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	<title>Kurt Engels - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Doctorcato: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-12-16T18:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem SS-Hauptsturmführer Kurt Engels. Zu anderen Personen siehe [[Kurt Engel]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Engels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. August]] [[1915]] in [[Köln]]; † [[31. Dezember]] [[1958]] in [[Hamburg]]) war Kommandant vom [[Ghetto Izbica]] bei [[Lublin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Hans Josef Christian Engels wurde am 3. August 1915 in Köln geboren. Er wohnte in der Geisbergstraße in [[Köln-Klettenberg]]. Er trat 1929 in die [[Hitlerjugend]] (HJ) ein. In Köln arbeitete er vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Polizist. Zum 1. Mai 1937 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.965.916).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7890728&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitglied der [[Sturmabteilung]] (SA) vom 20. September 1933 bis zum 12. April 1938 und wechselte danach zur [[Schutzstaffel]] (SS). Mitglied der [[Geheime Staatspolizei|Geheimen Staatspolizei (Gestapo)]] war er ab Februar 1937 zunächst in Köln, später wurde er als Gestapo-Chef in den Distrikt Lublin nach Izbica versetzt. Sein dortiger Vertreter war [[SS-Unterscharführer]] [[Ludwig Klemm]] (* 1917 in [[Odessa]]; † 1979). Engels war Leiter der Außenstelle Izbica der Staatspolizeistelle [[Zamosc]]. Diese Außenstelle war für den gesamten Kreis [[Krasnystaw]] zuständig. Der Sitz der Gestapo in Izbica war von 1941 bis 1944 auch der Wohnsitz vom [[SS-Hauptsturmführer]] Kurt Engels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm werden diverse Morde und Misshandlungen zur Last gelegt. Unter anderem hatte er den Besitz von Geld oder Wertgegenständen sowie den Handel zwischen Juden und Polen verboten und unter Strafe gestellt. Wertgegenstände mussten bei Engels abgegeben werden. Fand er bei Opfern noch Geldmittel oder Wertgegenstände, so exekutierte er jene umgehend. Auch auf offener Straße erschoss er willkürlich Menschen. Über ihn wird gesagt, er habe nicht frühstücken können, bevor er nicht einen Juden erschossen habe. Er tötete [[Juden]] ebenso wie [[Polen]] und soll bei den Tötungen auch gelacht haben. Viele der Morde beging er zusammen mit Ludwig Klemm. Eine ihrer ersten Taten war die Zerstörung des jüdischen Friedhofs von Izbica. Engels ließ aus den schönsten jüdischen Grabsteinen des Friedhofs die Arrestzelle des Gestapo-Gefängnisses, den so genannten „Bunker“, ummauern. Hinter diesem Gebäude organisierten Engels und Klemm Erschießungen von Polen und Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der letzten [[Deportation]] am 2. November 1942 stellte sich heraus, dass in den Waggons kein ausreichender Platz war. Als der Zug schließlich abfuhr, blieben viele auf der Wiese zurück. Kurt Engels, der die „Aktion“ leitete, befahl daraufhin, alle verbliebenen Juden in das Gebäude des Kinos zu sperren. Mit mehr als 1000 Menschen war das Gebäude vollkommen überfüllt, viele erstickten in der Enge oder verloren den Verstand. In diesem Gebäude hielt man sie tagelang fest, bis SS-Männer sie schließlich gruppenweise herausführten, um sie auf dem jüdischen Friedhof zu erschießen. Engels war auch in die „[[Aktion Reinhardt]]“ eingebunden. Er wurde auch der „Teufel von Izbica“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Kriegsende ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg änderte er zunächst seinen Namen. 1955 eröffnete er jedoch unter seinem richtigen Namen das „Café Engels“ in Hamburg und wohnte in der Gerhofstraße 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Vernichtungslager Sobibor|Sobibor]]-Überlebenden [[Thomas Blatt]] aufgespürt, wurde gegen Engels am 31. Oktober 1958 in Hamburg Haftbefehl wegen einer unbekannten Anzahl an Morden erteilt. Bevor sein Fall vor Gericht abgeschlossen werden konnte, tötete er sich in der Silvesternacht am 31. Dezember 1958 im Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis (heute [[Untersuchungshaftanstalt Hamburg]]) in Hamburg durch die Einnahme von Medikamenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Prozess-Akte befindet sich im [[Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Toivi Blatt: &amp;#039;&amp;#039;From the Ashes of Sobibor: A Story of Survival.&amp;#039;&amp;#039; Northwestern University Press, 1997.&lt;br /&gt;
* Hubert Schneider, [[Andrea Löw]], Kerstin Robusch, Stefanie Walter: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche – Juden – Polen: Geschichte einer wechselvollen Beziehung im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Campus, 2004, ISBN 3-593-37515-X.&lt;br /&gt;
* [[Alicia Nitecki]], [[Jack Terry]]: &amp;#039;&amp;#039;Jakub’s World: A Boy’s Story of Loss and Survival in the Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; SUNY Press, 2005, ISBN 0-7914-6407-5.&amp;lt;br /&amp;gt;Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Jakubs Welt. Die Erinnerungen des Jack Terry.&amp;#039;&amp;#039; [[Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit]], München 2005.&lt;br /&gt;
* [[Robert Kuwałek]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Durchgangsghetto in Izbica.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Terezin Studies and Documents.&amp;#039;&amp;#039; 10/2003.&lt;br /&gt;
* [[Landgericht Kassel]]: &amp;#039;&amp;#039;Andere Massenvernichtungsverbrechen Izbica bei Lublin.&amp;#039;&amp;#039; Lfd. Signatur Nr. 316.&lt;br /&gt;
* [[Hanna Krall]]: &amp;#039;&amp;#039;The Woman from Hamburg: and Other True Stories&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung aus dem polnischen von Madeline G. Levine. Other Press, New York 2006, ISBN 978-1-59051-223-4.&lt;br /&gt;
* Steffen Hänschen: Das Transitghetto Izbica im System des Holocaust, Metropol-Verlag, Berlin, 2018, ISBN 978-3-86331-381-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernsehbeiträge ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schoen, Frank Gutermuth: &amp;#039;&amp;#039;IZBICA – Drehkreuz des Todes („Turnstile of death“).&amp;#039;&amp;#039; tvschoenfilm, 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://bildungswerk-ks.de/izbica/erinnerungen/bericht-von-janina-kic-geb.-1926/?searchterm=None Zeitzeugenbericht einer Einwohnerin Izbicas]&lt;br /&gt;
* [https://www.fodz.pl/download/fodz_izbica_broszura_en.pdf Izbica, A Story of a Place] (englisch, PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [[Reimar Oltmanns]]: [https://reimaroltmanns.blogspot.com/1979/03/mrder-unter-uns.html &amp;#039;&amp;#039;Aus deutschen Landen: Mörder unter uns.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ZEITmagazin.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg, 1. März 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Engels, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aktion Reinhardt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engels, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher NS-Verbrecher, Kommandant des Konzentrationslagers Ghetto Izbica&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. August 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Doctorcato</name></author>
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