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	<title>Kurapaty - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T16:47:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kurapaty&amp;diff=214469&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crypticon83: /* Geschichte */ Gaenzlich unbelegte Darstellung voller reisserischer Einseitigkeiten und ausufernder Details</title>
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		<updated>2026-02-27T11:07:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Gaenzlich unbelegte Darstellung voller reisserischer Einseitigkeiten und ausufernder Details&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:kurapaty.jpg|mini|Die Gedenkstätte Kurapaty bei Minsk]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurapaty&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{BeS|Курапаты}}; {{RuS|Куропаты|Kuropaty}}; {{PlS|&amp;#039;&amp;#039;Kuropaty&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein ca. 10 bis 15&amp;amp;nbsp;ha großes, bewaldetes Gelände nahe [[Minsk]], auf dem das [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] im Zeitraum von 1937 bis 1941 tausende Menschen zunächst mit LKWs heranschaffen, vornehmlich durch [[Erschießung|Erschießen]] ermorden und hinterher in Massengräbern verscharren ließ. Die Schätzungen über die Zahl der Opfer reichen von 7.000 bis zu 250.000.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sciencespo.fr/mass-violence-war-massacre-resistance/en/document/kurapaty-1937-1941-nkvd-mass-killings-soviet-belarus.html |titel=Kurapaty (1937-1941): NKVD Mass Killings in Soviet Belarus {{!}} Sciences Po Mass Violence and Resistance - Research Network |datum=2019-04-29 |sprache=en |abruf=2025-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Haupttäter war der belarussische [[Volkskommissar]] des Inneren [[Boris Dawydowitsch Berman|Boris Berman]], der 1939 selbst hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sowjetischen Behörden hielten die Wahrheit über dieses Verbrechen viele Jahre geheim. Sie versuchten mehrmals, die [[Massengrab|Massengräber]] zu beseitigen und ließen viele sterbliche Überreste wegbringen. Die sowjetische Staats[[propaganda]] behauptete, dass in Kurapaty Opfer der „[[Faschismus|faschistischen]] [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|deutschen Okkupation]]“ begraben seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Sianon Pasniak]], ein belarussischer [[Archäologe]] und [[Historiker]], führte Ende der 1980er Jahre die ersten [[Ausgrabung]]en in Kurapaty aus. Seine Entdeckungen und viele Angaben von Zeugen, die in den 1930er Jahren in den Nachbardörfern gelebt hatten, bestätigten, dass es sich um belarussische Opfer des NKWD handelte. Insgesamt fand man 510 Gräber mit durchschnittlich etwa 200 Leichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-20849263.html &amp;#039;&amp;#039;Weißrussland – Gräber unter Beton&amp;#039;&amp;#039;], spiegel.de, 26. November 2001, abgerufen am 8. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Entdeckungen gaben der pro-demokratischen Unabhängigkeitsbewegung in Belarus in den letzten Jahren vor dem [[Zerfall der Sowjetunion]] Auftrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 kamen Zehntausende nach Kurapaty, um der Opfer zu gedenken. Die [[Partyja BNF|belarussische Volksfront]] ({{beS|Адраджэньне|Adradschenne|de=Wiedergeburt}}) nahm bei den ersten Treffen in Kurapaty ihre Arbeit auf. In jenen Jahren wurde damit begonnen, Kreuze in Kurapaty zu errichten und ein „Volksdenkmal“ zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bill Clinton]] besuchte 1994 Kurapaty und stiftete ein [[Denkmal (Gedenken)|Denkmal]]. Das Denkmal wurde bisher dreimal von Unbekannten beschädigt, aber wieder restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[jüdische Gemeinde]] in Belarus errichtete am 29. Oktober 2004 ein [[Mahnmal]] zum Gedenken an die [[Juden in der Sowjetunion|jüdischen]] und anderen Opfer. Der braune [[Granit]]stein trägt eine [[jiddisch]]e und eine [[Belarussische Sprache|belarussische]] Aufschrift: &amp;#039;&amp;#039;„Unseren Glaubensbrüdern – [[Juden]], [[Christentum|Christen]] und [[Islam|Muslimen]] – den Opfern des [[Stalinismus]] von den belarussischen Juden.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 erforscht eine Gruppe junger belarussischer Wissenschaftler zu Einzelschicksalen der sowjetischen Repression in Belarus und hat hierzu ein [[Virtuelles Museum über die sowjetische Repression in Belarus]] geschaffen, in dem neben Kurapaty auch andere Erinnerungsstätten vorgestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{cite web&lt;br /&gt;
| url = https://www.youtube.com/channel/UCOUXDbqgRn79R9JiwiZlpxw&lt;br /&gt;
| title = Erinnerungsorte und Gedenkstätten im Virtuellen Museum über die sowjetische Repression in Belarus (in Russisch)&lt;br /&gt;
| accessdate = 24. Mai 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. April 2019 ließen die Behörden etwa 70 Kreuze zerstören und diejenigen, die dagegen protestierten, darunter ehemalige politische Häftlinge und alte Menschen, verhaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://belsat.eu/en/news/protests-in-kurapaty-continue-former-political-prisoner-elderly-activist-detained/ &amp;#039;&amp;#039;Protests in Kurapaty continue: Former political prisoner, elderly activist detained.&amp;#039;&amp;#039;] 4. April 2019, abgerufen am 12. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. August 2020 wurde im Rahmen der [[Proteste in Belarus 2020]] eine Menschenkette vom [[Okrestino]]-Gefängnis bis nach Kurapaty gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.euronews.com/2020/08/22/harte-statt-dialog-lukaschenko-lehnt-alle-vermittlungsabgebote-ab |titel=Härte statt Dialog: Lukaschenko lehnt alle Vermittlungsabgebote ab |datum=2020-08-22 |abruf=2020-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kurapaty_1989_Sportcomplex.jpg|Kurapaty 1989 (Kalinowski-Straße)&lt;br /&gt;
 Kurapaty_1989_meeting.jpg|Versammlung in Kurapaty, 1989&lt;br /&gt;
 Kurapaty_1989_victim.jpg|Kurapaty, 1989&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte von Belarus#Zwischen den Weltkriegen (Sowjetunion)|Geschichte von Belarus]]&lt;br /&gt;
* [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großer Terror]]&lt;br /&gt;
* [[Massaker von Katyn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Grosser]]: &amp;#039;&amp;#039;Ermordung der Menschheit. Der Genozid im Gedächtnis der Völker.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München und Wien 1990, ISBN 3-446-15304-7, S. 91.&lt;br /&gt;
* Elena Temper: &amp;#039;&amp;#039;Keine Ruhe für die Toten von Kurapaty. Geteilte Erinnerung im postsowjetischen Belarus&amp;#039;&amp;#039;. In: Anna Kaminsky (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungsorte an die Opfer des Kommunismus in Belarus&amp;#039;&amp;#039;. Metropol Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86331-016-5, S. 49–67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53/57/56/N|EW=27/36/41/E|type=landmark|region=BY-MI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minskaja Woblasz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinrichtungsstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großer Terror (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NKWD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massengrab in Belarus|Kurapaty]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crypticon83</name></author>
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