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	<title>Kurt Adams - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Klaaschwotzer: + Nachweis und Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert</title>
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		<updated>2026-04-23T14:06:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Nachweis und Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurt Adams&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1889]] in [[Hamburg]]; † [[7. Oktober]] [[1944]] im [[KZ Buchenwald]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;GedenkB&amp;quot;&amp;gt;Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Vorwärts Buch, Berlin 2013, ISBN 978-3-86602-250-8, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)]] und Opfer des [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Politik (bis 1933) ==&lt;br /&gt;
Adams wurde als Sohn eines Hamburger Kaufmanns geboren. Er besuchte die [[Realschule]] „Vor dem Lübeckertor“ und absolvierte die Oberrealschule „auf der Uhlenhorst“. Dort legte er auch seine Reifeprüfung ab. Im Anschluss studierte er Deutsch, Französisch und Geschichte an den Universitäten in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg im Breisgau]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Greifswald]]. 1912 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum [[Dr. phil.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;GedenkB&amp;quot;/&amp;gt; 1913 bekam er eine Anstellung im Hamburger Schuldienst. Er war Studienrat an der Albrecht-Thaer-Schule und überzeugter [[Reformpädagoge]]. Im Oktober 1928 übernahm er von [[Rudolf Ross]] die Leitung der [[Hamburger Volkshochschule]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GedenkB&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adams trat während seines Studiums in die SPD ein. Er war Mitglied in der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] von 1924 bis 1933. Neben seiner parlamentarischen Arbeit war er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Lehrer und zudem einer der führenden Schulexperten innerhalb seiner Partei. Daneben war er Leiter der „Hamburger Kinderfreundebewegung“ und gehörte zwischenzeitlich auch der Reichsleitung der [[Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde|Kinderfreunde]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GedenkB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtergreifung der Nationalsozialisten]] drohte ihm 1933 die Gefahr, durch das „[[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]]“ seine Anstellung im Schulbetrieb zu verlieren. Er erklärte auf Anraten der Parteiführung seinen Parteiaustritt, wurde aber trotzdem am 23. Juni 1933 entlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GedenkB&amp;quot;/&amp;gt; Der Aufforderung des [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NS]]-[[Gauleiter]]s für Hamburg [[Karl Kaufmann (Gauleiter)|Karl Kaufmann]], seine politische Überzeugung zu widerrufen, befolgte er nicht. Als Leiter der Hamburger Volkshochschule folgte ihm [[Heinrich Haselmayer]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung aus dem Staatsdienst war er für einige Zeit Annoncenwerber für eine Kinozeitschrift und Betreiber eines [[Versandhandel|Kaffeeversandgeschäfts]] (an der Holzbrücke 2 beim [[Nikolaifleet]]). Durch den Betrieb in dem Kaffeegeschäft kam er mit Gleichgesinnten in Kontakt, und der Ort wurde zu einer Kontaktstelle von Mitgliedern des [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] und [[Kommunismus|kommunistischen]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandes]] der Hansestadt. Er half anderen Verfolgten wie [[Hermann Hoefer]] oder [[Rudolf Klug (Widerstandskämpfer)|Rudolf Klug]] unter anderem mit einer Anstellung in seinem Geschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Kurt Adams (1889-1944) Buchenwald Arolsen Archives DocID122697960.jpg|thumb| Registrierungskarte von Kurt Adams als Gefangener im nationalsozialistischen Konzentrationslager Buchenwald]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] auf [[Adolf Hitler]] wurde auch Adams im Rahmen der nachfolgenden „[[Aktion Gitter|Gewitteraktion]]“ der Nationalsozialisten am 24. August 1944 in [[Greiz]] (Kuraufenthalt) verhaftet. Am 28. August wurde er ins [[KZ Buchenwald]] gebracht. Er wurde während der unmenschlichen Haft schnell krank. Zwar konnte er dank der [[Widerstand im KZ Buchenwald|illegalen Lagerorganisation]] im Lagerkrankenhaus eine [[Lungenentzündung]] überleben, erholte sich aber nie vollends. Nach fünf Wochen ohne angemessene medikamentöse Behandlung starb er am 7. Oktober 1944&amp;lt;ref name=&amp;quot;GedenkB&amp;quot;/&amp;gt; an einer [[Hirnhautentzündung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurt Adams - Flughafen Terminal 2 (Hamburg-Fuhlsbüttel).Stolperstein.nnw.jpg|mini|Stolperstein am Hamburger Flughafen]]&lt;br /&gt;
* Zu seinen Ehren wurde der Kurt-Adams-Platz in [[Hamburg-Lohbrügge]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde eine [[Briefmarke]] mit seinem Porträt herausgegeben.&lt;br /&gt;
* In Hamburg wurden am 8. Juni 2012 vor dem [[Hamburger Rathaus|Rathaus]] [[Stolperstein|Stolpersteine]] für die ermordeten Mitglieder der Hamburger Bürgerschaft verlegt, darunter auch für Kurt Adams.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stolpersteine-hamburg.de/dateien/Stolpersteine_fuer_ermordete_MdHB_endgueltige_Inschriften.pdf Stolpersteine für ermordete MdHB endgueltige Inschriften Rathaus Hamburg] (PDF; 16&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Stolperstein liegt am Eingang zum Terminal 2 des [[Flughafen Hamburg|Hamburger Flughafens]].&lt;br /&gt;
* Kurt Adams wurde in das &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Biografien verfolgter Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Kurt Adams: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ludwigs Theorie des Dramas. Mit einem Anhang: Versuch einer kritischen Würdigung&amp;#039;&amp;#039;. Zugleich Dissertation an der [[Universität Greifswald]], Greifswald 1912.&lt;br /&gt;
* Kurt Adams: &amp;#039;&amp;#039;Die Hamburger Volkshochschule im Urteil ihrer Hörer&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Asendorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Wege zur Demokratie. 75 Jahre demokratisch gewählte Hamburgische Bürgerschaft.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1994, S. 55.&lt;br /&gt;
* Jörg Bohn: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Kurt Adams. Lehrer und Bürgerschaftsabgeordneter in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1982.&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Adams, Gustav Heinrich Arno Kurt|2|18||Felix Brahm}} ([https://books.google.de/books?id=bgix7BXklY8C&amp;amp;pg=PA18#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de])&lt;br /&gt;
* John Hopp: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Adams. Hiermit fängt unser Ende an.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ursel Hochmuth]] und [[Hans-Peter de Lorent]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg. Schule unterm Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1985, S. 152–158.&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1970, Band 1, S. 40f.&lt;br /&gt;
* Frank Müller: &amp;#039;&amp;#039;Mitglieder der Bürgerschaft. Opfer totalitärer Verfolgung.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Herausgegeben von der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg. Hamburg 1995, {{DNB|944894100}}, S. 8ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurt Adams&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des Sozialismus. Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 9.&lt;br /&gt;
* SPD-Hamburg: &amp;#039;&amp;#039;Für Freiheit und Demokratie. Hamburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Verfolgung und Widerstand 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 23/24.&lt;br /&gt;
* Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Vorwärts Buch, Berlin 2013, ISBN 978-3-86602-250-8, S. 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Kurt Adams}}&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070927230108/http://verfolgte.spd-hamburg.de/dokumente/Wegweiser-Widerstand-internet.pdf Widerstand der SPD-Hamburg zwischen 1933 und 1945 (pdf)] (1,64 MB)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.thaelmann-gedenkstaette.de/rundgang/s33.html | titel=Lebensdaten auf der Seite der Gedenkstätte Ernst Thälmann in Hamburg | archiv-url=https://web.archive.org/web/20020724003511/http://www.thaelmann-gedenkstaette.de/rundgang/s33.html | archiv-datum=2002-07-24 | zugriff=2013-02-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123658330|VIAF=926750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adams, Kurt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Hamburg-Nord ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hamburg-Altstadt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adams, Kurt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdHB, Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Klaaschwotzer</name></author>
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