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	<title>Kurt Essen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fröhlicher Fisch: HC: Ergänze Kategorie:Person (Evangelische Kirche im Rheinland)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Evangelische_Kirche_im_Rheinland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Evangelische Kirche im Rheinland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Evangelische Kirche im Rheinland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Essen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Mai]] [[1904]] in [[Deutsch-Wartenberg]], [[Landkreis Grünberg i. Schles.|Kreis Grünberg in Schlesien]]; † [[26. November]] [[1993]] in [[Duisburg]]) war ein deutscher [[Evangelische Kirche|evangelischer]] Geistlicher, Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] und Verfolgter des Naziregimes. Nach 1945 war er Pfarrer in Duisburg und engagierte sich in der [[Friedensbewegung]], von 1952 bis 1968 gehörte er dem [[Weltfriedensrat]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Kurt Walter Eduard Essen war der Sohn des Pfarrers Adolf Essen und ein Bruder des Bevölkerungswissenschaftlers [[Werner Essen]]. Er wuchs in [[Elberfeld]] auf. Nach der Erlangung seiner [[Hochschulreife]] studierte er [[Evangelische Theologie]] und wurde anschließend in das [[Vikariat (evangelisch)|Vikariat]] übernommen. In den Kirchengemeinden [[Inden (Rheinland)|Inden]], [[Dümpten|Mülheim/Ruhr-Dümpten]] und  -[[Saarn]] sammelte er seine ersten Erfahrungen als [[Prediger]]. Im Jahr 1933 wurde er als Pfarrer in die Pfarrstelle [[Hüttenberg (Hessen)|Volpertshausen]] bei [[Wetzlar]] gewählt. Er schloss sich hier der Bekennenden Kirche an und wurde Vertrauensmann. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der [[NSDAP]] und den ihr hörigen Justizbehörden, die ihn 1939 für vier Wochen in Haft nahmen. Ihm wurde u.&amp;amp;nbsp;a. vorgeworfen, vor dem [[Konfirmation|Konfirmandenunterricht]] keinen [[Hitlergruß]] zu bezeugen. Das [[Konsistorium]] von [[Düsseldorf]] unternahm nichts, um ihn vor dieser Verfolgung zu schützen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2024-03-23 |url=http://www.ekir.de/www/service/D8C3B49D6BD24B87A29386530C101AFC.php|text=Kurt Essen: Vom Konsistorium im Stich gelassen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiteren Nachstellungen entging er, weil er 1939 zur [[Wehrmacht]] eingezogen wurde und [[Kriegsdienst]] leisten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] wurde er 1947 als Pfarrer auf die Pfarrstelle IV der evangelischen Gemeinde von Duisburg gewählt, die zum Stadtteil [[Neuenkamp (Duisburg)|Neuenkamp]] gehört, wo er bis zu seiner Pensionierung 1969 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb seiner Kirche betätigte er sich als [[Synode (evangelische Kirchen)|Synodaler]] sowie als Beauftragter für die [[Frauenhilfe]] von Duisburg. Als bekennender Christ gehörte er der [[Kirchliche Bruderschaft im Rheinland|Kirchlichen Bruderschaft im Rheinland]] an, die an den Erfahrungen der [[Kirchenkampf]]zeit anknüpfte und die Ideen von Gerechtigkeit und [[Toleranz]] in der Nachkriegsgesellschaft verbreiten wollte. So wurde Essen ab 1963 Mitbegründer und Vorstandsmitglied der [[Geschichte der Juden in Deutschland|Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft]] in Duisburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anknüpfend an die Erklärung der [[Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland|EKD-Synode]] in [[Berlin-Weißensee|Weißensee]] von 1952 engagierte er sich gegen die [[Wiederbewaffnung]] der Bundesrepublik, für das Recht zur [[Kriegsdienstverweigerung]] und wurde zu einem Vertreter der [[Friedensbewegung]]. 1952 wurde er zweiter Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft für Frieden und gegen deutsche Wiederaufrüstung&amp;#039;&amp;#039; im Kreisverband Duisburg. Von 1952 bis 1954 nahm er die Wahl zum Präsidiumsmitglied des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Jugendkongresses&amp;#039;&amp;#039; an. Weil diese Organisation mit der [[Freie Deutsche Jugend|Freien Deutschen Jugend]] der DDR in Verbindung gebracht wurde, kam er 1959 vor Gericht, wurde aber freigesprochen. 1956 bereitete er das Zweite westdeutsche Friedenstreffen in Duisburg vor. Außerdem war er Präsidiumsmitglied des [[Friedenskomitee der Bundesrepublik Deutschland|Bundesfriedenskomitees]]. Essen gehörte weiterhin dem [[Internationaler Versöhnungsbund|Internationalen Versöhnungsbund]] und der [[Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen|Deutschen Friedensgesellschaft / Vereinigte Kriegsdienstgegner]] an. Er trat auch als Mit[[herausgeber]] der „Mitteilungen. Internationale Stimmen zur friedlichen Lösung der Deutschen Frage“ in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle [[Martin Niemöller]]s nahm Essen 1952 am Völkerkongress für den Frieden in [[Wien]] teil. Dort wurde er in den [[Weltfriedensrat]] gewählt, dem er bis 1968 angehörte. In den Folgejahren nahm er an mehreren Friedenskonferenzen im Ausland teil: 1953 in [[Budapest]], 1954 und 1956 in [[Stockholm]], 1955 in [[Helsinki]], 1957 in [[Tokio]], 1958 in [[Prag]] und in der [[DDR]]. Bei Besuchsreisen in Osteuropa besuchte er in den 1950er Jahren evangelische Gemeinden in der [[Tschechoslowakei]], [[Volksrepublik Polen|Volkspolen]] und der [[Sowjetunion]]. An den Tagungen der [[Christliche Friedenskonferenz|Christlichen Friedenskonferenz]] in Prag 1959 und 1960 nahm er aktiv teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Essen setzte sich auch im [[Ruhestand]] für die Verbreitung seiner Überzeugungen in der Friedensbewegung ein und verfasste seine Lebenserinnerungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Kurt Essen befindet sich seit 1993 bzw. 2002 im Archiv des Konsistoriums seiner Landeskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bericht des Vertrauensmannes der Bekenntnissynode Wetzlar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Protokolle der Kreissynode Wetzlar&amp;#039;&amp;#039; (1945), S. 16–21 (Signatur S I w 1) &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Kirchenkampfes in Volpertshausen. Eine Ergänzung zu Gustav Biesgen: Elf Jahre Bekennende Kirche des Kirchenkreises Wetzlar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatshefte für evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes&amp;#039;&amp;#039; 28 (1979), S. 245–255 (Signatur ZH 73)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Taube macht noch keinen Frieden. Zur Geschichte der Friedensbewegung in Duisburg nach dem Kriege.&amp;#039;&amp;#039; Duisburg 1982, 16 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurt Essen&amp;#039;&amp;#039; In: Simone Rauthe: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Scharfe Gegner&amp;quot;. Die Disziplinierung kirchlicher Mitarbeitender durch das Evangelische Konsistorium der Rheinprovinz und seine Finanzabteilung von 1933-1945.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2003 (SVRKG 162), S. 167–169 (mit Foto) (Signatur Archivbibliothek Ab 10 l 182) &lt;br /&gt;
*[[Andreas Permien]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Meinungsbildung in der Evangelischen Kirche zu [[Konrad Adenauer|Adenauers]] Wiederbewaffnungskonzept 1950-1955. Dargestellt am Beispiel d. rheinischen Landeskirche.&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;O. [ca. 1985], S. 124–127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1024103064|VIAF=254591830}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Essen, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökumenische Persönlichkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Deutschland (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Internationalen Versöhnungsbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche im Rheinland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Essen, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelisch-lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Mai 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Deutsch-Wartenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fröhlicher Fisch</name></author>
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