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	<title>Kurt Bretterbauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Bretterbauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar|31. Jänner]] [[1929]] in [[Wien]]; † [[26. Februar]] [[2009]] in [[Bad Vöslau]]) war ein [[österreich]]ischer [[Geodät]] und Professor an der TU Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Bretterbauer studierte von 1948 bis 1953 [[Vermessung]]swesen an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule Wien]]. Nach dem Diplom trat er als [[Wissenschaftlicher Assistent|Assistent]] in das [[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] (BEV) ein und studierte nebenbei [[Astronomie]] und Mathematik an der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 erhielt er ein Stipendium der &amp;#039;&amp;#039;American Academy of Science&amp;#039;&amp;#039; für einen Forschungsaufenthalt an der [[Ohio State University]], wo er bis Ende 1959 unter [[Veikko Heiskanen]] im World Gravity Project und an Mondkartografie arbeitete. Ans BEV zurückgekehrt, war Bretterbauer vor allem in der [[Grundlagenvermessung]] (Nivellement und [[Lotabweichung]]s-Messungen im Triangulationsnetz 1. Ordnung) beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 wechselte er als [[Hochschulassistent]] an die TH Wien zu [[Karl Ledersteger]] und promovierte 1969 zum [[Doktor|Dr. techn.]] (Dissertationsthema: „Beiträge zum Refraktionsproblem in der Höheren Geodäsie“). Nach dem Unfalltod Prof. Lederstegers (1972) wurde Bretterbauer 1973 zu seinem Nachfolger als [[Universitätsprofessor]] für [[Höhere Geodäsie|Theoretische Geodäsie]] an die nunmehrige [[Technische Universität Wien]] berufen. Er hatte diesen Lehrstuhl bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahr 1997 inne. Er wurde am [[Baumgartner Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Kurt Bretterbauer |Friedhof=Baumgarten |Jahr=2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger wurde [[Harald Schuh (Geodät)|Harald Schuh]], der 2012 nach [[Potsdam]] wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Zu Bretterbauers Arbeitsgebieten zählten u.&amp;amp;nbsp;a. die mathematische [[Kartenentwurfslehre]], Geometrie des [[Rotationsellipsoid]]s, geodätische Anwendungen der [[Astrometrie]], Forschungen zur [[Brechung (Physik)|Refraktion]] und zum Anstieg des [[Meeresspiegel]]s. Über diese Themen verfasste er an die 100 wissenschaftliche Publikationen; als [[Observator]] im [[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen|BEV]] bestimmte er zahlreiche [[Hochgebirge|hochalpine]] [[Triangulationspunkt|TP-Punkte]] und perfektionierte astro-geodätische Beobachtungsverfahren; in Ergänzung dazu entwickelte er später (an der TU Wien) eine verbesserte Methode der [[Richtungsübertragung]]. An bleibenden Verdiensten ist auch die Gründung der Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Geowissenschaftliche Mitteilungen (TU Wien)|Geowissenschaftliche Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Bretterbauer |Titel=Vorwort |Sammelwerk=Kolloquium der Assistenten der Studienrichtung Vermessungswesen 1970 -1973 |Hrsg=Kurt Bretterbauer |Ort=Wien |Datum=1973 |Sprache=de |Reihe=[[Geowissenschaftliche Mitteilungen (TU Wien)|Geowissenschaftliche Mitteilungen]] |BandReihe=Heft 1 |HrsgReihe=[[TU Wien]] – Department für Geodäsie und Geoinformation und Vorgänger |Fundstelle=Siehe Anfang des Dokuments |URN=nbn:at:at-ubtuw:3-893 |Online=[https://repositum.tuwien.at/bitstream/20.500.12708/443/2/Kolloquium%20der%20Assistenten%20der%20Studienrichtung%20Vermessungswesen.pdf Download vom ReposiTUm TU Wien] |Format=PDF |KBytes=5617 |Abruf=2020-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu nennen, die er schon als Oberassistent in die Wege leitete. In dieser Publikationsreihe der Fachgruppe sind bis heute über 80 Bände erschienen, darunter aus seinem Institut Monografien zu [[Schwerefeld]] und Isostasie, mehrere Tagungsbände ([[GeoLIS]], Kartografie), einige [[Festschrift]]en und etwa 20 [[Dissertation]]en bzw. Diplomarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als akademischer Lehrer zeichnete sich Kurt Bretterbauer durch einen äußerst lebendigen Vortragsstil aus. Obwohl er seine Vorlesungen meist um 8 Uhr ansetzte, wurden sie von fast allen seiner Studenten besucht. Bekannt war er auch durch sehr prägnante Formulierungen zur [[Geodäsie]] und ihrer Beziehungen zu anderen Geowissenschaften. Zum [[Geoid]]- und Refraktionsproblem etwa prägte er den Satz „A signal for geodesy, is [[Rauschen (Physik)|noise]] for [[Vermessung|surveying]]“, womit er das Spannungsfeld zwischen Forschung und praktischer Geodäsie mit wenigen Worten umriss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ordinarius initiierte Bretterbauer etwa ein Dutzend Dissertationen und mehrere große [[Forschungsprojekt]]e, u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Geoidstudie]] und das [[Testnetz Wien]], für ganz Österreich eine neue [[Geoidbestimmung]] (damals die genaueste der Welt) und erste Anwendungen der [[CCD-Sensor|CCD]]-Technik für die [[Astrogeodäsie]]. Für das &amp;#039;&amp;#039;Austrian Geoid 2000&amp;#039;&amp;#039; kooperierte sein Institut (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Gottfried Gerstbach|G.Gerstbach]] und [[Robert Weber (Geodät)|R.Weber]]) intensiv mit der [[TU Graz]] und dem [[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen|BEV]]. Dieses Schwerefeldmodell erreichte nahezu die Genauigkeit des von [[Wolfgang Torge|W.Torge]] europaweit propagierten [[Zentimeter-Geoid]]s und verbesserte die Transformation zwischen [[orthometrische Höhe|physikalischen]] und GPS-bestimmten [[GPS-Leveling|geometrischen]] Höhensystemen auf 2–3&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als langjähriger Leiter der [[Fakultät (Hochschule)|Fachgruppe]] Geowissenschaften engagierte sich Bretterbauer für zahlreiche Innovationen und eine umfassende Studienreform. Auf ihn gehen auch die studentischen Fachexkursionen zu ausländischen Forschungsinstituten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem 70. Geburtstag wurde ihm eine Festschrift mit etwa 20 wissenschaftlichen Beiträgen seiner Schüler gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Festschrift KURT BRETTERBAUER zum 70. Geburtstag |Hrsg=Robert Weber |Ort=Wien |Datum=1999 |Sprache=de |Reihe=[[Geowissenschaftliche Mitteilungen (TU Wien)|Geowissenschaftliche Mitteilungen]] |BandReihe=Heft 50 |HrsgReihe=[[TU Wien]] – Studienrichtung Vermessungswesen |URN=nbn:at:at-ubtuw:3-640 |Online=[https://repositum.tuwien.at/bitstream/20.500.12708/365/2/Festschrift%20Kurt%20Bretterbauer%20zum%20%20Geburtstag.pdf Download vom ReposiTUm TU Wien] |Format=PDF |KBytes=6543 |Abruf=2020-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein 80. Geburtstag wurde am 3. Februar 2009 mit einem Festkolloquium an der TU Wien begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Festschrift KURT BRETTERBAUER zum 70. Geburtstag |Hrsg=Robert Weber |Ort=Wien |Datum=1999 |Sprache=de |Reihe=[[Geowissenschaftliche Mitteilungen (TU Wien)|Geowissenschaftliche Mitteilungen]] |BandReihe=Heft 50 |HrsgReihe=[[TU Wien]] – Studienrichtung Vermessungswesen |URN=nbn:at:at-ubtuw:3-640 |Online=[https://repositum.tuwien.at/bitstream/20.500.12708/365/2/Festschrift%20Kurt%20Bretterbauer%20zum%20%20Geburtstag.pdf Download vom ReposiTUm TU Wien] |Format=PDF |KBytes=6543 |Abruf=2020-12-17}}&lt;br /&gt;
* Robert Weber, Vortrag zum Festkolloquium 2009 (80. Geburtstag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=109170482|LCCN=n89653526|VIAF=49786195}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bretterbauer, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bretterbauer, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geodät&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Februar 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Vöslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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