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	<title>Kurt Graunke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:38:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Graunke&amp;diff=346843&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Weblink aus Fließtext entfernt, +Belege</title>
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		<updated>2025-12-04T00:17:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink aus Fließtext entfernt, +Belege&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Karl Wilhelm Graunke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. September]] [[1915]] in [[Stettin]]; † [[5. Juni]] [[2005]] in [[München]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kulturstiftung.org/biographien/graunke-kurt-2 Graunke, Kurt], auf kulturstiftung.org, abgerufen am 4. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Komponist]] und [[Dirigent]] sowie Gründer und Leiter des &amp;#039;&amp;#039;Symphonie-Orchesters Graunke&amp;#039;&amp;#039;, das 1990 in [[Münchner Symphoniker]] umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Zwölfjähriger lernte Kurt Graunke [[Violine]] spielen und wurde als Siebzehnjähriger 1933 in [[Kamień Pomorski|Kammin]] zweiter [[Konzertmeister]] am &amp;#039;&amp;#039;Städtischen Orchester&amp;#039;&amp;#039;. Er begann 1934 ein Studium an der [[Akademische Hochschule für Musik|Berliner Hochschule für Musik]], das er aus wirtschaftlichen Gründen 1935 abbrechen musste. Er wurde Mitglied des Musikkorps der Polizei in Stettin, das bald in die [[Wehrmacht]] überführt und nach [[Treptow an der Rega]] verlegt wurde. Graunke wechselte 1936 zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], bei der er wieder in Stettin tätig war – hier erschien 1936 seine erste gedruckte Komposition &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Wolgazigeuner&amp;#039;&amp;#039; –, bis er 1938 sein Studium im Fach Violine in Berlin fortsetzen konnte. Nach Abschluss des Studiums wurde Graunke Leiter eines Luftwaffen-Musikkorps in [[Wien]], trat aber auch im [[Reichssender Wien]] als Violinsolist auf. Graunke unternahm noch während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erste Tourneen als Violinsolist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kam er über [[Würzburg]] in das ausgebombte München, wo er mit dem von ihm gegründeten Orchester bereits am 25. September 1945 ein Wohltätigkeitskonzert zugunsten des [[Bayerisches Rotes Kreuz|Bayerischen Roten Kreuzes]] aufführte. Ab 1949 trat das Symphonie-Orchester Graunke regelmäßig öffentlich auf. Bis 1989 leitete Graunke das von ihm gegründete Orchester. &lt;br /&gt;
Neue Forschung belegt, dass nicht wenige Musiker des sog. Reichs-Symphonieorchesters nach dessen Auflösung bei Graunke unterkamen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.arte.tv/de/videos/104486-000-A/klang-der-erinnerung/ Arte-Dokumentation: Klang der Erinnerung – Orchesterspuren von München bis Tel Aviv] (mit NS-Dokumentationszentrum München vom 23. November 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Graunke trat außerdem als Komponist in Erscheinung. Er verfasste neun [[Sinfonie]]n im traditionellen Stil, ein [[Violinkonzert]], einen [[Liederzyklus]] und kleinere Orchesterwerke. Die von ihm gegründete &amp;#039;&amp;#039;Edition Sedina&amp;#039;&amp;#039; hat zwei Sammel-CDs mit seinen Werken herausgegeben. Seine Sinfonien sind ebenfalls auf CD erschienen und über die Edition erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sinfonie Nr. 1 „Die Heimat“ zeigt seine Verbundenheit mit seiner [[Pommern|Pommerschen]] Heimat und geht auf Anregungen von Mitgliedern der [[Pommersche Landsmannschaft|Pommerschen Landsmannschaft]] zurück; in den 4. Satz hat er Teile des [[Pommernlied]]s eingearbeitet. Das Verlagssignet seiner &amp;#039;&amp;#039;Edition Sedina&amp;#039;&amp;#039; zeigt die Sedina, die Verkörperung der Stadt Stettin, wie sie auf dem [[Manzelbrunnen]] aufgestellt war, sowie das Stettiner Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graunke war Mitglied des Beirats der [[Franz Grothe (Komponist)|Franz-Grothe-Stiftung]] und nach seinem Tod Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.franzgrothe-stiftung.de/stiftungsbeirat-de-83.html |titel=Stiftungsbeirat |hrsg=Franz Grothe-Stiftung |abruf=2025-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graunke war mit Helene, geborene Tusel (1921–1994), verheiratet und hatte mit ihr zwei Töchter, die [[Harfe]]nistin [[Geraldine Weiner-Graunke]] und Gabriele Graunke, die den väterlichen Musikverlag Edition Sedina weiterführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Knaurs Prominentenlexikon 1980. München/Zürich 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem 76. Lebensjahr war Graunke als Radsportler aktiv und nahm unter anderem am [[Masters (Radsport)|Senioren-Weltcup]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.merkur.de/boulevard/kurt-graunke-gestorben-172448.html | abruf=2025-12-04 | datum=2005-06-07 | titel=Kurt Graunke gestorben | werk=merkur.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor seinem 90. Geburtstag starb Kurt Graunke und wurde am 9. Juni 2005 auf dem [[Waldfriedhof (München)|Münchner Waldfriedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadtgeschichte-muenchen.de/friedhof/d_grab.php?id=1963 Kurt Graunke], auf stadtgeschichte-muenchen.de, abgerufen am 4. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* Sinfonie Nr. 1 E-Dur „Die Heimat“ für Orchester mit Chor ad libitum (1969)&lt;br /&gt;
* Sinfonie Nr. 2 (1971–72)&lt;br /&gt;
* Sinfonie Nr. 3 (1976 – Umarbeitung des Streichquartetts von 1974)&lt;br /&gt;
* Sinfonie Nr. 4 (1977)&lt;br /&gt;
* Sinfonie Nr. 5 (1980–81)&lt;br /&gt;
* Sinfonie Nr. 6 (1981)&lt;br /&gt;
* Sinfonie Nr. 7 (1982–83)&lt;br /&gt;
* Sinfonie Nr. 8 (1985)&lt;br /&gt;
* Sinfonie Nr. 9 (1985–1996)&lt;br /&gt;
* Konzert für Violine und Orchester (1959)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ariette&amp;#039;&amp;#039; für die Orgel (1992) (Fassungen für Orchester, Harfe und Orchester, Orgel, Bläserquintett; alle 1993)&lt;br /&gt;
* Streichquartett (1974)&lt;br /&gt;
* Bläserquintett&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1972 [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse&lt;br /&gt;
* 1985 [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1985 [[Oberbayerischer Kulturpreis]]&lt;br /&gt;
* 1987 [[Pommerscher Kulturpreis]]&lt;br /&gt;
* 1995 [[Bayerischer Poetentaler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Mit Walter Lemke und Wolfgang Rupprecht: &amp;#039;&amp;#039;Giganten von einst bis heute. Die Geschichte der deutschen Profi-Straßenradrennfahrer&amp;#039;&amp;#039;. Edition Sedina, München 1993, ISBN 3-9803273-0-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2673f. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* Helga-Maria Palm-Beulich, Michael Wilfert: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Graunke.&amp;#039;&amp;#039; Komponisten in Bayern – Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert, Band 45. Hans Schneider, Tutzing 2005, ISBN 3-7952-1174-3&lt;br /&gt;
* Eckhard Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Pommern|Historischen Kommission für Pommern]].&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 40). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2004, ISBN 3-412-09404-8, S. 199–201.&lt;br /&gt;
* Michael Wilfert: &amp;#039;&amp;#039;Vielfältig mit der alten Heimat verbunden – der Komponist und Dirigent Kurt Graunke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Bürgerbrief.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 29, 2003, {{ISSN|1619-6201}}, S. 42–47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128532386|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0336144}}&lt;br /&gt;
* {{BMLO|g0590}}&lt;br /&gt;
* [http://www.edition-sedina.de Graunkes Musikverlag]&lt;br /&gt;
* [http://www.muenchner-symphoniker.de/ Münchner Symphoniker] – Homepage des Orchesters, mit Informationen zur Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128532386|LCCN=n/81/131533|VIAF=24811453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Graunke, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärmusiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pommerschen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Graunke, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Graunke, Kurt Karl Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Orchestergründer, Dirigent und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. September 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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