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	<title>Kurt Kummer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Kummer&amp;diff=2119967&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 21. Dezember 2025 um 13:29 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Kummer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1894]] in [[Brehna]]; † [[29. April]] [[1966]] in [[Marburg]]) war ein deutscher Ministerialbeamter für das Siedlungswesen und Verbandsfunktionär der Holzwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Kummer war Sohn eines Kaufmanns und besuchte zunächst eine Privatschule und dann bis zur [[Obersekunda]] das Gymnasium in [[Luckau]]. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung in einer landwirtschaftlichen Bank. Im August 1914 zog er als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Für seinen Frontdienst wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] erster und zweiter Klasse ausgezeichnet und stieg bis zum [[Batterie (Militär)|Batteriechef]] auf. Nach seiner Entlassung aus der Armee im Dezember 1918 schloss er sich dem [[Freikorps Maercker]] an und kämpfte gegen die kommunistischen und demokratischen Revolutionsbestrebungen in Deutschland. Von 1919 bis 1921 war Kummer Lehrling auf zwei Landgütern; danach studierte er [[Agrarwissenschaften]] an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]] und der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] und [[Berlin]]. 1921 wurde er Mitglied des [[Corps Makaria München]].&amp;lt;ref name=KCL&amp;gt;Kösener Corpslisten 1996, 88/593; 54/638.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1923/1924 arbeitete er bei einer [[Siedlungsgesellschaft]] der [[Landbank AG]]; ab 1925 war er in Berlin für die [[Kartoffelbaugesellschaft]] tätig. 1927 holte er sein Abitur nach und begann ein Studium der [[Volkswirtschaftslehre]] an der [[Landwirtschaftliche Hochschule Berlin|Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin]]. Im Jahr 1929 wurde er [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 schloss er sich der [[Sturmabteilung|SA]] an, zum 1. März 1932 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 952.285). 1933 verließ er die SA und wurde Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 99.437); 1937 wurde er zum [[SS-Sturmbannführer]] befördert, später zum SS-Obersturmbannführer. Ab August 1937 war er Mitglied des Vereins [[Lebensborn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Dornheim: &amp;#039;&amp;#039;Beamte, Adjutanten, Funktionäre. Personenlexikon zum Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Reichsnährstand.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-17-040086-3, S. 237. Zur NSDAP-Mitgliedschaft auch Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/24130702. zur SS-Mitgliedsnummer BArch Berlin, NS 26 – Hauptarchiv der NSDAP Nr. 942 (Handakte von Kummer), Lebenslauf, SS-Mitglieds-Nr. 99.437.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Sommer 1932 wurde er Mitarbeiter im agrarpolitischen Apparat der NSDAP-Gauleitung Berlin, aus dem später das [[Reichsamt für Agrarpolitik]] wurde, und war in den folgenden Jahren in unterschiedlichen, mehrfach wechselnden und sich häufig auch überschneidenden Positionen für die „Neubildung deutschen Bauerntums“ zuständig (siehe [[Innere Kolonisation]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu siehe etwa Jan G. Smit: &amp;#039;&amp;#039;Neubildung deutschen Bauerntums. Innere Kolonisation im Dritten Reich. Fallstudien in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Urbs et regio.&amp;#039;&amp;#039; Band 30). Gesamthochschulbibliothek, Kassel 1983, S. 107; [[Ulrich Schlie]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Horst Möller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Agrarpolitik im 20. Jahrhundert. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und seine Vorgänger.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Oldenbourg, Berlin 2020, ISBN 978-3-11-065116-4, S. 103–261, hier S. 180–181.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde er im Folgejahr 1933 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der [[Gesellschaft zur Förderung der inneren Kolonisation]]. Von Mai 1933 bis Ende 1935 stand er der Abteilung Siedlung im NSDAP-Amt für Agrarpolitik vor. Ende August 1933 wurde er in das [[Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft]] berufen, wo er im April 1936 zum [[Ministerialdirektor]] ernannt wurde. Von Dezember 1935 bis Ende 1937 war er „Kommissar für die Osthilfe“ im Auftrag des [[Rasse- und Siedlungshauptamt]]s der [[Schutzstaffel|SS]] in [[Stettin]]. Im Januar 1938 wurde Kummer die Leitung der Zentralabteilung für Personalangelegenheiten im Reichsernährungsministerium übertragen; für das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS blieb er als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Siedlungsamt tätig. Nebenamtlich leitete er auch das NSDAP-Gauamt für Agrarpolitik für Berlin. Daneben war er ständiger Vertreter des [[Reichsbund Deutscher Diplomlandwirte|Reichsbundes der deutschen Diplomlandwirte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde er zum Heeresdienst eingezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BArch Berlin, NS 26 – Hauptarchiv der NSDAP Nr. 942 (Handakte von Kummer), Lebenslauf, SS-Mitglieds-Nr. 99.437.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942/1943 wurde er aus der SS entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ministerialdirektor z. Wv. und [[Holz]]fachmann engagierte er sich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] im &amp;#039;&amp;#039;Verband der Faserplattenindustrie&amp;#039;&amp;#039; und in der europäischen FEROPA. 1965, mit 71 Jahren, wurde er [[Corpsschleifenträger]] der [[Corps Guestphalia et Suevoborussia Marburg|Guestphalia Marburg]].&amp;lt;ref name=KCL /&amp;gt; Kummer war verheiratet und hatte fünf Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Dornheim: &amp;#039;&amp;#039;Beamte, Adjutanten, Funktionäre. Personenlexikon zum Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Reichsnährstand.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-17-040086-3, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anbau von Arzneipflanzen&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig: Verlag für Kunst und Wissenschaft A. O. Paul 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Siedlung in der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anbau von Arzneipflanzen. Anweisungen für Landwirte und Gärtner zum erfolgreichen Anbau der Drogenpflanzen&amp;#039;&amp;#039;, Hannover 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das ländliche Bauwesen in Dienst der Landfluchtbekämpfung und der Neubildung deutschen Bauerntums&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Nationalsozialistische Monatshefte]]. Zentrale politische u. kulturelle Zeitschr. d. NSDAP. Bd. 10, (1939), S. 707–715.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Holzfaserplattenindustrie Westdeutschlands mit internationalen Übersichten&amp;#039;&amp;#039;. Verband der Deutschen Faserplattenindustrie und Verwandter Betriebe, Frankfurt a. M. (ca. 1955).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Holz, Heim, Hygiene.&amp;#039;&amp;#039; Dt. Ges. für Holzforschung, Stuttgart 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werden und Wirken des Verbandes der Deutschen Faserplattenindustrie&amp;#039;&amp;#039;. Verband der Deutschen Faserplattenindustrie und Verwandter Betriebe, Frankfurt a. M. 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1014287146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Dornheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Beamte, Adjutanten, Funktionäre. Personenlexikon zum Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft und Reichsnährstand.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-17-040086-3, S. 237–238.&lt;br /&gt;
* [[Das Deutsche Führerlexikon]], S. 265 ([https://api-digital.ub.uni-koeln.de/iiif/presentation/retro_991009755929706476_001655/manifest Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1014287146|VIAF=32357184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kummer, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kummer, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landwirt und Ministerialbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brehna]], [[Provinz Sachsen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. April 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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