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	<title>Kuressaare - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cyber Herbert am 7. April 2026 um 18:49 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Kingissepa|Zu anderen Bedeutungen siehe auch [[Kingissepp (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Estland&lt;br /&gt;
  |Name                 = &lt;br /&gt;
|Wappen               = Kuressaare coatofarms.png&lt;br /&gt;
|Flagge               = Kuressaare lipp, 2010.jpg&lt;br /&gt;
|Kreis                = Saare&lt;br /&gt;
|Gegründet            = 1563 (Stadtrechte)&lt;br /&gt;
|lat_deg = 58&lt;br /&gt;
| lat_min = 15&lt;br /&gt;
| lat_sec = 0&lt;br /&gt;
|lon_deg = 22&lt;br /&gt;
| lon_min = 29&lt;br /&gt;
| lon_sec = 0&lt;br /&gt;
|Höhe                 = 5&lt;br /&gt;
|Einwohner            = 13339&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand       = 1. Januar 2016&lt;br /&gt;
|Metropolregion       = &lt;br /&gt;
|Fläche               = 14.95&lt;br /&gt;
|Zeitzone             = [[Osteuropäische Zeit|OEZ]] (UTC+2)&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl       = 045&lt;br /&gt;
|Postleitzahl         = &lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen      = &lt;br /&gt;
|Gemeindeart          = Stadt&lt;br /&gt;
|Gliederung           = 15 Stadtteile&lt;br /&gt;
|Bürgermeister        = Madis Kallas&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand   = 24. Oktober 2016&lt;br /&gt;
|Partei               = parteilos&lt;br /&gt;
|AnschriftStraße      = Tallinna 10&lt;br /&gt;
|AnschriftOrt         = 93813 Kuressaare&lt;br /&gt;
|Website           = www.kuressaare.ee&lt;br /&gt;
|Schutzpatron         = [[Johannes (Evangelist)|Evangelist Johannes]]&lt;br /&gt;
|Stadtfest            = &lt;br /&gt;
|Karte                = Eesti kuressaare linn.png&lt;br /&gt;
|Kartenbreite         = 270px&lt;br /&gt;
|Beschriftung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare linnus ja tormipilved.jpg|mini|Die ehemalige Bischofsburg, früher deutsch: Arensburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare Castle main building from the west.jpg|mini|Die Bischofsburg von Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare 2020 2.jpg|mini|Hotel Ekesparre am Burggraben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare linn ja sadam 2015.jpg|mini|Kuressaare aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare 8 street and buildings beentree.jpg|mini|Hauptstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare.Raekoda.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare vaekoda.jpg|mini|Ehemaliges Waagehaus (heute Café)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rüütelkonna hoone.jpg|mini|Ritterschaftshaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare Kursaal.jpg|mini|Kurhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare Linnateater.jpg|mini|Stadttheater]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aavikute majamuuseum.jpg|mini|Aavik-Museum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare 10 Town centre beentree.jpg|mini|Ehemaliges Spritzenhaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kuressaare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Arensburg&amp;#039;&amp;#039;}}) ist die einzige Stadt auf der größten [[Estland|estnischen]] Insel [[Saaremaa]] (&amp;#039;&amp;#039;Ösel&amp;#039;&amp;#039;). Sie liegt direkt an der [[Ostsee]] an der Südküste der Insel, zwischen den Buchten &amp;#039;&amp;#039;Sepamaa laht&amp;#039;&amp;#039; im Osten sowie &amp;#039;&amp;#039;Kuressaare laht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Linnulaht&amp;#039;&amp;#039; im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuressaare ist gleichzeitig Hauptort und Verwaltungssitz des [[Kreis Saare|Kreises Saare]] (&amp;#039;&amp;#039;Saare maakond&amp;#039;&amp;#039;) sowie der 2017 gegründeten Landgemeinde [[Saaremaa (Landgemeinde)|Saaremaa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Der historische deutsche Name der Stadt, &amp;#039;&amp;#039;Arensburg&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|niederdeutsch]] für „Adlerburg“), leitet sich vermutlich von dem [[Adler (Biologie)|Adler]] auf dem Stadtwappen ab. Er symbolisiert den [[Evangelistensymbole|Evangelisten Johannes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrzeichen Kuressaares ist die direkt am Wasser gelegene mittelalterliche [[Burg Arensburg|Bischofsburg Arensburg]]. Sie wurde erstmals 1398 unter dem Namen Schloss Arnsborch urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der estnische Name der Stadt bedeutet übersetzt &amp;#039;&amp;#039;Kranichinsel&amp;#039;&amp;#039;. Er ist möglicherweise von dem missverstandenen Wappenbild abgeleitet. Während der [[Estnische SSR|sowjetischen Besetzung Estlands]] trug Kuressaare von 1952 bis 1988 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kingissepa&amp;#039;&amp;#039;. Sie war nach dem auf Saaremaa geborenen estnischen [[Politik]]er [[Viktor Kingissepp]] benannt, der 1922 hingerichtet worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Insel Saaremaa wurde 1227 durch den [[Schwertbrüderorden]] unter [[Volkwin von Naumburg zu Winterstätten]] erobert. Sie fiel kurze Zeit später unter die Herrschaft des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]], nachdem sich dieser mit dem Schwertbrüderorden vereinigt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kjaergaard1994&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorkild Kjaergaard|Titel=Castles around the Baltic Sea: the illustrated guide |Verlag=Castle Museum |Datum=1994 |ISBN=978-83-86206-03-2 |Seiten=64 |Online=http://books.google.com/books?id=df8WAQAAIAAJ |Abruf=2012-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Stadt bildete sich um eine Bischofsburg (&amp;#039;&amp;#039;arx aquila&amp;#039;&amp;#039;). Sie war die Residenz der [[Liste der Bischöfe von Ösel|Bischöfe]] des [[Bistum Ösel-Wiek|Bistums Ösel-Wiek]]. Die Siedlung selbst ist seit 1424 urkundlich belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dänische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
1559, während des [[Livländischer Krieg|Livländischen Krieges]], verkaufte der letzte Fürstbischof von Ösel und erste Protestant in diesem Amt, [[Magnus von Dänemark]], Arensburg an Dänemark. 1563 erhielt der Ort das [[Stadtrecht]] nach dem Vorbild von [[Riga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwedische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
1645 fiel Arensburg im [[Frieden von Brömsebro]] an das Königreich Schweden. Vom Ende des 16. bis zum Ende des 17. Jahrhunderts war Kuressaare eine wichtige Handelsstadt in der Region. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Bauten in der barocken Altstadt. Anschließend erfolgte für fast 150 Jahre ein wirtschaftlicher Niedergang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Große Pest (Preußen)|Große Pest]] löschte fast die gesamte Bevölkerung der Stadt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Russische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
1710 wurde Arensburg im [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] von russischen Truppen niedergebrannt. Mit dem [[Frieden von Nystad]] fiel es 1721 an das [[Russisches Kaiserreich|Russische Reich]] und wurde 1783 Hauptort des Kreises (Ujesd) Ösel im [[Gouvernement Livland]]. Im selben Jahr ernannte man [[Balthasar (II.) Freiherr von Campenhausen|Balthasar Freiherr von Campenhausen]] zum Vizegouverneur Livlands und Direktor des livländischen Kameralhofes, eine Position, die er bis 1797 innehatte. In Arensburg ließ Campenhausen ganze Straßenzüge abreißen und modernisieren, sorgte für Straßenschilder und -reinigung, ordnete die Beseitigung von Müllhalden an, schaffte die bis dahin üblichen, feuergefährlichen Strohdächer ab und regte die Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Arensburgschen Wochen- oder Intelligenzblätter&amp;#039;&amp;#039; an. „Rastlos thätig befand er sich stets auf den Rädern oder im Sattel“, so Zeitzeugen, und nicht selten habe der Freiherr unangemeldet seine Revisoren besucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Körber: &amp;#039;&amp;#039;Oesel einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Arensburg 1887, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Campenhausens Eifer verdankte das damals rückständige und unterentwickelte Ösel eine vergleichsweise zeitgemäße Infrastruktur. Der Freiherr gab auch dem gesellschaftlichen Leben in der abgelegenen Provinz ungewohnte Impulse: „Er bildete einen kleinen Hof, an dem es auch an Intriguen nicht fehlte. Mit der gleißenden französischen Sprache, die er sehr liebte und beförderte, schlich sich auch gleißende französische Sitte und Moral in dieses Land, in welchem bis dahin strenge Ehrbarkeit geherrscht hatte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Körber: &amp;#039;&amp;#039;Oesel einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Arensburg 1887, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damen mussten in einer vom Freiherrn entworfenen „blau-weißen Uniform“ erscheinen. Ab dem 2. Oktober 1785 hielt Campenhausen in seinem Anwesen, das mit holländischen Kacheln und Standbildern geschmückt war, jeden Donnerstag einen „Männerklub“ ab, 1786 folgte jeden Mittwoch ein „Tanzklub“.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Körber: &amp;#039;&amp;#039;Oesel einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Arensburg 1887, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Arensburger Rathaussaal richtete er 1787 ein „Schultheater“ ein, dessen Vorstellungen, darunter Stücke von [[Gotthold Ephraim Lessing]], ganzjährig um 17 Uhr begannen. Jeweils zu Monatsbeginn setzte eine „musikalische Liebhabergesellschaft“ Konzerte an. Nachdem 1785 ein Lesezirkel gegründet worden war, folgte 1791 die erste Leihbibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurort ===&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von medizinischen See- und Schlammbädern entwickelte sich die Stadt ab den 1840er Jahren zu einem beliebten Erholungs- und [[Kurort]] in Livland sowie darüber hinaus. Besonders durch den russischen Chirurgen [[Nikolai Iwanowitsch Pirogow|Nikolai Pirogow]], der zahlreiche Verwundete des [[Krimkrieg]]s (1853–1856) zur medizinischen Rehabilitation nach Kuressaare schickte, verbreitete sich der Ruf der Stadt als Heilort im ganzen Zarenreich:&amp;lt;ref&amp;gt;Indrek Rohtmets: &amp;#039;&amp;#039;Kultuurilooline Eestimaa.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn 2004, ISBN 9985-3-0882-4, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Moorbad|Schlammbäder]] waren in Mode gekommen, das Schwimmen zu Gesundheitszwecken, das Promenieren und Musikhören – der westliche Teil der Stadt widmete sich gänzlich den Bedürfnissen seiner Gäste, die im Sommer aus allen Teilen des Zarenreiches hierher strömten. Die neu angelegete Promenade, der Stadtpark und die vielen Bäder sorgten für Entspannung. In den Lesehäuschen, Cafés, Pensionen sowie im Kurhaus breitete sich ein von der russischen Holzarchitektur beeinflußter [[Historismus]] aus. Diese zierlich anmutenden Holzbauten bildeten einen reizvollen Kontrast zu den massiv und wuchtig wirkenden Altstadthäusern; mit ihrer Detailfreudigkeit und Intimität vermitteln die erhaltenen auch heute noch einen Eindruck verschnörkelter Leichtigkeit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Thea Karin: &amp;#039;&amp;#039;Estland. Kulturelle und landschaftliche Vielfalt in einem historischen Grenzland zwischen Ost und West.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;DuMont Kunst- und Landschaftsführer&amp;#039;&amp;#039;). Köln 1994, ISBN 3-7701-2614-9, S. 312f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Republik Estland ===&lt;br /&gt;
Mit der Unabhängigkeit der Republik Estland 1918 gingen die touristischen Kontakte zwischen Kuressaare und der nunmehr im Ausland liegenden lettischen Hauptstadt Riga leicht zurück. Dennoch behielt Kuressaare seinen Status als Kur- und Erholungsort weiter bei. Während der sowjetischen Besetzung Estlands war die gesamte Insel Saaremaa und damit auch Kuressaare militärisches Sperrgebiet und durfte – wenn überhaupt – nur mit Sondergenehmigung betreten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Thorsten Altheide et al.: &amp;#039;&amp;#039;Baltikum&amp;#039;&amp;#039;, S. 753, Bielefeld 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 20. Jahrhunderts, nach Wiedererlangung der estnischen Unabhängigkeit, stieg Kuressaare zu neuer Blüte als Kurort auf. Es entstanden zahlreiche moderne [[Spa (Gesundheit)|Spahotels]], Schönheitssalons und Wellnessangebote, die vor allem im Sommer zahlreiche Feriengäste anlocken, darunter viele Besucher aus [[Finnland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt bildet daneben das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landkreises Saare. Sie beherbergt ein Kulturzentrum, ein Gymnasium, die Zentralbibliothek der Insel, das 1940 von [[Edgar Kuusik]] errichtete [[Kuressaare haigla|Kreiskrankenhaus]] sowie seit 1999 ein professionelles Stadttheater. 1999 wurden der Badestrand und der Jachthafen wiedereröffnet. Das [[Kuressaare linnastaadion]] ist das Heimatstadion des Fußballvereins [[FC Kuressaare]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bischofsburg ===&lt;br /&gt;
Die [[Burg Arensburg|Bischofsburg von Kuressaare]] ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen im [[Baltikum]]. Das imposante Bauwerk aus Dolomitblöcken hat ihr ursprüngliches Aussehen bis heute bewahrt. Charakteristisch ist ihr fünfstöckiger, 29&amp;amp;nbsp;Meter hoher Turm, der „Lange Herrmann“. Um die Bischofsburg liegt ein weit ausladender und mit Wasser gefüllter [[Burggraben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute beherbergt die Burg ein Museum zur Inselgeschichte von Saaremaa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rathaus ===&lt;br /&gt;
Während der schwedischen Herrschaft wurde von 1654 bis 1670 das Rathaus der Stadt im [[Barock]]stil erbaute. Initiator des einfachen Bauwerks mit seiner strengen Architektur war der schwedische Staatsmann [[Magnus Gabriel De la Gardie]]. Das Portal trägt neben dem Wappen der Stadt die lateinische Inschrift „Semper officio fungitur utilitati hominum cosulens et societati“ sowie die Jahreszahl 1670. Das Haus wurde 1710 während des [[Großer Nordischer Krieg|Nordischen Krieges]] stark in Mitleidenschaft gezogen, dann aber in den Jahren von 1786 bis 1787 wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 wurde das Rathaus um einen neogotischen Turm ergänzt. Er wurde 1931 aufgrund von Holzschäden wieder abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss des Rathauses ist heute die Touristeninformation der Stadt untergebracht; im Obergeschoss tagt der Rat der Stadt. Das Rathaus beherbergt auch das größte [[Deckengemälde]] Estlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nahegelegenen Hauptplatz der Stadt erinnert ein Denkmal an die Gefallenen des [[Estnischer Freiheitskrieg|Estnischen Freiheitskrieges]] gegen [[Sowjetrussland]] (1918–1920). Es wurde 1928 durch den estnischen Künstler [[Amandus Adamson]] geschaffen. Während der sowjetischen Besetzung Estlands wurde das Monument zerstört, nach Wiedererlangung der Unabhängigkeit aber wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waagehaus ===&lt;br /&gt;
Dem Rathaus gegenüber liegt das sogenannte Waagehaus &amp;#039;&amp;#039;(vaekoda)&amp;#039;&amp;#039; von 1663. In ihm wurden die amtlichen Maße und Gewichte aufbewahrt. Das Gebäude ist das einzige erhaltene Bauwerk seiner Art im heutigen Estland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ritterschaftshaus ===&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde das spätere Ritterschaftshaus fertiggestellt. Anfang des 19. Jahrhunderts erwarb es die [[Oeselsche Ritterschaft]] von der [[Deutsch-Balten|deutschbaltischen]] Familie [[Dellingshausen (Adelsgeschlecht)|von Dellingshausen]]. Auffallend an der Fassade ist der aus Dolomit geschaffene [[Portikus]] mit seinem Balkon. Das Haus wurde 1976 nach einer [[Gravur]] des Künstlers [[Friedrich Sigismund Stern]] 1859 denkmalgerecht restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist in dem Gebäude die Verwaltung des [[Kreis Saare|Kreises Saare]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laurentiuskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare St. Lawrence Church.jpg|mini|Laurentiuskirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Estnische Evangelisch-Lutherische Kirche|evangelisch-lutherische]] Laurentiuskirche wurde 1733 erbaut. Sie erstand an der Stelle eines in den 1630er Jahren errichteten Gotteshauses, das Anfang des 18. Jahrhunderts den Verheerungen des [[Großer Nordischer Krieg|Nordischen Krieges]] zum Opfer gefallen war. Einige der ursprünglichen Mauern sind in den heutigen Kirchenwänden noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 brannte die Kirche ab, wurde aber unter der Leitung des Architekten Heinrich Löwener wiedererrichtet. Das einfach gehaltene [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] wird an der Westseite von einem viereckigen Turm überragt, den ein [[Klassizismus|klassizistischer]] [[Helm (Architektur)|Turmhelm]] schmückt. Auf der [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] bezeichnen die drei Jahreszahlen den Bau des barocken Turmhelms (1774), die Wiederherstellung der Kirche (1836) und die Renovierung des Turmdachs (1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einschiffige Kirche hat ihre ursprüngliche, unprätentiöse Einrichtung weitgehend bewahrt, darunter einen vermutlich aus dem 14. Jahrhundert stammenden Naturtaufstein aus dem südwestlich gelegenen Dorf [[Anseküla]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;viroweb&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kuressaare Laurentiuse kirik.&amp;#039;&amp;#039; ({{Webarchiv |url=http://www.viroweb.ee/kuressaare/de~ID~kirche~luokka~sehenswurdigkeiten~print~print.htm |wayback=20111129221401 |text=viroweb.ee}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Altarretabel|Altargemälde]] „[[Golgota|Golgatha]]“ von 1836 ist ein Werk des in [[Dresden]] geborenen Malers [[Carl Sigismund Walther]] (1783–1866). Aus demselben Jahr datiert die [[Kanzel]] mit ihrem Rundpfeiler aus [[Dolomit (Gestein)|Dolomitstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ivar Sakk: &amp;#039;&amp;#039;Eesti kirikud. Teejuht.&amp;#039;&amp;#039; Tallinn 2014, S. 337.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Orgel ist eine Arbeit aus der Werkstatt [[Wilhelm Sauer (Orgelbauer)|Wilhelm Sauers]] aus [[Frankfurt (Oder)]]. Die heutigen Kirchenfenster wurden 2001 von dem estnischen Künstler [[Urmo Raus]] (*&amp;amp;nbsp;1969) geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit der Kirche liegt das [[Pfarrhaus]]. Das langgestreckte Gebäude wurde vor 1710 im Stil des [[Barock]] errichtet. Darin lebte von 1738 bis zu seiner Verhaftung durch die zaristischen Behörden 1747 der [[Deutsch-Balten|deutschbaltische]] Theologe und Sprachforscher [[Eberhard Gutsleff der Jüngere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nikolaikirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuressaare St. Nicholas church.jpg|mini|Nikolaikirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KuressaareMethKirche1.jpg|mini|Evangelisch-methodistische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KuressaarePae1.jpg|mini|Schwedischer Straßenname]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KuressaareEhemBhf2a.jpg|mini|Ehem. Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Die erste [[Orthodoxie|orthodoxe]] Kirche von Kuressaare wurde 1748 aus Holz errichtet. Die heutige, dreischiffige [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxe]] Kirche des [[Nikolaus von Myra|Heiligen Nikolaus]] wurde in den Jahren 1786 bis 1798 auf Grundlage eines [[Ukas]] der Kaiserin [[Katharina II.]] an der Stelle des früheren Gotteshauses erbaut. Sie wurde am 22. September 1790 geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude mit seinem spitzen Westturm weist als Grundriss ein [[Lateinisches Kreuz]] auf. Das Kircheninnere mit seinen Gewölben ist farbenfroh und prunkvoll gestaltet. Die [[Ikonostase]] stammt aus der Zeit um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühklassizistische schmiedeeiserne Tor zum Kirchhof wurde 1840 auf Veranlassung des [[Kirchenältester|Kirchenältesten]] Sofoni Cholostow errichtet und gilt als das schönste Tor der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;viroweb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nikolaikirche untersteht heute der [[Estnische Apostolische Orthodoxe Kirche|Estnischen Apostolisch-Orthodoxen Kirche]] (EAÕK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-methodistische Kirche ===&lt;br /&gt;
Das 1912 errichtete hölzerne Kirchengebäude der evangelisch-methodistischen Kirche in Kuressaare, das den Zweiten Weltkrieg und die sowjetische Besatzungszeit unversehrt überstand, ist das älteste Gebäude der evangelisch-methodistischen Kirche Estlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurhaus und Stadtpark ===&lt;br /&gt;
Das 1889 eröffnete Kurhaus der Stadt wurde 1988 umfassend renoviert. Heute ist darin unter anderem ein Restaurant untergebracht. An das Kurhaus schließt sich der in den 1860er Jahren geschaffene, siebzehn Hektar große Stadtpark von Kuressaare an, in dem sich auch die Freilichtbühne beherbergt. Im Osten des Kurparks ist an der Allee das ursprünglich 1924 erbaute ehemalige Bahnhofsgebäude zu sehen, das 1990 anhand alter Fotos originalgetreu rekonstruiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Nelles: &amp;#039;&amp;#039;Baltische Staaten&amp;#039;&amp;#039;, S. 219, München 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Stadtpark herum, vor allem in den Straßen Allee und Uus Roomassaare, finden sich noch mehrere farbenfrohe Häuser, die in einem an Schweden erinnernden Baustil erbaut wurden. Der frühere schwedische Name &amp;quot;Kalksten gatan&amp;quot; der kleinen Nebenstraße Pae ist auf einem Straßenschild erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtpark wurde auf dem Gelände des alten Friedhofs von Kuressaare errichtet. An ihn erinnert ein aus alten Grabplatten errichtetes kleines Denkmal, das in deutscher Sprache den bereits zu seinen Lebzeiten in Estland und Livland geschätzten [[Friedrich Schiller]] zitiert: „Wirke Gutes, du nährest der Menschheit göttliche Pflanze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aavik-Museum ===&lt;br /&gt;
Ein Museum ist der Familie Aavik gewidmet. In dem Haus lebte und arbeitete insbesondere der Sprachwissenschaftler [[Johannes Aavik]] (1880–1973), der maßgeblich zur Schaffung der modernen estnischen Sprache beigetragen hat. Daneben widmet sich ein Teil der Dauerausstellung dem Leben und Wirken des Musikpädagogen und Organisten [[Joosep Aavik]] (1899–1989).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als der Kurtourismus in Kuressaare an Fahrt aufnahm, wurde eine regelmäßige Dampferverbindung zwischen Kuressaare und der livländischen Hauptstadt [[Riga]] eingerichtet. 1894 erhielt Kuressaare einen neuen Hafen im südlich gelegenen Stadtteil [[Roomassaare]]. 1917 wurde mit dem Bau einer Kleinbahn begonnen, die entlang der Straße Vana Roomassaare verlief und bis 1940 den Hafen mit dem Stadtzentrum verband. Der heutige Kursaal diente als erstes Bahnhofsgebäude, bis 1924 ein neuer Bahnhof an der Allee eingeweiht wurde. Nach der Stilllegung der Bahnlinie verfiel er, bis er 1990 anhand alter Fotos originalgetreu rekonstruiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuressaare hat außerdem einen kleinen [[Flughafen Kuressaare|Flughafen]] mit zwei Startbahnen. Von dort gibt es einen regelmäßigen Flugverkehr nach [[Tallinn]] sowie auf die Insel [[Ruhnu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der Fußballverein [[FC Kuressaare]] spielt in der ersten Liga ([[Meistriliiga]]) des Landes und trägt seine Heimspiele im [[Kuressaare linnastaadion]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Hannibal Sehested (Politiker, 1609)|Hannibal Sehested]] (1609–1666), dänisch-norwegischer Staatsmann&lt;br /&gt;
* [[Adolf Agthe]] (1775–1832), russischer Bergbauingenieur deutschbaltischer Abstammung&lt;br /&gt;
* [[Adam Georg von Agthe]] (1777–1826), russischer General deutschbaltischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Georg von Bradke]] (1796–1862), deutsch-russischer Offizier und Kurator der Universität Dorpat&lt;br /&gt;
* [[Oswald Schmidt (Jurist, 1823)|Oswald Schmidt]] (1823–1890), estnisch-deutscher Rechtshistoriker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Richard Karlowitsch Maack|Richard Maack]] (1825–1886), deutschbaltisch-russischer Naturforscher, Pädagoge und Entdecker&lt;br /&gt;
* [[Eugen Dücker]] (1841–1916), deutsch-estnischer Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
* [[Marie Dücker]] (1847–1947), deutsch-estnische Malerin&lt;br /&gt;
* [[Richard Otto Zöpffel]] (1843–1891), Theologe und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Alexander Peter Eduard von Buxhoeveden]] (1856–1919), Gutsbesitzer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Oswald von Saß]] (1856–1913), deutschbaltischer Maler&lt;br /&gt;
* [[Oskar Masing]] (1874–1947), Philologe&lt;br /&gt;
* [[Helene Aeckerle]] (1875–1940), deutsche Autorin und Übersetzerin&lt;br /&gt;
* [[Axel von Freytagh-Loringhoven]] (1878–1942), deutschbaltischer Völkerrechtler und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Erwin Rahr]] (1880–1919), russischer Offizier deutschbaltischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Benno Schotz]] (1891–1984), britischer Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Paul Bassen-Spiller]] (1892–1962), Oberst baltisch-deutscher Herkunft des estnischen Militärs&lt;br /&gt;
* [[Carl Mumme]] (1898–1983), Mediziner, Honorarprofessor der Universität Hamburg, Chefarzt des Allgemeinen Krankenhauses Hamburg-Bergedorf&lt;br /&gt;
* [[Louis I. Kahn]] (1901–1974), US-amerikanischer Architekt, Stadtplaner und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Karl Taev]] (1903–1992), Literaturwissenschaftler und Kritiker&lt;br /&gt;
* [[Harri Haamer]] (1906–1987), Geistlicher und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Karl-Georg von Stackelberg]] (1913–1980), deutscher Marktforscher, Autor und Berater&lt;br /&gt;
* [[Bernd Freytag von Loringhoven]] (1914–2007), deutscher Offizier, General der Bundeswehr und stellvertretender Generalinspekteur&lt;br /&gt;
* [[Erik Boettcher]] (1919–1992), deutscher Professor für Volkswirtschaftslehre an der Landwirtschaftlichen Hochschule Stuttgart-Hohenheim&lt;br /&gt;
* [[Ivar Karl Ugi]] (1930–2005), deutsch-estnischer Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Tiiu Aro]] (* 1952), Politikerin und Ärztin&lt;br /&gt;
* [[Jüri Pihl]] (1954–2019), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Indrek Saar]] (* 1973), Politiker und Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Maria Faust]] (* 1979), Jazz-Saxophonistin und -bandleaderin&lt;br /&gt;
* [[Madis Kallas]] (* 1981), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Mihkel Aksalu]] (* 1984), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Tiidrek Nurme]] (* 1985), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Timo Tammemaa]] (* 1991), Volleyballnationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Getter Saar]] (* 1992), Badmintonspielerin&lt;br /&gt;
* [[Mihkel Räim]] (* 1993), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Liis Lepik]] (* 1994), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Loviise Kapper]] (* 1996), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Karl Patrick Lauk]] (* 1997), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Risto Lillemets]] (* 1997), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Kristjan Kombe]] (* 2000), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Kuressaare unterhält derzeit acht [[Gemeindepartnerschaft|Städtepartnerschaften]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{FIN|Raseborg|Raseborg}} (seit 1988)&lt;br /&gt;
* {{DNK|Rønne|Rønne}} (seit 1991)&lt;br /&gt;
* {{FIN|Mariehamn|Mariehamn}} (seit 1991)&lt;br /&gt;
* {{SWE|Skövde|Skövde}} (seit 1993)&lt;br /&gt;
* {{FIN|Sastamala|Sastamala}} (seit 1994)&lt;br /&gt;
* {{FIN|Turku|Turku}} (seit 1996)&lt;br /&gt;
* {{LVA|Talsi|Talsi}} (seit 1998)&lt;br /&gt;
* {{BEL|Kuurne|Kuurne}} (seit 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kuressaare.ee/uus/32940/ Offizielle Internetseite, deutsch]&lt;br /&gt;
* [http://www.eestigiid.ee/?CatID=70 Beschreibung] auf eestigiid.ee (estnisch)&lt;br /&gt;
* [http://entsyklopeedia.ee/artikkel/kuressaare4 Eintrag] in &amp;#039;&amp;#039;Eesti Entsüklopeedia&amp;#039;&amp;#039; (Online-Fassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte der Landgemeinde Saaremaa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4097908-8|LCCN=n84223574|VIAF=167509778}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Estland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuressaare| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saaremaa, Landgemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Saaremaa (Landgemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cyber Herbert</name></author>
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