<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Barthel</id>
	<title>Kurt Barthel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurt_Barthel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Barthel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T11:56:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Barthel&amp;diff=32201&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nadi2018: /* Leben und Wirken */ Beruf der Mutter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Barthel&amp;diff=32201&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-07T12:48:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; Beruf der Mutter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|KuBa|Für andere und weitere Bedeutungen siehe [[Kuba (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006597 001 Bild Portrait Kurt Barthels.jpg|mini|hochkant|Kurt Barthel (1954)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-14811-0005, Berlin, 3. Deutscher Schriftsteller-Kongress.jpg|mini|hochkant|Kurt Barthel (links) und [[Stephan Hermlin]] (1952)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Walter Barthel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1914]] in [[Garnsdorf (Lichtenau)|Garnsdorf]]; † [[12. November]] [[1967]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]], [[Lyriker]], [[Dramatiker]] und [[Dramaturg]]. Bekannt war er auch unter seinem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;KuBa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das ihm von seinem Förderer [[Louis Fürnberg]] empfohlen worden war, um Verwechslungen mit dem [[nationalsozialismus]]nahen Autor [[Max Barthel]] auszuschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Eger |url=https://www.mz.de/kultur/kurt-barthel-thalmann-traudl-und-stortebecker-3025590 |titel=Kurt Barthel: Thälmann, Traudl und Störtebecker |werk=Mitteldeutsche Zeitung |datum=2004-06-07 |abruf=2022-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1950 bis 1958 Abgeordneter in der [[Volkskammer]] der DDR und von 1954 bis 1967 Mitglied im [[Zentralkomitee der SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Barthel wurde 1914 geboren. Seinen Vater Walter Bruno (* 21. Dezember 1890 in [[Auerswalde]]) lernte er nie kennen; noch vor Kurts Geburt wurde der Eisenbahnarbeiter von einem Offizier erschossen. Der Vater wohnte vermutlich in Wittgensdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eltern&amp;quot;&amp;gt;Heimatverein Auerswalde/Garnsdorf e.&amp;amp;nbsp;V., Verweis auf Unterlagen des Standesamtes.&amp;lt;/ref&amp;gt;, seine Mutter Hulda Minna Barthel, geb. Dietze (* 24. Juli 1891 in Garnsdorf) arbeitete als Handschuhnäherin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/kurt-walter-barthel |titel=Barthel, Kurt Walter |werk=Bundesstiftung Aufarbeitung |abruf=2026-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte in Garnsdorf (Ortslistennummer 87, heute Garnsdorfer Hauptstrasse 56)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eltern&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 bis 1932 wurde Kurt Barthel in Chemnitz zum Dekorationsmaler ausgebildet. Früh politisch aktiv, gründete er während dieser Zeit in seinem Heimatort Ortsgruppen von Jugendorganisationen wie [[Sozialistische Arbeiter-Jugend]] (SAJ) und die [[Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken]]. 1933 trat er in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) ein und [[Emigration|emigrierte]] nach der [[Machtergreifung|NS-Machtübernahme]] in die [[Tschechoslowakei]], wo er [[Louis Fürnberg]] kennenlernte, der ihm eine „aggressive Intelligenz“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; attestierte. Auf dessen Anregung hin verfasste er erste Gedichte und Reportagen für &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rote Fahne]]&amp;#039;&amp;#039;, gemeinsam mit ihm arbeitete er in der Laienspielgruppe „Das neue Leben“. Politisch betätigte er sich in der Jugendarbeit der linken Sozialdemokraten und half anderen Emigranten beim illegalen Grenzübertritt. Ab 1937 war er Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeiter-Illustrierte-Zeitung]] (A-I-Z)&amp;#039;&amp;#039; in Prag. 1939 floh er weiter nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]. Dort verdiente er seinen Lebensunterhalt als Land- und Bauarbeiter, schrieb Naturgedichte auf Englisch und wurde Mitglied der [[Freie Deutsche Jugend|Freien Deutschen Jugend]] (FDJ). 1940 wurde er als [[Enemy Alien]] zeitweilig interniert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://search.findmypast.co.uk/results/world-records/britain-enemy-aliens-and-internees-first-and-second-world-wars?firstname=kurt&amp;amp;firstname_variants=true&amp;amp;lastname=barthel&amp;amp;lastname_variants=true&amp;amp;yearofbirth=1914&amp;amp;yearofbirth_offset=0 Kurt Barthel] in der Datenbank &amp;#039;&amp;#039;Britain, Enemy Aliens and Internees&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kehrte Barthel nach [[Deutschland 1945 bis 1949|Deutschland]] zurück und trat der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei. Von 1946 bis 1948 war er Redakteur des [[Karl Dietz Verlag Berlin|Karl Dietz Verlags Berlin]] und ab 1949 freischaffender Künstler. Er wohnte wie viele Künstler und Wissenschaftler in der sogenannten „Intelligenzsiedlung“ an der [[Straße 201]] in Berlin-Schönholz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.max-lingner-stiftung.de/intelligenzsiedlung Max-Lingner-Stiftung]&amp;lt;/ref&amp;gt; und hatte dort das Haus neben [[Erich Weinert]], nach dem die Siedlung benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1956 an bis zu seinem Tod 1967 war Barthel Chefdramaturg am [[Volkstheater Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen [[Störtebeker-Festspiele]] auf der Insel [[Rügen]] begannen 1959 als &amp;#039;&amp;#039;Rügenfestspiele&amp;#039;&amp;#039;, mit Barthels &amp;#039;&amp;#039;Dramatischer Ballade „Klaus Störtebeker“&amp;#039;&amp;#039; mit Musik von [[Günter Kochan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://bibliothek.dhm.de/InfoGuideClient.dhmsis/start.do?Query=10%3D%22BV043445336%22 Klaus Störtebeker dramatische Ballade ; Rügenfestspiele 1959 unter der Schirmherrschaft des Ministers für Kultur der Deutschen Demokratischen Republik]&amp;#039;&amp;#039;; Röder Verlag, Leipzig 1959. In: Info Guide des [[Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museums]], abgerufen am 14. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in der [[Sowjetunion]] wurde Barthels &amp;#039;&amp;#039;Dramatische Ballade&amp;#039;&amp;#039; 1963 in einer Übersetzung von [[Lew Wladimirowitsch Ginsburg|Lew Ginsburg]] verlegt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Ste͏̈rtebeker: Dramatičeskaja ballada v 6 ṗizodach, s prologom i ėpilogom.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Izd. Inostrannoj Literatury, Moskau 1963. {{DNB|578076454}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei der Wiederaufführung 1980 erschien eine erneute Ausgabe in russischer Sprache.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Klaus Ste͏̈rtebeker: Dramatičeskaja ballada. Stichotvorenija.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Chudožestvennaja Literatura, Moskau 1980. {{DNB|369002970}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer Aufführung der Revolutionsrevue &amp;#039;&amp;#039;50 Rote Nelken&amp;#039;&amp;#039;, mit der das Volkstheater Rostock in einer Veranstaltung der August-Bebel-Gesellschaft gastierte, gab es am 12. November 1967 vor 1100 Zuschauern im Gesellschaftshaus des [[Zoo Frankfurt|Frankfurter Zoos]] „Tumult“ durch „Studenten, von der Polizei als ‚[[Mao Zedong|Mao]]-Anhänger‘ bezeichnet“. Kurt Barthel, schon länger krank, sank zusammen und starb auf dem Weg ins Krankenhaus an Herzstillstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46196252.html &amp;#039;&amp;#039;DDR KUBA – Kaum zu ertragen. Literatur machen ist Parteiarbeit. Kuba.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 48/1967, 20. Nov. 1967.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde auf dem [[Neuer Friedhof (Rostock)|Neuen Friedhof]] in [[Rostock]] beigesetzt. Nach ihm wurde in der DDR die [[Kurt-Barthel-Medaille]] benannt, eine Auszeichnung für Kulturschaffende, und der [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] vergab als Kulturpreis einen &amp;#039;&amp;#039;Kurt-Barthel-Preis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;z. B.: &amp;#039;&amp;#039;Auszeichnung mit dem Kurt-Barthel-Preis.&amp;#039;&amp;#039; In: Neues Deutschland, Berlin, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen ==&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1958 war Barthel mit dem [[Mandat (Politik)|Mandat]] des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes der DDR]] [[Abgeordneter]] in der [[Volkskammer]]. 1952 wurde er zudem 1.&amp;amp;nbsp;Sekretär des [[Deutscher Schriftstellerverband|Deutschen Schriftstellerverbandes]] und Mitglied im [[Zentralkomitee der SED]]. 1953 wurde er ordentliches Mitglied der [[Akademie der Künste der DDR|Deutschen Akademie der Künste]]. Auf dem 6.&amp;amp;nbsp;SED-Parteitag 1963 zählte Barthel zu den Scharfmachern und nannte SED-kritische Kollegen „literarische Schwarzmaler“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritisierte Texte ==&lt;br /&gt;
Bekannt sind Barthels [[Kantate]] auf [[Josef Stalin]] und seine – per Flugblatt am 18. Juni 1953 verteilte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rotary Verlags GmbH |url=https://rotary.de/gesellschaft/von-ulrich-pieck-und-grotewohl-haben-wir-die-nase-voll-a-21930.html |titel=Rotary Magazin Artikel: Titelthema - &amp;quot;Von Ulrich, Pieck und Grotewohl haben wir die Nase voll&amp;quot; |datum=2023-06-01 |sprache=de |abruf=2024-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 20. Juni 1953 im [[Nd|Neuen Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christopher Wimmer |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1174029.ddr-geschichte-juni-bertolt-brecht-zum-juni-der-ja-und-neinsager.html |titel=Bertolt Brecht zum 17. Juni: Der Ja- und Neinsager |sprache=de |abruf=2024-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlichte – Beschimpfung der den [[Aufstand des 17. Juni]] initiierenden Bauarbeiter von der Stalinallee:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schämt ihr euch auch so, wie ich mich schäme? Da werdet ihr sehr viel und sehr gut mauern und künftig sehr klug handeln müssen, ehe euch diese Schmach vergessen wird. ..... Zerstörte Häuser reparieren, das ist leicht. Zerstörtes Vertrauen wieder aufrichten ist sehr, sehr schwer.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=mdr.de |url=https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/siebzehnter-juni-dreiundfuenfzig-bertolt-brecht-100.html |titel=Bertolt Brecht und der Volksaufstand von 1953 {{!}} MDR.DE |sprache=de |abruf=2024-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bwv-bayern.org/attachments/020_FuR%202013-1%20.pdf | wayback=20131101142412 | text=Kuba Wie ich mich schäme (Seite 7)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin schrieb [[Bertolt Brecht]]: „Nach dem Aufstand des 17. Juni ließ der Sekretär des Schriftstellerverbandes in der Stalinallee Flugblätter verteilen, auf denen zu lesen war, daß das Volk das Vertrauen der Regierung verscherzt habe und es nur durch verdoppelte Arbeit zurückerobern könne. Wäre es da nicht einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Textbearbeitung von [[Giuseppe Verdi]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Nabucco]]&amp;#039;&amp;#039; strich er den Satz „Bald ist Juda vom Joch des Tyrannen befreit“ mit der Begründung „Verdi schrieb diesen Chor ausgesprochen um Südtirol. Demnach ist auch der Text. Hier handelt es sich in diesem Chor nicht so sehr um die Juden in Babylon, als um Südtirol“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kaum zu ertragen |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1967-11-19 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/kultur/kaum-zu-ertragen-a-303e3f38-0002-0001-0000-000046196252 |Abruf=2022-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit solchen Äußerungen erntete Barthel im Westen heftige Kritik: &amp;lt;!-- Wenn sich der ursprüngliche Text nur aus der Mitteldeutschen speist, kann man das so nicht stehenlassen: &amp;quot;Mit solchen Äußerungen wurde Barthel im Westen zu einem der meist gehassten DDR-Autoren.&amp;quot; --&amp;gt;Der Literaturhistoriker [[Hans Mayer (Literaturwissenschaftler)|Hans Mayer]] nannte Barthel „eine ungemein widerwärtige Figur“, [[Alfred Kantorowicz]] sprach sogar von einem „neuen [[Horst Wessel]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Juni 2004, &amp;#039;&amp;#039;Kurt Barthel Thälmann, Traudl und Störtebecker&amp;#039;&amp;#039; [https://www.mz-web.de/kultur/kurt-barthel-thaelmann--traudl-und-stoertebecker-10012514] abgerufen am 22. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sprachgebrauch ähnelt der überwiegenden Zahl westlicher literaturwissenschaftlicher Arbeiten insbesondere aus den 1950er Jahren, die ihre politisch-ideologische Gegnerschaft zu den sozialistischen Staaten, hier der DDR, nicht verbergen konnte bzw. wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Heinz Kneip: Regulative Prinzipien und formulierte Poetik des sozialistischen Realismus. Untersuchungen zur Literaturkonzeption in der Sowjetunion und Polen (1945–1956). Frankfurt am Main u.a. 1995, S. 11. |ISBN=3-631-46153-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kuba war in der [[Adenauer-Ära]] in Westdeutschland der meistgeschmähte DDR-Schriftsteller.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Wolfgang Emmrich: Kleine Literaturgeschichte der DDR. Erweiterte Neuausgabe. Berlin 2000, S. 111. |ISBN= 3-7466-8052-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Preise ==&lt;br /&gt;
* 1949: [[Nationalpreis der DDR]] für sein &amp;#039;&amp;#039;Gedicht vom Menschen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1957: Literaturpreis des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes]] (FDGB)&lt;br /&gt;
* 1957: [[Erich-Weinert-Medaille]].&lt;br /&gt;
* 1958: Nationalpreis der DDR für die Gestaltung des Festprogramms zum 40.&amp;amp;nbsp;Jahrestag der [[Oktoberrevolution]] und des Festprogramms der Ostsee-Woche&lt;br /&gt;
* 1959: Nationalpreis der DDR (im Kollektiv) für die &amp;#039;&amp;#039;Störtebeker-Ballade&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1960: [[Ehrendoktor]] der [[Universität Rostock]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postume Ehrungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Barthels Tod wurden Straßen und Schulen nach ihm benannt. Am 2. April 1979 wurde die [[Kurt-Barthel-Medaille]] in der DDR gestiftet. Der Rat des [[Bezirk Karl-Marx-Stadt|Bezirks Karl-Marx-Stadt]] stiftete einen nach Barthel benannten Kulturpreis. Am 26.&amp;amp;nbsp;Februar 1981 erhielt das in [[Parow]] bei Stralsund stationierte [[Marinehubschraubergeschwader 18]] der [[Volksmarine]] seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedicht vom Menschen.&amp;#039;&amp;#039; 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kantate auf Stalin.&amp;#039;&amp;#039; 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken im Fluge.&amp;#039;&amp;#039; 1950 (Reportagen über die Sowjetunion)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte. Eine Auswahl.&amp;#039;&amp;#039; 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Osten erglüht.&amp;#039;&amp;#039; 1954 (Reportagen über die Volksrepublik China)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Störtebeker-Festspiele#Geschichte|Klaus Störtebeker]].&amp;#039;&amp;#039; Dramatische Ballade, 1959. Online-Ressource {{DNB|1035745585}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brot und Wein. Gedichte, Lieder, Nachdichtungen.&amp;#039;&amp;#039; 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;terra incognita.&amp;#039;&amp;#039; Dramatisches Poem, 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marsch der Dynamosportler.&amp;#039;&amp;#039; Gedicht. 1983.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Postum veröffentlichte Werke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wort auf Wort wächst das Lied. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Katen.&amp;#039;&amp;#039; 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hexen.&amp;#039;&amp;#039; 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergeßt mir meine Traudel nicht. Filmerzählungen.&amp;#039;&amp;#039; 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zack streitet sich mit der ganzen Welt. Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Familie Benthin]]&amp;#039;&amp;#039; (Koautor mit [[Johannes R. Becher]], [[Slatan Dudow]], [[Ehm Welk]] und anderen beim Drehbuch, Regie: Slatan Dudow und [[Kurt Maetzig]]), 1950&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hexen (1954)|Hexen]]&amp;#039;&amp;#039; (Drehbuch für den Film von [[Helmut Spieß (Regisseur)|Helmut Spieß]]), 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schlösser und Katen]]&amp;#039;&amp;#039; (Drehbuch für den DEFA-Film von Kurt Maetzig), 1956/1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Vergeßt mir meine Traudel nicht]]&amp;#039;&amp;#039; (Drehbuch für den DEFA-Film von Kurt Maetzig), 1957&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Albrecht, Kurt Böttcher, [[Herbert Greiner-Mai]], Paul Günter Krohn: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Schriftstellerlexikon]]. Von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Vierte, ergänzte und bearbeitete Auflage. Volksverlag Weimar, Leipzig 1963, Seiten&amp;amp;nbsp;385/386.&lt;br /&gt;
* Dieter Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Die politische Lyrik des Dichters KuBa (Kurt Barthel). 1934–1947.&amp;#039;&amp;#039; Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät, Dissertation 1965. {{DNB|481205330}}&lt;br /&gt;
* Erhard Scherner: &amp;#039;&amp;#039;Der Schriftsteller KuBa: Zu Grundpositionen seines künstlerischen Schaffens.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1973 (Berlin, [[Institut für Gesellschaftswissenschaften|Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED]], Diss.)&lt;br /&gt;
* Erhard Scherner: &amp;#039;&amp;#039;Ich hab den Morgen oftmals kommen sehen. Zur Poetik des Dichters KuBa.&amp;#039;&amp;#039; Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 1975.&lt;br /&gt;
* [[Louis Fürnberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Kuba (Kurt Barthel). Werk und Wirkung heute. Untersuchungen zur Aktualität, Standpunkte, Bekenntnisse.&amp;#039;&amp;#039; Akademie der Künste der Deutschen Demokratischen Republik. Zusammenstellung und Redaktion: Peter Liebers. Henschelverlag Kunst u. Gesellschaft [in Komm.], Berlin 1976, 202 S. (Arbeitshefte / Akademie der Künste der Deutschen Demokratischen Republik; 20: Sektion Literatur und Sprachpflege).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;30 Jahre DDR – Schriftsteller, die unseren Weg mitbestimmten.&amp;#039;&amp;#039; [[Zentralhaus für Kulturarbeit der DDR]]. Leipzig.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;KuBa (Kurt Barthel).&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben anlässlich seines 65. Geburtstages am 8. Juni 1979 (15&amp;amp;nbsp;S.).&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hamacher]], bei Mitarbeit von André Lohmar: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler – Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“. Kurzbiographien.&amp;#039;&amp;#039; Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin. Band 53, ISBN 3-320-02941-X ([https://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=kurt-walter-barthel|lemma=Barthel, Kurt Walter|autor=[[Leonore Krenzlin]], [[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=127}}&lt;br /&gt;
* Roman Guski, Johanna Jawinsky, Hannelore Rabe: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten für Opfer und Verfolgte des Naziregimes auf dem Neuen Friedhof in Rostock.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der VVN-BdA Mecklenburg-Vorpommern. Rostock 2011, ISBN 978-3-00-035037-5.&lt;br /&gt;
* Jochen Barthel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Es kommt dein Tag, Genosse Spartakus! Erinnerungen an den Antifaschisten, Schriftsteller und Dramaturgen KuBa (Kurt Barthel)&amp;#039;&amp;#039;, Neue Impulse Verlag GmbH, Essen 2021, ISBN 978-3-96170-047-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118567349}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/25099 KuBa-(Kurt Barthel)-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste Berlin]]&lt;br /&gt;
* Erhard Scherner: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/935241.der-konnte-traeumen.html &amp;#039;&amp;#039;Der konnte träumen. Der Dichter Kuba wäre 100 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]],&amp;#039;&amp;#039; 7. Juni 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118567349|LCCN=n80138333|VIAF=56619109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Barthel, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär des Kulturbundes der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dramaturg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Barthel, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=KuBa; Bartel, Kurt; Barthel, Kurt Walter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Lyriker, Dramatiker, Dramaturg, Kulturpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Garnsdorf (Lichtenau)|Garnsdorf]] bei [[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. November 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nadi2018</name></author>
	</entry>
</feed>