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	<title>Kurt Gauger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Krd am 16. Mai 2025 um 06:08 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Gauger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. März]] [[1899]] in [[Stettin]]; † [[1959]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und [[Psychotherapeut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Gauger war das vierte von sechs Kindern des Schuldirektors Albert Gauger.&lt;br /&gt;
Nach seinem Militärdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er zunächst als Hauslehrer tätig, studierte daneben Philosophie und Medizin in Greifswald, Leipzig, Berlin und Rostock&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu die Einträge der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200014851 Erst-] sowie der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200023526 Zweitimmatrikulation von Kurt Gauger] im [[Rostocker Matrikelportal]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und schloss das Studium in beiden Fächern mit der Promotion ab. In den 1920er Jahren wurde er der medizinischen Fachwelt durch seine Beiträge zur [[Psychosomatik]] bekannt. Zum 1. Mai 1933 trat Gauger der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 2.633.471) und zum 19. Juni 1933 der [[Sturmabteilung|SA]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/566917&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26. Juni 1934 übernahm er die Leitung der Hochschulabteilung der neu gegründeten [[Reichsstelle für den Unterrichtsfilm]], im Juli 1936 wurde er zum leitenden Geschäftsführer der Reichsstelle ernannt, und 1941 erfolgte die Beförderung zum Direktor. In dieser Funktion betrieb er u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Arisierung]] der in jüdischem Besitz befindlichen „Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Filme“, einer der wichtigsten [[Filmverleih|Verleihfirmen]] von medizinischen Filmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfohlen hatte Gauger sich dem [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Regime durch seine Stellungnahmen zum [[Sterilisationsgesetze|Sterilisationsgesetz]]. Seine Einstellung gegenüber geistig und körperlich behinderten Menschen entsprach weitgehend der der Nationalsozialisten. „Wir haben weder Zeit noch Raum für solche Wesen“, erklärte er 1934. Als stellvertretender Direktor des 1936 gegründeten [[Deutsches Institut für psychologische Forschung und Psychotherapie|Instituts für Psychologische Forschung und Psychotherapie]], dessen Leiter [[Matthias Heinrich Göring]] war, wirkte er an der Ausarbeitung einer [[Arier|arischen]] [[Psychologie]] und [[Psychotherapie]] mit, in der die Erkenntnisse [[Sigmund Freud]]s zugunsten derer z.&amp;amp;nbsp;B. [[Carl Gustav Jung|C.&amp;amp;nbsp;G. Jungs]] verdrängt werden sollten. Daneben setzte Gauger sich auch für die Etablierung der [[Neue Deutsche Heilkunde|„Neuen Deutschen Heilkunde“]] ein.&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] geriet Gauger in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg arbeitete er bis 1950 als Leiter der [[Heimkehrer]]-Klinik Fischerhof bei [[Uelzen]]. Die dort gewonnenen Erkenntnisse legte er in seiner Arbeit über [[Dystrophie]] nieder, die erstmals die sozialen Anpassungsschwierigkeiten der Kriegsheimkehrer als Krankheit infolge des erlittenen Hungers in den [[Kriegsgefangenenlager]]n erklärte. Nach 1950 lebte Gauger in [[Düsseldorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=25657764|Titel=Die Krankheit der Heimkehrer|Jahr=1953|Nr=41|Seiten=26–27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre vom makrokosmischen Zweckprozeß bei [[Eduard von Hartmann]]&amp;#039;&amp;#039;, Rostock [1922], {{DNB|570221781}} (Dissertation Universität Rostock 1922, 2 Blätter).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gotische Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Der weiße Ritter Verlag, Berlin 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Einfluß des Duodenalsaftes auf die Zuckervergärung durch Coli,&amp;#039;&amp;#039; [Berlin] 1932, {{DNB|570221773}} (Medizinische Dissertation Universität Berlin [1932], 32 Seiten).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politische Medizin. Grundriß einer deutschen Psychotherapie&amp;#039;&amp;#039;. Hanseatische Verlags-Anstalt, Hamburg 1934. Wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-g.html Buchstabe G, Liste der auszusondernden Literatur. Herausgegeben von der Deutschen Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone. Vorläufige Ausgabe nach dem Stand vom 1. April 1946.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christoph. Roman einer Seefahrt&amp;#039;&amp;#039;. Hohenstaufen Verlag, Stuttgart 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herz und Anker. Seemannsgeschichten&amp;#039;&amp;#039;. Hohenstaufen Verlag, Stuttgart 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Dystrophie als psychosomatisches Krankheitsbild. Entstehung, Erscheinungsformen, Behandlung, Begutachtung, Medizinische, soziologische und juristische Spätfolgen&amp;#039;&amp;#039;. Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München 1952, {{DNB|451445104}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychotherapie und Zeitgeschehen. Abhandlungen und Vorträge&amp;#039;&amp;#039;. Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München / Berlin 1954.&lt;br /&gt;
* mit [[Jürgen Eick]]: &amp;#039;&amp;#039;Angina Temporis. Zeitnot, die Krankheit unserer Tage. Ein Wirtschaftler und ein Arzt zum Thema: Keine Zeit!&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dämon Stadt. Ein Anthropologisch-ärztlicher Beitrag zum Zeitgeschehen&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|138082049}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138082049|LCCN=n2015187323|VIAF=10222816}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gauger, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapeut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gauger, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Psychotherapeut&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. März 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krd</name></author>
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