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	<title>Kurt Perels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:59:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Perels&amp;diff=1723251&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KukiHaki: Leopold Perels eingefügt</title>
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		<updated>2026-01-05T08:02:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leopold Perels eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Ferdinand Lothar Perels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1878]] in [[Berlin]]; † [[10. September]] [[1933]] in [[Hamburg]]) war ein Hamburger Professor und Richter am [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Hanseatischen Oberlandesgericht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Perels Vater war [[Ferdinand Perels]] (1836–1903), ein Berliner Jurist, der vor allem in der Marineverwaltung wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Genauere Daten siehe in den [https://www.sammlungen.hu-berlin.de/objekte/-/17184/ Sammlungen der Humboldt-Universität], in denen es auch ein [https://www.sammlungen.hu-berlin.de/objekte/portraetsammlung-berliner-hochschullehrer/13143/ Bild] gibt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein älterer Bruder war der Jurist [[Leopold Perels]], sein jüngerer Bruder der Historiker [[Ernst Perels]]. [[Friedrich Justus Perels]] war sein Neffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Perels besuchte das [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthalsche Gymnasium]] in Berlin, bevor er in [[Christian-Albrechts-Universität Kiel|Kiel]], [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Berlin]] [[Rechtswissenschaften]] studierte. Er legte 1900 seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] in Berlin ab und [[Habilitation|habilitierte]] sich im Jahr 1903 bei [[Albert Hänel]] in [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]], wo er ab 1903 als [[Privatdozent]] lehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Peter Ipsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Perels 1878–1933&amp;#039;&amp;#039; in: [[Archiv des öffentlichen Rechts]] 83 (4), S. 374–379, 374.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1908 wurde er zum außerordentlichen Professor an der [[Universität Greifswald]] berufen. 1909 erhielt er eine ordentliche Professur am so genannten allgemeinen Vorlesungswesen des [[Hamburgisches Kolonialinstitut|Hamburgischen Kolonialinstituts]], aus dem sich später Teile der [[Universität Hamburg]], insbesondere das [[Asien-Afrika-Institut]], entwickeln sollten. Mit Gründung der Universität Hamburg 1919 war Perels Inhaber des Lehrstuhls für öffentliches Recht und wurde erster [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der juristischen Fakultät.&amp;lt;ref&amp;gt;Marlis Roß: &amp;#039;&amp;#039;Der Ausschluss der jüdischen Mitglieder 1935&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Patriotische Gesellschaft von 1765|Patriotische Gesellschaft]] im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Weimarer Republik bemühte Kurt Perels sich besonders um Themen des Verfassungsrechtes, des Verständnisses um die Bedingungen des Versailler Vertrages sowie die Rolle der Polizei zum Schutze der demokratischen Verhältnisse. So war er 1927 Teilnehmer und Referent auf der Reichspolizeischulkonferenz. Im Jahr 1922 wurde er außerdem im Nebenamt Richter am [[Hanseatisches Oberlandesgericht|Hanseatischen Oberlandesgericht]] und Mitglied des [[Hamburgisches Oberverwaltungsgericht|Hamburgischen Oberverwaltungsgerichtes]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ines Oberling: &amp;#039;&amp;#039;Gelehrte aus jüdischen Familien an der Universität Greifswald im 19. Jahrhundert,&amp;#039;&amp;#039; in: [[Werner Buchholz (Historiker)| Werner Buchholz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Greifswald und die deutsche Hochschullandschaft im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2004, ISBN 3-515-08475-4, S. 164&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten legte Perels seine Richterämter nieder. Aufgrund gezielter antisemitischer Störungen seiner Lehrveranstaltung durch Studierende und der an ihn gegangenen Aufforderung, einen [[Ariernachweis]] zu erbringen, wählte Perels im September 1933 den [[Suizid]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Edmund-Siemers-Allee 1 (Kurt Perels) in Hamburg-Rotherbaum.JPG|mini|hochkant|Stolperstein vor dem Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde [[Ernst Forsthoff]] auf den vakanten Lehrstuhl von Perels berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei [[Stolpersteine]] – vor seinem Wohnhaus in [[Hamburg-Uhlenhorst]], vor der Universität Hamburg und der [[Patriotische Gesellschaft von 1765|Patriotischen Gesellschaft von 1765]] – erinnern an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Grundzüge der Seepolitik des Deutschen Ritterordens: historisch-politische Studie, 1898						&lt;br /&gt;
* Streitigkeiten Deutscher Bundesstaaten auf Grund des Artikels 76 der Reichsverfassung, E.S. Mittler Verlag, Berlin 1900						&lt;br /&gt;
* Das autonome Reichstagsrecht: die Geschäftsordnung und die Observanz des Reichstages in systematischer Darstellung. Mit einem Anhange Die Geschäftsordnung für den Reichstag in kritischer Bearbeitung, Mittler Verlag, Berlin 1903						&lt;br /&gt;
* Die Justizverweigerung im alten Reiche seit 1495, Böhlau Verlag 1904						&lt;br /&gt;
* Die Datierung des preuß. Privilegium generale de non appellando illimitatum, Reichsdruckerei 1907 						&lt;br /&gt;
* Die allgemeine Appellationsprivilegien für Brandenburg-Preussen, Böhlau Verlag Weimar 1908.						&lt;br /&gt;
* Die Errichtung eines Kolonial- und Konsular-Gerichtshofes: kritische Erörterungen, Friedrichsen Verlag, Hamburg 1910						&lt;br /&gt;
* Seekrieg und neutraler Handel: eine Übersicht, Rentsch Verlag, München 1912						&lt;br /&gt;
* Der Kampf um das Seebeuterecht: Rückblicke und Ausblicke, Gebrüder Paetel Verlag, Berlin 1915						&lt;br /&gt;
* Das alte und das neue Blockaderecht, Der Reichsbote, Berlin 1915						&lt;br /&gt;
* Das Bergrechtsabkommen vom 17. Februar/2. April 1908 und die bergrechtliche Stellung der Deutschen Kolonial-Gesellschaft für Südwest-Afrika unter besond. Berücks. d. Rechtsverhältnisse im Lüderitzbuchter Diamantsperrgebiet, Mittler Verlag, Berlin 1910						&lt;br /&gt;
* Über den hamburgischen Bürgerausschuss, Gräfe &amp;amp; Silem Verlag, Hamburg 1912						&lt;br /&gt;
* Eingeborenenrecht in den deutsche Kolonien, 1912						&lt;br /&gt;
* Die Geschäftsordnung für den Reichstag : mit Anmerkungen, gemeinsam mit Bernhard Jungheim, Heymanns Verlag Berlin 1916						&lt;br /&gt;
* Die Sonderstellung der Mitglieder des deutschen Reichstages und der deutschen Landtage dargestellt auf der Grundlage der Verfassung vom 11. August 1919, gemeinsam mit Robert Kanisch, 1920						&lt;br /&gt;
* Der Friede von Versailles und der deutsche Staat. Vortrag, Gente Verlag, Hamburg 1920						&lt;br /&gt;
* Die rechts- und staatswissenschaftliche Ausbildung der Polizeibeamten, Deutsches Polizeiarchiv, Heft 1, 1921						&lt;br /&gt;
* Einige Grundgedanken der deutschen und bremischen Verfassung. Vorträge, Lütcke &amp;amp; Wulff Verlag, Hamburg 1925						&lt;br /&gt;
* Lauenburgisch-Preußisches Vereinigungsrecht: ein Beitr. zur Lehre von d. Staatensuccession, Lütcke &amp;amp; Wulff Verlag, Hamburg 1926						&lt;br /&gt;
* Hamburgische Gesetze staats- und verwaltungsrechtlichen Inhalts, Lütcke &amp;amp; Wulff Verlag, Hamburg 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Peter Ipsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Perels&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv des öffentlichen Rechts|AöR]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 44, Jg. 1958, Heft 4, S. 375–379.&lt;br /&gt;
* [[Horst Göppinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Juristen jüdischer Abstammung im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neubearbeitete Auflage. C.H. Beck, München 1990, ISBN 3-406-33902-6, S. 236.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102091064|LCCN=no2023092673|VIAF=247036419}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Perels, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Hanseatisches Oberlandesgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Rotherbaum ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Altstadt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Perels, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Perels, Kurt Ferdinand Lothar (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Richter, Hochschullehrer in Greifswald und Hamburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. September 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KukiHaki</name></author>
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