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	<title>Kurt Fricke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-03-06T22:11:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Historiker und Autor siehe [[Kurt Fricke (Historiker)]] (*&amp;amp;nbsp;1967).}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wizyta admirała Kurta Fricke we włoskiej jednostce marynarki wojennej (2-590).jpg|mini|Admiral Fricke (vordere Reihe links) zu Besuch bei italienischen Marineeinheiten im Mai 1943. In der hinteren Reihe, erster von links, der deutsche Vizeadmiral [[Werner Lange (Admiral)|Werner Lange]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Fricke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1889]] in [[Berlin]]; †&amp;amp;nbsp;[[2. Mai]] [[1945]] ebenda) war ein deutscher [[Admiral]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Vor dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Fricke trat am 1.&amp;amp;nbsp;April 1910 als [[Seekadett]] ([[Deutsche Marinegeschichte#Crewen|Crew 1910]]) in die [[Kaiserliche Marine]] ein, absolvierte seine Grundausbildung auf dem [[Großer Kreuzer|Großen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hertha (Schiff, 1898)|Hertha]]&amp;#039;&amp;#039; und kam anschließend an die [[Marineschule Mürwik]]. Dort wurde er am 15.&amp;amp;nbsp;April 1911 zum [[Fähnrich zur See]] ernannt und nach dem erfolgreichen Besuch auf den Großen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Moltke (Schiff, 1911)|Moltke]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt. Hier erfolgte am 27.&amp;amp;nbsp;September 1913 seine Beförderung zum [[Leutnant zur See]]. Als solcher verblieb er nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] weiterhin an Bord und nahm im Januar 1915 am [[Gefecht auf der Doggerbank]] teil. Nachdem er am 22.&amp;amp;nbsp;März 1916 [[Oberleutnant zur See]] geworden war, kam Fricke ein Jahr später in der Folge auf die [[Torpedoboot]]e &amp;#039;&amp;#039;G&amp;amp;nbsp;103&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;G&amp;amp;nbsp;101&amp;#039;&amp;#039;, wo man ihn als [[Wachoffizier]] verwendete. Ab 7.&amp;amp;nbsp;März 1918 gehörte er als [[Flaggleutnant]] dem Stab des Befehlshabers der Torpedobootsstreitkräfte an. Für sein Wirken während des Krieges erhielt er neben beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] und des [[Friedrich-August-Kreuz]]es, das Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern sowie das Hamburger [[Hanseatenkreuz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Deutschen Reichsmarine.&amp;#039;&amp;#039; Mittler&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Sohn, Berlin 1929, S.&amp;amp;nbsp;44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Fricke am 23. Dezember 1918 von seiner Stellung enthoben wurde, war er anschließend im [[Reichsmarineamt]] bzw. in der [[Marineleitung]] tätig. Man verwendete ihn in der Zentralabteilung als [[Adjutant]] des Chefs der Marineleitung und beförderte ihn am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1921 zum [[Kapitänleutnant]]. Vom 19.&amp;amp;nbsp;Januar 1922 bis 26.&amp;amp;nbsp;September 1924 folgte seine Versetzung zur I.&amp;amp;nbsp;Flottille. Dort hatte er zunächst das Kommando über das Torpedoboot &amp;#039;&amp;#039;T 139&amp;#039;&amp;#039;, dann über &amp;#039;&amp;#039;[[S 148|T 148]]&amp;#039;&amp;#039;. Zugleich fungierte er als Flaggleutnant der I.&amp;amp;nbsp;Flottille. Ab 27.&amp;amp;nbsp;September 1924 war Fricke für zwei Jahre Kompanieoffizier der Küstenwehrabteilung&amp;amp;nbsp;I und anschließend für drei Jahre Marineadjutant des [[Reichswehrminister]]s. Zwischenzeitlich hatte man ihn am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1928 zum [[Korvettenkapitän]] befördert. Nachdem er seinen Posten am 25. September 1929 abgegeben hatte, ernannte man ihn darauf zum Chef der 2.&amp;amp;nbsp;Torpedobootshalbflottille. Vom 16.&amp;amp;nbsp;September 1931 bis 24.&amp;amp;nbsp;September 1933 war er Chef der I.&amp;amp;nbsp;Torpedobootsflottille und wurde schließlich zum &amp;#039;&amp;#039;[[Führer der Torpedoboote]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt sowie am 1.&amp;amp;nbsp;April 1934 zum [[Fregattenkapitän]] befördert. Es folgte seine Verwendung als Chef des Stabes der [[Marineinspektion#Technische Inspektionen|Inspektion des Torpedo- und Minenwesens]] und seine Beförderung zum [[Kapitän zur See]] am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1935. Als solcher wurde er vom 6.&amp;amp;nbsp;Oktober 1936 bis 30.&amp;amp;nbsp;September 1937 an die [[Wehrmachtakademie]] kommandiert. Nach seiner Tätigkeit dort versetzte man Fricke in das [[Oberkommando der Kriegsmarine]] (OKM), wo man ihn zum Chef der Operationsabteilung des [[Marinekommandoamt]]es, ab Oktober 1937 direkt bei der [[Seekriegsleitung]] (Skl), ernannt. Ab 30.&amp;amp;nbsp;April 1939 war er zugleich Verbindungsoffizier der [[Kriegsmarine]] zum [[Oberbefehlshaber der Luftwaffe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
In beiden Stellungen war Fricke über den Beginn des Zweiten Weltkriegs hinaus tätig und wurde am 1.&amp;amp;nbsp;November 1939 zum [[Konteradmiral]] sowie am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1941 zum [[Vizeadmiral]] befördert. Nach der Versenkung des [[Schlachtschiff]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Bismarck (Schiff, 1940)|Bismarck]]&amp;#039;&amp;#039; am 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1941 und Aufbringung des [[Versorgungsschiff]]s [[Ocean Boarding Vessel#Erfolge von Ocean Boarding Vessels|&amp;#039;&amp;#039;Gedania&amp;#039;&amp;#039;]] am 4.&amp;amp;nbsp;Juni, sowie Versenkung von drei weiteren Versorgern, der &amp;#039;&amp;#039;Belchen&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Esso Hamburg&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Egerland&amp;#039;&amp;#039;, noch in derselben Woche, stellte man sich innerhalb der Seekriegsleitung erneut die Frage der [[Kryptographie|kryptografischen]] [[Brechen (Kryptologie)|Sicherheit]] der zur [[Verschlüsselung]] der [[Funkspruch|Funksprüche]] ([[Funktelegramm|FTs]]) eingesetzten [[Rotor-Chiffriermaschine]] [[Enigma (Maschine)|Enigma]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dermot Turing: &amp;#039;&amp;#039;Enigma Traitors&amp;amp;nbsp;– The Struggle to Lose the Cipher War.&amp;#039;&amp;#039; The History Press, Stroud 2023, ISBN 978-1-8039-9169-6, S.&amp;amp;nbsp;78 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der Leitung von Fricke ging man zur Beantwortung dieser wichtigen Frage von der Annahme aus, dass sowohl die Schlüsselmaschine selbst als auch alle ihre Rotoren ([[Enigma-Walzen|Walzen]]) dem Gegner bekannt waren. Die entscheidende Frage war: Ließ sich mit diesem Wissen der [[Tagesschlüssel]] ermitteln? Und die Antwort, die man einhellig fand, war: Nein, das war unmöglich, in jedem Fall innerhalb einer so kurzen Zeit wie zwei Wochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dermot Turing: &amp;#039;&amp;#039;Enigma Traitors&amp;amp;nbsp;– The Struggle to Lose the Cipher War.&amp;#039;&amp;#039; The History Press, Stroud 2023, ISBN 978-1-8039-9169-6, S.&amp;amp;nbsp;79 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie man heute weiß, war das Gegenteil richtig (siehe auch: [[Kryptanalyse der Enigma|Entzifferung der Enigma]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 13. Juni 1941 bis 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1943 war Fricke dann Chef des Stabes der Seekriegsleitung im Oberkommando der Kriegsmarine. Als Admiral (seit 1.&amp;amp;nbsp;April 1942) erhielt er am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1942 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S.&amp;amp;nbsp;319.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 21.&amp;amp;nbsp;März 1943 zum Oberbefehlshaber des [[Marinegruppenkommando|Marinegruppenkommandos Süd]] ernannt. Am 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1943 gab er den geheimen Befehl, jüdische Flüchtlingsschiffe, die die rumänischen Hoheitsgewässer verließen, aufzubringen und auf die Krim zu eskortieren, wo sie entsprechend behandelt würden. Um politische Komplikationen mit Rumänien zu vermeiden, ließ Dönitz den Befehl zurücknehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dalia Ofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Escaping the Holocaust – Illegal Immigration to the Land of Israel, 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 1990, ISBN 0-19-506340-6, S.&amp;amp;nbsp;192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fricke führte die Dienststelle bis zu deren Auflösung am 11.&amp;amp;nbsp;Dezember 1944. Anschließend versetzte man ihn in die [[Führerreserve]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Schlacht um Berlin]] kam Fricke am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;A–G.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1988, ISBN 3-7648-1499-3, S.&amp;amp;nbsp;369–370.&lt;br /&gt;
* Hans H. Hildebrand, Albert Röhr, Hans-Otto Steinmetz: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kriegsschiffe: Biographien. Ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;5, Koehlers Verlagsgesellschaft 1982, ISBN 978-3782202367, S. 222.&lt;br /&gt;
* [[Dermot Turing]]: &amp;#039;&amp;#039;Enigma Traitors&amp;amp;nbsp;– The Struggle to Lose the Cipher War.&amp;#039;&amp;#039; [[The History Press]], [[Stroud]] 2023, ISBN 978-1-8039-9169-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[w:File:FrickeKurt1.jpg|Porträtfoto]]&lt;br /&gt;
* [https://www.mystiwot.nl/myst/upload/persons/9374070617013013p.jpg Weiteres Porträtfoto (1943)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stabschefs der Teilstreitkräfte der Wehrmacht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=316737688|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-04-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fricke, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Admiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fregattenkapitän (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torpedoboot-Kommandant (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in Deutschland mit Bezug zur Enigma-Maschine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrich-August-Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fricke, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Admiral im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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