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	<title>Kurt Langendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Langendorf&amp;diff=2358676&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller am 11. Juni 2024 um 15:30 Uhr</title>
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		<updated>2024-06-11T15:30:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Langendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. September]] [[1920]] in [[Lörrach]]; † [[2. Juli]] [[2011]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]], [[Wirtschaftswissenschaft]]ler und [[Hochschullehrer]], der sich auch in der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten]] (VVN-BdA) engagierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Langendorf war der Sohn von [[Rudolf Langendorf]] und [[Anette Langendorf]], die beide zu den Mitgründern der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) in [[Republik Baden|Südbaden]] gehörten. Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe]] an die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurden seine Eltern in [[Schutzhaft]] genommen. Kurt konnte  das [[Abitur]] ablegen. 1940 wurde er zur [[Wehrmacht]] einberufen. Er erwog, sich dem zu entziehen und in die [[Schweiz]] zu gehen, wo seine Verwandten wohnten. Durch Freunde seiner Eltern wurde er jedoch davon überzeugt, seinen [[Militärdienst]] anzutreten. Während seiner Militärzeit beteiligte er sich am Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Vater am 15. September 1942 [[Hinrichtung|hingerichtet]] und seine Mutter in das [[KZ Ravensbrück]] gebracht wurde, kam er selbst als politisch Unzuverlässiger in eine [[Strafabteilung|Strafkompanie]]. Beim Versuch, zur [[Rote Armee|Roten Armee]] überzulaufen, wurde er von einem Wehrmachtsoffizier schwer verwundet. Ende 1944 stand er nach weiterem Militärdienst vor dem Obersten Kriegsgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine aus dem KZ Ravensbrück befreite Mutter traf er nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in [[Mannheim]] wieder. Diese wurde in [[Württemberg-Baden]] zunächst für die KPD Mitglied der [[Verfassunggebende Landesversammlung Württemberg-Baden|Verfassunggebenden Landesversammlung]] und später des ersten Landtags und Stadträtin in Mannheim. Nach der Ablehnung seiner Studienbewerbung in Karlsruhe siedelte Kurt Langendorf in die [[Sowjetische Besatzungszone]] (SBZ) über und begann an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Friedrich-Schiller-Universität]] in [[Jena]] ein Studium der Physik und später der Wirtschaftswissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langendorf, der Mitglied der VVN sowie der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] wurde, arbeitete nach Beendigung des Studiums und der Gründung der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] mehrere Jahre an der Universität Jena als Dozent und Institutsdirektor. Nach einem zweijährigen Studienaufenthalt in der [[Volksrepublik China]] verteidigte er am 15. Mai 1959 erfolgreich seine [[Dissertation]] am [[Akademie für Gesellschaftswissenschaften|Institut für Gesellschaftswissenschaften]] beim ZK der SED zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Die sozialistische Umgestaltung der kapitalistischen Industrie in der Übergangsperiode zum Sozialismus in der Volksrepublik China&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Tätigkeit und der [[Habilitation]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] am 22. Juli 1965 mit einer Habilitationsschrift zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Zur Theorie des Lohnes und der Lohnplanung im neuen ökonomischen System&amp;#039;&amp;#039; nahm er den Ruf als ordentlicher [[Professur|Professor]] an der [[Gewerkschaftshochschule „Fritz Heckert“]] in [[Bernau bei Berlin]] an und wirkte dort über seine [[Emeritierung]] hinaus bis 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1990 engagierte er sich im Stadtbezirk [[Berlin-Weißensee]] im [[Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer]] und wurde 2004 Vorsitzender der Berliner Vereinigung ehemaliger Teilnehmer am antifaschistischen Widerstand, Verfolgter des Naziregimes und Hinterbliebener (B.V. VdN). Nach dessen Zusammenschluss mit der VVN-BdA zum Landesverband Berlin wurde er gemeinsam mit [[Hans Coppi junior]] Vorsitzender des Landesverbandes der VVN-BdA Berlin, ehe er seit 2009 dessen Ehrenvorsitzender wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde, wie auch seine Frau Gudrun (1934 – 2023), in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralfriedhof Friedrichsfelde#Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes|Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem  [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
Langendorf verfasste mehrere Fachbücher wie zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Politische Ökonomie des Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
* einen [[Fernstudium|Fernstudienlehrgang]] an der Humboldt-Universität,&lt;br /&gt;
* die Einzelbände&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die sozialistischen Produktionsverhältnisse in der DDR&amp;#039;&amp;#039; (1966) und&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die planmäßige erweiterte sozialistische Reproduktion : Das in sich geschlossene System ökonomischer Hebel&amp;#039;&amp;#039; (1966).&lt;br /&gt;
* In der Wissenschaftlichen Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin (&amp;#039;&amp;#039;Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe&amp;#039;&amp;#039;, 1964) erschien: &amp;#039;&amp;#039;Zur Theorie des sozialistischen Eigentums&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Zu seinen weiteren Veröffentlichungen gehörte &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaften kontra Konvergenztheorie&amp;#039;&amp;#039;, 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://berlin.vvn-bda.org/Datei%20neu/Nachruf%20Kurt%20Langendorf_End.pdf | wayback=20121025152958 | text=„Prof. Dr. Kurt Langendorf verstorben. Die Berliner VVN-BdA trauert um ihren Ehrenvorsitzenden“}} (PDF; 26&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://aw28.drafd.de/index.php?title=Kurt_Langendorf Eintrag Kurt Langendorf im Antifa-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126293947X|VIAF=3165866666464000603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Langendorf, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Militärjustiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Langendorf, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer, Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. September 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lörrach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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