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	<title>Kurt Birrenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Birrenbach&amp;diff=124219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26: /* Leben und Beruf */</title>
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		<updated>2026-01-31T12:14:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Beruf&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Birrenbach, Kurt cropped, Bestanddeelnr 914-8543.jpg|mini|hochkant|Kurt Birrenbach (1963)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Birrenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juli]] [[1907]] in [[Arnsberg]]; † [[26. Dezember]] [[1987]] in [[Düsseldorf]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Jurist und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er wirkte unter anderem als Direktor. Von 1957 bis 1976 war er Mitglied des Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Kurt Birrenbach wurde im [[Westfalen|westfälischen]] Arnsberg als Sohn von Toni Birrenbach, geborene Binhold, und des Arztes Hermann Birrenbach geboren und wuchs in [[Münster]] auf, wo sein Vater Chefarzt eines Krankenhauses war. Er selbst bezeichnete sein Elternhaus als katholisch und liberal-konservativ. In Münster besuchte er das humanistische [[Gymnasium Paulinum (Münster)|Gymnasium Paulinum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Henkels]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Bonner Köpfe&amp;#039;&amp;#039;, Econ Verlag, Düsseldorf/Wien 1963, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur studierte er [[Rechtswissenschaften|Rechts-]] und Staatswissenschaften in [[Universität Genf|Genf]], [[Paris]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Westfälische Wilhelms-Universität Münster|Münster]]. Er bestand 1930 die Erste und 1934 die Große Juristische Staatsprüfung. 1933 wurde er in Tübingen zum Dr. jur. promoviert. Von 1935 bis 1939 arbeitete er als Devisen- und Finanzberater in Berlin. 1939 Jahr wanderte er nach Südamerika aus, um Ida Wangemann (* 1907), die von den [[Nationalsozialisten]] als „[[Halbjude|Halbjüdin]]“ eingestuft wurde, in [[Uruguay]] heiraten zu können. Er hatte mit ihr Kinder Thomas und Irene. Seine Schwiegermutter Margarethe Wangemann wurde 1943 im [[Ghetto Theresienstadt]] Opfer des [[Holocaust]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gisela Möllenhoff, Rita Schlautmann-Overmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Familien in Münster 1918 bis 1945. Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; S. 487.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1954 war er zunächst in [[Argentinien]] und ab 1952 auch wieder in Deutschland im Im- und Exporthandel der Eisen- und Stahlindustrie tätig. Seit 1954 war er Generalbevollmächtigter der [[Anita Gräfin Zichy-Thyssen]] in Deutschland und Vorsitzender des Aufsichtsrates der &amp;#039;&amp;#039;[[ThyssenKrupp|Thyssen]]-Aktiengesellschaft für Beteiligungen&amp;#039;&amp;#039; in Düsseldorf, für die er dann auch anderen Aufsichtsräten angehörte und als Verwaltungsratsvorsitzender der Thyssen Vermögensverwaltung GmbH tätig war, und als Aufsichtsratsvorsitzender unter anderem der August-Thyssen-Hütte AG in Duisburg-Hamborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1965 war Birrenbach Vizepräsident der [[Europa-Union]]. Laut Mitgliederliste der [[Atlantik-Brücke]] war er zumindest im Dezember 1967 Vorstandsmitglied dieser Organisation, deren Mitglied er bereits 1964 wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fünfzehn Jahre Atlantik-Brücke e. V. Hamburg / American Council on Germany Inc., New York.&amp;#039;&amp;#039; Atlantik-Brücke e. V., Hamburg, (Dezember) 1967.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-115567 Kurt Birrenbach, Das Bundesarchiv/Nachlassdatenbank], abgerufen am 7. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1965 wurde er Sonderbeauftragter der Bundesregierung für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel. Im selben Jahr erhielt er die Columbus-Medaille. 1966 wurde er Ehrendoktor (Dr. med. h. c.) der Medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf. Von 1973 bis 1981 war er Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik|Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik]], deren Ehrenpräsident er danach wurde. Zudem gehörte er der [[Trilaterale Kommission|Trilateralen Kommission]] an. Im Jahr 1981 erhielt er die [[Harnack-Medaille]] der Max-Planck-Gesellschaft, die für Verdienste um die Gesellschaft vergeben wird. 1977 hatte er das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Birrenbach war zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beigetreten (Mitgliedsnummer 2.165.437).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/2620914&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt:  {{Webarchiv|text=Angehörige des Bundestags / I. - X. Legislaturperiode ehemaliger NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften |url=http://www.niqel.de/bredel/news/mdb.pdf |wayback=20160103123739}} (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem ihm die Heirat mit seiner Verlobten von den nationalsozialistischen Behörden untersagt worden war, trat er deshalb 1935 wieder aus. 1953 trat er der CDU bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Birrenbach gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] von 1957 bis 1976 an, wo er durchgängig dem [[Auswärtiger Ausschuss|Auswärtigen Ausschuss]] angehörte. Dort kam er mehrfach mit [[Konrad Adenauer]] in Konflikt, weil er im Gegensatz zum „[[Gaullisten (Deutschland)|Gaullisten]]“ Adenauer ein [[Atlantiker]] war. 1965 bereitete er im Auftrag von [[Ludwig Erhard]] die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit [[Israel]] vor, indem er mehrfach zu Gesprächen mit der israelischen Regierung flog. Er war ein entschiedener Gegner der [[Ostverträge]]. Er beriet die Bundeskanzler Ludwig Erhard und [[Kurt Georg Kiesinger]] insbesondere in Fragen der Amerikapolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 29. Oktober 1959 bis zum 29. November 1961 gehörte er auch dem [[Europaparlament]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Realisierungszwang im Tarifrecht&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Universität Tübingen, 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft der Atlantischen Gemeinschaft. Eurooäisch-amerikanische Partnerschaft&amp;#039;&amp;#039;. Rombach, Freiburg im Breisgau 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;25 Jahre Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Europa-Archiv (Zeitschrift)|Europa-Archiv]].&amp;#039;&amp;#039; 1980, Heft 12.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Sondermissionen. Rückschau auf zwei Jahrzehnte bundesdeutsche Außenpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Econ, Stuttgart 1984, ISBN 978-3-430-11386-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Henkels]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Bonner Köpfe.&amp;#039;&amp;#039; Durchgesehene und ergänzte Ausgabe. Fischer-Bücherei, Frankfurt am Main 1965, S. 36–37.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Birrenbach, Kurt.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 102.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Schulz (Historiker)|Matthias Schulz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die politische Freundschaft Jean Monnet – Kurt Birrenbach, die Einheit des Westens und die &amp;#039;Präambel&amp;#039; zum Elysée-Vertrag von 1963.&amp;#039;&amp;#039;[https://perspectivia.net/publikationen/phs/wilkens_monnet/schulz_freundschaft Online auf perspectivia.net] In: [[Andreas Wilkens]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Interessen verbinden. Jean Monnet und die europäische Integration der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1999, S. 299–327. [https://perspectivia.net/publikationen/phs/wilkens_monnet Online auf perspectivia.net]&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Hinrichsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Ratgeber. Kurt Birrenbach und die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Verlag für Wissenschaft und Forschung, Berlin 2002, ISBN 3-89700-330-9.&lt;br /&gt;
* Gisela Möllenhoff, Rita Schlautmann-Overmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Familien in Münster 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 1995. ISBN 3-929586-48-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Bernd Leupold |url=https://www.konrad-adenauer.de/personen/seite/kurt-birrenbach/ |titel=Kurt Birrenbach |hrsg=[[Konrad-Adenauer-Stiftung]] |zugriff=2022-07-19}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118663488}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118663488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118663488|LCCN=n/84/60474|VIAF=97679907}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Birrenbach, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Birrenbach, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdB, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juli 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Arnsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Dezember 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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