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	<title>Kurt Kusenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Kusenberg&amp;diff=46899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Punkt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-02T17:06:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Punkt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Kusenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Pseudonym]]e: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Ohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simplex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[24. Juni]] [[1904]] in [[Göteborg]], [[Schweden]]; † [[3. Oktober]] [[1983]] in [[Hamburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]], [[Nachdichtung|Nachdichter]] und [[Kunstkritiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deckblatt Rosso Fiorentino.jpg|mini|Titelblatt der Freiburger Dissertation (1928/1931)]]&lt;br /&gt;
Kurt Kusenberg wurde als erster von zwei Söhnen des Kaufmanns und Ingenieurs Carl Kusenberg (1871–1957) und dessen Frau Emilie (Emmy), geb. Behre (1877–1941), in Göteborg geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean E. Pearson: Kurt Kusenberg. Humorist of the Fantastic, New York u.&amp;amp;nbsp;a. 1992, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter entstammte einer wohlhabenden Familie aus dem [[Rheinland]]; sein Vater, Sohn eines Kaufmanns aus [[Niederseßmar]] bei [[Gummersbach]], arbeitete als Auslandsvertreter einer britischen Textilfirma in Göteborg und später in [[Lissabon]], wo Kurt Kusenberg die ersten Jahre seiner Kindheit verbrachte und von 1911 bis 1914 die Deutsche Bürgerschule besuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Pearson, Kusenberg, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kehrte die Familie nach Deutschland zurück und ließ sich in [[Wiesbaden]] nieder, wo Kusenberg bis 1917 das [[Oranienschule (Wiesbaden)|Reform-Realgymnasium]] besuchte. Nach einem erneuten Umzug der Familie nach [[Baden (Land)|Baden]], wo der Vater fortan als Geschäftsführer eines [[Metallindustrie|Metallunternehmens]] arbeitete, wechselte Kusenberg an die Realschule in [[Brühl (Baden)|Bühl (Baden)]] und schließlich an die Oberrealschule in [[Baden-Baden]], an der er 1922 das Abitur ablegte. Beim Preußischen Provinzial-Schulkollegium in [[Berlin-Lichterfelde]] absolvierte er eine Ergänzungsprüfung in Latein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1922 studierte Kusenberg zunächst [[Kunstgeschichte]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], wechselte 1925 nach [[Berlin]] und im Wintersemester 1926 an die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]. Dort wurde er im Dezember 1928 bei [[Walter Friedlaender]] mit einer kunstgeschichtlichen Arbeit über den Florentiner Maler [[Rosso Fiorentino|Rosso]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Bereits während seines Studiums reiste er durch [[Italien]], [[Spanien]] und [[Frankreich]]. 1929 arbeitete er vorübergehend im Berliner Kunsthandel. Darüber bemerkte er später ironisch, dass er wohl „im Kunsthandel nicht zu gebrauchen sei“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 schrieb er als Kritiker für die &amp;#039;&amp;#039;[[Weltkunst]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Danach war er Chefredakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Koralle (Zeitschrift)|Die Koralle]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1947 lebte Kusenberg als freier Schriftsteller und [[Verlagslektor|Lektor]] in München und Hamburg. Schon zu Beginn der 1950er Jahre machte Kusenberg als Lektor des [[Rowohlt Verlag]]s die französischen [[Karikaturist]]en [[Raymond Peynet]], [[Jean Effel]] und [[Albert Dubout]], den schwedischen Karikaturisten [[Oscar Jacobsson]] sowie den amerikanischen Humoristen [[James Thurber]] durch Herausgabe von deren Bildbänden mit eigens geschriebenen Vorworten und Einführungen in Deutschland bekannt. Als Nachdichter machte er sich einen Namen durch die Übertragung der Chansons von [[Jacques Prévert]]. Ab 1958 gab er die Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Liste von Rowohlts Monographien|rowohlts monographien]]&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;rororo bildmonographien&amp;#039;&amp;#039;, bei Rowohlt heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis heute bemerkenswert sind seine [[Kurzgeschichte]]n. Mit eher nüchterner Sprache führen sie häufig in groteske, versponnene Welten, in denen sich [[Phantastik]] und Realität vermischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Verehrern Kusenbergs zählt [[Sten Nadolny]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.de/story/2000067561696/sten-nadolny-wer-geliebt-wird-wird-entwaffnet derstandard.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Kusenberg wurde auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] im anonymen Urnenhain bei Kapelle 8 beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Erzählungen ===&lt;br /&gt;
* 1940: &amp;#039;&amp;#039;La Botella und andere seltsame Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Stuttgart.&lt;br /&gt;
* 1942: &amp;#039;&amp;#039;Der blaue Traum und andere sonderbare Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Stuttgart.&lt;br /&gt;
* 1948: &amp;#039;&amp;#039;Herr Crispin reitet aus und andere Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Der Quell, Münster.&lt;br /&gt;
* 1951: &amp;#039;&amp;#039;Die Sonnenblumen und andere merkwürdige Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Hamburg.&lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;Mal was andres! Eine Auswahl seltsamer Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Hamburg, ISBN 3-498-09223-5 (Ausgabe von 1983).&lt;br /&gt;
* 1955: &amp;#039;&amp;#039;Wein auf Lebenszeit und andere kuriose Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Hamburg.&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;„Mal was anderes.“ Phantastische Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt TB, Hamburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Neuauflage TB ebd., Reinbek 1983, ISBN 3-498-09223-5; Neuauflage udT &amp;#039;&amp;#039;„Glück für andere.“&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. &amp;amp; Nachw. Matthias Wegner. RM Buch und Medien, Rheda 2007 &amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;Wo ist Onkel Bertram? Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Nachwort von [[Friedrich Luft]]. Reclam, Stuttgart.&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;Lob des Bettes&amp;#039;&amp;#039;. Geschichten. Rowohlt, Hamburg.&lt;br /&gt;
* 1958: &amp;#039;&amp;#039;Das vergessene Leben&amp;#039;&amp;#039;. Bertelsmann, Gütersloh.&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Nicht zu glauben. Auswahl kurioser Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek.&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Im falschen Zug und andere wunderliche Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek.&lt;br /&gt;
* 1964: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen unten und oben und andere Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek.&lt;br /&gt;
* 1969: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg; Auswahl als rororo Taschenbuch 1972, ISBN 3-499-11513-1.&lt;br /&gt;
* 1972: &amp;#039;&amp;#039;Man kann nie wissen. Auswahl merkwürdiger Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek.&lt;br /&gt;
* 1974: &amp;#039;&amp;#039;Heiter bis tückisch&amp;#039;&amp;#039;. 13 Geschichten, Rowohlt, Reinbek.&lt;br /&gt;
* 1984: &amp;#039;&amp;#039;Ein schönes Hochzeitsfest&amp;#039;&amp;#039;. 35 Erzählungen. Illustrationen von Egmont Schaefer. Verlag Volk und Welt, Berlin 1984. Mit&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Zwist unter Zauberern&amp;#039;&amp;#039;. Erzählungen. Rowohlt, Reinbek.&lt;br /&gt;
* 2004: &amp;#039;&amp;#039;Wein auf Lebenszeit. Die schönsten Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörbücher (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* 2004: &amp;#039;&amp;#039;Wein auf Lebenszeit.&amp;#039;&amp;#039; Gelesen von Hannes Wader, Pläne-Verlag, Dortmund.&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;Die gläserne Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Duo Pianoforte, Querstand, Verlag Kamprad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuilleton (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;A propos: das komplizierte Dasein.&amp;#039;&amp;#039; Weltkunst, Berlin.&lt;br /&gt;
* 1956: als Herausgeber mit dem Pseudonym Hans Ohl: &amp;#039;&amp;#039;Lob des Bettes.&amp;#039;&amp;#039; Mit 26 Bildern von [[Raymond Peynet]]. Rowohlt Verlag, Hamburg.&lt;br /&gt;
* 1966: &amp;#039;&amp;#039;Lob des Bettes – Eine klinophile [[Anthologie]].&amp;#039;&amp;#039; Mit 26 Bildern von Raymond Peynet. Rowohlt Verlag, Hamburg.&lt;br /&gt;
* 1965: &amp;#039;&amp;#039;Der ehrbare Trinker.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften zur Kunst (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* 1931: &amp;#039;&amp;#039;Rosso Fiorentino.&amp;#039;&amp;#039; Heitz, Straßburg (Zugl.: Freiburg (Breisgau), Univ., Diss., 1928).&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Das Krippenbüchlein.&amp;#039;&amp;#039; Hatje, Stuttgart.&lt;br /&gt;
* 1955: &amp;#039;&amp;#039;Mit Bildern leben.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München.&lt;br /&gt;
* 1971: &amp;#039;&amp;#039;So ist das mit der Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann&amp;amp;Campe, Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspiel, Nachdichtung ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Traum des Sultans.&amp;#039;&amp;#039; ungedruckt. Hörspielproduktion: [[Bayerischer Rundfunk|BR]]/[[Südwestfunk|SWF]] 1963, 60&amp;amp;nbsp;min.– Originalhörspiel, Regie: Hans Dieter Schwarze. Mit: Hans Carl Friedrich als Sultan.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Jacques Prévert]]: Gedichte und Chansons&amp;#039;&amp;#039;. Nachdichtungen und mit einem &amp;#039;&amp;#039;Vorwort in der Manier von Jacques Prévert&amp;#039;&amp;#039; von Kurt Kusenberg. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1950, später unter ISBN 3-499-11421-6.&amp;lt;ref&amp;gt;Titel der französischen Originalausgaben, aus denen Gedichte entnommen wurden: &amp;#039;&amp;#039;Paroles&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Spectacle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;La Pluie et le beau temps&amp;#039;&amp;#039;, Librairie Gallimard, Paris (Französisch und Deutsch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean E. Pearson: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Kusenberg. Humorist of the Fantastic.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, New York u.&amp;amp;nbsp;a. 1991, ISBN 0-8204-0601-5 (Teilw. zugl.: Cornell University, Ph.D. thesis, 1980 u.d.T.: &amp;#039;&amp;#039;The Fantastic Short Stories of Kurt Kusenberg&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119052040}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119052040}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kurt-kusenberg.de/ Kurt Kusenberg – Leben und Werk]&lt;br /&gt;
* [http://www.k-faktor.com/unsinn/nihilit2.htm Kurzgeschichte &amp;#039;&amp;#039;Nihilit&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119052040|LCCN=n/83/180315|NDL=00469940|VIAF=9863753}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kusenberg, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlagslektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rowohlt Verlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kusenberg, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ohl, Hans&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Kunstkritiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Göteborg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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