<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurovice</id>
	<title>Kurovice - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kurovice"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurovice&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T19:52:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurovice&amp;diff=2192117&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurovice&amp;diff=2192117&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-12-11T16:41:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Kurovice CZ CoA.jpg|111px|Wappen von Kurovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Zlínský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Kroměříž&lt;br /&gt;
| Fläche             = 551&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 211&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/17/18/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17/30/56/E&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 588636&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 768 52&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = Z&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Tlumačov na Moravě|Tlumačov]] – [[Holešov]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Lenka Koutná&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2011&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Kurovice 64&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 768 52 Míškovice u Holešova&lt;br /&gt;
| Website            = www.kurovice.cz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kurowitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sieben Kilometer südwestlich von [[Holešov]] und gehört zum [[Okres Kroměříž]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kurovice befindet sich am Fuße der westlichen Ausläufer des [[Vizovická vrchovina|Wisowitzer Berglandes]] in der Obermährischen Senke (&amp;#039;&amp;#039;Hornomoravský úval&amp;#039;&amp;#039;) und wird vom Bach Kurovický potok durchflossen.&lt;br /&gt;
Südwestlich erhebt sich der Na Skále (284&amp;amp;nbsp;m) und im Süden die Křemenná (314&amp;amp;nbsp;m). Westlich Dorfes verläuft die [[Rychlostní silnice 55|Schnellstraße R 55]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Kamenecký Mlýn, [[Pravčice]] und [[Třebětice]] im Norden, Čmelův Mlýn, Alexovice und [[Ludslavice]] im Nordosten, Na Kopci und [[Žeranovice]] im Osten, [[Míškovice]] im Südosten, [[Machová]] und [[Tlumačov na Moravě|Tlumačov]] im Süden, [[Střížovice u Kvasic|Střížovice]] und Trávník im Südwesten, Doubravice und Záhlinice im Westen sowie Chrášťany im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des [[Bistum Olmütz|bischöflichen]] Lehns &amp;#039;&amp;#039;Curovitz&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1276 als Sitz des &amp;#039;&amp;#039;Zaschit de Curovitz&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Zášit z Kurovic&amp;#039;&amp;#039;). Wenig später wurde die Feste zum erblichen [[Vladike]]nsitz. Im Jahre 1320 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Chorobitz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. 1339 verkaufte der Vladike Beneš Hus das Gut &amp;#039;&amp;#039;Curowicz&amp;#039;&amp;#039;, zu dem auch das Dorf [[Třebětice]] gehörte, an den Bischof [[Jan Volek]]. Vor 1385 eroberte Ješek [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|von Sternberg]] auf [[Burg Lukov|Lukov]], die Jaroslav, [[Burggraf]] auf [[Burg Šternberk|Sternberg]] gehörige Feste wegen einer angeblich nicht bezahlten Schuld. Bischof [[Nikolaus von Riesenburg]] belehnte Ješek 1390 mit &amp;#039;&amp;#039;Curowicz&amp;#039;&amp;#039; und der Hälfte von [[Holešov]]. Während der [[Hussitenkriege]] zerstörten die Aufständischen zwischen 1423 und 1424 die den auf Seiten des Kaisers kämpfenden Sternbergern gehörige Feste. Sie wurde vor 1447 wiederaufgebaut und zu dieser Zeit als Schloss bezeichnet. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Feste während des böhmisch-ungarischen Krieges erneut beschädigt. Nachdem Bischof [[Stanislaus Thurzo]] 1482 das Lehn &amp;#039;&amp;#039;Curowicz&amp;#039;&amp;#039; an die Brüder Vilém, Kuneš und Jan von [[Vrchlabí]] gereicht hatte, ließen diese die Feste ab 1499 zu einem mächtigen spätgotischen Bau mit drei Flügeln erweitern und mit Bollwerken und Wällen umgeben. Vollendet wurde der repräsentative Wohnsitz unter Oldřich von Vrchlabí. Die Kurovský von Vrchlabí hielten &amp;#039;&amp;#039;Kurowicze&amp;#039;&amp;#039; bis 1565, anschließend belehnte Bischof [[Wilhelm Prusinovský von Víckov]] Joachim Zoubek von Zdětín mit dem Gut. Unter Joachim Zoubek und dessen Sohn Jan Bohuslav erfolgte ein weiterer Um- und Ausbau der Feste. Im Jahre 1603 erwarb Alexander Jobst [[Haugwitz|Haugwitz von Biskupitz]] das Gut mit der Feste und den beiden Dörfern Kurovice und Třebětice für 15.000 Gulden. Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges wurde die Feste zweimal von aufständischen Walachen eingenommen. [[Wenzel Eusebius von Lobkowicz]], der Kurovice nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] erworben hatte, ließ um 1630 die Feste aufstocken und den freistehenden Turm abtragen. 1651 kaufte [[Johann von Rottal]] das Gut und schlug es seiner Herrschaft Holešov zu. Zur Feste gehörte im 17. Jahrhundert auch eine Brauerei. Nach dem Erlöschen des Geschlechts [[Rottal (Adelsgeschlecht)|von Rottal]] fiel das Erbe 1762 Franz Anton von Rottals Schwiegersohn Franz Maximilian [[Nádasdy]] zu, der die Herrschaft an die Grafen [[Erdődy]] veräußerte. Vor 1840 wurde an der Křemenná ein Wandbruch zur Gewinnung von tonigem Kalk aufgenommen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb der Ort immer nach Holešov untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete &amp;#039;&amp;#039; Kurovice&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Kurowitz&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 eine Gemeinde in der Bezirkshauptmannschaft Holešov. 1858 verkauften die Grafen Erdődy ihre Güter in Holešov mit allem Zubehör an die Grafen [[Würben|von Würben]]. Im Jahre 1960 wurde die Gemeinde dem [[Okres Kroměříž]] zugeordnet. Nachdem 1997 an der Křemenná der Abbau des Kalkstein, der im benachbarten Tlumačov unter dem Markennamen &amp;#039;&amp;#039;Kurovina&amp;#039;&amp;#039; zu Zement verarbeitet wurde, deutlich reduziert wurde, erfolgte später die gänzliche Einstellung. Im April 1999 erklärte die Bezirksverwaltung Kroměříž den Bruch zum Naturdenkmal. Die Gemeinde führt ein Wappen und Banner, das die Lilie der Zástřizl und die eiserne Hand der Zoubek von Zdětín zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Kurovice sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche der hl. Kunigunde, auf dem Dorfanger. Der ehemals gotische Bau entstand im 14. Jahrhundert und wurde 1582 unter Jan Bohuslav Zoubek von Zdětín erweitert, daran erinnert eine mit seinem Wappen und denen seiner Frauen Anna von [[Zástřizl]] und Kunka von Korotín verzierte Tafel im Seitenschiff. Später erfolgte der Anbau eines barocken Turmes.&lt;br /&gt;
* Feste Kurovice, sie entstand im 13. Jahrhundert und wurde mehrfach vergrößert. Erhalten sind neben einem gotischen Kern auch Wappen der Herren von Vrchlabí, der Zoubek von Zdětín und des Kardinals Dietrichstein. Ihr heutiges Aussehen erhielt der Bau um 1630 unter Wenzel Eusebius von Lobkowicz, der das zweite Stockwerk aufsetzen ließ. Im 19. Jahrhundert wurde die Brücke über den Burggraben abgetragen. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts diente das Gebäude als Wohnhaus für den Gutsverwalter und die Bediensteten sowie teilweise als Speicher. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nutzte die [[Jednotné zemědělské družstvo|JZD]] das Gebäude und ließ es verkommen. In den 1980er Jahren erwarb das Museum [[Kroměříž]] die Feste. Eine 1988 begonnene Generalsanierung wurde zwei Jahre später abgebrochen und das leerstehende Gebäude 2006 an einen Privatbesitzer verkauft.&lt;br /&gt;
* Gedenkkreuz auf dem Friedhof&lt;br /&gt;
* Naturdenkmal Kurovický lom, ehemaliger Kalkbruch mit See an der Křemenná, südwestlich des Dorfes.&lt;br /&gt;
* Wasserbiotop Obroubek&lt;br /&gt;
* Population der [[Wassernuss]] im Wasserspeicher hinter dem Gemeindeamt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; caption=&amp;quot;Sehenswürdigkeiten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20080102-kurovice-kostel-sv-kunhuty.jpg|Kirche der hl. Kunigunde&lt;br /&gt;
Tvrz Kurovice.jpg|Feste Kurovice&lt;br /&gt;
Lom Kurovice.jpg|Naturreservat Kurovický lom&lt;br /&gt;
20080102-kurovice-obecni-skola.jpg|Ehemalige Schule&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Friedrich Glocker|Ernst Friedrich von Glocker]]: &amp;#039;&amp;#039;Über den Jurakalk von Kurowitz in Mähren, und über den darin vorkommenden Aptychus Imbricatus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nova acta Academiae Caesareae Leopoldino-Carolinae Germanicae Naturae Curiosorum.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19, Suppl. 2, 1841, {{ZDB|210351-5}}, S. 273–308 (Auch Sonderabdruck. s. n., Breslau 1841, [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10226011?page=5 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.castles.cz/tvrz-kurovice/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Kurovice.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100102045844}} In: castles.cz (tschechisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Kroměříž}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>