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	<title>Kurt Matthaei - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Matthaei&amp;diff=2849562&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Literaturverzeichnis ergänzt</title>
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		<updated>2025-11-24T12:11:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturverzeichnis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Matthaei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1886]] in [[Nienburg/Weser]]; † [[19. März]] [[1974]] in [[Lüneburg]]) war ein deutscher Jurist, Kommunalbeamter und [[Völkischer Nationalismus|völkisch]]-[[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] [[Politiker]] ([[Deutschvölkische Partei|DvP]]/[[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]/[[Sozialistische Reichspartei|SRP]]/[[Deutsche Reichspartei (1950)|DRP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Matthaei war der Sohn des Oberbürgermeisters von [[Hamm]] [[Richard Matthaei]].&lt;br /&gt;
Er absolvierte nach dem [[Abitur]] in Hamm ein Studium der [[Staatswissenschaft|Staats-]] und [[Rechtswissenschaft]] an den Universitäten [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haunfelder40ff.&amp;quot;&amp;gt;Bernd Haunfelder: &amp;#039;&amp;#039;Die münsterischen Regierungspräsidenten des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bezirksregierung Münster 2006, S. 40&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1907 war er Mitglied der [[Studentenverbindung]] [[StMV Blaue Sänger Göttingen]] im [[Sondershäuser Verband|SV]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sondershäuser Verband Deutscher Sängerverbindungen: &amp;#039;&amp;#039;A.H.-Anschriften-Buch. Mitglieder-Verzeichnisse sämtlicher A.H.-Verbände. Stand vom 15. April 1929.&amp;#039;&amp;#039; München 1929, S.&amp;amp;nbsp;29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Einjährig-Freiwilliger]] leistete er Militärdienst ab und nahm ab 1914 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EA619f&amp;quot;&amp;gt;Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dokumente zur Kirchenpolitik des Dritten Reiches: Bd. V: 1939-1945 Die Zeit des Zweiten Weltkriegs (September 1939–Mai 1945).&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Gütersloher Verlagshaus, 2008, S.&amp;amp;nbsp;619&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kriegsende war er in der Dortmunder Kommunalverwaltung tätig, aus der er im Mai 1930 ausschied. Danach war er Amtsbeigeordneter in [[Marl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1926 gehörte er der DVP an. Von der DVP wechselte er zum 1. November 1932 zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 1.359.089).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27880706&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1933 in den [[Provinziallandtag der Provinz Westfalen|Provinziallandtag für Westfalen]] gewählt. Nach der [[Machtergreifung|Machtergreifung der Nationalsozialisten]] übernahm er im März 1933 den Posten des Reichskommissars für [[Schaumburg-Lippe]] und wurde Bevollmächtigter beim [[Reichsrat (Deutschland)|Reichsrat]]. Bereits im April 1933 wurde er [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im [[Kreis Recklinghausen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EA619f&amp;quot; /&amp;gt; Von 1933 bis 1935 stand er dem Hauptausschuss des [[Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge|Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S. 394.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1933 wechselte er nach [[Münster]], wo er zunächst kommissarisch und am 5. Juli 1933 offiziell als [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] tätig wurde. Im Oktober 1934 wurde er als Regierungspräsident nach [[Regierungsbezirk Lüneburg|Lüneburg]] versetzt, wo er bis Anfang 1943 in dieser Funktion tätig war. In Lüneburg übernahm er zudem von 1936 bis 1938 den Vorsitz des NSDAP-Parteigerichts und von Dezember 1939 bis März 1941 den Posten des Beauftragten des [[Rassenpolitisches Amt der NSDAP|Rassenpolitischen Amtes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haunfelder40ff.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er im Juli 1943 Sonderbeauftragter des Führungsstabes Kiew. Im März 1944 wurde er in den Wartestand versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hedwig Schrulle: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltung in Diktatur und Demokratie: die Bezirksregierungen Münster und Minden/Detmold von 1930 bis 1960.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, 2008, S. 668.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand er sich in britischer Internierung, aus der er im Oktober 1947 entlassen wurde. Er wurde nach einem [[Spruchkammerverfahren]] zunächst Ende Oktober 1948 als Minderbelasteter [[Entnazifizierung|entnazifiziert]] und im März 1951 als entlastet eingestuft. Nachdem er der SRP beigetreten war, war er für diese Partei Landtagskandidat in [[Niedersachsen]] und Bezirksleiter. Im Zuge des Verbots der SRP erhielt er 1952 Redeverbot. Er übernahm nach dem SRP-Verbot 1952 den Vorsitz des &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsrings für Wahrheit und Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039; und war führend an der Gründung der SRP-Ersatzorganisation &amp;#039;&amp;#039;Unabhängiger kommunalpolitischer Einheitsblock&amp;#039;&amp;#039; (KEB) in Lüneburg beteiligt; nach einer Kandidatur für diese Partei wurde gegen ihn 1954 ein Dienststrafverfahren eingeleitet. Er schloss sich 1953 der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Aufbau-Vereinigung&amp;#039;&amp;#039; (DAV) an. Zu den [[Bundestagswahl 1953|Bundestagswahlen 1953]] und [[Bundestagswahl 1957|1957]] trat er als Kandidat erfolglos für die DRP jeweils im [[Bundestagswahlkreis Lüneburg – Dannenberg]] (Nr. 35) an. Er war 1958 Gründungsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Freien Sozialistischen Volkspartei&amp;#039;&amp;#039; (FSVP). Schließlich trat er noch der NPD bei. Im November 1958 erstritt er sich vor dem Oberverwaltungsgericht die Pension eines Landrates.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haunfelder40ff.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Art. &amp;#039;&amp;#039;Franz Georg Kurt Matthaei&amp;#039;&amp;#039;. In: Jürgen Schäfer (Bearb.), Kreis Recklinghausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Landräte des Kreises Recklinghausen von 1816 bis 1999. Eine Datensammlung&amp;#039;&amp;#039;. Archiv des Kreises Recklinghausen, Recklinghausen 2001, S. 41–44.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die münsterischen Regierungspräsidenten des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bezirksregierung Münster 2006 ([http://www.bezirksregierung-muenster.de/startseite/service/broschueren/mailform/Die_muensterischen_Regierungspraesidenten/die_muensterischen_Regierungspraesidenten.pdf bezirksregierung-muenster.de] PDF; 10,4&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783000207037 |Titel=Matthaei, Kurt |Fundstelle=M |Seiten=796–797 |KBytes=375}}&lt;br /&gt;
* Art. &amp;#039;&amp;#039;Kurt Matthaei (1886–1974)&amp;#039;&amp;#039;. In: Heinz-Georg Matuszewski: &amp;#039;&amp;#039;Die Landräte des Kreises Recklinghausen&amp;#039;&amp;#039;. Kreishausdruck, Recklinghausen 2008, S. 20–21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103507110X|VIAF=301490257}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Matthaei, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Lüneburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Recklinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Westfalen (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im SV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bevollmächtigter zum Reichsrat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Matthaei, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Kommunalbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nienburg/Weser]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lüneburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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