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	<title>Kurmark - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:37:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurmark&amp;diff=1364451&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-12-14T22:51:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brandenburg-Preussen 1688 (135770689).jpg|mini|hochkant=1.2|Brandenburg-Preußen mit der zentralen Kurmark und Preußen um 1688]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurmark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in älterer Schreibweise auch &amp;#039;&amp;#039;Churmark&amp;#039;&amp;#039;, war jenes Territorium des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]], auf dem die [[Kurfürst|Kurwürde]] der [[Mark Brandenburg|Markgrafen von Brandenburg]] beruhte, wie es 1356 die [[Goldene Bulle]] festgelegt hatte. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kurmark&amp;#039;&amp;#039; setzte sich erst im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1535 waren das Kurfürstentum der brandenburgischen [[Hohenzollern]] und die Mark Brandenburg als ein [[Reichslehen]] territorial deckungsgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies änderte sich erst durch die Landesteilung von 1535 zwischen [[Joachim II. (Brandenburg)|Joachim&amp;amp;nbsp;II.]], der die Mark Brandenburg, und [[Johann (Brandenburg-Küstrin)|Markgraf Johann]], der die [[Neumark (Landschaft)|Neumark]] und weitere Randgebiete wie Cottbus erhielt. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kurmark&amp;#039;&amp;#039; blieb in dieser Zeit auf die Mark Brandenburg beschränkt. Auch nachdem Mark und Neumark wiedervereinigt wurden, blieben die landes- und ständische Verwaltung beider Teile bestehen. So war die übliche Bezeichnung für das gesamte brandenburgische Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Chur und Mark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Gegebenenfalls wurden Zusätze wie &amp;#039;&amp;#039;diesseits&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;jenseits der Oder&amp;#039;&amp;#039; gebraucht, um Unklarheiten über die geografischen Ausdehnungen im jeweiligen Kontext auszuräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Churmark&amp;#039;&amp;#039; ist erst seit 1640 nicht mehr eindeutig zuordenbar. Anfänglich synonym für den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Chur und Mark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; verwendet, wurde er zusehend nur für die westliche Hälfte benutzt. In der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Churmark&amp;#039;&amp;#039; war, bedingt durch diverse territoriale Zugewinne, ab 1648 in der Regel die Neumark nicht mit inbegriffen, während man im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert für die ganze Mark die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Chur und Neumark&amp;#039;&amp;#039; verwendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsuperintendentur Kurmark ==&lt;br /&gt;
In jeder der neun [[Kirchenprovinz (Altpreußische Union)|Kirchenprovinzen]] der [[Evangelische Kirche in Preußen|Evangelischen Kirche in Preußen]] gab es seit 1829/30 eine oder mehrere Generalsuperintendenturen. Für den Norden, Nordwesten und Westen (vor allem [[Regierungsbezirk Potsdam]]) der Kirchenprovinz Mark Brandenburg bestand die Generalsuperintendentur Kurmark mit Sitz in [[Potsdam]]. Die Bezeichnung [[Generalsuperintendent]] der Kurmark schloss dabei an die Amtsbezeichnung früherer Generalsuperintendenten an, die für das gesamte Kurfürstentum Brandenburg (jedoch ohne [[Brandenburg-Schwedt]] oder Pommern) mit Sitz in Berlin amtierten. Daneben bestand in der Kirchenprovinz Brandenburg eine weitere Generalsuperintendentur für die Neumark-Niederlausitz mit Sitz in [[Cottbus]]. 1871 wurde das Stadtgebiet Berlin zur eigenständigen Generalsuperintendentur. Die Generalsuperintendentur Kurmark bestand – mit der Unterbrechung von 1933 bis 1945, als Propsteien an die Stelle der Generalsuperintendenturen traten – bis 1949. Danach wurde ihr Gebiet zugunsten der 1945 um [[Liste der Städte in Ostbrandenburg|Ostbrandenburg]] verkleinerten Generalsuperintendentur in Cottbus und 1963 nochmals zugunsten des neugeschaffenen Sprengels Eberswalde verkleinert und der Sitz nach [[Neuruppin]] verlegt sowie der Name in Sprengel Neuruppin geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Generalsuperintendenten der Kurmark ab 1829:&lt;br /&gt;
* 1829–1853: [[Daniel Amadeus Neander]]; in Personalunion war er von 1823 bis 1865 Propst der [[Petrikirche (Berlin-Cölln)]].&lt;br /&gt;
* 1853–1873: [[Wilhelm Hoffmann (Theologe)|Wilhelm Hoffmann]], auch Hofprediger&lt;br /&gt;
* 1873–1879: [[Bruno Brückner]] (kommissarisch, daneben Generalsuperintendent für Berlin)&lt;br /&gt;
* 1879–1891: [[Rudolf Kögel]], ab 1863 auch Hofprediger zu Berlin&lt;br /&gt;
* 1892–1903: [[Ernst Dryander]]&lt;br /&gt;
* 1903–1921: [[Paul Köhler (Geistlicher)|Paul Köhler]] (1848–1926)&lt;br /&gt;
* 1921–1924: [[Karl Axenfeld]] (1869–1924)&lt;br /&gt;
* 1925–1933: [[Otto Dibelius]], durch den preußischen Staatskommissar für Kirchenangelegenheiten [[August Jäger (Jurist)|August Jäger]] – wider die Kirchenordnung – beurlaubt&lt;br /&gt;
* 1933–1936: [[Fritz Loerzer]] (mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Propst&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1933–1946: Otto Dibelius; er ignorierte die Beurlaubung und amtierte weiter, wurde jedoch nur in den Kirchengemeinden, die zur [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] hielten, akzeptiert; 1945 bestätigte die provisorisch gebildete Kirchenleitung (der Beirat) Dibelius als Generalsuperintendenten. Der Beirat beauftragte Dibelius zudem, die vakanten Generalsuperintendenturen Berlin und Neumark-Niederlausitz vertretungsweise zu übernehmen.&lt;br /&gt;
* 1947–1963: [[Walter Braun (Geistlicher)|Walter Braun]] (1892–1973)&amp;lt;ref&amp;gt;Kühne, Michael (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle der Kirchlichen Ostkonferenz 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2005, S. 447 [Personenregister/Biographische Angaben: Braun, Walter]; ISBN 978-3-525-55759-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Territoriale Gliederung ==&lt;br /&gt;
Die Kurmark umfasste 1804 eine Fläche von 434 Quadratmeilen. Sie bestand aus den folgenden Landschaften (auch &amp;#039;&amp;#039;Provinzen&amp;#039;&amp;#039; genannt):&lt;br /&gt;
* [[Altmark]]&lt;br /&gt;
* [[Mittelmark]]&lt;br /&gt;
* [[Prignitz]]&lt;br /&gt;
* [[Uckermark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Landschaft umfasste mehrere Kreise. Darüber hinaus gehörten der [[Beeskow-Storkowischer Kreis|Beeskow-Storkowische Kreis]] und der [[Luckenwaldescher Kreis|Luckenwaldesche Kreis]] zur Kurmark, ohne einer Landschaft zugeordnet zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* August Heinrich von Borgstede: &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-Topographische Beschreibung der Kurmark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Band 1, Berlin 1788 ([https://books.google.de/books?id=1Ag_AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Johannes Schultze: &amp;#039;&amp;#039;Die Mark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1–5, Berlin 1961–1969 (2. Aufl. in einem Band 1989). Die Definition der Kurmark befindet sich im Band 5, S. 9–11.&lt;br /&gt;
* [[Samuel Buchholtz]], [[Johann Peter Süßmilch]], [[Johann Friedrich Heynatz]]: [https://books.google.de/books?id=hw4TAAAAYAAJ&amp;amp;hl=de &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Geschichte der Churmarck Brandenburg von der ersten Erscheinung der deutschen Sennonen an bis auf jetzige Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlicht von F.&amp;amp;nbsp;W. Birnstiel, 1767]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kurmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Territoriale Gliederung der Mark Brandenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4098855-7|VIAF=242115182}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Brandenburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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