<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Hucke</id>
	<title>Kurt Hucke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Hucke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Hucke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T23:16:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Hucke&amp;diff=1752220&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Hucke&amp;diff=1752220&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-11-30T15:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Wilhelm Viktor Albert Hucke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 8. Januar [[1882]] in [[Berlin]]; † 12. August [[1963]] in [[Hanau]]) war ein deutscher Geologe. Er hat sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts um die [[Geschiebe]]forschung insbesondere in Norddeutschland verdient gemacht und ist Begründer der 1924 ins Leben gerufenen &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Geschiebeforschung&amp;#039;&amp;#039;, die in der Zeit von 1925 bis 1945 die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschiebeforschung&amp;#039;&amp;#039; herausgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Hucke wurde als Sohn des Sekretärs an der Staatsschuldenverwaltung Gustav Hucke und seiner Ehefrau Martha, geb. Frosch, geboren und besuchte das [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthalsche Gymnasium]] in Berlin. Danach studierte er von 1901 bis 1904 in Berlin die Fächer [[Botanik]], [[Zoologie]], [[Mathematik]] und [[Physik]], in denen er 1905 sein [[Staatsexamen]] ablegte. Er hörte Vorlesungen unter anderem in Mathematik bei [[Hermann Amandus Schwarz]], Zoologie bei [[Franz Eilhard Schulze]], [[Organische Chemie]] bei [[Emil Fischer]] und [[theoretische Physik]] bei [[Max Planck]]. Anschließend war er an verschiedenen Berliner Schulen tätig und leistete seinen [[Einjährig-Freiwilliger|einjährigen Militärdienst]]. 1912 bis 1936 war er als Lehrer am Joachimsthalschen Gymnasium, das inzwischen nach [[Templin]] ([[Uckermark]]) verlegt worden war. 1935 wurde er zum [[Oberstudiendirektor]] befördert, 1936 wechselte er an die Heinrich-von-Kleist-Schule in [[Frankfurt (Oder)]] und 1940 an die [[Paul-Gerhardt-Gymnasium (Lübben)|Paul-Gerhardt-Schule]] in [[Lübben (Spreewald)|Lübben]], wo er bis 1945 tätig war. Am Ende des Zweiten Weltkrieges flüchtete er mit seiner Familie nach [[Schleswig-Holstein]]. Dort ließ er sich in Plön nieder, wo er bis 1963 lebte. Wenige Monate nach seiner Übersiedlung nach Hanau starb er an einem Herzschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse seiner Forschungen über Geschiebe genießen bis heute insbesondere in Norddeutschland und den Niederlanden hohes Ansehen. In seinem Nachlass befand sich ein Manuskript mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Einführung zur Geschiebeforschung&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1948. [[Ehrhard Voigt]] erweiterte dieses Manuskript und gab es im Jahre 1967 als Buch unter diesem Titel heraus. Die &amp;#039;&amp;#039;Einführung zur Geschiebeforschung&amp;#039;&amp;#039; gilt noch heute als ein Standardwerk über Geschiebeforschung in Norddeutschland und den Anrainerstaaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinen weiteren Schriften zu [[Quartär (Geologie)|quartärgeologischen]] Themen, darunter zahlreiche in der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschiebeforschung&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Aufsätze, ist insbesondere das 1917 erschienene Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Sedimentärgeschiebe des norddeutschen Flachlandes&amp;#039;&amp;#039; hervorzuheben. Die umfangreiche Fachbibliothek aus dem Nachlass von Kurt Hucke befindet sich heute im [[Gesellschaft für Geschiebekunde|Archiv für Geschiebekunde]] der Universität Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1962 (anlässlich seines 80. Geburtstages) erhielt Kurt Hucke in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Verdienste die Kieler Universitätsmedaille verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1910 war Hucke mit Martha Kessner (* 9. April 1886; † 28. Januar 1937) verheiratet, mit der er zwei Töchter, Käthe (* 10. Dezember 1912) und Renate (* 12. September 1919), sowie einen Sohn, Karl (* 7. Juni 1911; † 26. Oktober 1989), hatte. Letzterer war prähistorischer Leiter des Heimatmuseums in Plön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologische Ausflüge in der Mark Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1911, ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-162083}} der Ausgabe Weidmann, Berlin 1910)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sedimentärgeschiebe des norddeutschen Flachlandes.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diluvialprobleme.&amp;#039;&amp;#039; Michaal, Güstrow i. M. 1921; zugleich: Dissertation, Universität Rostock, 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; F. Enke, Stuttgart 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Geschiebeforschung.&amp;#039;&amp;#039; Nederlandse Geologische Vereniging, Oldenzaal 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Hucke: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Geschiebeforschung&amp;#039;&amp;#039;. Nederlandse Geologische Vereniging, Oldenzaal 1967. Mit einem Geleitwort (Kurzbiografie des Autors) von W. F. Anderson.&lt;br /&gt;
* [[Ehrhard Voigt]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Dr. Kurt Hucke (1882–1963).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eiszeitalter und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Band 16, Hohenlohe’sche Buchhandlung, Öhringen 1965, S. 240–248 (mit Bild und Werkverzeichnis). {{DOI|10.3285/eg.16.1.18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117035890|VIAF=27838020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hucke, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstudiendirektor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hucke, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hucke, Kurt Wilhelm Viktor Albert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hanau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>