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	<title>Kurt Eimann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Entferne Kategorie:Krankenmorde im Nationalsozialismus; Ergänze Kategorie:Person (NS-Krankenmorde)</title>
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		<updated>2025-05-25T21:05:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Krankenmorde_im_Nationalsozialismus&quot; title=&quot;Kategorie:Krankenmorde im Nationalsozialismus&quot;&gt;Kategorie:Krankenmorde im Nationalsozialismus&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(NS-Krankenmorde)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (NS-Krankenmorde) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (NS-Krankenmorde)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Erich Walter Eimann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1899]] in [[Görlitz]]; † [[7. August]] [[1980]] in [[Wolfsburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Wolfsburg Nr. 807/1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[SS-Obersturmbannführer]], der 1968 wegen gemeinschaftlichen [[Mord]]es als [[Kriegsverbrechen|Kriegsverbrecher]] verurteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Eimann war Sohn eines [[Stellmacher]]s. Von 1905 bis 1913 besuchte er Volksschulen in Görlitz und [[Weinhübel|Leschwitz]]. Wegen der angespannten wirtschaftlichen Verhältnisse der Familie war es ihm verwehrt, einen Beruf zu erlernen. Er musste nach seiner Schulentlassung durch seine als Bote und später als Fabrikarbeiter erzielten Einkünfte zum Familienunterhalt beitragen.&lt;br /&gt;
Als 18-Jähriger wurde er als Kanonier zum Kriegsdienst herangezogen und ab Februar 1918 im Fronteinsatz in [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Frankreich]] verwendet. Er überstand den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ohne Verwundung. Nach Kriegsende beteiligte er sich am militärischen Freikorpseinsatz im Baltikum. 1920 stellte er sich zum Dienst in der [[Reichswehr]] zur Verfügung, aus der er im Jahre 1930 als Wachtmeister entlassen wurde. Im Anschluss an eine kurzzeitige Tätigkeit als Heeresangestellter trat er 1932 in den Justizdienst im Oberlandesgerichtsbezirk [[Breslau]] ein. Er wurde ab 1934 als Justizsekretär beim Amtsgericht [[Żagań|Sagan]] beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eimann trat zum 1. Dezember 1932 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.418.880),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7591128&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Sturmabteilung|SA]] und [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 57.319) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1934 erhielt Eimann seine Beförderung zum SS-Sturmführer und wurde zunächst der 70. SS-Standarte in [[Legnica|Liegnitz]] zugeteilt&amp;lt;ref&amp;gt;SS-Personalamt: &amp;#039;&amp;#039;Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP.&amp;#039;&amp;#039; 1. Oktober 1934, laufende Nr. 2745&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 15. September 1935 zum Obersturmführer ernannt. Seine nächste Regelbeförderung erhielt Eimann am 20. April 1936 in der [[Allgemeine SS|Allgemeinen SS]], als er dort zum SS-Hauptsturmführer ernannt wurde. Nach der „[[Dienstalterslisten der SS|Dienstaltersliste der SS]]“ vom 1. Dezember 1938 war er als Obersturmbannführer (seit dem 11. September 1938) im Stab des SS-Abschnittes XXVI eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;SS-Führungshauptamt: &amp;#039;&amp;#039;Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP. Stand 1. Dezember 1938 mit Berichtigungsheft vom 15. Juni 1939.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1938/39, laufende Nr. 1681.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1939 übernahm Kurt Eimann die Führung der 36. SS-Standarte in [[Danzig]] und stand ihr bis Mai 1945 als Kommandeur vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;yerg188&amp;quot;&amp;gt;[[Mark C. Yerger]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine SS – The Commands, Units and Leaders of the General SS.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 0-7643-0145-4, S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Juli 1939 gründete sein Vorgesetzter, SS-Brigadeführer [[Johannes Schäfer (Politiker, 1903)|Johannes Schäfer]], eine Sondereinheit des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienstes der SS]] mit der Bezeichnung „[[SS-Wachsturmbann Eimann]]“. Diese Einheit galt offiziell als bewaffneter Reservesturmbann der Danziger SS-Standarte und trug die Bezeichnung „Verstärkte SS-Polizeireserve für Sonderaufgaben“. Zum Stab dieser neuen Einheit gehörte auch SS-Sturmbannführer [[Max Pauly (SS-Mitglied)|Max Pauly]], nachmals Kommandant in [[KZ Stutthof|Stutthof]] und im [[KZ Neuengamme]]. Der „SS-Wachsturmbann Eimann“ sollte die bestehenden Polizeikräfte bei einer geplanten „[[Unternehmen Tannenberg|Aktion Tannenberg]]“ unterstützen, um zu gegebener Zeit die „polnischen Elemente“ der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]] zu liquidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Marek Orski: &amp;#039;&amp;#039;Organisation und Ordnungsprinzipien des Lagers Stutthof.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Herbert u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-596-15516-9, S. 286.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Beginn des deutschen [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] wurde ein Zivilgefangenenlager in [[KZ Stutthof|Stutthof]] eingerichtet. Es wurde vom „Wachsturmbann Eimann“ bewacht, das ab November 1939 dem [[SS- und Polizeiführer|Höheren SS- und Polizeiführer]] [[Richard Hildebrandt]] unterstellt war. Während im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] noch die organisatorischen Vorbereitungen der [[Aktion T4|Euthanasiemorde]] anliefen, erschossen Angehörige des „[[SS-Wachsturmbann Eimann]]“ ab Ende September bis Dezember 1939 etwa 2000 Patienten der polnischen Heilanstalt [[Starogard Gdański|Kocborowo]] (Conradstein). Weitere 1400 behinderte deutsche Pfleglinge wurden aus pommerschen Pflegeanstalten nach [[Wejherowo|Neustadt in Westpreußen]] transportiert und in einem Waldgelände von [[Wielka Piaśnica|Piasnitz]] erschossen. Ein polnisches Arbeitskommando, das aus Häftlingen des Lagers Stutthof bestand und die Toten begraben musste, wurde anschließend ebenfalls umgebracht. Kurt Eimann beteiligte sich dabei aktiv an der Ermordung, in dem er das erste Opfer persönlich erschoss, um&amp;amp;nbsp;– wie er später sagte&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;„seinen Männern ein Vorbild zu sein&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;„Euthanasie“ im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-596-24326-2, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ns-eugenik.de/eugenik/sa4.htm ns-eugenik.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in anderen polnischen Anstalten im annektierten Gebiet, den neugebildeten Gauen [[Wartheland]] und [[Danzig-Westpreußen]], wurden behinderte Personen in örtlichen Pflegeanstalten erschossen. An diesen Morden waren neben der Einheit Eimanns auch Angehörige des [[Volksdeutscher Selbstschutz|Volksdeutschen Selbstschutzes]] und [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzkommandos]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Longerich: &amp;#039;&amp;#039;Politik der Vernichtung.&amp;#039;&amp;#039; München 1998, ISBN 3-492-03755-0, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1940 wurde Kurt Eimann im Rahmen der [[SS-Division Totenkopf|SS-Totenkopfdivision]] und somit der [[Waffen-SS]] an verschiedenen Kriegsschauplätzen der Westfront eingesetzt. Auch übernahm er eine Einheit sowohl in der 11. als auch der 15. verstärkten Totenkopfstandarte. Am 20. November 1941 wurde Eimann zur SS-Standortkommandantur [[Lublin]] abgeordnet. Am 30. Januar 1943 erhielt er in der Allgemeinen SS seine Regelbeförderung zum SS-Obersturmbannführer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;yerg188&amp;quot; /&amp;gt; In der Waffen-SS jedoch war Kurt Eimann 1943/44 als SS-Sturmbannführer der Reserve dem [[II. SS-Panzerkorps]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Brün Meyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dienstaltersliste der Waffen-SS: SS-Obergruppenführer bis SS-Hauptsturmführer. Stand 1. Juli 1944.&amp;#039;&amp;#039; BIBLIO Verlag, Osnabrück 1987, laufende Nr. 706.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Verlegung seiner Einheit erlebte Eimann im Frühjahr 1945 den Rückzug der deutschen Verbände in [[Ungarn]]. Er wurde bei [[Linz]] von sowjetischen Truppen gefangen genommen. Nach seiner Flucht geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Auch hier gelang es ihm zu fliehen. Er begab sich danach freiwillig in den Gewahrsam englischer Besatzungstruppen. 1946 wurde er aus der Gefangenschaft entlassen. Er arbeitete nunmehr in der Nähe von [[Bremen]] und ab 1947 in [[Misburg]] bei [[Hannover]] als Bauhilfsarbeiter. Etwa 1950/51 nahm er einen ambulanten Handel mit Waschmitteln auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess gegen Eimann begann 1967 vor dem Schwurgericht Hannover. Damals wohnte er in [[Misburg]] bei [[Hannover]] und war als Händler tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Prozeß um Massenmord, Weser-Kurier vom 29. November 1967, S. 12, [https://verlag.weser-kurier.de/plus/archiv/ansicht/a/msdcx_filestore_archive/2011/07-24/e9/96/file60netv4dikgmnmnzljz.jpg online nur für Abonnenten]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Ermittlungen hatten sich auch gegen seinen ehemaligen direkten Vorgesetzten [[George Ebrecht]] gerichtet, der jedoch als verhandlungsunfähig eingestuft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Dezember 1968 wurde Kurt Eimann vom [[Landgericht Hannover]] wegen gemeinschaftlichen Mordes an mindestens 1200 Menschen zu vier Jahren Haft verurteilt und zwei Jahre später aus der Haft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;LG Hannover, 20. Dezember 1968.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Justiz und NS-Verbrechen. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1999&amp;#039;&amp;#039;, Bd. XXXI. bearbeitet von [[Christiaan F. Rüter|C. F. Rüter]]. Amsterdam: University Press 2003, Nr. 696, S. 387–406. ([https://junsv.nl/home im Internet])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, 2007, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 131.&lt;br /&gt;
* Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;„Euthanasie“ im NS-Staat. Die Vernichtung lebensunwerten Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-596-24326-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034716883|VIAF=301295907}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eimann, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (NS-Krankenmorde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eimann, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eimann, Kurt Erich Walter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Obersturmbannführer und Mörder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Görlitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. August 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wolfsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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