<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Lohberger</id>
	<title>Kurt Lohberger - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Lohberger"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Lohberger&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T01:09:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Lohberger&amp;diff=1377305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Lohberger&amp;diff=1377305&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-06T14:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Lohberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juni]] [[1914]] in [[Lugau]]; † [[29. Mai]] [[2008]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Kommunist, Militär und Vorsitzender der [[Gesellschaft für Sport und Technik]] (GST).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Bergarbeiters absolvierte Lohberger von 1928 bis 1930 eine Maurerlehre. 1930 trat er dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschland]] (KJVD) und der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) bei. 1933 kurzzeitig inhaftiert, emigrierte er in die [[Tschechoslowakei]] und nach [[Österreich]], wo er illegale Grenzübertritte von Flüchtlingen organisierte und mit falscher Identität als Kurier der KPD mehrere Reisen ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] unternahm. Von 1937 bis 1939 kämpfte Lohberger im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]]. Nach einer Unteroffiziersausbildung in [[Albacete]] diente er im [[Edgar-André-Bataillon]] und im [[Thälmann-Bataillon]] unter anderem in [[Aragonien|Aragon]] und am [[Ebro]]. Im Februar 1939 ging er nach [[Frankreich]], wo er in [[Saint-Cyprien (Pyrénées-Orientales)|St. Cyprien]], [[Camp de Gurs|Gurs]] und [[Le Vernet (Internierungslager)|Le Vernet]] interniert wurde. 1941 lieferte die [[Vichy]]-Regierung ihn an Deutschland aus. Bis 1943 war Lohberger in [[Waldheim]] inhaftiert. Dann wurde er zur Bewährung in die [[Strafdivision 999]] rekrutiert. Im September 1944 gelang es ihm in [[Griechenland]] zur Partisanenbewegung [[ELAS]] überzulaufen. In der Folgezeit nahm er als Partisan an den Kämpfen in Griechenland und Albanien teil und beteiligte sich am Aufbau des [[Antifaschistisches Komitee Freies Deutschland|Antifaschistischen Komitees Freies Deutschland]] (AKFD) in Griechenland. Später emigrierte er in die [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1945 kehrte Lohberger in die [[Sowjetische Besatzungszone]] (SBZ) Deutschlands zurück und wurde im Auftrag der KPD [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizist]]. Als Oberregierungsrat war er zunächst Stellvertreter des Landespolizeichefs von Brandenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;[[Volksarmee (Zeitung)|Volksarmee]]&amp;quot; Nr. 20 / Mai 1985&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1946 bis Juli 1948 war er Kreissekretär der KPD bzw. der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in Stollberg, dann bis 1949 Politoffizier der Grenzpolizei in Sachsen. Von 1949 bis 1950 absolvierte er einen militärischen Lehrgang in [[Wolsk|Priwolsk]] und arbeitete anschließend in der Politischen Verwaltung der [[Kasernierte Volkspolizei|Kasernierten Volkspolizei]]. 1952 zum Oberst befördert, wurde ihm 1953 die Leitung der Politabteilung der Territorialverwaltung Süd der Kasernierten Volkspolizei (KVP) übertragen. Von 1955 bis 1956 leitete Lohberger die politische Abteilung der Territorialverwaltung Nord der KVP. Von 1956 bis 1959 war er der erste Vertreter der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] (NVA) im Oberkommando der Vereinten Streitkräfte des Warschauer Vertrages. Von 1959 bis 1960 erwarb er an der sowjetischen Militärakademie den Titel Dipl. rer. mil. Von 1961 bis 1963 war er Kommandeur der Politoffiziersschule in [[Bezirk Treptow|Berlin-Treptow]]. Von 1963 bis 1968 war er Vorsitzender des Zentralvorstandes der [[Gesellschaft für Sport und Technik]] (GST) und arbeitete danach im [[Ministerium für Nationale Verteidigung]]. Am 1. März 1966 wurde Lohberger zum Generalmajor der Reserve ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]] vom 2. März 1966&amp;lt;/ref&amp;gt; 1973 war er an der Organisation der X. [[Weltfestspiele der Jugend und Studenten]] maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lohberger erhielt zahlreiche staatliche Auszeichnungen, unter anderen den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold (1973), den Orden [[Banner der Arbeit]] (1964), den [[Scharnhorst-Orden]] (1974) sowie den [[Karl-Marx-Orden]] (1984). Im Herbst 2006 wurde er mit der Ehrenmedaille der Internationalen Brigaden ausgezeichnet. Seine Urne, wie auch die seiner Frau Anni (1926–2011), wurde auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralfriedhof Friedrichsfelde#Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes|Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1985 [[Medaille „40. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Antifaschisten geehrt |Sammelwerk=[[Neues Deutschland]] |Datum=1985-05-04 |Seiten=3 |Online=https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19850504-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Rau: &amp;#039;&amp;#039;An vielen Fronten des Kampfes bewährt: Interbrigadist und Partisan, General der Nationalen Volksarmee und Vorsitzender der Gesellschaft für Sport und Technik in der DDR; zum Tod des Antifaschisten Kurt Lohberger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Junge Welt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 150 vom 30.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;2008, {{ISSN|0941-9373}}, S. 15.&lt;br /&gt;
* Klaus Froh, [[Rüdiger Wenzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Christoph-Links Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-86153-209-3, S. 138.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=kurt-lohberger|lemma=Lohberger, Kurt|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=2137}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lohberger, Kurt&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 459f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende GST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1061863816|VIAF=311663985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lohberger, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Nationale Volksarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lohberger, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Militär und Vorsitzender der GST&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lugau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Mai 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>