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	<title>Kurt Knoblauch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Julius Knoblauch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Dezember]] [[1885]] in [[Kwidzyn|Marienwerder]]; † [[10. November]] [[1952]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Offizier]], [[SS-Obergruppenführer]] und [[General]] der [[Waffen-SS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Knoblauch war ein Sohn des Steuerinspektors Friedrich Knoblauch († 25. September 1922 in Hameln) und dessen Ehefrau Emma, geborene Schröder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schulz706&amp;quot;&amp;gt;Andreas Schulz, Günter Wegmann, Dieter Zinke: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?ei=XEddTa3AO8XP4AaKhMXdCg Die Generale der Waffen-SS und der Polizei: Lammerding-Plesch].&amp;#039;&amp;#039; Biblio-Verlag, 2003, ISBN 978-3-7648-2375-7, S. 706.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am Gymnasium in [[Ratzeburg]] trat Knoblauch am 23. Februar 1905 als [[Fahnenjunker]] in das [[Niederrheinisches Füsilier-Regiment Nr. 39|Niederrheinische Füsilier-Regiment Nr. 39]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Dort wurde er am 18. August 1906 zum [[Leutnant]] befördert und am 18. Oktober 1909 in das [[8. Rheinisches Infanterie-Regiment Nr. 70|8. Rheinische Infanterie-Regiment Nr. 70]] versetzt, in dem er als [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] diente. Zur Erlernung des Feldpionierdienstes erfolgte Mitte Mai 1911 eine einmonatige Kommandierung zum 1. Rheinischen Pionier-Bataillon Nr. 8. Ab 1. Oktober 1912 war Knoblauch dann [[Adjutant]] des III. Bataillons, wurde am 17. Februar 1914 [[Oberleutnant]] sowie ab 1. Mai 1914 zum Bezirkskommando Saarbrücken versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde Knoblauch am 2. August 1914 Kompanieführer im Brigade-Ersatz-Bataillon Nr. 32. Im weiteren Verlauf des Krieges wurde er am 18. Juni 1915 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert, mehrfach verwundet und in verschiedenen Stellungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende gehörte Knoblauch dem [[Freikorps]] Deutsche Schutzdivision an und wurde in die [[Vorläufige Reichswehr]] übernommen. Zunächst als [[Kompaniechef|Chef]] der 4. MG-Kompanie, dann als Chef der 12. Kompanie bei Reichswehr-Schützen-Regiment 3, kam er mit der Bildung der Reichswehr als Nachrichtenoffizier zum Stab des [[18. Infanterie-Regiment (Reichswehr)|18. Infanterie-Regiments]] in [[Paderborn]]. Später war er auch hier Kompaniechef, wurde am 1. Februar 1926 [[Major]] sowie am 1. April 1930 [[Oberstleutnant]] und als solcher Kommandeur des II. Bataillons des [[1. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|1. (Preußisches) Infanterie-Regiments]]. Ab 1. April 1931 gehörte Knoblauch dem Regimentsstab an, wurde am 1. Februar 1933 [[Oberst]] und schied kurz darauf am 31. März 1933 unter Bewilligung der gesetzlichen Versorgung sowie der Berechtigung zum Tragen der Uniform des 18. Infanterie-Regiments aus dem Heeresdienst aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knoblauch trat zum 1. Mai 1933 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.750.158),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/21290918&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde im selben Jahr auch Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] und war bis 12. April 1935 hauptamtlicher SA-Führer. Anschließend trat er zur [[Schutzstaffel|Allgemeinen SS]] (SS-Nummer 266.653)&amp;lt;ref&amp;gt;SS-Personalamt: Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP, Stand vom 1. Dezember 1937, lfd. Nr. 238&amp;lt;/ref&amp;gt; über, war ab 1935 im [[SS-Hauptamt]] leitend tätig und stieg im Juni 1944 bis zum SS-Obergruppenführer auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dws-xip.pl/reich/biografie/lista1/lista1.html &amp;#039;&amp;#039;Kurt Knoblauch&amp;#039;&amp;#039;] auf www.dws-xip.pl.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem gehörte Knoblauch ab 1937 zusätzlich dem [[Stab des Stellvertreters des Führers]] an und sollte in dieser Funktion die NSDAP auf den Kriegsfall einstimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee320&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 320.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1940 wurde er zum Inspekteur der Ersatzeinheiten der [[SS-Division Totenkopf]] ernannt und gehörte zu den engeren Vertrauten von [[Heinrich Himmler]].&amp;lt;ref&amp;gt;Charles W. Sydnor: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=QYU4QJsUWLYC Soldiers of destruction: The SS Death&amp;#039;s Head Division, 1933-1945].&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, 1990, ISBN 978-0-691-00853-0, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Dezember 1940 war er in den [[Deutsche Besatzung der Niederlande 1940-1945|Niederlanden]] Befehlshaber der Waffen-SS.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee320&amp;quot;/&amp;gt; Am 7. April 1941 wurde er in den [[Kommandostab RFSS]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Longerich: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=BY7KelZagVMC Holocaust: The Nazi Persecution and Murder of the Jews].&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2010, ISBN 978-0-19-280436-5, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1942 wurde er Chef des [[SS-Führungshauptamt]]es, Amtsgruppe B und bekam die Aufgabe, die SS-Einheiten zur Unterstützung von u.&amp;amp;nbsp;a. den Armeeverbänden und der Polizei zu koordinieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Terry Goldsworthy: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=1KPsZGCesO0C Valhalla&amp;#039;s Warriors: A History of the Waffen-SS on the Eastern Front 1941-1945].&amp;#039;&amp;#039; Dog Ear Publishing, 2010, ISBN 978-1-60844-639-1, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre nach seiner Ernennung wurde er im Frühjahr 1943 durch [[Ernst Rode]] von seinem Posten als Chef des Kommandostabes RFSS abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20002758369 Protokoll Nürnberger Prozess, 7. Januar 1946]. Originaltext auf zeno.org.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Knoblauch im Dezember 1949 von der Münchner [[Spruchkammerverfahren|Hauptspruchkammer]] als Aktivist eingestuft und zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt. Eine Münchner Spruchkammer wies seine Berufung im Juni 1950 zurück und bestätigte den Spruch der ersten Instanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Longerich]], [[Institut für Zeitgeschichte]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Stellvertreter: Führung der Partei und Kontrolle des Staatsapparates durch den Stab Hess und die Parteikanzlei Bormann: Eine Publikation des Instituts für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, K.G. Saur, München 1992.&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), [[Andreas Schulz (Historiker)|Andreas Schulz]], Günter Wegmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Waffen-SS und der Polizei. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Hachtel–Kutschera.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Bissendorf 2005. ISBN 3-7648-2592-8. S. 534–540.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8 (aktualisierte 2. Auflage).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1313508802|VIAF=4823170292153477690002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knoblauch, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knoblauch, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knoblauch, Kurt Julius (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Dezember 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kwidzyn|Marienwerder]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. November 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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