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	<title>Kurt Erdmann (General) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T10:37:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Erdmann_(General)&amp;diff=2830639&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-26431-1: Quelle: BArch PERS 6/299613</title>
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		<updated>2025-08-10T20:20:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quelle: BArch PERS 6/299613&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Gustav Kurt Erdmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1888]] in [[Insterburg]]; † [[10. November]] [[1966]] in [[Münster]]) war ein deutscher [[Generalmajor]] des [[Heer (Wehrmacht)|Heeres der Wehrmacht]] sowie Rüstungsinspekteur im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Erdmann trat am 4. März 1907 als [[Fahnenjunker]] in das [[2. Pommersches Fußartillerie-Regiment Nr. 15|2. Pommersche Fußartillerie-Regiment Nr. 15]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Seine Beförderung zum [[Fähnrich]] erfolgte in diesem Regiment im November 1907 und die zum [[Leutnant]] im August 1908. Im Oktober 1912 wurde er in das [[Lauenburgisches Fußartillerie-Regiment Nr. 20|Lauenburgische Fußartillerie-Regiment Nr. 20]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kam Erdmann als [[Adjutant]] zum Reserve-Fußartillerie-Regiment Nr. 20 und Mitte Oktober 1914 in gleicher Stellung zum Artillerieoffizier vom Platz (Artilleriedirektor) der eroberten französischen Festung [[Lille]]. Dort war Erdmann ab November 1914, mittlerweile [[Oberleutnant]], Führer einer Festungsbatterie mit französischen 120-mm-Beutekanonen. Von Februar bis August 1915 erfolgte sein Einsatz als Adjutant bei der Fußartillerie der Festung Lille. Mitte August 1915 wurde Erdmann [[Batteriechef|Batterieführer]] im [[Schleswig-Holsteinisches Fußartillerie-Regiment Nr. 9|Schleswig-Holsteinischen Fußartillerie-Regiment Nr. 9]]. In diesem Regiment nahm Erdman im Februar 1916 an der [[Schlacht um Verdun]] teil. Im April 1916 erfolgte seine Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]], im März 1917 wurde er in eine Stabsstelle der [[217. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|217. Infanterie-Division]] versetzt. Im Juni des gleichen Jahres erfolgte eine erneute Versetzung zur Verwendung im Generalstab des [[XXI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XXI. Armee-Korps]]. Im Oktober/November 1917 diente Erdmann als Kompanie- und Bataillonsführer sowie im Stab des [[8. Rheinisches Infanterie-Regiment Nr. 70|8. Rheinischen Infanterie-Regiments Nr. 70]]. Im Januar 1918 wurde er zum 6. [[Generalstabslehrgang Sedan]] kommandiert und Ende Februar 1918 erhielt er die Berechtigung zum Tragen der Uniform des Generalstabs. Anschließend erfolgte seine Versetzung in den Generalstab der Armee, bei gleichzeitiger Überweisung zum [[Generalstab]] des [[XXI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XXI. Armee-Korps]]. Hier verblieb er über das Kriegsende hinaus und wurde am 12. Januar 1919 in den Generalstab des [[Gouvernement]]s [[Graudenz]] versetzt. Danach wurde Erdmann am 1. September 1919 wieder in sein Stammregiment, das Fußartillerie-Regiment Nr. 20, versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Ab Mitte September 1919 bis Januar 1920 diente Erdmann beim Chef des Sicherheitswesen in Groß-Hamburg. Am 31. Januar 1920 wurde er aus dem Militärdienst verabschiedet und wechselte am folgenden Tag zur Schutzpolizei in [[Hamburg]] im Rang eines Polizei-Hauptmanns. Bereits am 4. Juli 1920 trat er zur [[Organisation Escherich]] (Orgesch) über. In dieser paramilitärischen Einheit unter [[Georg Escherich]], [[Franz Ritter von Epp]] und [[Ernst Röhm]] war Erdmann Organisator in [[Schleswig-Holstein]], Hamburg und [[Lübeck]]. Nach dem Verbot der Orgesch wechselte er in die freie Wirtschaft. Dort war er zunächst [[Volontär]], später [[Handelsvertreter]] der Firma Klinke &amp;amp; Niemöller in Hamburg. Von Juni 1922 bis April 1927 arbeitete er als Abteilungsleiter bei der Firma Essener Kohlenkontor in [[Essen]]. Am 1. Mai 1927 wurde Erdmann als Wirtschaftsoffizier beim [[Wehrkreiskommando]] VI mit Sitz in [[Bochum]] eingestellt. Diese Funktion übte er bis zum 31. März 1935 aus. Erdmann war vom 1. Oktober 1933 bis zum 5. März 1935 als Hauptmann [[L-Offizier]] im Landesschutz und wurde dann als [[E-Offizier]] (Ergänzungsoffizier) zum [[Major]] befördert. Sein [[Rangdienstalter]] wurde dabei auf den 1. Juli 1933 datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
Im April 1935 wurde Erdmann Bezirks-Wirtschafts-Offizier bei der Wirtschaftsinspektion in [[Münster]]. Am 26. April 1935 wurde er dort zunächst mit der Wahrnehmung der Geschäfte als Wirtschaftsinspekteur beauftragt. Im November 1936 übernahm er das Amt ganz. Am 1. April 1937 erfolgte in dieser Stellung die Beförderung zum [[Oberstleutnant]] und seine Reaktivierung als aktiver Truppenoffizier. Ab November 1939 war er ohne Unterbrechung bis Kriegsende als Rüstungsinspekteur VI eingesetzt; ab August 1943 fungierte er zugleich als Chef des Stabes des [[Ruhrstab]]es. Zu seinen Hauptaufgaben zählte u.&amp;amp;nbsp;a. die schnelle Wiederinbetriebnahme bombengeschädigter Industriebetriebe. Dabei hatte Erdmann weitreichende Vollmachten, wobei seine Entscheidungen ministeriellen Charakter trugen. So konnte Erdmann vor Ort und Stelle den Aufbau einer Fabrik oder deren Ausschlachtung anordnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus D. Patzwall: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger des Kriegsverdienstkreuzes 1942–1945&amp;#039;&amp;#039;, Patzwall 1984, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 7. Mai 1942 unterstanden sämtliche Rüstungsinspektionen nicht mehr dem [[Oberkommando der Wehrmacht]], sondern dem [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition]] unter [[Albert Speer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter E. Kilian: &amp;#039;&amp;#039;Adenauers vergessener Retter – Major Fritz Schliebusch.&amp;#039;&amp;#039; Miles-Verlag 2011, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Generalmajor (seit 1. Januar 1943) erhielt Erdmann am 24. Juni 1944 das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes]] mit Schwertern verliehen. Am 15. April 1945 geriet er in [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 31. März 1947 wieder entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Erdmann]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterninäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Dahlmann – Fitzlaff.&amp;#039;&amp;#039; Biblio-Verlag, Bissendorf 1994, ISBN 3-7648-2443-3, S. 356–357.&lt;br /&gt;
* [[Klaus D. Patzwall]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger des Kriegsverdienstkreuzes 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Patzwall 1984&lt;br /&gt;
* Wolfgang Keilig: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas 1983, ISBN 3-7909-0202-0, S. 82.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erdmann, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Organisation Escherich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erdmann, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalmajor im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Insterburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. November 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-26431-1</name></author>
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