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	<title>Kurt Illner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Illner&amp;diff=1705461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Forschung und Lehre */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-02-25T20:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Forschung und Lehre: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Illner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Januar]] [[1917]] in [[Małkowice (Powiat Wrocławski)|Malkwitz]] bei [[Breslau]]; † [[2. November]] [[1990]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kulturtechnik]]er. Er lehrte an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]. Sein Forschungsschwerpunkt war das Gebiet der [[Moorkultivierung]], aber auch die Rekultivierung ausgekohlter [[Braunkohlebergbau|Braunkohlentagebaue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Illner, Sohn eines Landwirts, legte 1936 die [[Abitur|Reifeprüfung]] ab und absolvierte dann eine zweijährige [[Lehrzeit]] auf einem Bauernhof. 1938 wurde er zum [[Reichsarbeitsdienst|Arbeitsdienst]] und 1939 zur [[Wehrmacht]] eingezogen. 1947 begann er mit dem Studium der [[Landwirtschaft]] an der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und promovierte dort 1954 mit der Dissertation &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Über den Einfluß von [[Windschutzstreifen|Windschutzpflanzungen]] auf den [[Unkraut]]wuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;. Dreißig Jahre lang blieb er als Wissenschaftler an dieser Universität tätig, nach seiner Promotion zunächst als Assistent am Institut für Garten- und Landeskultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 [[Habilitation|habilitierte]] sich Illner mit der Arbeit &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Standortsuntersuchung der [[Niedermoor]]e&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;. 1964 erfolgte seine Ernennung zum Professor und Direktor eines an der Humboldt-Universität neugegründeten Instituts für [[Landschaftspflege]]. Von 1970 bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1982 leitete er als ordentlicher Professor den Bereich [[Melioration]]swesen der Sektion Pflanzenproduktion dieser Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Lehre ==&lt;br /&gt;
Illner war ein schöpferischer, vielseitiger Wissenschaftler. Sein [[Forschung]]sschwerpunkt lag auf dem Gebiet der [[Moorkultivierung]]. Er erarbeitete u. a. neue Verfahren zur [[Grundwasser]]regulierung auf [[Niedermoor]]standorten. Außerdem erforschte er die Wiedernutzbarmachung von Flächen des [[Braunkohle]]ntagebaus. Seine [[Publikation]]sliste umfasst über 90 wissenschaftliche Originalbeiträge. Zahlreiche Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten veröffentlichte er in der Zeitschrift &amp;quot;Archiv für Acker- und Pflanzenbau und Bodenkunde&amp;quot;. Sein Interesse galt auch der [[Agrargeschichte|Geschichte der Moorforschung]]. In mehreren Beiträgen würdigte er die wissenschaftlichen Leistungen bedeutender Kulturtechniker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Illner beschäftigte sich auch mit Fragen der [[Lausitzer Braunkohlerevier#Bergbaurekultivierung im Lausitzer Braunkohlenrevier|Rekultivierung der Flächen des Braunkohlenbergbaus in der Lausitz]]. Zusammen mit seinem Kollegen [[Joachim Katzur]] führte er die Forschungen von [[Wilhelm Knabe]], der 1959 in die [[Bundesrepublik Deutschland]] geflohen war, fort. Hierzu brachten sie zuerst das Koyne-Verfahren, bei dem Bioklärschlamm zur Bodenverbesserung verregnet wurde, zur Einsatzreife.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Studienarchiv Umweltgeschichte (StUG) Neubrandenburg |Titel=036 Institut für Landesforschung und Naturschutz, Nr. 74, Das Koyne Verfahren |Datum=1966}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Kleinleipischer Verfahren, den Höhepunkt der Rekultivierungsforschung in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albrecht Krummsdorf, Gerhard Grümmer |Titel=Landschaft vom Reißbrett. Die Zukunft unserer Kippen, Halden und Restlöcher |Ort=Leipzig |Datum=1981 |Seiten=88 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde von Illner und Katzur entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bundesarchiv (BArch) |Titel=DK 107 (Akademie der Landwirtschaftswissenschaften)/31238, Wiedernutzbarmachung von Tertiärkippen |Datum=1975-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Wahl der Meliorationstiefe von 100 cm gelang der Durchbruch zur landwirtschaftlichen Rekultivierung. Beide Verfahren wurden in der DDR industriell angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als engagierter Hochschullehrer beteiligte sich Illner bei der Herausgabe von Lehrbüchern über das Meliorationswesen. Er selbst verfasste zwei Studienbegleithefte über Niedermoore und für das landwirtschaftliche Hochschulfernstudium in der DDR zwei Lehrbriefe über Landschaftsgestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Einfluß von Windschutzpflanzungen auf den Unkrautwuchs&amp;#039;&amp;#039;. Landwirtsch.-Gärtner. Fak. Humboldt-Universität zu Berlin 1954. Maschinenschrift.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Windschutzhecken. Anlage, Pflege, Nutzung&amp;#039;&amp;#039; (mit Klaus-Dietrich Gandert). Deutscher Bauernverlag Berlin 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Standortuntersuchung der Niedermoore&amp;#039;&amp;#039;. Habil.-Schr. Landw.-Gärtner. Fak. Humboldt-Universität zu Berlin 1964. Maschinenschrift.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsgestaltung&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der Zentralabteilung für das Hochschulfernstudium der Landwirtschaftswissenschaften des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen. 2 Teile, Berlin 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Besandung von Niedermooren&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der Karl-Marx-Universität ... Arbeitsgruppe Lehr- und Lernmittel. Markkleeberg 1980. Als Manuskript gedruckt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bodenformen der landwirtschaftlich genutzten Niedermoore in der DDR und ihre Standorteigenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der Karl-Marx-Universität ... Arbeitsgruppe Lehr- und Lernmittel. Markkleeberg 1980. Als Manuskript gedruckt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historische Entwicklung und Ergebnisse der Moorforschung in Berlin&amp;#039;&amp;#039; (mit Wolfgang-Dieter Lorenz). In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Reihe Jg. 35, 1986, S. 561–564.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* N.N.: &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. agr. habil. Kurt Illner zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Acker- und Pflanzenbau und Bodenkunde&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 26 (1982), S. 123–124 (mit Bild), {{ISSN|0365-0340}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1132740665|VIAF=54599525}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Illner, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturtechniker (Agrarwissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Illner, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kulturtechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Małkowice (Powiat Wrocławski)|Malkwitz]] bei [[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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