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	<title>Kurt Luis Hess - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-29T12:10:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Luis Hess&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1908]] in [[Erfurt]]; † [[9. Februar]] [[2010]] in [[Sosúa]]), geboren als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Ludwig Hess&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[Dominikanische Republik|dominikanischer]] [[Landwirt]] und [[Schulleiter]] [[Deutsche Staatsbürgerschaft|deutscher]] Herkunft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ila-web.de/ausgaben/334/exil-in-der-dominikanischen-republik Theo Bruns: &amp;#039;&amp;#039;Exil in der Dominikanischen Republik&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: ila-web.de, abgerufen am 23. April 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Ludwig Hess entstammte einer jüdischen [[Fabrikant]]enfamilie aus dem Bereich der Schuhbranche. Sein Großvater Louis Hess (1850–1915) und dessen Bruder Maier Hess (1849–1915) gründeten 1878 die zweitgrößte Schuhfabrik Deutschlands, die &amp;#039;&amp;#039;[[Maier &amp;amp; Louis Hess|Maier &amp;amp; Louis Hess Schuhfabrik]]&amp;#039;&amp;#039; in Erfurt. Seine Eltern waren Adolf und Elsbeth Hess, beide in Erfurt wohnhaft. Entgegen dem Wunsch seiner Familie nach einer Mitarbeit im Schuhunternehmen des Onkels [[Alfred Hess (Kunstsammler)|Alfred Hess]] (1879–1931) interessiert er sich für Sprachstudien in der [[Schweiz]]. Er lernte Französisch, Englisch und Spanisch. Zur Perfektionierung seiner Fähigkeiten bereiste er auch die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] und verschiedene europäische Länder. Nach Abschluss des Studiums war er als Reisevertreter der Schuhfabrik in Erfurt tätig. Doch das währte nicht lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1. April 1933, als [[Sturmabteilung|SA]]-Männer den [[Judenboykott|reichsweiten Boykott gegen jüdische Geschäfte]] auch in Erfurt durchsetzten, flüchtete der gerade 24-jährige nach [[Ibiza]]. Dort eröffnete Kurt Luis Hess eine Bar mit einem Restaurant namens &amp;#039;&amp;#039;Bar Puerto&amp;#039;&amp;#039;. Doch nach Ausbruch des [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkrieges]] musste er Ibiza verlassen; er übersiedelte nach [[Paris]], wo er dank seiner guten Sprachkenntnisse eine Anstellung als Pharmavertreter fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Aufenthaltsgenehmigung für Paris 1939 nicht mehr verlängert worden war, nahm er ein Angebot des dominikanischen Diktators [[Rafael Leónidas Trujillo Molina]] an, der angeblich aus humanitären Gründen 100.000 [[Juden]] aufnehmen wollte, die vor den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] flüchteten. Tatsächlich strebte Trujillo eine Vermischung der „weißen Juden mit der dunkelhäutigen Bevölkerung“ des Landes an, um diese „aufzuweißen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hess reiste per Schiff von [[Bordeaux]] nach [[Puerto Plata]], wo er Englisch an die Dominikaner sowie Spanisch an die jüdischen Flüchtlinge unterrichtete. Im Juni 1940 zog Hess nach Sosúa, wo er anfangs als Kontaktmann für die &amp;#039;&amp;#039;Dominican Republic Settlement Association&amp;#039;&amp;#039; (DORSA) arbeitete, welche die Ansiedlung von vor allem alleinstehenden jüdischen Männern vorbereitete. In der Folge baute Hess die Schule &amp;#039;&amp;#039;Cristóbal Colón&amp;#039;&amp;#039; mit auf, unterrichtete Sprachen und wurde später zum Schulleiter bestellt. Seit 2001 trägt die Privatschule seinen Namen. Zusätzlich brachte Hess es als Nebenerwerbslandwirt auf 80 Kühe. Luis Hess heiratete 1941 Ana Julia Silva aus Puerto Plata. Mit ihr hatte er zwei Söhne, und zwar Franklin, der in Deutschland studierte und später Professor für Wirtschaft wurde sowie Cecil, der in den Vereinigten Staaten studierte und Ingenieur wurde. Kurt Luis Hess war der Neffe des Kunstsammlers und Kunst-Mäzens [[Alfred Hess (Kunstsammler)|Alfred Hess]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. April 2006 wurde Kurt Luis Hess vom deutschen Botschafter in der Dominikanischen Republik [[Karl A. Köhler]] vor allem wegen seines Einsatzes für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen der Dominikanischen Republik und Deutschland mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sosuanachrichten.com/print.php?id=61 |wayback=20170117093347 |text=&amp;#039;&amp;#039;Luis Hess bekommt eine Auszeichnung&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-01-29 12:10:26 InternetArchiveBot }} in den Sosúa-Nachrichten vom 16. April 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jüdisches Museum Berlin (1999-), Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimat und Exil: Emigration der deutschen Juden nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-633-54222-1, Seite 172.&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=69065866|Nr=7|Jahr=2010|Titel=Gestorben: Luis Hess|Seiten=146|Datum=2010-02-13}}&lt;br /&gt;
* Ruth Menzel, Eberhard Menzel: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Hess: Schuhfabrikant, Kunstsammler und Mäzen, Edition Tempus&amp;#039;&amp;#039;. [[Sutton Verlag|Sutton]], Erfurt 2008, ISBN 3-86680-288-9, S. 84.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Ulrich Dillmann]], Susanne Heim: &amp;#039;&amp;#039;Fluchtpunkt Karibik. Jüdische Emigranten in der Dominikanischen Republik&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-86153-551-5 ([http://www.ila-bonn.de/artikel/ila334/juedisches_sosua.htm Rezension] von Theo Bruns in: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Lateinamerika&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://dominikanischerep.blogspot.com/search/label/Luis%20Hess%20feiert%20seinen%20100.%20Geburtstag |archive-is=20121204151000 |text=Luis Hess feiert seinen 100. Geburtstag}} in den Dom Rep Karibik News&lt;br /&gt;
* Carsten Holm: [http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,456564,00.html &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung ins Paradies. Juden-Exil in der Karibik&amp;#039;&amp;#039;]. [[Spiegel Online]] vom 26. Dezember 2006.&lt;br /&gt;
* [http://www.sosuanachrichten.com/mobi.php?id=1863&amp;amp;article=1 Luis Hess, die Legende von Sosúa] in den Sosúa-Nachrichten vom 23. April 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140954767|VIAF=120218404}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hess, Kurt Luis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirt (Dominikanische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominicaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Dominikanischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hess, Kurt Luis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hess, Kurt Ludwig (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dominikanischer Landwirt und Schulleiter deutscher Herkunft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sosúa]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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