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	<title>Kurt Angstmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Berlin2019 am 30. April 2026 um 23:23 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Angstmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1915]] in [[Mannheim]]; † [[12. Februar]] [[1978]] in [[Heidelberg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Finanzministerium Baden-Württemberg|Finanzminister]] von [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Angstmann besuchte die Volks- und Oberrealschule, wo er 1935 das Abitur ablegte. Wegen seiner Mitgliedschaft in der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|sozialistischen Arbeiter-Jugend]] erhielt er keine Studienerlaubnis. Er besuchte die Höhere Handelsschule und machte eine kaufmännische Lehre. Von 1941 bis 1944 war er Abteilungsleiter bei [[Papierwerke Waldhof-Aschaffenburg|Zellstoff Waldhof]] in Berlin. 1944 wurde er [[Denunziation|denunziert]] und als Hilfsarbeiter in das Lager [[Rossau (Sachsen)|Rossau]] bei Zwickau gebracht.&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg ließ er sich zum Lehrer ausbilden und war ab 1946 in diesem Beruf tätig. 1956 wurde er an die [[Hochschule Mannheim|Staatliche Ingenieurschule Mannheim]] berufen, wo er bis zu seinem Tod lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch engagierte sich Angstmann nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der SPD, deren Vorstandsmitglied in Mannheim er 1952 wurde. Bereits 1946 wurde er in den [[Landtag von Württemberg-Baden|Landtag]] von [[Württemberg-Baden]] gewählt, wo er der jüngste SPD-Abgeordnete war. Auch dem [[Landtag von Baden-Württemberg|Landtag]] des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg gehörte er ab 1952 bis 1972 an. Hier war er unter anderem Vorsitzender des Finanzausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Große Koalition|Großen Koalition]] unter [[Ministerpräsident]] [[Hans Filbinger]] war Angstmann von 1966 bis 1968 Finanzminister Baden-Württembergs. Von 1971 bis 1975 war er außerdem Mitglied des [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderats]] in Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Kurt war der uneheliche Sohn von [[Hans Albert Ebbecke]] und der jüdischen Rosa Oestreicher aus [[Bad Schönborn|Mingolsheim]]. Sofort nach seiner Geburt wurde er von Wilhelm Angstmann und seiner Frau Anna (geb. Scholl) adoptiert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.marchivum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter, Rosa Oestreicher, meldete sich am 1. Juli 1915 in Mannheim ab&amp;lt;ref&amp;gt;Q:MARCHIVUM&amp;lt;/ref&amp;gt; und wanderte nach Argentinien aus. Sie vermied auch nach Jahren jeden Kontakt zu diesem Kind.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Willi Messmer: Judenschicksale in Bad Schönborn-Mingolsheim&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 nahm er den Familiennamen Angstmann an.&amp;lt;ref&amp;gt;Erstmals erwähnt bei seiner Einschulung. Q:MARCHIVUM&amp;lt;/ref&amp;gt; Als „[[Halbjude]]“ wurde er im christlichen Glauben ([[Römisch-katholische Kirche|rk.]]) erzogen. Erst sehr spät, im Jahr 1942, bekannte sich Ebbecke als Vater des unehelichen Sohnes der Rosa Oestreicher aus Mingolsheim.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ortsfamilienbuch|OFB]] Bruchsal&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 heiratete Angstmann Anneliese Trumpfheller, die Tochter des Mannheimer Sozialdemokraten [[Jakob Trumpfheller]]. Sie hatten drei Kinder.&lt;br /&gt;
[[Datei:KAngstmann-Grab.JPG|mini|hochkant|Grab Angstmanns auf dem [[Hauptfriedhof Mannheim]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenämter und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Angstmann übte während seiner politischen Karriere auch mehrere Ehrenämter aus. So war er unter anderem Gründungsmitglied der Gesellschaft zur Wahrung der Grundrechte Mannheim-Heidelberg und Aufsichtsratsvorsitzender der [[Badische Staatsbrauerei Rothaus|Badischen Staatsbrauerei Rothaus AG]]. Er war Kreisvorsitzender der [[Schutzgemeinschaft Deutscher Wald]], Professor an der [[Hochschule Mannheim|Staatlichen Ingenieurschule Mannheim]] sowie Beirat an mehreren Hochschulen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Münkel und Franz Bernhard (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Friedhöfe in Mannheim. Wegweiser zu den Grabstätten bekannter Mannheimer Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Südwestdeutsche VA, Mannheim 1992, S. 210, ISBN 3-87804-213-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste wurde Angstmann 1965 mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland und 1976 mit dem [[Ehrenring der Stadt Mannheim]] ausgezeichnet. Ferner war er Ehrensenator der Universitäten [[Universität Hohenheim|Hohenheim]] und [[Universität Mannheim|Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rede des Finanzministers Kurt Angstmann: anlässlich der Vorlage der Ergänzung zum Staatshaushaltsplan 1967 am 31. Januar 1967 vor dem Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart&amp;lt;!-- Google Books https://books.google.de/books/about/Rede_des_Finanzministers_Kurt_Angstmann.html?id=GyplwgEACAAJ&amp;amp;redir_esc=y --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.munzinger.de/document/00000011517 Internationales Biographisches Archiv 10/1978 vom 27. Februar 1978]&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|75}}&lt;br /&gt;
* [https://scope.mannheim.de/detail.aspx?ID=1268458 Online-Recherche des MARCHIVUM]&lt;br /&gt;
* [http://www.gwg-ev.de/pdf/gwg_infoblatt.pdf Gründer der GESELLSCHAFT ZUR WAHRUNG DER GRUNDRECHTE e.&amp;amp;nbsp;V. 1949], PDF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Finanzminister von Baden-Württemberg}}{{Normdaten|TYP=p|GND=11775255X|VIAF=20465773}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Angstmann, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Mannheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Hohenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Mannheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Angstmann, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Februar 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berlin2019</name></author>
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