<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Berthel</id>
	<title>Kurt Berthel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Berthel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Berthel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T19:59:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Berthel&amp;diff=1543567&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;April804: /* Leben */ Wikipedia-Link hinzugefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Berthel&amp;diff=1543567&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-04-16T10:17:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Wikipedia-Link hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Hermann Berthel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1897]] in [[Gera]]; † [[18. Januar]] [[1960]] in [[Chemnitz|Karl-Marx-Stadt]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]) und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]]. Er war [[Oberbürgermeister]] der Stadt [[Chemnitz]] bzw. Karl-Marx-Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kurt Berthel, Sohn eines Baumwollspinners, war der zweitälteste Sohn von elf Kindern. Im Jahr 1905 zog die Familie nach Chemnitz. Von 1903 bis 1911 besuchte Berthel die [[Volksschule]] und erlernte danach den Beruf eines [[Zimmerer|Zimmermannes]]. Im Jahr 1912 schloss er sich der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] (SAJ) an. Nach Abschluss der Lehre ging Kurt Berthel von 1915 bis 1917 auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]]. Die Wanderjahre führten ihn in viele deutsche Städte. In [[Wittenberg]] trat er 1916 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD) bei. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied des [[Zentralverband der Zimmerer Deutschlands|Zentralverbandes der Zimmerer]]. 1917 wurde er zur [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Kaiserlichen Armee]] eingezogen und nahm als [[Artillerie|Artillerist]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Er wurde 1919 aus dem Militärdienst entlassen und arbeitete in [[Dortmund]] und Chemnitz. 1920 wurde Berthel Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) und 1923 des [[Roter Frontkämpferbund|Roten Frontkämpferbundes]]. Er war Mitorganisator der [[Proletarische Hundertschaften]] im Unterbezirk Chemnitz. Im Jahr 1924 trat er der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe Deutschlands]] und der [[Internationale Rote Hilfe|Internationalen Roten Hilfe]] bei. Von 1926 bis 1933 war er Mitglied der KPD-Fraktion im Chemnitzer Stadtrat. Nahezu diese gesamte Zeit war er unbesoldeter Stadtrat. Von 1928 bis 1933 fungierte er als Leiter des KPD-Stadtteils Chemnitz-West. Nach einem Streik 1930 wurde er arbeitslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] war Berthel weiterhin illegal für die KPD tätig. Dutzendmal wurde seine Wohnung von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] auf den Kopf gestellt. Dabei fanden die Häscher Anhaltspunkte für die illegale Tätigkeit seiner Frau Gertrud. Sie wurde am 25. Oktober 1935 vom [[Oberlandesgericht Dresden]] wegen Vorbereitung zum [[Hochverrat]] verurteilt und musste für 28 Monate ins [[Zuchthaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Porträt von Kurt Berthel in der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. Mai 1953, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurt Berthel wurde 1936 wegen Vorbereitung zum Hochverrat inhaftiert, mangels Beweisen jedoch wieder freigelassen und unter Polizeiaufsicht gestellt. Ab 1937 arbeitete er als Zimmerer in Chemnitz, später wurde er zu den [[Reichswerke Hermann Göring|Hermann-Göring-Werken Salzgitter]] dienstverpflichtet. Im Januar 1940 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen und als Zimmerer in einer Baukompanie eingesetzt. Beim Brückenbau in [[Graudenz]] wurde er 1945 verwundet und geriet dort im März 1945 in sowjetische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]], aus der er jedoch bereits im Oktober 1945 entlassen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1945 kehrte er nach Chemnitz zurück und wurde Ende 1945 im Auftrag des Sächsischen Ministeriums für Handel und Versorgung als Versorgungsinspektor und Leiter der Ernährungsinspektion des Bezirkes Chemnitz eingesetzt. Er trat wieder der KPD bei und wurde 1946 Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Die Stadtverordnetenversammlung von Chemnitz wählte ihn im November 1948 zum Stadtrat für Innere Verwaltung. Ab 1949 war er Erster Bürgermeister und ab Juni 1950 Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Ab 1951 kommissarischer Oberbürgermeister, war er von März 1953 bis zu seinem Tod 1960 Oberbürgermeister von Chemnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf im &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland|Neuen Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Januar 1960, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner Amtszeit erfolgte die Wiedereröffnung des [[Opernhaus Chemnitz|Chemnitzer Opernhauses]] (1951), die Umbenennung der Stadt in Karl-Marx-Stadt am 10. Mai 1953, die Übergabe des Neubaus der [[Technische Universität Chemnitz|Hochschule für Maschinenbau]] an der Kurt-Fischer-Straße (1957), die Einweihung des Kunsteisstadions am Küchwald (1958), die Errichtung der [[Parkeisenbahn Chemnitz|Pioniereisenbahn]] (heute Parkeisenbahn) sowie die Inbetriebnahme der ersten Trinkwasserfluoridierungsanlage (1959).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Berthel war ab 1953 Mitglied der Bezirks- und Stadtleitung Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt der SED. Er gehörte der Stadtverordnetenversammlung und ab 1958 dem Bezirkstag Karl-Marx-Stadt an. Ab 1955 war er Mitglied des Präsidiums des [[Deutscher Städte- und Gemeindetag|Deutschen Städte- und Gemeindetages der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurt Berthel starb am 18. Januar 1960 nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 62 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber (1957)&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]] (1958)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstmedaille der DDR]] &lt;br /&gt;
* Bis 1989 trugen eine Straße, ein Kinderheim und eine [[Kampfgruppen der Arbeiterklasse|Kampfgruppenhundertschaft]] seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben revolutionärer Kämpfer&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. von der Stadtleitung Karl-Marx-Stadt der SED, Kommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung, Karl-Marx-Stadt 1979. &lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=kurt-hermann-berthel|lemma=Berthel, Kurt Hermann|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Chemnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1016375751|VIAF=246959418}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berthel, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berthel, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berthel, Kurt Hermann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD/SED)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gera]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Januar 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chemnitz|Karl-Marx-Stadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;April804</name></author>
	</entry>
</feed>