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	<title>Kurt Heinig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Heinig&amp;diff=363442&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 18. November 2025 um 16:20 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HeinigKurt.jpg|mini|Kurt Heinig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Heinig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Januar]] [[1886]] in [[Leipzig]]; † [[21. Mai]] [[1956]] in [[Stockholm]]) war ein [[deutsche]]r [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]), [[Schriftsteller]] und [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinig besuchte die Volksschule und wurde [[Lithograf]]engehilfe. Er fand jedoch früh zur sozialistischen Arbeiterbewegung und erarbeitete sich autodidaktisch Bildung und Wissen insbesondere zur Ökonomie. Ab 1906 begann er zu publizieren, auch zu anspruchsvollen wirtschaftlichen Themen auf akademischem Niveau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;„Kurt Heinig wird 70 Jahre“, in: &amp;#039;&amp;#039;SPD-Pressedienst&amp;#039;&amp;#039;, P/XI/13, 16. Januar 1956, S. 8, PDF abgerufen von [https://library.fes.de/spdpd/1956/560116.pdf Friedrich-Ebert-Stiftung] am 3. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein 1912 in der wissenschaftlichen SPD-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Zeit (Revue)|Die Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichter Aufsatz „Der Weg des Elektrotrusts“&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Heinig, „Der Weg des Elektrotrusts“, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Zeit,&amp;#039;&amp;#039; 30. Jg., 2. Band, Nr. 39, S. 474–485, abgerufen von Friedrich Ebert-Stiftung auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://library.fes.de/cgi-bin/nzpdf.pl?dok=191112b&amp;amp;f=457&amp;amp;l=488&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde vom russischen Revolutionär [[Wladimir Iljitsch Lenin|Wladimir I. Lenin]] in seiner in Zürich verfassten Theorieschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus]]&amp;#039;&amp;#039; (1917) einschließlich Heinigs Statistiken zitiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Lenin, Wladimir I. &amp;#039;&amp;#039;Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus&amp;#039;&amp;#039;, 1917, abgerufen am 3. August 2025 von https://www.marxists.org/deutsch/archiv/lenin/1917/imp/kapitel5.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg wurde Heinig [[Armierungssoldat]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In der [[Novemberrevolution]] 1918 wurde Heinig in einen Soldatenrat gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Engel et al. (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Groß-Berliner Arbeiter- und Soldatenräte in der Revolution 1918/19 : Dokumente der Vollversammlungen und des Vollzugsrates ; vom 1. Reichsrätekongress bis zum Generalstreikbeschluss am 3. März 1919&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag Berlin 2001, S. 177f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolge der Revolution erhielt Heinig im preußischen Finanzministerium eine Stelle, die er von 1918 bis 1920 bekleidete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Dort hatte er sich auf dem Verhandlungsweg mit der [[Hohenzollern]]familie, repräsentiert durch das &amp;#039;&amp;#039;[[Minister des königlichen Hauses (Preußen)|Hausministerium]]&amp;#039;&amp;#039;, über die Trennung des Haus- vom Staatsvermögen auseinanderzusetzen. Der 1921 zustande gekommene [[Vergleich (Recht)|Vergleich]] ging 1926 ins Gesetzeswerk der &amp;#039;&amp;#039;[[Fürstenenteignung|Fürstenabfindung]]&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1922 war er in Berlin Redakteur der SPD-Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1923 leitete er die wirtschaftspolitische Abteilung einer Gewerkschaft, des [[Deutscher Werkmeister-Verband|Deutschen Werkmeister-Verbandes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 20er Jahre reiste er durch die [[Vereinigte Staaten|USA]] und schrieb über seine Erfahrungen im &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;[[Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039;. Er vertrat die Ansicht, [[Deutschland]] könne sich durch technischen Fortschritt und Schaffung eines größeren Binnenmarkts modernisieren. Er fügte aber hinzu, dass Deutschland sich nicht völlig an Amerika orientieren könne, weil die Länder durchaus verschiedene Hintergründe hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Heinig war von 1927 bis 1933 Mitglied der SPD-Fraktion im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Deutschen Reichstag]] für den Wahlkreis [[Potsdam]] II. und galt als Finanzexperte der Partei. Als Mitglied des Haushaltsausschusses war er an der Aufklärung des [[Osthilfe (Deutsches Reich)|Osthilfeskandals]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] Hitlers entzog sich Heinig der unmittelbar bevorstehenden Verhaftung am 16. Juni 1933 durch eine [[Emigration|Flucht]] nach [[Dänemark]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er Mitglied der [[Sopade|SoPaDe]] und entkam nach dem deutschen Einmarsch 1940 nach [[Schweden]], wo er als Mitarbeiter bei verschiedenen schwedischen Zeitungen tätig wurde. Heinig wurde 1941 &amp;#039;&amp;#039;[[Ausbürgerung#Diktatur des Nationalsozialismus|ausgebürgert]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1945 gründete er die „Deutsche Vereinigung von 1945“ in Stockholm, eine Organisation, die sich um ein besseres deutsch-schwedisches Verhältnis bemühte, und übernahm gleichzeitig deren Vorsitz. 1955 erhielt er die [[Ehrendoktor]]würde der [[Universität Stockholm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Heinig war mit [[Cäcilie Heinig]] geb. Oswald (1882–1951) verheiratet. Sie wurde wegen ihrer jüdischen Abstammung von den Nationalsozialisten verfolgt. Im schwedischen Exil übersetzte sie Astrid Lindgrens Buch [[Pippi Langstrumpf]] in die deutsche Sprache. Das Paar bekam drei Kinder: John (Hans, 1913), Peter und Marianne Luise (1922). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Heinig starb am 21. Mai 1956 in Stockholm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hohenzollern. Wilhelm II. und sein Haus. Der Kampf um den Kronbesitz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Sozialwissenschaft, Berlin 1921 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Finanzskandale des Kaiserreichs.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Sozialwissenschaft, Berlin 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fürstenabfindung? Ein Lesebuch zum Volksentscheid. Neue Bearbeitung.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsgesellschaft des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, Berlin 1926.&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Nationalökonomie des Alltags&amp;#039;&amp;#039;. Union-Verlag, Hamburg, 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der schwedische Mittelweg. Soziale Sicherheit.&amp;#039;&amp;#039; Hammonia, Hamburg 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Budget. Bd. 1. Die Budgetkontrolle.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen, 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Budget. Bd. 2. Das Budgetwesen.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen, 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Budget. Bd. 3. Inhalts-, Sach- und Namensverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen, 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung zur Geschichte der Volkswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Hannover 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Soldaten... Was Kriege kosten.&amp;#039;&amp;#039; Nest-Verlag, Frankfurt 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}, S. 488 [1991]&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Mielke]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Marion Goers, [[Stefan Heinz]], Matthias Oden, Sebastian Bödecker: &amp;#039;&amp;#039;Einzigartig – Dozenten, Studierende und Repräsentanten der Deutschen Hochschule für Politik (1920–1933) im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Lukas-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86732-032-0, S. 410–413 (Kurzbiographie).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinig, Kurt&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 281&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|124335047}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124335047|LCCN=no95015611|VIAF=74225001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinig, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Sopade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithograf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Schweden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Stockholm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heinig, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lithograph, Politiker (SPD), MdR und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Mai 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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