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	<title>Kurt Mattick - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:47:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Mattick&amp;diff=376820&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: bitte nur mit Beleg veröffentlichen</title>
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		<updated>2024-08-12T14:27:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bitte nur mit Beleg veröffentlichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P098615, Bundestag, Sitzung des Auswärtigen Ausschusses.jpg|mini|[[Hermann Kopf]] und Kurt Mattick (rechts), während einer Sitzung des Auswärtigen Ausschusses am 30.&amp;amp;nbsp;November 1968 in Berlin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Wilhelm Kurt Mattick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juni]] [[1908]] in [[Boxhagen-Rummelsburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;StA Boxhagen-Rummelsburg, Geburtsregister 843/1908&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[6. Januar]] [[1986]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Der Gürtlersohn Mattick absolvierte nach dem Besuch der Volksschule in Berlin von 1922 bis 1926 eine Maschinenbauerlehre. Anschließend arbeitete er bis zum Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] als Schlosser. Zunächst war er bis 1931 bei den [[Borsig (Unternehmen)|Borsig]]-Werken beschäftigt, später bei einem [[Ford]]-Händler. Vor 1933 war er Mitglied im [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]], in dem er zeitweise das Amt eines Lehrlingsobmanns ausübte. Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] engagierte er sich in der Gruppe [[Neu Beginnen]]. Er wurde zwar mehrfach von der [[Gestapo]] vorgeladen, aber nie verhaftet. Im Krieg zunächst von 1940 bis 1941 Soldat, wurde er bald als Schlosser bei [[Siemens]] in Berlin dienstverpflichtet. Seit 1936 war er mit der Schneiderin Elsa Thiele (1910–2009) verheiratet, der Ehe entsprang eine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;StA Berlin XIIIb Heiratsregister Nr. 305/1936&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Mattick persönlicher Referent von [[Otto Suhr]]. 1946/47 war er Angestellter der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin. Anschließend arbeitete er als Journalist bei verschiedenen sozialdemokratischen Zeitungen, um dann von 1952 bis zu seinem Einzug in den Bundestag als Handelsvertreter tätig zu sein. Von 1965 bis 1983 war Mattick Vorsitzender des Rundfunkrates der [[Deutsche Welle|Deutschen Welle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Mattick gehörte seit 1924 der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] und seit 1926 der SPD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde er Betriebsgruppenleiter der SPD in der Zentralverwaltung der deutschen Industrie in Berlin. Von 1947 bis 1952 und 1958 bis 1963 war er stellvertretender Landesvorsitzender der SPD Berlin. 1963 übernahm er dort den Landesvorsitz von [[Willy Brandt]], der im Februar 1964 zum Bundesvorsitzenden seiner Partei aufstieg. 1968 gab er ihn an den Regierenden Bürgermeister [[Klaus Schütz]] ab. Insgesamt war er von 1947 bis 1984 ununterbrochen Mitglied des Berliner SPD-Landesvorstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Mattick gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] von 1953 bis 1980 an. Vom 27. Juni 1955 bis 1957 war er stellvertretender Vorsitzender des Wahlrechtsausschusses des Bundestages, vom 2. Februar 1967 bis 1976 des [[Auswärtiger Ausschuss|Auswärtigen Ausschusses]]. Von 1969 bis 1972 war er Vorsitzender des Arbeitskreises für Auswärtige und innerdeutsche Beziehungen der SPD-Fraktion, anschließend bis 1976 des Arbeitskreises für Außen- und Sicherheitspolitik, innerdeutsche Beziehungen, Europa- und Entwicklungspolitik. Von 1976 bis 1980 schließlich war er Vorsitzender des Bundestagsausschusses für innerdeutsche Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise gehörte er auch der [[Nordatlantische Versammlung|Nordatlantischen Versammlung]], der Versammlung der [[Westeuropäische Union|Westeuropäischen Union]] und der Beratenden Versammlung des [[Europarat]]es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrengrab Potsdamer Chaussee 75 (Niko) Kurt Mattick.jpg|mini|Ehrengrab, Potsdamer Chaussee 75, in [[Berlin-Nikolassee]]]]&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Kurt Mattick wurde mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Bundesverdienstkreuz]] (1968) mit Stern (1973) und Schulterband (1983) ausgezeichnet. Mattick wurde 1973 mit der [[Ernst-Reuter-Plakette]] der Stadt Berlin ausgezeichnet und ist auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]] (Feld 037-448) bestattet worden, sein Grab war bis zum Jahr 2009 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin/Ehemalige Ehrengräber|Ehrengrab der Stadt Berlin]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seite=184}}&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 542–543.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Tabellarischer Lebenslauf bei [https://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/0000/k/k1961k/kap1_3/para2_3.html Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der SPD Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026317681|VIAF=268671289}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mattick, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neu Beginnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Bundestagsabgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Auswärtigen Ausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der WEU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied eines Rundfunkrats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ernst-Reuter-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mattick, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mattick, Richard Wilhelm Kurt (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB, MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juni 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Boxhagen-Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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