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	<title>Kurt Brumme (Moderator) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MwykMlaut: Link eingefügt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Brumme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1923]] in [[Köln]]; † [[9. Mai]] [[2005]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] Sportmoderator im [[Hörfunk]] und später beim [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]]-Hörfunk als Abteilungsleiter Sport tätig. Er gilt als einer der Pioniere der westdeutschen Sportberichterstattung nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Weit über 6 Tausend Sportübertragungen begleitete er als Sportkommentator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brumme begann seinen Berufsweg mit einer Banklehre. Bevor er 1941 zur [[Wehrmacht]] eingezogen wurde, sammelte er erste journalistische Erfahrungen durch ein Praktikum bei einer Zeitung in Aachen. Nach Kriegsende entschied er sich endgültig Journalist zu werden. Bei den [[Aachener Nachrichten]] wurde er 1946 Sportredakteur. Parallel besuchte er bis 1949 die Journalistenschule in Aachen. Im April 1947 wechselte er zum [[NWDR]]. Am 8. August 1948 kommentierte er das [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1947/48#Finale|erste Fußballendspiel um die Deutsche Meisterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg]] aus dem [[Müngersdorfer Stadion]] in Köln. Der 1. FC Nürnberg besiegte den 1. FC Kaiserslautern mit 2:1. Seit 1953 fungierte er als Erster Sportreporter des NWDR und war wegen seiner sonoren Stimme unverwechselbar. Den Stil seiner Berichterstattung kennzeichnete er selber durch: &amp;#039;&amp;#039;Mit Worten Bilder malen&amp;#039;&amp;#039; und: Die Hörerschaft &amp;#039;&amp;#039;mit den Ohren sehen lassen&amp;#039;&amp;#039;. Neben der Fußballberichterstattung widmete er sich auch  großen Ereignissen beim Boxen. Mit [[Muhammad Ali]] war er befreundet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/kurt-brumme-/DE-2086/lido/57c58a1dad6bf7.40061464#toc-11. Abgerufen am 3. Januar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 1955 der NWDR aufgeteilt wurde, blieb er beim WDR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Personenlexikon&amp;quot;&amp;gt;[[Ulrich Soénius|Ulrich S. Soénius]] (Hrsg.), [[Jürgen Wilhelm (Politiker)|Jürgen Wilhelm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kölner Personen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 2007, ISBN 978-3-7743-0400-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt wurde er als Moderator der samstäglichen Übertragungen der Spiele der [[Fußball-Bundesliga]] in der Sendung &amp;quot;Sport und Musik&amp;quot; des WDR, die Brumme von 1963 bis zu seinem Ruhestand 1988 leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war unter anderem Reporter beim ersten Länderspiel der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|deutschen Fußballnationalmannschaft]] nach dem Krieg gegen die Schweiz. Bei der anschließenden WM 1954 in der Schweiz kommentierte er das Halbfinalspiel der deutschen Mannschaft gegen Österreich. Am 18. Mai 1960 übertrug er für den [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]] das [[Finale des Europapokals der Landesmeister 1960|Finale des Europapokals der Landesmeister]] (seit [[UEFA Champions League 1992/93|1992/93]] [[UEFA Champions League]]) zwischen [[Real Madrid]] und [[Eintracht Frankfurt]] (7:3) aus dem [[Hampden Park]] in [[Glasgow]]. Dieses Spiel hatte mit 127.126 Zuschauern die größte Kulisse in der Geschichte des europäischen Vereinsfußballs. Ferner war Brumme beim Endspiel der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1962]] zwischen [[Brasilianische Fußballnationalmannschaft|Brasilien]] und der [[Tschechoslowakische Fußballnationalmannschaft|Tschechoslowakei]] 3:1 (1:1) in [[Santiago de Chile]] im Einsatz. Weiterhin berichtete er vom ersten Europapokalsieg einer deutschen Fußballmannschaft 1966 ([[Borussia Dortmund]] – [[FC Liverpool]] 2:1 (0:0; 1:1 n.&amp;amp;nbsp;V.) im Glasgower Hampden Park sowie auch vom legendären [[DFB-Pokal-Finale 1973]] zwischen dem [[1. FC Köln]] und [[Borussia Mönchengladbach]] (1:2 n.&amp;amp;nbsp;V.) aus dem [[Düsseldorf]]er [[Rheinstadion]]. Zwischen 1963 und 1988 war er Abteilungsleiter Sport beim WDR-Hörfunk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brumme erfand die [[Bundesligakonferenz]], die noch heute vom Westdeutschen Rundfunk produziert wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Personenlexikon&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der US-Boxweltmeister [[Muhammad Ali]] war von den Boxreportagen beeindruckt und nannte Kurt Brumme „the Voice of Germany“. Er schenkte ihm daraufhin ein Paar signierte [[Boxhandschuh]]e. Unvergessen ist seine Hörfunkreportage des „[[Jahrhundertspiel]]s“, in dem Italien im Halbfinale der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1970|Weltmeisterschaft von 1970]] in Mexiko Deutschland mit 4:3 nach Verlängerung besiegte. Zu den festen Ritualen der Sendung &amp;#039;&amp;#039;Sport und Musik&amp;#039;&amp;#039; gehörten Telefongespräche Brummes mit dem [[Wales|walisischen]] Journalisten [[Toby Charles]], der auf amüsante Weise über die aktuellen Ereignisse im britischen Fußball berichtete. Dabei nahm der Austausch über die jeweiligen Wetterlagen breiteren Raum ein: „Sähr windisch“. Im November 1984 deckte &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; auf, dass Charles ebenfalls in Köln lebte und arbeitete und seine Kenntnisse aus dem britischen Rundfunk bezog. Brumme wurde für die Dauer einer Sendung suspendiert und die Telefonate wurden eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle  |url=https://www.spiegel.de/politik/saehr-windisch-a-49f5d41b-0002-0001-0000-000013512194 |titel=Sähr windisch |werk=spiegel.de |hrsg=[[Der Spiegel (online)|Der Spiegel]] |datum=1984-11-18 |abruf=2023-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thorsten Schaar |url=https://11freunde.de/artikel/der-felix-krull-des-wdr/419227 |titel=Der Felix Krull des WDR |werk=11freunde.de |hrsg=[[11 Freunde]] |datum=2011-11-18 |abruf=2023-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Brumme starb 2005 im Alter von 82 Jahren und wurde auf dem Friedhof des Kölner Stadtteils [[Lövenich (Köln)|Lövenich]] (Flur 1, Nr. 147/148) beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=http://knerger.de/html/brummekusonstige_37.html |titel=Das Grab von Kurt Brumme |werk=knerger.de |abruf=2023-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Deutsches Sport &amp;amp; Olympia Museum|Deutschen Sport &amp;amp; Olympia Museum]] wurde der Konferenzraum &amp;#039;&amp;#039;Kurt-Brumme-Galerie&amp;#039;&amp;#039; mit seinen hinterlassenen Erinnerungsstücken eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sportmuseum.de/events/kurt-brumme-galerie |titel=Kurt Brumme-Galerie |werk=sportmuseum.de |hrsg=[[Deutsches Sport &amp;amp; Olympia Museum]] |abruf=2023-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiel ==&lt;br /&gt;
Von Kurt Brumme und [[Hermann Pfeiffer (Schauspieler)|Hermann Pfeiffer]] stammt das Hörspiel &amp;#039;&amp;#039;„They never come back“&amp;#039;&amp;#039;, welches der [[Nordwestdeutscher Rundfunk|NWDR Hamburg]] produzierte und am 5. Juni 1952 erstmals ausgestrahlt wurde. Es handelt von der Tatsache, dass Box-Weltmeister, die ihren Titel einmal verloren hatten, diesen niemals wieder zurückerobern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Autoren waren auch direkt an der Produktion beteiligt, Brumme als Sprecher (Sportreporter) und Pfeiffer als Regisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sprechern gehörten unter anderen:&lt;br /&gt;
* [[Paul Klinger]]: MacRealy, Schwergewichtsexweltmeister&lt;br /&gt;
* [[Hanne Frese]]: Joan, seine Frau&lt;br /&gt;
* [[Albert Florath]]: Mike Hurley, Macs Manager&lt;br /&gt;
* [[Werner Hessenland]]: Shapman, Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Minetti]]: General Phelan&lt;br /&gt;
* [[Eduard Hermann (Regisseur)|Eduard Hermann]]: Joe Jacobs&lt;br /&gt;
* [[Max Eckard]]: Joe Louis&lt;br /&gt;
* [[Magda Hennings]]: Marva&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1958: Deutscher Fernsehpreis&lt;br /&gt;
* 1973: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|VK1|103/1973|nokat=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1981: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* vor 1984: Ehrenpräsident von [[Alemannia Aachen]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf |wayback=2017-02-18 |text=Verdienstordenträgerinnen und -träger seit 1986}} ([[PDF]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* rheinische-geschichte.lvr.de: [https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/kurt-brumme-/DE-2086/lido/57c58a1dad6bf7.40061464 Kurt Brumme – Sportjournalist (1923–2005)], Portal Rheinische Geschichte, [[Landschaftsverband Rheinland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107505037|VIAF=62070089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brumme, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunkmoderator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Westdeutscher Rundfunk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten &lt;br /&gt;
|NAME=Brumme, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sportmoderator im Hörfunk&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MwykMlaut</name></author>
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