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	<title>Kurt Aepli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:56:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurt_Aepli&amp;diff=1873312&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dateientlinkerbot: Bot: Entferne Commons:File:Kurt Aepli portrait.jpg (de) da die Datei gelöscht wurde. (per Commons:Commons:Deletion requests/Files in Category:PD Switzerland (Individuality))</title>
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		<updated>2024-02-05T20:27:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kurt_Aepli_portrait.jpg&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;commons:File:Kurt Aepli portrait.jpg&quot;&gt;Commons:File:Kurt Aepli portrait.jpg&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Kurt_Aepli_portrait.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Kurt Aepli portrait.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;de&lt;/a&gt;) da die Datei gelöscht wurde. (per &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Deletion_requests/Files_in_Category:PD_Switzerland_(Individuality)&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;commons:Commons:Deletion requests/Files in Category:PD Switzerland (Individuality)&quot;&gt;Commons:Commons:Deletion requests/Files in Category:PD Switzerland (Individuality)&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Aepli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Mai]] [[1914]] in [[Rapperswil SG|Rapperswil]]; † [[22. Dezember]] [[2002]] in [[Uznach]]) war ein [[Schweiz]]er [[Silberschmied]], [[Schmuck]]- und Geräte[[Designer|gestalter]] sowie [[Berufspädagogik|Berufspädagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Ausbildung als [[Silberschmied]] absolvierte Kurt Aepli an der [[Zürcher Hochschule der Künste|Kunstgewerbeschule Zürich]] 1934–1939. Mit der [[Kriegsmobilmachung]] leistete er vier Jahre Aktivdienst&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Widmer: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Aepli–ein grosser Gestalter und Pädagoge&amp;#039;&amp;#039; Gold&amp;#039;Or, Ausgabe 2/03, S. 158–159.&amp;lt;/ref&amp;gt;. In der [[Werkstatt]] [[Meinrad Burch-Korrodi]], in die er im Jahre 1942 eingetreten war&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizerische St. Lukasgesellschaft: &amp;#039;&amp;#039;Sakrale Kunst–Gold- und Silberarbeiten aus der Werkstatt Meinrad Burch-Korrodi&amp;#039;&amp;#039;, Echter Verlag, Würzburg 1954, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt;, entwickelte er als Chef[[Entwerfen|entwerfer]] bald seine eigene, unverwechselbare [[Formensprache]], an dieser sein [[Schmuck]], vor allem aber auch seine [[Ekklesiologie|Sakralgeräte]] erkennbar sind. Im Bereich der [[Christliche Kunst|Sakralkunst]] prägte er in der Schweiz pionierhaft die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, gleichzeitig etwa mit dem bekannten [[Kirchenbau]]er Fritz Metzger oder dem Maler [[Ferdinand Gehr]], auf die er grosse Stücke hielt. Nicht von ungefähr fiel der Höhepunkt seines Schaffens in die kirchliche Aufbruchstimmung vor und während des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]], das in den Jahren 1962–1965 stattfand&amp;lt;ref&amp;gt;Hanspeter Lanz: &amp;#039;&amp;#039;Silberschatz der Schweiz–Gold- und Silberschmiedekunst aus dem Schweizerischen Landesmuseum. Tésors d&amp;#039;orfèvrerie suisse–Les collections du Musée national suisse&amp;#039;&amp;#039;, Info Verlag GmbH Karlsruhe 2004, S. 202. ISBN 3-908025-90-7&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der [[Konjunktur]]aufschwung nach den Kriegsjahren war zweifelsohne vorteilhaft für die Schmuck[[Wirtschaftszweig|branche]], denn als Christoph Trudel die [[Firma]] 1967 von Meinrad Burch übernahm, hatte Kurt Aepli sich bereits derart etabliert, dass Juwelier Trudel ihm nahezu unbegrenzte schöpferische Freiheit gewährte.&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1980 war Kurt Aepli Mitglied im [[Schweizerischer Werkbund|Schweizerischen Werkbund]] (der SWB versteht sich als ein Ort der Debatte über gestalterische Fragen). In den dreissiger Jahren wurde er wie so mancher erfolgreiche Gestalter dieser Zeit, durch die Zürcher Schule der [[Konkrete Kunst|Konkreten]] beeinflusst. Künstler wie [[Johannes Itten]], [[Max Bill]] und [[Richard P. Lohse]], aber auch die Bauhausbewegung prägten Kurt Aepli unübersehbar und begleiteten sein gestalterisches Werk ein Leben lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Sowohl der fachliche als auch der schöpferische Beitrag Aeplis war für den Erfolg der Firmen Burch-Korrodi und Trudel Juwelier massgeblich. Schon unter Meinrad Burch entwickelte sich im Atelier das beinahe legendäre «[[Goldschmied]]e[[triumvirat]]», in welchem Kurt Aepli (Chefdesigner), Martin Bucher ([[Atelier]]chef) und Berger Bergersen ([[Email]]leur), sich fachspezifisch auf gleichem Niveau bewegten, sich bestens verstanden und interdisziplinär ergänzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Versuch, Aeplis Stil zu umschreiben, können wir von einer Weiterentwicklung der [[Moderne]], des [[Bauhaus]]stils und des [[Art déco]] sprechen. Mit wissenschaftlicher Sorgfalt wurden aus Blechen, Carré- und Runddraht, [[Komposition (Kunst)|Kompositionen]] geschaffen, welche systematisch auf den [[Geometrie|geometrischen]] Grundformen aufbauten. Aber auch das Studium der Natur und deren Schöpfungen lässt sich aus den Werken seiner jahrzehntelangen gestalterischen Tätigkeit herauslesen. Einer seiner wichtigsten Gedanken war: Die Natur kennt keine falschen Formen, Farben oder Töne.&lt;br /&gt;
Unter Einbezug der meist sehr hochwertigen Werkstoffe, wurde deren Dynamik maximal ausgeschöpft. Die Linienführung beschränkte er mit Sicherheit und Kalkül stets auf das Notwendigste, was ausführungstechnisch höchste Ansprüche stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schmuck]], oftmals mit aussergewöhnlichen [[Schmuckstein|Edelsteinen]] und [[Ekklesiologie|sakrales Gerät]], wurden unter Burch-Korrodi und später unter Juwelier Trudel von ihm kreiert. Nebst dem Entwerfen legte er bei den Silberschmiedearbeiten oft selbst Hand an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Käuferschaft aus [[Gewinnerzielungsabsicht|Liebhabern]] und internationalen [[Sammeln|Sammlern]] bestand, war Kurt Aeplis Name kaum der Öffentlichkeit bekannt. Sein kreatives Werk war jahrzehntelang nur unter dem Namen der Werkstatt Burch-Korrodi erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Antoinette Riklin-Schelbert, Schmuckzeichnen Schweiz 20. Jahrhundert–20th Century Swiss Art Jewelry, VGS Verlagsgemeinschaft, St. Gallen 1999, S. 59, ISBN 3-7291-1093-4&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unter dieser verordneten [[Anonymität]] hat er lange gelitten. Jedoch hat er Gold- und Silberschmiede weit über die Grenzen der [[Deutschschweiz]] hinaus, insbesondere nördlich des [[Alpen]]raums mit seinen unverkennbaren Entwürfen geprägt. Er setzte Massstäbe in der Schmuck- und Gerätegestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pädagogische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
1945 wurde Kurt Aepli an der Kunstgewerbeschule Zürich, welche bis 1954 unter der Leitung von [[Johannes Itten]] stand, zum [[Fachlehrer]] für [[Goldschmied]]e, [[Silberschmied]]e, [[Ziselieren|Ziseleure]], [[Gravierer|Graveure]], [[Gürtler]], [[Edelsteinfasser]], [[Designer|Schmuckentwerferinnen]] und [[Polieren|Poliseussen]] gewählt&amp;lt;ref&amp;gt;Hanspeter Lanz: &amp;#039;&amp;#039;Ein Künstler der Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Neue Zürcher Zeitung, Ausgabe vom 3. Januar, 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sämtliche [[Lehrling]]e dieser Berufe aus der Schulregion Zürich wurden von Kurt Aepli in der [[Berufswissenschaft|Berufskunde]], [[Gemmologie|Edelsteinkunde]] bis hin zum [[Technische Zeichnung|Fachzeichnen]] unterrichtet. Nebst dem so genannten Pflichtunterricht wirkte Aepli zusätzlich an der Kunstgewerbeschule in [[Erwachsenen- und Weiterbildung|Weiterbildungskursen]]. In diesen Kursen konnten sich Branchenangehörige in den Silberschmiedetechniken weiterbilden, wobei auch hier die gestalterischen Fähigkeiten von Kurt Aepli von den Kursbesuchern besonders geschätzt wurden und nachhaltig Spuren hinterliessen. Im April 1980 endete seine fünfunddreissigjährige Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule in Zürich&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Widmer: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Aepli–ein grosser Gestalter und Pädagoge&amp;#039;&amp;#039; Gold&amp;#039;Or, Ausgabe 2/03, S. 158–159.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
Schweizerisches Landesmuseum in Zürich: Schweizerschmuck im 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Antoinette Riklin-Schelbert: Schmuckzeichnen Schweiz 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
*Karl Iten: Aufbruch zur neuen Form – Der Goldschmied Meinrad Burch-Korrodi 1897–1978 und seine Werkstatt&lt;br /&gt;
*Schweizerische St. Lukasgesellschaft: Sakrale Kunst Band I&lt;br /&gt;
*Graham Hughes: Modern Silver, Throughout Wold 1880–1967&lt;br /&gt;
*Peter Widmer: Kurt Aepli–ein grosser Gestalter und Pädagoge (Gold&amp;#039;or 02/03)&lt;br /&gt;
*Peter Widmer: Artist and Educator Kurt Aepli Leaves a Great Legacy (Professional Jeweler, July 2004)&lt;br /&gt;
*Ulla Stöver: Email, Kunst aus dem Feuer&lt;br /&gt;
*Ernst A. and Jean Heiniger: The Great Book of Jewels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Kurt Aepli}}&lt;br /&gt;
*[http://www.medienformfarbe.ch/Grundbildung/Schmuck/Galerie-Schmuck-und-Geraet/Kuenstlerportraet#.UbTabJX6o08/ Porträt auf der Website der Berufsschule für Gestaltung, Zürich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-05-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aepli, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goldschmied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silberschmied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Schweizerischen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aepli, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Silberschmied, Schmuck- und Gerätegestalter sowie Berufspädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rapperswil SG|Rapperswil]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Uznach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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