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	<title>Kurt Partzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Partzsch&amp;diff=544806&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Me~dewiktionary: /* Leben */ Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-27T17:30:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Partzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juli]] [[1910]] in [[Dresden]]; † [[5. August]] [[1996]] in [[Hann. Münden]]) war ein deutscher [[Ingenieur]] und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;&amp;gt;Klaus Mlynek: &amp;#039;&amp;#039;Partzsch ...&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversches Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039; (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1961 bis 1974 [[Sozialministerium|Sozialminister]] und von 1970 bis 1974 stellvertretender Ministerpräsident des [[Niedersachsen|Landes Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Partzsch wurde als Sohn des Gewerkschafters und Sozialdemokraten [[Richard Partzsch]] geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt; Nach dem Besuch der Volksschule in [[Koszalin|Köslin]] und der Oberrealschule in [[Hannover]] absolvierte er zunächst eine Maurerlehre. Danach besuchte er die [[HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen|Höhere Technische Staatslehranstalt für Hoch- und Tiefbau]] in [[Hildesheim]] mit dem Abschluss als Bauingenieur. Von 1934 bis 1945 war er als Hochbautechniker auf dem Gebiet der Geophysik für die Erdölforschung im Inland und in [[Norwegen]] tätig. Seit 1946 arbeitete er als Bauingenieur für das Bauamt der Stadt Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partzsch schloss sich 1925 der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiter-Jugend]] (SAJ) an und trat kurze Zeit später in die SPD ein. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beteiligte er sich am Wiederaufbau der Partei in [[Hannover-Linden]]. Im Juli 1946 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Hannover gewählt. Kurz darauf erfolgte seine Wahl in den Vorstand des SPD-Bezirkes Hannover, dessen stellvertretenden Vorsitz er von 1954 bis 1970 innehatte. Gleichzeitig war er stellvertretender Vorsitzender des Landesausschusses der [[SPD Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 wurde Partzsch als Abgeordneter in den [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtag]] gewählt, dem er bis 1974 angehörte. Bei den [[Landtagswahl in Niedersachsen 1951|Landtagswahlen 1951]], [[Landtagswahl in Niedersachsen 1955|1955]], [[Landtagswahl in Niedersachsen 1959|1959]], [[Landtagswahl in Niedersachsen 1963|1963]], [[Landtagswahl in Niedersachsen 1967|1967]] und [[Landtagswahl in Niedersachsen 1970|1970]] errang er in seinem Wahlkreis jeweils ein [[Direktmandat]]. Vom 4. Mai 1959 bis zum 28. Dezember 1961 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und vom 10. Juni 1959 bis zum 28. Dezember 1961 Vorsitzender des Ausschusses für Haushalt und Finanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partzsch wurde am 29. Dezember 1961 als [[Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration|niedersächsischer Sozialminister]] in die von Ministerpräsident [[Georg Diederichs]] geführte Regierung des [[Niedersachsen|Landes Niedersachsen]] berufen. In dieser Funktion war er für das Gesundheits-, das Sozial- und das Bauwesen sowie für den Bereich Arbeit verantwortlich. Sein Hauptaugenmerk galt vor allem dem Ausbau von Krankenhäusern, Psychiatrien und Behinderteneinrichtungen sowie der Förderung der Altenhilfe, des Arbeitsschutzes und des sozialen Wohnungsbaus. Nach dem Bruch der 1965 geschlossenen [[Große Koalition|Großen Koalition]], der darauffolgenden Wahl [[Alfred Kubel]]s zum Ministerpräsidenten und der Bildung einer SPD-[[Alleinregierung]] übernahm er am 8. Juli 1970 zusätzlich das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten. Im Vorfeld der [[Landtagswahl in Niedersachsen 1974|Landtagswahl 1974]] unterlag Partzsch bei der innerparteilichen Aufstellung des Wahlkreiskandidaten seinem Kontrahenten [[Bruno Orzykowski]], der bereits vier Jahre zuvor eine Kampfabstimmung gegen [[Richard Lehners]] gewonnen hatte. Daraufhin gab Partzsch seinen Rückzug aus der Landespolitik bekannt. Nach der Landtagswahl und der Bildung einer [[Sozialliberale Koalition|Sozialliberalen Koalition]] schied er am 10. Juli 1974 aus der Landesregierung aus und wurde als Sozialminister von [[Helmut Greulich]] abgelöst. Das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten übernahm [[Rötger Groß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner politischen Tätigkeit unterhielt Partzsch Kontakte zu Gewerkschaften und zu den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege. Er war von 1959 bis 1986 Präsident des [[Arbeiterwohlfahrt|AWO]]-Bezirkes Hannover, von 1971 bis 1983 Präsident des AWO-Bundesverbandes und von 1983 bis zu seinem Tode AWO-Ehrenvorsitzender. Darüber hinaus war er von 1962 bis 1975 Präsident des [[Arbeiter-Samariter-Bund]]es (ASB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Partzsch war mit Hildegard Kahn (1912–1997) verheiratet und hatte zwei Töchter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://aidaonline.niedersachsen.de/ | titel=Online-Findbücher | autor=Niedersächsisches Landesarchiv | hrsg= | datum= | abruf=2012-12-17 | offline=ja | archiv-url=https://web.archive.org/web/20051027132306/http://aidaonline.niedersachsen.de/ | archiv-datum=2005-10-27 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Das Ehrenzeichen der Deutschen Ärzteschaft erhielt er 1967&lt;br /&gt;
* Die [[Marie-Juchacz-Plakette]] der [[Arbeiterwohlfahrt]] wurde ihm 1969 verliehen.&lt;br /&gt;
* Der International Humanist Award der [[Internationale Humanistische und Ethische Union|IHEU]] wurde ihm 1982 verliehen.&lt;br /&gt;
* Eine ehemalige Jugendherberge in [[Bückeburg]] wurde nach ihm benannt und dient heute unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Haus Kurt Partzsch&amp;#039;&amp;#039; als Zentrum für rehabilitative Pflege und Betreuung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.haus-kurt-partzsch.de/ | titel=Webseite Haus Kurt Partzsch | zugriff=2012-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Diederichs I]] – [[Kabinett Diederichs II]] – [[Kabinett Diederichs III]] – [[Kabinett Diederichs IV]] – [[Kabinett Kubel I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 285–286.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mlynek]]: &amp;#039;&amp;#039;Partzsch, (2) Kurt&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, [[Waldemar R. Röhrbein]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 280. ([http://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;pg=PA280&amp;amp;dq=Kurt+partzsch+1910&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=LujOUKjQKM_Ysgbx8oGwBg&amp;amp;ved=0CFgQ6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=Kurt%20partzsch%201910&amp;amp;f=false online]) über [[Google Bücher]]&lt;br /&gt;
* Klaus Mlynek: &amp;#039;&amp;#039;Partzsch, (2) Kurt.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 495f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000012046|Kurt Partzsch||Internationales Biographisches Archiv 06/1975 vom 27. Januar 1975}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/stichwort/partzsch.htm Kurt Partzsch] im [[Archiv der sozialen Demokratie]] der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* [http://www.asbkassel.de/images/uns/60/partzsch.jpg Foto von Kurt Partsch] beim Arbeiter-Samariter-Bund Kassel-Nordhessen&lt;br /&gt;
* Datenbank &amp;quot;[https://personen.niedersaechsische-bibliographie.de/person/1786771802 Niedersächsische Personen]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sozialminister Niedersachsens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108498360|VIAF=10392880}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Partzsch, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ASB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Marie-Juchacz-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Koszalin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hildesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hann. Münden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Ministerpräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Partzsch, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur und Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. August 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hann. Münden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Me~dewiktionary</name></author>
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