<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Ledien</id>
	<title>Kurt Ledien - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Ledien"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Ledien&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T19:30:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Ledien&amp;diff=2113787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qaswed: Genauere Kategorie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Ledien&amp;diff=2113787&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-27T20:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Genauere Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Ledien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1893]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[23. April]] [[1945]] in [[Hamburg-Neuengamme]]), auch &amp;#039;&amp;#039;Curt Ledien&amp;#039;&amp;#039;, war ein deutscher Jurist in [[Hamburg-Altona|Altona]] und [[Hamburg]]. Er wurde in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] sowohl aus „rassischen Gründen“ wie als Mitglied der [[Weiße Rose Hamburg|Hamburger Weißen Rose]] verfolgt und am 23. April 1945 im [[KZ Neuengamme]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Ledien stammte aus einer Berliner Familie [[Jüdische Religion|jüdischer]] Herkunft, die um die Jahrhundertwende nach Altona zog. Er selbst wurde, wie seine Geschwister, [[Christentum|christlich]] getauft, erzogen und [[Konfirmation|konfirmiert]], besuchte das [[Christianeum]] und machte dort 1912 sein [[Abitur]]. Er war Soldat im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], studierte anschließend [[Rechtswissenschaft]] und wurde in [[Göttingen]] 1923 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] über das Thema: &amp;#039;&amp;#039;Die rechtliche Natur des Schadensersatzurteils&amp;#039;&amp;#039;. 1925 heiratete er die Buchhändlerin Martha Liermann und bekam mit ihr zwei Töchter (Ilse * 1926, Ulla * 1929). Die Familie lebte in [[Hamburg-Othmarschen|Othmarschen]]. Ab 1927 war Kurt Ledien [[Amtsgerichtsrat]] am [[Amtsgericht Hamburg-Altona|Amtsgericht Altona]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde Kurt Ledien 1933 zunächst nach [[Dortmund]] versetzt, 1934 wurde er auf der Grundlage des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] zwangsweise in den Ruhestand versetzt. Er kehrte nach Hamburg zurück und fand eine Anstellung in der Rechtsabteilung der [[Bavaria-St. Pauli-Brauerei]]. Nachdem er auch diese Tätigkeit nicht mehr ausüben durfte, arbeitete er bei den jüdischen Rechtsanwälten Wilhelm Gutmann und Dr. Samson als Sachbearbeiter in Auswanderungssachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Ledien war wie seine Tochter Ilse mit der Familie Leipelt befreundet. Über [[Hans Leipelt]] und seine Mutter [[Katharina Leipelt]] kamen beide in Kontakt zu dem Kreis um die später so genannte &amp;#039;&amp;#039;Weiße Rose Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, einen &amp;#039;&amp;#039;Zweig&amp;#039;&amp;#039; der [[Weiße Rose|Weißen Rose]] aus [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1943 musste Kurt Ledien sich zur [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] beim [[Bunker (Berlin)|Bunkerbau]] in Berlin einfinden. Dort wurde er Ende November 1943 im Zusammenhang mit der Verhaftungswelle um die &amp;#039;&amp;#039;Weiße Rose&amp;#039;&amp;#039; festgenommen und zunächst in der Polizeistation des [[Jüdisches Krankenhaus Berlin|Jüdischen Krankenhauses]] in Berlin untergebracht. Am 29. Februar 1944 wurde er nach Hamburg in das [[Polizeigefängnis Fuhlsbüttel]] verlegt. Die Ermittlungen gegen ihn führten nicht zur Anklage, stattdessen saß er in Fuhlsbüttel weiterhin in [[Schutzhaft]] ein. Er wurde im April 1945 im Zusammenhang mit einem sogenannten [[Verbrechen der Endphase im KZ Neuengamme|Verbrechen der Endphase]] zusammen mit weiteren 70 Menschen, die hauptsächlich aus dem [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] kamen, im [[KZ Neuengamme]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Namensschild Gedenkstätte Dr. Kurt Ledien.JPG|mini|Namensschild an Gedenkstätte in Hamburg-Niendorf]]&lt;br /&gt;
An Kurt Ledien erinnern heute zwei [[Stolpersteine]], einer vor seinem letzten Wohnort am Hohenzollernring 34 in Altona und einer vor dem Ziviljustizgebäude am Sievekingplatz in [[Hamburg-Neustadt]]. Das Mahnmal&amp;#039;&amp;#039; Weiße Rose&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Hamburg-Volksdorf&amp;#039;&amp;#039; und die Skulptur [[Hamburg-Niendorf#Mahnmal „Tisch mit 12 Stühlen“|&amp;#039;&amp;#039;Tisch mit 12 Stühlen&amp;#039;&amp;#039;]] in Hamburg-Niendorf beziehen ihn ebenfalls in das Gedenken ein. In Hamburg-Niendorf ist zudem seit 1981 eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Personen der Weißen Rose Hamburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Angela Bottin: &amp;#039;&amp;#039;Enge Zeit. Spuren Vertriebener und Verfolgter der Hamburger Universität.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Audimax der Universität Hamburg vom 22. Februar bis 17. Mai 1991. Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte Band 11, Hamburg 1992, ISBN 3-496-00419-3&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth]], [[Gertrud Meyer (Autorin)|Gertrud Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus dem Hamburger Widerstand. 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Zweite Auflage, Frankfurt 1980, ISBN 3-87682-036-7&lt;br /&gt;
* Vereinigung der Antifaschisten und Verfolgten des Naziregimes Hamburg e. V. (VAN) (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;candidates of humanity. Dokumentation zur Hamburger Weißen Rose anläßlich des Geburtstages von Hans Leipelt&amp;#039;&amp;#039; bearb. von Ursel Hochmuth. Hamburg 1971&lt;br /&gt;
* Birgit Gewehr: &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine in Hamburg-Altona. Biographische Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;; herausgegeben von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg 2008, ISBN 978-3-929728-05-7 (mit einer Biographie über Kurt Ledien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stolpersteine-hamburg.de/index.php?MAIN_ID=7&amp;amp;BIO_ID=1381 Stolpersteine Hamburg: Biografie Kurt Ledien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131315862|VIAF=57741727}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ledien, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Weißen Rose Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Neuengamme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Neustadt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ledien, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ledien, Curt&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Neuengamme]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qaswed</name></author>
	</entry>
</feed>