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	<title>Kurt Hruby - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T10:15:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2024-03-09T16:46:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Hruby&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Mai]] [[1921]] in [[Krems an der Donau]], [[Niederösterreich]]; † [[5. September]] [[1992]] in [[Vulaines-sur-Seine]] bei [[Troyes]]) war [[österreich]]ischer [[Theologe]] und [[Autor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hruby war der Sohn von Rosa (geb. Kohn) und Max Hruby, besuchte in Krems die Volksschule und das Gymnasium, welches er 1938 mit der [[Matura]] abschloss. Er wurde getauft und ist auch durch die Brüder der Mutter mit religiös-jüdischer Erziehung aufgewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an Hitlerdeutschland versuchte Hubry im Oktober mit einem anderen Kremser, Arthur Rephan und dessen Frau über die [[Grenze zwischen Österreich und der Schweiz|Schweizer Grenze]] zu fliehen. Alle drei wurden von den Schweizer Behörden wieder über die Grenze zurückgeschoben. Auf einem Kohlendampfer (gemeinsam mit Abraham und Fritz Nemschitz aus Krems) gelang Hruby schließlich die Flucht nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]], wohin er seine Mutter nachkommen lassen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.judeninkrems.at/stories/storyReader$1358 |wayback=20090904072952 |text=Onlineauftritt Juden in Krems |archiv-bot=2019-04-24 09:21:33 InternetArchiveBot }}; [[Robert Streibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Schicksal der vertriebenen Kremser Juden. Rosa und Kurt HRUBY. Schlüsselamtsgasse. Flucht nach Palästina.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Palästina arbeitete er als Holzfäller mit seinem Cousin Paul Pisker, war bei den Pionieren des jüdisch-religiösen [[Kibbuz]] &amp;#039;&amp;#039;Sde Elijahu&amp;#039;&amp;#039; im [[Jordan]]tal. Dann war er Mitarbeiter der [[Agence France-Presse]] in [[Jerusalem]]. Er absolvierte eine [[Jeschiwa]] und Studien an der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 kehrte Hruby nach Österreich zurück und nahm das Studium der Theologie an der katholischen Universität in [[Löwen]], [[Belgien]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953, nach Studienabschluss und Priesterweihe, arbeitete er am Studienzentrum der [[Schwestern Unserer Lieben Frau von Sion|Zionsschwestern]] in Paris. Dazu kam 1960 ein Lehrauftrag für [[Judaistik]] am Institut Catholique, der katholischen Universität Paris, und seit 1965 ein solcher an dem dortigen Institut Oecuménique. Seit 1957 wirkte er sporadisch an der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;JUDAICA&amp;#039;&amp;#039; mit, ab 1971 als Schriftleiter und Mitarbeiter der Stiftung für Kirche und Judentum in Zürich/Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem 1971 veröffentlichten Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Synagoge&amp;#039;&amp;#039; verweist Hruby auf einen Grundsatz der [[Mischna]], dass bei einem Verkauf einer Synagoge ein späteres Zurückerwerben möglich zu halten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Hruby: &amp;#039;&amp;#039;Die Synagoge&amp;#039;&amp;#039;; Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Die Heiligkeit der Synagoge&amp;#039;&amp;#039;; Zitat Seite 74f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Hruby kommt auch der Hinweis, dass die Synagoge seiner Geburtsstadt Krems, ein Bauwerk des Architekten [[Max Fleischer (Architekt)|Max Fleischer]], im Juni 1938 im Zuge der [[Sudetenkrise]] für die Nutzung als Flüchtlingslager für Sudetendeutsche beschlagnahmt wurde und dabei die Inneneinrichtung demoliert wurde. Aufgrund dieser Nutzungsänderung überdauerte die Synagoge die [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] im November 1938. Das Gebäude wurde im Jahr 1978 demoliert.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Streibel: &amp;#039;&amp;#039;Die Synagoge Krems – Ein Bauwerk des Architekten Max Fleischer&amp;#039;&amp;#039;; PPP 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juden und Judentum bei den Kirchenvätern&amp;#039;&amp;#039;; Schriften zur Judentumskunde Band 2; Zürich: Theologischer Verlag Zürich, 1971; ISBN 3-290-14902-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Synagoge – Geschichtliche Entwicklung einer Institution&amp;#039;&amp;#039;; Schriften zur Judentumskunde Band 3; Zürich: Theologischer Verlag Zürich, 1971; ISBN 3-290-14903-X&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stellung der jüdischen Gesetzeslehrer zur werdenden Kirche&amp;#039;&amp;#039;; Schriften zur Judentumskunde Band 4;: Zürich: Theologischer Verlag Zürich, 1971; ISBN 3-290-14904-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufsätze zum nachbiblischen Judentum und zum jüdischen Erbe der frühen Kirche&amp;#039;&amp;#039;, in: Peter von der Osten-Sacken, Thomas Willi (Hrsg.): Arbeiten zur neutestamentlichen Theologie und Zeitgeschichte (ANTZ), Berlin, Institut Kirche und Judentum 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Kurt Hruby zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, als Heft 1/2 von JUDAICA 47, Juni 1991, mit einer &amp;quot;Ausgewählten Bibliographie&amp;quot;  des Schaffens von Kurt Hruby, Seiten 116–119.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Rosa und Kurt Hruby, Schlüsselamtsgasse, Flucht nach Palästina&amp;#039;&amp;#039; in: Robert Streibel: &amp;#039;&amp;#039;Plötzlich waren sie alle weg. Die Juden der “Gauhauptstadt Krems” und ihre Mitbürger&amp;#039;&amp;#039;, Picus Wien 1991, Seiten 118ff.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629223501/http://www.bautz.de/bbkl/h/hruby_k.shtml |band=16|spalten=744-752|autor=[[Thomas Willi]]|artikel=Hruby, Kurt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172144949|LCCN=n/50/28579|VIAF=220627652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hruby, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Krems an der Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hruby, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Theologe und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krems an der Donau]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. September 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vulaines-sur-Seine]] bei [[Troyes]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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