<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Lichtenstein</id>
	<title>Kurt Lichtenstein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Lichtenstein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Lichtenstein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T16:20:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Lichtenstein&amp;diff=880472&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Lichtenstein&amp;diff=880472&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-10T00:34:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Lichtenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1911]] in [[Berlin]]; † [[12. Oktober]] [[1961]] in [[Klötze]]) war ein deutscher [[Kommunist]], [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] sowie [[Mitglied des Landtages|Landtagsabgeordneter]] und wurde von [[Grenztruppen der DDR]] erschossen, weil er die [[innerdeutsche Grenze]] übertrat, um mit Landarbeitern zu sprechen. Lichtenstein befand sich als [[Journalist]] seit drei Tagen auf einer [[Reportage]]reise entlang der Grenze, die ihn von Norden nach Süden führte. Am 12. Oktober 1961 hielt er sich zwischen [[Zicherie]] und [[Kaiserwinkel]] nordöstlich von [[Wolfsburg]] in [[Niedersachsen]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtenstein war der erste Mensch, der an der innerdeutschen Grenze seit Errichtung der [[Berliner Mauer]] im August 1961 erschossen wurde. Die Tötung wurde 1997 in einem [[Prozess (Recht)|Strafprozess]] gerichtlich aufgearbeitet. Dabei wurden die beiden [[Angeklagter|angeklagten]] Todesschützen vom Vorwurf des [[Totschlag (Deutschland)|Totschlags]] [[Freispruch|freigesprochen]]. Seit dem Vorfall 1961 gab es Spekulationen, wonach Lichtenstein als abtrünniger Kommunist und [[Verrat|Verräter]] [[Gezielte Tötung|gezielt liquidiert]] worden sei. Nach dieser These könne die Weisung durch Repräsentanten der höchsten [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Ebene ergangen sein, mit denen Lichtenstein seit den 1930er Jahren persönlich bekannt war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurt Lichtenstein Gedenkstätte 2020.jpg|mini|Gedenkstätte an der Kreisstraße 85 südlich von [[Zicherie]] für den hier 1961 angeschossenen Kurt Lichtenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Lichtenstein war Sohn des [[Jude|jüdischen]] Kaufmanns und [[Schuhmacher]]s Georg Lichtenstein und seiner Ehefrau, der Arbeiterin Henriette Lichtenstein, geborene Haase. Er wuchs in Berlin im Bezirk [[Prenzlauer Berg]] auf, wo er die Volksschule und später die Realschule besuchte. Die Realschule verließ er zum Geldverdienen, wobei er als Laufjunge eines Bekleidungsgeschäftes arbeitete. Später absolvierte er eine Ausbildung als [[Werkzeugmacher]], war aber ab 1932 erwerbslos. 1933 [[Emigration|emigrierte]] Lichtenstein aus Deutschland (siehe unter Politisches Leben). Seine Eltern ließen sich 1924 scheiden. Sie wurden mit Lichtensteins 1913 geborener Schwester Elfriede 1941 ins [[KZ Auschwitz-Birkenau|KZ&amp;amp;nbsp;Auschwitz]] [[Deportation deutscher Juden|deportiert]] und ermordet. Am 23. April 1946 heiratete Lichtenstein die KPD-Angehörige Gertrud Klapputh. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor, die 1946 und 1948 geboren wurden. Des Weiteren hatte er einen Sohn mit einer Tochter von [[Stanislaw Trabalski]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsisches Staatsarchiv Leipzig; Kaderakte der SED lfdn: 725, Bericht der SED über Stanislaw Trabalski, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beruflich war er den größten Teil seines Lebens journalistisch, anfangs für [[Kommunismus|kommunistische]], später für [[Sozialdemokratie|sozialdemokratische]] Presseorgane, tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Leben ===&lt;br /&gt;
Lichtenstein schloss sich 1928 im Alter von 17 Jahren dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband]] (KJVD) an und wurde 1931 Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD). 1933 emigrierte er wegen seiner Verfolgung in Deutschland als [[Jude]] und [[Kommunist]] in die [[Sowjetunion]]. Nach einer kurzen politischen Ausbildung wurde er beim KJVD im damals autonomen [[Saargebiet]] eingesetzt. Aus dieser Zeit kannte er persönlich [[Erich Honecker]]. Nach der [[Saarabstimmung]] 1935 und dem Anschluss des Saargebietes an das [[NS-Staat|Deutsche Reich]] ging Lichtenstein nach [[Paris]], wo er sich in kommunistischen Jugendverbänden engagierte. Während der Zeit seiner Tätigkeit für die KPD, teils in der Illegalität, trug er zum Schutz seiner Person unterschiedliche [[Deckname]]n, darunter „Herbert“, „Lauterburg“, „Gaston Bergeaud“ und „Jules Bardier“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spanischer Bürgerkrieg und Zweiter Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
Ende 1936 begab sich Lichtenstein nach Spanien, um als Freiwilliger in den [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] am [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkrieg]] teilzunehmen. Er diente bis 1937 im [[Thälmann-Bataillon]] innerhalb der [[XI. Internationale Brigade|XI. Internationalen Brigade]], gleichzeitig mit dem späteren Minister für Staatssicherheit [[Erich Mielke]] und wie dieser in der Funktion eines [[Politoffizier|Politischen Kommissars]]. Zeitweise war er journalistisch tätig beim Zentralkomitee der [[Partido Comunista de España|Kommunistischen Partei Spaniens]], wo er Herausgeber der deutschen Ausgabe der Brigadezeitung „Volontaire de la Liberté“ wurde. Er war auch Rundfunkkommentator bei einem republikanischen Sender. Bei den Kämpfen in der [[Ebroschlacht]] 1938 wurde er als Angehöriger der [[Maschinengewehr]]-Kompanie der 35.&amp;amp;nbsp;Division verwundet. In der Schlussphase des Krieges, ebenfalls 1938, [[Degradierung (Rang)|degradierte]] man ihn nach dem Rückzug aus [[Belchite]], wegen vermeintlicher „[[Feigheit]] vor dem Feind“. Die Degradierung wurde jedoch kurze Zeit danach aufgrund vieler Zeugenaussagen, u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Walter Janka]], wieder aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ein Gejagter |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=43 |Datum=1994 |Online=https://www.zeit.de/1994/43/ein-gejagter}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang Februar 1939 wurde Lichtenstein mit dem Gros der Inter-Brigaden zunächst im französischen Lager [[Saint-Cyprien (Pyrénées-Orientales)|Saint-Cyprien]], später in den Lagern [[Camp de Gurs|Gurs]] und [[Argelès-sur-Mer]] interniert. Die Internierungszeit dauerte etwas mehr als zwei Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Bürgerkriegs flüchtete Lichtenstein mit anderen Kämpfern der Internationalen Brigaden nach Frankreich. Mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er 1939, wie auch andere Deutsche, als [[feindlicher Ausländer]] vom französischen Staat interniert. Er war in Lagern in [[Südfrankreich]] untergebracht. Da er seine Übergabe an die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] durch das [[Vichy-Regime]] befürchtete, brach Lichtenstein aus dem Lager aus. Auf Weisung der Kommunistischen Partei schloss er sich in [[Toulouse]] der [[Résistance]] an. Ebenfalls im Parteiauftrag meldete er sich 1944 in Frankreich freiwillig als Fremdarbeiter und wurde nach [[Suhl]] in Thüringen geschickt. Unter falscher Identität, als französischer Staatsbürger Jules Bardier, arbeitete er offiziell in einem Unternehmen der [[Rüstungsindustrie]] als Werkzeugmacher, inoffiziell –&amp;amp;nbsp;jedoch wenig effizient&amp;amp;nbsp;– im Untergrund als Kommunist gegen das Hitlerregime. Zur Erklärung seiner guten Deutschkenntnisse benutzte er die Legende, dass er als Kind mehrere Jahre lang bei seinen deutschsprachigen Großeltern in [[Straßburg]] gelebt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Einmarsch der [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Armee]] Ostern 1945 wurde er den französischen Streitkräften übergeben. Man verdächtigte ihn, ein „faschistischer [[Agent (Nachrichtendienst)|Agent]]“ zu sein, und internierte ihn in einem Lager bei [[Vichy]]. Auf Intervention der Kommunistischen Partei Frankreichs kam er frei und ging nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkriegszeit ====&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte sich Lichtenstein als führender Funktionär am Wiederaufbau der KPD im [[Ruhrgebiet]]. Beruflich war er als Journalist für verschiedene kommunistisch ausgerichtete Zeitungen tätig, darunter als Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Volkszeitung (Ruhrgebiet)|Neuen Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Vom 20. April 1947 bis zum 17. Juni 1950 gehörte Kurt Lichtenstein als Abgeordneter der KPD, in der ersten Wahlperiode, dem [[Landtag Nordrhein-Westfalen]]s an. Bei innerparteilichen Säuberungen 1950 fiel er im Zusammenhang mit dem Fall des KPD-Bundestagsabgeordneten [[Kurt Müller (Politiker, 1903)|Kurt Müller]] in Ungnade. 1953 wurde er nach einem dreijährigen Parteiverfahren und auf besonderes Drängen von Erich Mielke wegen ‘parteifeindlicher Tätigkeit’ ausgeschlossen und als Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; entlassen. Mehrere Jahre hielt er sich und seine Familie mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Er wandte sich vom Kommunismus sowie der KPD ab und beantragte in einem Brief vom 21. Oktober 1958 an den SPD-Bezirk Westliches Westfalen in [[Dortmund]] die Aufnahme in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. 1958 erhielt er eine Anstellung bei der sozialdemokratisch ausgerichteten &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälische Rundschau|Westfälischen Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; in Dortmund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tödliche Reportagereise ====&lt;br /&gt;
Kurt Lichtenstein befand sich im Oktober 1961 im Auftrag seiner Zeitung auf einer Reportagereise entlang der innerdeutschen Grenze. Er wollte sie auf gesamter Länge bereisen, um zwei Monate nach dem Berliner [[Mauerbau]] über das Leben hier zu berichten. Lichtenstein startete mit seinem auffälligen roten Auto in [[Lübeck]] und befand sich nach drei Reisetagen am 12. Oktober 1961 nahe [[Wolfsburg]] in [[Niedersachsen]]. Gegen Mittag informierte er sich bei einem Grenzposten in [[Zicherie]] über den Grenzverlauf. Dann befuhr er mit seinem Auto die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Gifhorn|Kreisstraße 85]], die entlang der Grenze führt, in Richtung [[Kaiserwinkel]]. Bei Kilometer&amp;amp;nbsp;6,5 hielt er an, um mit Angehörigen einer [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]]-Brigade auf DDR-Gebiet zu sprechen. Dazu überschritt er den flachen Grenzgraben und auch den [[Egge (Landtechnik)|geeggten]], zehn Meter breiten Grenzkontrollstreifen. Zwei Grenzsoldaten, die die Bauern bewachten, riefen ihn an. Da Lichtenstein in Richtung Bundesrepublik zurücklief, schossen sie ihn mit [[Maschinenpistole]]n nieder. Er blieb im Grenzgraben liegen und soll nur zu einem Fünftel auf westlichem Gebiet gelegen haben. Daher transportierten die Grenzsoldaten den schwer verletzten Lichtenstein auf östliches Gebiet ab, ließen ihn aber zunächst liegen. Erst nach längerer Zeit wurde er in das Krankenhaus in [[Klötze]] eingeliefert, wo er nach kurzer Zeit starb. Sein Körper wurde ohne Einverständnis seiner Angehörigen [[Feuerbestattung|eingeäschert]]. Die [[Bestattungsurne|Urne]] mit den sterblichen Überresten erhielt seine Witwe per Post übersandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1961 fand in Dortmund-Kemminghausen eine Trauerfeier statt. Als prominente Trauergäste nahmen daran unter anderem der [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen|Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen]] [[Ernst Lemmer]] und [[Herbert Wehner]] vom Parteivorstand der SPD teil. Der ehemalige Kommunist Wehner und Lichtenstein kannten einander seit Mitte der 1930er Jahre aus ihrer KPD-Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Beisetzung konstruierte das Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=43367355 |Titel=Tödliche Bewährung |Jahr=1961 |Nr=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beweggründe Lichtensteins für die Zonengrenze-Reportage und sprach von einem „Bewährungskommando“. Danach habe sich der zuletzt als Korrespondent in Bonn eingesetzte Journalist darüber beklagt, dass er wegen seiner kommunistischen Vergangenheit immer noch als politisch unzuverlässig angesehen werde. Sein Arbeitgeber solle seine Artikel nicht mehr abgedruckt und ihn als Repräsentanten der &amp;#039;&amp;#039;Westfälischen Rundschau&amp;#039;&amp;#039; am Regierungssitz für nicht mehr tragbar gehalten haben. Lichtenstein wurde mit den Worten zitiert: „Dann muss ich eben von Bonn wieder weg. Vielleicht sollte man einmal eine große Reportage über die Zonengrenze schreiben jetzt in dieser Zeit.“ Die Redaktion sei mit einer solchen Legende, die Lichtensteins antikommunistische Gesinnung beweisen sollte, einverstanden gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Reaktionen im Westen ==&lt;br /&gt;
Der Grenzzwischenfall fiel mitten in die Zeit des &amp;#039;&amp;#039;[[Kalter Krieg|Kalten Krieges]]&amp;#039;&amp;#039; vor dem Einsetzen der [[Entspannungspolitik]] ab 1969. Daher wurde er vom Westen wie vom Osten politisch benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle des Grenzzwischenfalls wurde auf westlicher Seite im Herbst 1961 durch einen Studienrat vom Gemeinschaftswerk Zonenrandhäuser e.&amp;amp;nbsp;V. das &amp;#039;&amp;#039;Lichtensteinkreuz&amp;#039;&amp;#039; als bescheidene Gedenkstätte angelegt (siehe Foto). Es bestand aus einem eingefassten hölzernen Kreuz. Eine daran angebrachte Tafel trug die Inschrift: „Ein Deutscher, von Deutschen erschossen Kurt Lichtenstein †&amp;amp;nbsp;12.10.1961“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere erläuternde Blechtafel an der Gedenkstätte trug die Inschrift: „An dieser Stelle wurde am 12.10.1961 der Dortmunder Journalist Kurt Lichtenstein erschossen, weil er als Deutscher mit Deutschen drüben sprechen wollte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise stand in den 1960er Jahren an der Todesstelle eine großflächige Tafel, die Studenten der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Universität Braunschweig]] aufgestellt hatten. Sie trug die Aufschrift: „Hier wurde am 12. Okt. 1961 ein Deutscher von Deutschen auf [[Walter Ulbricht|Ulbrichts]] Befehl hinterhältig ermordet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgejahr 1962 wurde am 17. Juni, dem damaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Aufstand des 17. Juni|Tag der Deutschen Einheit]]&amp;#039;&amp;#039;, am &amp;#039;&amp;#039;Lichtensteinkreuz&amp;#039;&amp;#039; eine Kundgebung unter Teilnahme von rund 20.000 Menschen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Westdeutschland|westdeutschen]] Regierungserklärungen wurde verlautbart, dass Empörung und Abscheu über diese Tat alle Deutschen erfülle. Es habe sich um einen brutalen [[Mord]] „sowjetzonaler Grenzpolizisten“ am Todesstreifen der „Zonengrenze“ und eine Verschleppung auf „[[Sowjetische Besatzungszone|sowjetzonales Gebiet]]“ gehandelt. Mit dem Ausdruck „Zonengrenze“ wurde damals die [[innerdeutsche Grenze]] bezeichnet. Kurt Lichtenstein wurde zum [[Märtyrer]] der „[[Westliche Welt|Freien Welt]]“ stilisiert. Allseits wurde Achtung für den Journalisten gezeigt, der in Ausübung seines Berufs starb. Dabei galt Lichtenstein in der Bundesrepublik während der [[Adenauer-Ära]] in den 1950er Jahren als „ewiger Kommunist“. Mit westdeutschen Behörden stritt er bis zu seinem Tod um eine Entschädigungszahlung für seine von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wegen ihrer jüdischen Abstammung ermordeten Eltern. Nach seinem Tod wurde die Entschädigung seiner Familie plötzlich zuerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Hübner: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/208705.die-urne-kam-per-post.html &amp;#039;&amp;#039;Die Urne kam per Post&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Reaktionen im Osten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Osten war der Vorfall eine &amp;lt;nowiki&amp;gt;Grenz&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[provokation]]. Das SED-Zentralorgan &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; titelte mit dem Wortlaut: „Provokateur verletzte Staatsgrenze der DDR“. Im [[DDR-Fernsehen]] berichtete [[Karl-Eduard von Schnitzler]] in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Der schwarze Kanal]]&amp;#039;&amp;#039; nach einer Woche über den Grenzvorfall. Laut Schnitzlers Kommentar sei Lichtenstein erschossen worden, weil er (wie bereits im spanischen Bürgerkrieg) feige geflüchtet sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Verlauf des Grenzzwischenfalls gab es aufgrund der [[Augenzeuge]]nschilderungen von westlicher wie von östlicher Seite keinen Zweifel. Trotzdem kamen Gerüchte auf, dass Kurt Lichtenstein nicht (nur) wegen seiner Grenzverletzung getötet wurde. Einer Theorie nach, die vor allem seine Witwe vertrat, könnte es sich um eine [[Gezielte Tötung|Liquidierung]] an einem Ex-Kommunisten und [[Verrat|Verräter]] auf Weisung der höchsten [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Ebene gehandelt haben. Als Motiv dazu wurde vermutet, dass er ab 1950 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] [[Dissident|abtrünnig]] war und sich nun journalistisch gegen die DDR betätigte. Lichtenstein war mit maßgeblichen Repräsentanten des [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Staates persönlich bekannt, etwa [[Erich Honecker]], [[Kurt Hager]], [[Wilhelm Pieck]], [[Otto Grotewohl]] und [[Erich Mielke]]. Dies reichte bis in die KPD-Zeit in den 1930er Jahren zurück, mit der Ausbildung in der Sowjetunion, dem spanischen Bürgerkrieg und dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Wie ablehnend er inzwischen seinen ehemaligen Genossen und dem Staat DDR gegenüber eingestellt war, verdeutlicht eine von ihm 1956 verfasste (aber nicht veröffentlichte) Erklärung. Demnach habe die SED, gestützt auf die [[Bajonett]]e der [[Rote Armee|Roten Armee]], ein Regime des Terrors, der Willkür und Unterdrückung errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Indiz für eine [[gezielte Tötung]] sei auch, dass Lichtensteins drei Tage zuvor in Lübeck begonnene Reportagereise in einem auffälligen Auto von DDR-Seite bemerkt worden sein muss. Über ihn sei man wegen seiner früheren KPD-Tätigkeit bestens informiert gewesen. Allerdings seien weder in SED-Parteiarchiven noch in [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]]-Archiven Unterlagen zu diesem bedeutenden Grenzzwischenfall aufzufinden gewesen, was einen Widerspruch zur Prominenz des Getöteten mit seinem kommunistischen Hintergrund darstelle. Daher bestehe der Verdacht, dass diese Unterlagen beseitigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die strikte Ausübung des [[Schießbefehl]]s gegen Lichtenstein könnte auch einen anderen Grund gehabt haben. Einen Tag zuvor war in diesem Abschnitt der Grenze ein [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]]-Bauer in den Westen geflüchtet. Den Grenzsoldaten sei danach eingeschärft worden, bei einem weiteren illegalen Grenzübertritt konsequent von der Schusswaffe Gebrauch zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juristische Aufarbeitung ==&lt;br /&gt;
Der Fall Lichtenstein wurde noch 1961 bei der [[Zentrale Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen|Zentralen Erfassungsstelle Salzgitter]] dokumentiert, wo er die erste erfasste Tötung war. Gegen die beiden namentlich bekannten Schützen, einer war zur Tatzeit erst 18 Jahre alt, erging 1964 [[Haftbefehl]] wegen [[Totschlag (Deutschland)|Totschlags]]. 1991 erstattete die Witwe Lichtensteins Strafanzeige wegen der Tötung ihres Mannes gegen die beiden Grenzsoldaten, aber auch gegen [[Erich Honecker]] sowie andere hohe DDR-Funktionsträger wegen des [[Schießbefehl]]s. Das Ermittlungsverfahren wurde aber bereits von der Berliner Staatsanwaltschaft (Arbeitsgruppe Regierungskriminalität) seit 1990 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 fand vor dem Landgericht [[Stendal]] ein [[Prozess (Recht)|Strafprozess]] gegen die zwei ehemaligen DDR-Grenzsoldaten statt, die 36 Jahre zuvor Kurt Lichtenstein erschossen hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Marxen, Gerhard Werle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewalttaten an der deutsch-deutschen Grenze.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 / 1.Teilband, dort Dokument 8, Erschießung eines Bundesbürgers nach Grenzübertritt, De Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-017400-6, S. 317–332.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Staatsanwaltschaft]] beantragte wegen Totschlags [[Bewährung (Deutschland)|Bewährungsstrafen]]. Gemäß dem Plädoyer ihrer Anwälte wurden die [[Angeklagter|Angeklagten]] [[Freispruch|freigesprochen]]. Laut dem Gericht ließ sich nicht mehr feststellen, wer die tödlichen Schüsse abgegeben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/stendaler-gericht--grenzsoldaten-befolgten-nur-befehle-freispruch-fuer-ddr-todesschuetzen,10810590,9333266.html &amp;#039;&amp;#039;Freispruch für DDR-Todesschützen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. September 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Feststellung des Gerichts hätten sie ohne Tötungsabsicht gehandelt und lediglich den Schießbefehl ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelles Gedenken ==&lt;br /&gt;
Im September 2011 wurde die bisherige Gedenkstätte vollständig erneuert. Seither stehen dort ein großes Holzkreuz und eine ausführliche Informationstafel.&lt;br /&gt;
Die Gedenkstätte gehört zu den „offiziellen Erinnerungsorten“, die aus verschiedenen Anlässen, wie den Jubiläen zum Mauerfall, prominent aufgesucht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;so 2009 der Besuch des damaligen Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt [[Kurt Böhmer]], [https://www.sachsen-anhalt.de/bs/pressemitteilungen/ministerien/?no_cache=1&amp;amp;tx_tsarssinclude_pi1%5Buid%5D=39232&amp;amp;tx_tsarssinclude_pi1%5Baction%5D=single&amp;amp;tx_tsarssinclude_pi1%5Bcontroller%5D=Static&amp;amp;cHash=ef49facf8a75c85d21dcf2a9d117c6f3 sachsen-anhalt.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Bundesarchiv Bild 175-P05-00002-0001, Parsau-Kaiserwinkel, Gedenktafel Kurt Lichtenstein.jpg|Gedenktafel von Studenten der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Universität Braunschweig]], 1961&lt;br /&gt;
   Bundesarchiv Bild 175-P05-00002-0048, Parsau-Kaiserwinkel, Gedenktafel Kurt Lichtenstein.jpg|Schild, 1967&lt;br /&gt;
   Lichtenstein Gedenktafel.jpg|Gedenkstätte für Kurt Lichtenstein an der Kreisstraße 85 südlich von Zicherie bis September 2011&lt;br /&gt;
   Kurt Lichtenstein Gedenkstätte Überblick.jpg|Die neu gestaltete Gedenkstätte mit dahinter liegendem, früheren Grenzverlauf, 2020&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rainer Zunder]]: &amp;#039;&amp;#039;Erschossen in Zicherie. Vom Leben und Sterben des Journalisten Kurt Lichtenstein.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1994, ISBN 3-320-01849-3.&lt;br /&gt;
* [[Forschungsverbund SED-Staat]] der FU Berlin: &amp;#039;&amp;#039;Biografien von Todesopfern.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1994; [https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Sozialistische-Grenzregime/01_Biografien-von-Todesopfern/Lichtenstein_Kurt/index.html fu-berlin.de]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Thies (Journalist)|Heinrich Thies]]: &amp;#039;&amp;#039;Weit ist der Weg nach Zicherie.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann &amp;amp; Campe, Hamburg 2005.&lt;br /&gt;
* Jens Winter: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Lichtenstein: †12.10.1961 – Tragischer Tod eines Grenzgängers.&amp;#039;&amp;#039; Museums- und Heimatverein Brome e.&amp;amp;nbsp;V., Brome 2011.&lt;br /&gt;
* Rolf Lohbeck: &amp;#039;&amp;#039;Der vergessene Mord&amp;#039;&amp;#039;. Karin Fischer Verlag, Aachen 2012, ISBN 3-8422-4096-1. Politthriller, der mit den Prozessakten von 1997 insbesondere der These vom Stasi-Auftrag nachgeht.&lt;br /&gt;
* {{DtKommunistenBioHandb |NAME=Lichtenstein, Kurt |bundesstiftung= |bundesstiftungID=4720 }}       http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4720&lt;br /&gt;
* [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/36-jahre-nach-einem-spektakulaeren-grenzzwischenfall-wird-noch-immer-darueber-geraetselt--warum-der-journalist-kurt-lichtenstein-sterben-musste-toedliches-ende-einer-dienstreise,10810590,9258980.html &amp;#039;&amp;#039;Tödliches Ende einer Dienstreise&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. April 1997.&lt;br /&gt;
* Charlotte Morgenthal: &amp;#039;&amp;#039;Der Jude Kurt Lichtenstein war der erste Tote an der innerdeutschen Grenze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Allgemeine&amp;#039;&amp;#039; vom 13. August 2021 ([https://www.juedische-allgemeine.de/politik/ein-deutscher-von-deutschen-erschossen/ juedische-allgemeine.de]).&lt;br /&gt;
* Felix Heck: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Lichtenstein: „Lasst mich nicht sterben“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 42/2021; [https://www.zeit.de/2021/42/kurt-lichtenstein-ddr-mauer-tod-journalismus-kpd zeit.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lichtenstein, Kurt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 443.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dieser Mann und Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Fernsehfilm, 53 Minuten, Bundesrepublik Deutschland 1967, Regie: [[Hansjürgen Pohland]] und [[Heinz von Cramer]], [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]]. Film im Stil einer Reportage, mit geänderten Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.filmportal.de/film/dieser-mann-und-deutschland_2f9f26ba8b1d4c0fa3c9aca3b98113e6 filmportal.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhm.de/zeughauskino/vorfuehrung/wenn-ich-chef-waere-973/ dhm.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der erste Todesschuss – Das rätselhafte Drama um Kurt Lichtenstein an der innerdeutschen Grenze&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentarfilm, 45 Minuten, Deutschland 2011, Regie: Hans-Dieter Rutsch, im Auftrag von WDR und rbb, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Redaktion: Beate Schlanstein (WDR), Jens Stubenrauch (rbb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119148757}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/tod-an-der-grenze-a-947265.html &amp;#039;&amp;#039;Das ewige Opfer&amp;#039;&amp;#039;.] [[einestages]], 13. August 2011.&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20110613143838/http://www.grenzerinnerungen.de/gedenktafel Fotos von der Stelle des Grenzzwischenfalls aus dem Jahre 2004.] grenzerinnerungen.de&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00609}}&lt;br /&gt;
* Kay Bandermann: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-kurt-lichtenstein-100.html &amp;#039;&amp;#039;12. Oktober 1961 – Kurt Lichtenstein wird erschossen&amp;#039;&amp;#039;.] [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]], 12. Oktober 2021 (Podcast).&lt;br /&gt;
* Jens Winter: [http://bromer-geschichte.de/category/zicherie/ &amp;#039;&amp;#039;60. Jahrestag der Erschießung Kurt Lichtensteins südlich von Zicherie&amp;#039;&amp;#039;.] Blog des Heimatvereins Brome, 12. Oktober 2021.&lt;br /&gt;
* [https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Sozialistische-Grenzregime/01_Biografien-von-Todesopfern/Lichtenstein_Kurt/index.html Biografie von Kurt Lichtenstein] auf den Seiten des [[Forschungsverbund SED-Staat|Forschungsverbundes SED-Staat der FU Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119148757|LCCN=n96028089|VIAF=32800287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lichtenstein, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Gifhorn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dissident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Teilung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer an der innerdeutschen Grenze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lichtenstein, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer, Journalist und Politiker (KPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Klötze]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
	</entry>
</feed>