitzender des Ausschusses für Volkswohlfahrt. Nach seiner Wahl in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] endete 1950 seine Landtagszugehörigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Deutschen Bundestag gehörte Pohle von dessen erster Wahl [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis zu seinem Tode 1961 als stets über die SPD-[[Landesliste]] Schleswig-Holstein gewählter Abgeordneter an; als Direktkandidat des ehemaligen [[Bundestagswahlkreis Schleswig – Eckernförde|Bundestagswahlkreises Schleswig – Eckernförde]] unterlag er in dieser Zeit Gegenbewerbern. Von 1949 bis 1953 war er stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Fragen des Gesundheitswesens und vom 1. Oktober 1952 bis zum 26. Juni 1953 des „[[Untersuchungsausschuss]]es zur Prüfung der unzulänglichen Einstellung von Schwerbeschädigten bei den Bundesdienststellen“. Außerdem amtierte er vom 16. April 1951 bis 1953 und von 1957 bis 1961 als Vorsitzender und von 1953 bis 1957 als stellvertretender Vorsitzender des [[Bundestagsausschuss]]es für Kriegsopfer-, Kriegsgefangenen- und Heimkehrerfragen, dessen Name in den einzelnen Wahlperioden leicht variierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Kurt Pohle nie dem Präsidium des Bundestages angehörte, wurde er von Bundestagspräsident [[Eugen Gerstenmaier]] am 18. April 1958 kurzzeitig mit der Sitzungsleitung beauftragt, da neben sämtlichen Bundestagsvizepräsidenten auch Alterspräsidentin [[Marie-Elisabeth Lüders]] abwesend war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Der Alterspräsident: Ein Konstituierungsreglement und seine Alternativen |Verlag=Springer-Verlag |Ort= |Datum=2011 |ISBN=978-3-531-94362-6 |Seiten=214 |Kommentar=siehe Fußnote |Online=[https://books.google.de/books?id=WPMiBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA214#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de] |Abruf=2015-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Pohle war unter [[Theodor Steltzer]] vom 12. Juni bis 22. November 1946 Minister für Volkswohlfahrt und anschließend bis 29. April 1947 Minister für das Gesundheitswesen des Landes Schleswig-Holstein. Vom 28. Februar 1949 bis zum 31. Mai 1950 war er Parlamentarischer Vertreter des Landesministers für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Kurt Pohle sind der &amp;#039;&amp;#039;Kurt-Pohle-Weg&amp;#039;&amp;#039; in [[Husum]] und die &amp;#039;&amp;#039;Kurt-Pohle-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Eckernförde]] benannt. In [[Wahlstedt]] gibt es einen &amp;#039;&amp;#039;Kurt-Pohle-Gedenkstein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116260750}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116260750}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sozialminister Schleswig-Holstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116260750|VIAF=72140548}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pohle, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialminister (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eckernförde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pohle, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR, MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Forst (Lausitz)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neumünster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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