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	<title>Kurt Frick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Frick&amp;diff=288281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Legov20: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-03-26T11:29:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:kurt-frick.jpg|miniatur|Kurt Frick]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Frick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1884]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]; † [[17. Juli]] [[1963]] in [[Bad Reichenhall]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archiv.preussische-allgemeine.de/1963/1963_08_10_32.pdf Todesanzeige Kurt Frick] (PDF; 11&amp;amp;nbsp;MB), in: [[Ostpreußenblatt]] 10. August 1963, Jahrgang 14/Folge 32, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Hochschullehrer]]. Er gehörte zu den bedeutendsten Architekten in der Provinz [[Ostpreußen]], arbeitete aber zeitweise auch in [[Dresden]] und in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Familie Frick hat ihre Wurzeln eigentlich in [[Ostfriesland]], wanderte aber im 17. Jahrhundert nach Ostpreußen aus. Frick stammt aus einfachen Verhältnissen und besuchte in Königsberg die Realschule. Anschließend absolvierte er eine Maurerlehre, die er ebenfalls erfolgreich mit seiner Gesellenprüfung abschloss. Nach seinem Lehrabschluss begann Frick noch im selben Jahr ein Studium an der &amp;#039;&amp;#039;höheren staatlichen Lehranstalt für Hoch- und Tiefbau&amp;#039;&amp;#039; in seiner Vaterstadt. Schließlich wurde er in [[Berlin]] Schüler des Architekten [[Hermann Muthesius]], der ihn nach allen Kräften förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Militärdienst verbrachte Frick 1908/1909 als [[Einjährig-Freiwilliger]] im Artillerie-Regiment „von Lingger“ in Königsberg. Durch die Fürsprache von Muthesius berief man Frick in die [[Hellerau|Gartenstadt Hellerau]] bei Dresden. Hier zeichnete Frick auch verantwortlich für den Stadtteil Dresden-Seidnitz. Ab 1912 war Frick in Dresden als selbstständiger Architekt tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 meldete er sich freiwillig zum Militär, wurde aber bereits 1915 mit einem schweren Nervenleiden als dienstunfähig entlassen. Nach dem Krieg ernannte man Frick zum Bezirksarchitekten des staatlichen Bauberatungsamtes Stallupönen-Schirwindt. Als solcher war er maßgeblich am Wiederaufbau der Provinz Ostpreußen beteiligt. Der Schwerpunkt von Fricks Arbeit lag dabei auf der im Krieg vollkommen zerstörten Stadt [[Kutusowo|Schirwindt]] (Wiederaufbau 1915 bis 1925).&amp;lt;ref&amp;gt;Neidhardt: Schmalspur-Album Ostpreußen, S. 158, SSB-Medien, Zittau, 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 ließ sich Frick in Königsberg als selbstständiger Architekt nieder. 1931 wurde er Mitglied im &amp;#039;&amp;#039;Kampfbund der deutschen Architekten und Ingenieure&amp;#039;&amp;#039;, einer Unterabteilung des [[Völkische Bewegung|völkisch]] gesinnten, [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitischen]] [[Kampfbund für deutsche Kultur|Kampfbunds für deutsche Kultur]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee165&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Verbindungen brachten es wahrscheinlich mit sich, dass er bereits im darauffolgenden Jahr zum Gebietsleiter des KDAI in Ostpreußen berufen wurde. Er trat zum 1. Mai 1933 der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.306.495).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/9621289&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Welzbacher: Die Staatsarchitektur der Weimarer Republik. Berlin 2006. S. 296&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde er im Dezember 1933 Leiter der Landesstelle Ostpreußen der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Hier war er für staatliche Bauvorhaben in ganz Ostpreußen zuständig; z.&amp;amp;nbsp;B. für das Rundfunkgebäude in Königsberg. Im Oktober desselben Jahres übernahm Frick die Leitung des &amp;#039;&amp;#039;Staatlichen Meisterateliers der bildenden Künste&amp;#039;&amp;#039; an der [[Kunstakademie Königsberg]] und wurde zum Professor ernannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee165&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde kriegsbedingt das Meisteratelier geschlossen. Im August 1944, in der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], nahm ihn [[Adolf Hitler]] in die [[Gottbegnadeten-Liste]] der wichtigsten Architekten auf, was ihn vor einem Kriegseinsatz bewahren sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee165&amp;quot;/&amp;gt; Im Januar 1945 flüchtete Frick aus seiner Heimat nach Bayern, wo er ab 1946 als Landbaumeister eine Anstellung finden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 79 Jahren starb Kurt Frick 1963 in Bad Reichenhall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alhambra Köningsberg.jpg|Alhambra in Königsberg|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden-Hellerau Schule.JPG|mini|Schule in Dresden-Hellerau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Unvollständige Liste&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ostpreußen ===&lt;br /&gt;
* [[Ostpreußenhalle (Königsberg)]] – [[Kraft durch Freude|KdF]]-Halle in Königsberg (1938; mit Dipl.-Ing. Heinz Bahr; eine etwa 50 m × 100 m große Holzhalle)&lt;br /&gt;
* Christuskirche in [[Rathshof]] (1937)&lt;br /&gt;
* Schalterhalle der [[Ostpreußische Generallandschaftsdirektion|Ostpreußischen Generallandschaftsdirektion]]&lt;br /&gt;
* Landesbank der Provinz Ostpreußen&lt;br /&gt;
* Jugendherberge in [[Malbork|Marienburg]]&lt;br /&gt;
* Fischersiedlung &amp;#039;&amp;#039;Neu Wangenkrug&amp;#039;&amp;#039; bei [[Neukuhren]], 1921–1923&amp;lt;ref&amp;gt;Abb. in: [[Walter Müller-Wulckow]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Baukunst der Gegenwart. Wohnbauten und Siedlungen&amp;#039;&amp;#039;. Königstein i.T., Langewiesche 1929, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fabrikgebäude einer Holzwarenfabrik, Königsberg, 1922&lt;br /&gt;
* Landhaus in Königsberg, 1924&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Müller-Wulckow]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Baukunst der Gegenwart. Wohnbauten und Siedlungen&amp;#039;&amp;#039;. Königstein i.T., Langewiesche 1929, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wohnbebauung, Guttstadt, 1916&lt;br /&gt;
* Wohnbebauung, [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] (Stadtteil Ponarth), 1916&lt;br /&gt;
* Wohnsiedlung, [[Mohrungen]], 1925&lt;br /&gt;
* Fabrikanlage der Ostdeutschen Fleischwarenfabrik AG (Oflag) in [[Hardershof]]&lt;br /&gt;
* Polizeidirektion, [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]], um 1929&lt;br /&gt;
* Büro- und Geschäftshaus mit Kino „Alhambra“ auf dem [[Steindamm (Königsberg)]] (Kino [[Hans Manteuffel]])&lt;br /&gt;
* Rathäuser in [[Polessk|Labiau]] und [[Szczytno|Ortelsburg]]&lt;br /&gt;
* Kreissparkassen in Labiau und [[Morąg|Mohrungen]]&lt;br /&gt;
* Schulgebäude in [[Zalewo|Saalfeld]], vermutl. 1927&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern, Niedersachsen, Sachsen ===&lt;br /&gt;
* Wohnbebauung in [[Seidnitz]], [[Gröba (Riesa)]], [[Rüstringen (Stadt)|Rüstringen]]&lt;br /&gt;
* Schulen in [[Hellerau]] (1913) und [[Piding]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 2000: [[Kulturzentrum Ostpreußen]] (Ellingen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Altpreußische Biographie]], S. 908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frick, Kurt&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]]&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main : S. Fischer, 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128010541}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturzentrum-ostpreussen.de/event_details.php?id=152 Ausstellung in Ellingen (2000)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128010541|VIAF=37958563}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frick, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KfdK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Berchtesgadener Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frick, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juli 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Reichenhall]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Legov20</name></author>
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