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	<title>Kurt Kretschmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Kretschmann&amp;diff=70174&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-03-20T22:48:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erna und Kurt Kretschmann im Garten Foto Hartmut Sommerschuh 1998.jpg|mini|Kurt und Erna Kretschmann (1998)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Kretschmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1914]] in [[Berlin]]; † [[20. Januar]] [[2007]] in [[Bad Freienwalde (Oder)]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Naturschutz|Naturschützer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt als „[[Koryphäe|Nestor]] des [[Naturschutz in der DDR|Naturschutzes in der DDR]]“ und entwarf 1950 das dort seit 1954 rechtsgültige Logo einer schwarzen [[Waldohreule]], die in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) als Sinnbild für [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Natur-]] und [[Landschaftsschutzgebiet]]e sowie für geschützte Parks, Gehölze und [[Naturdenkmal]]e stand. In der bis heute bekanntesten Form steht die Eule auf einem gelben, fünfeckigen Schild, der nach oben hin spitzwinkelig endete. Diese Ausführung mit einer grafisch überarbeiteten Eule wurde am 1. Juni 1971 in der DDR rechtsgültig.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Vorsitzende des Rates für landwirtschaftliche Produktion und Nahrungsgüterwirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik: &amp;#039;&amp;#039;Anordnung über die Kennzeichnung von Naturschutzobjekten in der Deutschen Demokratischen Republik vom 8. April 1971&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, Teil II, Nr. 52, Ausgabetag: 23. Juni 1971, S.&amp;amp;nbsp;446–447.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-U0504-0301, Bad Freienwalde, Naturkunde für Kinder.jpg|mini|Kurt Kretschmann mit Kindergruppe (1979)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kretschmann wuchs bei seinen Großeltern in Berlin auf,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hartmut Sommerschuh]] |Titel=Wie Naturschutzpionier Kurt Kretschmann unbeugsam für den Frieden kämpfte |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum=2004-03-23 |Online=https://www.berliner-zeitung.de/open-source/kurt-kretschmann-wie-der-naturschutzpionier-unbeugsam-fuer-den-frieden-kaempfte-li.2198710}}&amp;lt;/ref&amp;gt; besuchte die [[Volksschule]] und arbeitete nach einer Schneiderlehre als Zuschneider in einer Berliner Firma. Als diese 1933 ihre Produktion auf Uniformen umstellte, kündigte der überzeugte [[Pazifismus|Pazifist]] und zog zu seinem Freund Herbert Marquardt in ein [[Gartenhaus]] in [[Rüdnitz]] bei [[Bernau bei Berlin|Bernau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Kretschmann |Titel=Erinnerungen an meinen im Hitler-Krieg gefallenen Freund Herbert Marquardt |Auflage=1. |Datum=2002 |Seiten=4, 12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch intensives Fasten gelang es ihm, sich 1935 der Einberufung zum [[Wehrdienst]] zu entziehen. Er wurde dann 1936 doch eingezogen, aber nach fünf Monaten entlassen, da er als „gefährlich für den Geist der Truppe“ galt. Hierauf begab er sich auf eine Wanderschaft über 12.000&amp;amp;nbsp;Kilometer durch Deutschland, die [[Schweiz]] und [[Oberitalien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde er zur [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] eingezogen und nach Verhören durch die [[Gestapo]] 1942 als Sanitäter in der [[Wehrmacht]] an die Front in die [[Sowjetunion]] geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Kretschmann desertierte während eines Heimaturlaubs 1945. Unter der [[Gartenhaus|Gartenlaube]] auf dem Grundstück seines Freundes Wilhelm Loose hob er ein Erdloch aus und versteckte sich dort.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Kretschmann: Und da leben Sie noch? Erinnerungen. Berlin 2010 (3. Aufl.), S. 143–150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hausdernaturpflegee.v.&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://haus-der-naturpflege.de/erna-und-kurt-kretschmann/ |titel=Erna und Kurt Kretschmann - Haus der Naturpflege e.V. |datum=2025-01-08 |sprache=de |abruf=2025-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-37240-0007, Weide-Talsperre, Hinweisschild, Landschaftsschutzgebiet.jpg|mini|links|Das bis 1971 verordnete DDR-Schild mit Kretschmanns älterem Eulensymbol]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Binnendüne Waltersberge 03.JPG|mini|Oben die stark verblichene, 1971 rechtsgültig gewordenen DDR-Ausführung des Naturschutzschildes und unten die neuen Ausführung an der [[Binnendüne Waltersberge]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 trat er der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] bei und blieb bis zu seinem Tod Mitglied der Nachfolgeparteien [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in der DDR und der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] nach der Wiedervereinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Erlebnisse in der Laube in Rüdnitz und auf der Wanderschaft hatten sein Interesse am Naturschutz geweckt. So war er ab 1946 über 40&amp;amp;nbsp;Jahre als Wanderleiter im [[Oberbarnim]] unterwegs. Schon 1949 wurde er Kreisbeauftragter für Naturschutz im [[Landkreis Oberbarnim]] und 1951 Landesbeauftragter für Naturschutz im Land [[Brandenburg]]. Von 1952 bis 1954 war er Referent für Naturschutz an der [[Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR]] in Berlin. 1954 bis 1960 war er Gründer und Leiter der Lehrstätte für Naturschutz „Müritzhof“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hausdernaturpflegee.v.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturschutzgebiet Niedersachsen Schild.svg|mini|Das 1996 in Niedersachsen entwickelte Eulensinnbild in dem bereits seit 1954 in Westdeutschland gültigen grünen Dreiecksschild.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das für den Naturschutz stehende Sinnbild der Waldohreule wurde am 15. Februar 1955 mit den ersten Durchführungsbestimmungen zum Naturschutzgesetz der Deutschen Demokratischen Republik vom 4. August 1954 offiziell eingeführt und deren Aufstellungsweisen gesetzlich geregelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetzesblatt der DDR Teil I Nr. 17 vom 5. März 1955, Seite 168&amp;lt;/ref&amp;gt; Inoffiziell hatte Kretschmann bis zu diesem Zeitpunkt bereits ab 1950 rund 5000 Schilder mit seinem Eulensymbol aufgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neugestaltung_1995_145&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neugestaltung der Naturschutz-Schilder&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Deutschen Bundestages&amp;#039;&amp;#039; Band 521, Bonn 1995, S.&amp;amp;nbsp;145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kretschmann hatte die Eule gewählt, um der damals weit verbreiteten abergläubischen Bezeichnung als „Totenvogel“ entgegenzuwirken. Außerdem sollte das Symbol auf die besondere Schutzwürdigkeit des Tieres hinweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rbb-online.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/theodor/das-geheime-versteck-eines-deserteurs?documentId=23346210 |text=Was heißt schon reich sein? Kurt und Erna Kretschmann – Ein Leben für den Naturschutz |wayback=20141030120935}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz der gesetzlichen Vorgaben in der DDR, die ausschließlich Kretschmanns Sinnbild zuließen, gab es an ausgewiesenen Naturschutzbereichen auch abweichende Eulendarstellungen. Im Rahmen der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] kam es zu dem Beschluss der 42. Umweltministerkonferenz vom 18./19. Mai 1994, das Eulensymbol auf dem Gebiet der ehemaligen DDR weiterzuverwenden. Außerdem wurde angeregt, das Symbol der Waldohreule in ganz Deutschland zu verwenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neugestaltung_1995_145&amp;quot; /&amp;gt; Diese Anregung wurde von einigen westdeutschen Bundesländern aufgegriffen, wobei es Ländersache blieb, wie ein künftiges Eulenlogo gestaltet sein sollte. In Westdeutschland wurde seit 1954 der [[Seeadler (Gattung)|Seeadler]] in einem grünen Dreiecksschild als Symbol.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rbb-online.de&amp;quot; /&amp;gt; Der Seeadler wurde als Symbol des deutschen [[Adler (Wappentier)|Wappenvogels]] übernommen. Da die Entwicklung eines entsprechenden Logos Ländersache ist, wurden verschiedene Variationen des Sinnbildes eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kretschmann initiierte den „Arbeitskreis zum Schutz vom Aussterben bedrohter Tierarten“. Er gründete 1976 die Arbeitsgruppe „[[Weißstorch]]“. In [[Wriezen#Stadtgliederung|Rathsdorf]] rettete er einen 200&amp;amp;nbsp;Jahre alten [[Brennofen]], den [[Storchenturm Altgaul]], auf dessen Spitze seit Menschengedenken Storchenpaare nisteten, und richtete hier 1978 eine Weißstorchausstellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1987-0811-014, Bad Freienwalde, Haus der Naturpflege, Schülergruppe.jpg|mini|Das Haus der Naturpflege 1987]]&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1942 hatte er [[Erna Kretschmann|Erna Scherff]] (*&amp;amp;nbsp;12.&amp;amp;nbsp;November 1912 in [[Bollinken]] bei [[Stettin]]; †&amp;amp;nbsp;6.&amp;amp;nbsp;Januar 2001 in Bad Freienwalde) geheiratet. Im gleichen Jahr wurde ein Sohn geboren, der schon 1945 starb. Erna war später Inspiratorin und „guter Geist im Hintergrund“. Ab 1960 war sie Ernährerin der Familie und schrieb und redigierte alle seine Veröffentlichungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hausdernaturpflegee.v.&amp;quot; /&amp;gt; Für die Familie baute Kretschmann 1945/46 ein Blockhaus auf dem Gartengelände in Bad Freienwalde, auf dem einst die Laube stand, unter der er sich 1945 für 75 Tage&amp;lt;ref name=&amp;quot;hausdernaturpflegee.v.&amp;quot; /&amp;gt;, von seinem Freund Wilhelm Loose und seiner Frau unterstützt&amp;lt;ref name=&amp;quot;FrauenOrte&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://frauenorte-brandenburg.de/erna-kretschmann/|title=Frauenorte Brandenburg – Erna Kretschmann. Naturschützerin, Pazifistin und Politikerin, 1912–2001.|accessdate=2024-08-07|work=frauenorte-brandenburg.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, als Deserteur versteckt hielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rbb-online.de&amp;quot; /&amp;gt; Dieses Haus baute er ab 1960 zum „Haus der Naturpflege“ aus, das für alle geöffnet war, die an Naturschutz, natürlichem [[Gartenbau]] und [[Vegetarismus|vegetarischer Lebensweise]] interessiert waren. 1984 wurde es der öffentlichen Hand übergeben und steht auch heute als Museum und [[Heuhotel]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Frau im Jahr 2001 lebte er weiter in Bad Freienwalde, nahm am öffentlichen Leben teil, pflegte viele Kontakte und schrieb Gedichte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hausdernaturpflegee.v.&amp;quot; /&amp;gt; die 2008 [[postum]] veröffentlicht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ich will eine Eiche sein: Eine lyrische Lebensbeschreibung&amp;#039;&amp;#039; &amp;amp;#x5B;mit Grafiken von [[Horst Engelhardt]] und einem Vorwort von [[Michael Succow]]&amp;amp;#x5D;. Findling, Neuenhagen 2008, ISBN 978-3-933603-42-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbindung von Pazifismus und Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Der Umstand, dass Kurt Kretschmann ein Pazifist, [[Kriegsdienstverweigerung|Kriegsdienstgegner]] und [[Fahnenflucht|Deserteur]] war, dem eine [[Anarchismus|anarchistische]] Grundhaltung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Astrid Mignon Kirchhof |Hrsg=Astrid Mignon Kirchhof und Nina Leonhard |Titel=&amp;quot;Der freie Mensch fordert keine Freiheiten, er lebt einfach.&amp;quot; Die Nestoren des DDR-Naturschutzes und die Herausbildung einer reformbewegten Gegenwelt. |Sammelwerk=Gegenwelten. Geschichte und Gesellschaft. Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft |Band=41. Jahrgang |Nummer=1 |Datum=2015 |Seiten=71–106 |Fundstelle=hier S. 90}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beschieden wird, wurde ihm zu DDR-Zeiten nicht sonderlich hoch angerechnet, sondern bescherte ihm eine Beobachtung durch die Staatssicherheit. Eine verleihbare [[Wanderausstellung]] des Berliner [[Anti-Kriegs-Museum|Antikriegsmuseums]] thematisiert einerseits das Naturschutzwirken und betont andererseits sein Antikriegsengagement, die Kriegszeit und die Desertion 1945.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anti-Kriegs-Museum&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.friedensbibliothek.de/friedensbibliothek.php?fbakm=19 |titel=Friedensbibliothek-Antikriegsmuseum der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz |abruf=2024-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Projekt [[Frauenorte]] hebt die Verbindung von Natur- und Friedensengagement bei seiner Frau und ihm hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FrauenOrte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Kurt Kretschmann bekam 1974 die [[Johannes-R.-Becher-Medaille]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biogramm-WWW-DDR&amp;quot;&amp;gt;{{WWW-DDR|id=kurt-kretschmann|lemma=Kretschmann, Kurt|autor=|band=1|idNum=1902}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1991 Mitglied des Ehrenpräsidiums des [[Naturschutzbund Deutschland|Naturschutzbundes Deutschland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biogramm-WWW-DDR&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr verlieh ihm das Land Brandenburg seinen neu gestifteten [[Umweltpreis des Landes Brandenburg|Umweltpreis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biogramm-WWW-DDR&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1993 erhielt er gemeinsam mit seiner Frau den [[Europäischer Umweltpreis|Europäischen Umweltpreis]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biogramm-WWW-DDR&amp;quot; /&amp;gt; und wurde [[Ehrenpräsident]] des Naturschutzbundes Deutschland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biogramm-WWW-DDR&amp;quot; /&amp;gt; Am 2.&amp;amp;nbsp;März 1999, seinem 85.&amp;amp;nbsp;Geburtstag, verlieh Bad Freienwalde seiner Frau und ihm die [[Ehrenbürger]]schaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 2. März 2009 führt die Oberschule in Bad Freienwalde den Namen &amp;#039;&amp;#039;Erna-und-Kurt-Kretschmann-Schule&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Oberschule ehrt Naturschützer |Sammelwerk=[[Märkische Oderzeitung]] |Datum=2009-03-02 |Online=[https://web.archive.org/web/20170621114219/http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/45925/ moz.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebiet [[Gamengrund]]-Seenrinne&amp;#039;&amp;#039;. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1957, {{DNB|452584981}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Werbellinsee]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Unser kleines Wanderheft&amp;#039;&amp;#039;. Heft 92) [Bearbeitet von Kurt Kretschmann und anderen. Orientierungskarte nach einer Vorlage von G. Feldbinder von Elisabeth Schulze]. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1960, {{DNB|455467250}}.&lt;br /&gt;
** Zweite verbesserte Auflage 1962, {{DNB|364298014}}.&lt;br /&gt;
* hrsg. zusammen mit Kurt Steinbring: &amp;#039;&amp;#039;Der [[Scharmützelsee]] und [[Bad Saarow]]-Pieskow&amp;#039;&amp;#039;. VEB Brockhaus, Leipzig 1964, {{DNB|454310501}} &amp;amp;#91;mit Beiträgen von [[Johannes R. Becher]], siehe Inhaltsverzeichnis im DNB-Eintrag&amp;amp;#93;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und da leben sie noch?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Friedensbibliothek&amp;#039;&amp;#039;. Band 4). Berlin, Friedensbibliothek/[[Anti-Kriegs-Museum|Antikriegsmuseum]] 1999, {{DNB|956310095}}.&lt;br /&gt;
* mit Helene Walter: &amp;#039;&amp;#039;Entstehung der Lehrstätte für Naturschutz „Müritzhof“&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Lenover, Neustrelitz 1995, ISBN 3-930164-11-6.&lt;br /&gt;
* mit Rudolf Behm: &amp;#039;&amp;#039;[[Mulch]] total&amp;#039;&amp;#039;. OLV Organischer Landbau Verlag, 2001, ISBN 3-922201-18-0.&lt;br /&gt;
* mit David Stile und Jeanie Stiles: &amp;#039;&amp;#039;Lauben und Hütten&amp;#039;&amp;#039;. Ökobuch, 2002, ISBN 3-922964-84-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.hs-nb.de/storages/hs-neubrandenburg/institute/iugr/PDF/Monographien/herunterladbare_Monographien/Kretschmann_Luege_Wahrheit_2003.pdf Lüge und Wahrheit – Kriegserlebnisse eines deutschen Soldaten]&amp;#039;&amp;#039; mit einem Nachwort von [[Hermann Behrens (Ökologe)|Hermann Behrens]]&amp;amp;#93;. VWF, Berlin 2003, ISBN 3-89700-400-3. [https://www.hs-nb.de/storages/hs-neubrandenburg/institute/iugr/PDF/Monographien/herunterladbare_Monographien/Kretschmann_Luege_Wahrheit_2003.pdf Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich will eine Eiche sein: Eine lyrische Lebensbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;. Findling, Neuenhagen 2008, ISBN 978-3-933603-42-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Biografie mit Werkverzeichnis in: Hermann Behrens: Naturschutzgeschichte und Naturschutzbeauftragte in Berlin und Brandenburg. [Lexikon der Naturschutzbeauftragten in Berlin und Brandenburg, Band 3]. Steffen Verlag Berlin, S. 707–716. ISBN 978-3-940101-83-9&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Diethart Kerbs&lt;br /&gt;
   |Titel=Lebenslinien. Deutsche Biographien aus dem 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Mit einem Nachwort von Arno Klönne&lt;br /&gt;
   |Verlag=Klartext-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Essen&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89861-799-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Marion Schulz&lt;br /&gt;
   |Titel=Ein Leben in Harmonie. Kurt und Erna Kretschmann – für den Schutz und die Bewahrung der Natur&lt;br /&gt;
   |Verlag=Findling, Buch- und Zeitschriften-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Neuenhagen&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-933603-02-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Michael Succow&lt;br /&gt;
   |Titel=Kurt Kretschmann – Naturschützer, Naturgärtner, Pazifist&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Nationalpark (Zeitschrift)|Nationalpark]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=121&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |Seiten=33–35}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=kurt-kretschmann|lemma=Kretschmann, Kurt|autor=|band=1|idNum=1902}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gebhard Schultz&lt;br /&gt;
   |Titel=Konflikte und Kompromisse&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Zum 100. Geburtstag von Kurt Kretschmann&lt;br /&gt;
   |Verlag=Klemm + Oelschläger&lt;br /&gt;
   |Ort=Ulm&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86281-072-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12104677X}}&lt;br /&gt;
* [http://217.160.77.95/www.naturfreunde.de/nfd/ftp/3_magazin/NATURFREUNDiN/Nachruf_Kurt_Kretschmann.pdf Ausführlicher Beitrag über das Lebenswerk von Kurt Kretschmann]&lt;br /&gt;
* [https://www.hs-nb.de/iugr/naturschutz-hat-geschichte/kretschmann/ Kurt und Erna Kretschmanns Erinnerungen zur Naturschutzeule und zum Haus der Naturpflege in Bad Freienwalde]&lt;br /&gt;
* Kurt Kretschmann:{{Webarchiv |url=http://home.snafu.de/mkgandhi/Kretschmann-Gedichte.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Gedichte gegen den Krieg&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070609232123}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.friedenszentrum-anklam.de/vber.htm |text=Kurt-Kretschmann-Veranstaltung am 2. März 2009 im Friedenszentrum/Antikriegsmuseum Anklam |wayback=20170224095814}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12104677X|VIAF=57460587}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kretschmann, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschützer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrmachtsdeserteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Imker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Johannes-R.-Becher-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Märkisch-Oderland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Freienwalde (Oder)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kretschmann, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Naturschützer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Freienwalde (Oder)]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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