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	<title>Kuppenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:34:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kuppenheim&amp;diff=226109&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Julian schoe: gemäß Erhebung zum SSA</title>
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		<updated>2026-04-28T13:36:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gemäß Erhebung zum SSA&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt im Westen Baden-Württembergs. Zum deutschen Arzt siehe [[Rudolf Kuppenheim]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen = Wappen Kuppenheim.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/49/39/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 08/15/16/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Kuppenheim in RA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis = Rastatt&lt;br /&gt;
|Höhe = 127&lt;br /&gt;
|PLZ = 76456&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07222, [[Oberndorf (Kuppenheim)|07225]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08216024&lt;br /&gt;
|LOCODE = DE KUP&lt;br /&gt;
|Straße = Rathaus Friedensplatz&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.kuppenheim.de/startseite www.kuppenheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Karsten Mußler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kuppenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{gswS|Kubbene|IPA=ˈkʰʊbənə}}) ist eine Stadt im Westen von [[Baden-Württemberg]] bei [[Rastatt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuppenheim, Rheinebene vom Merkur 2011 IMGP6294.jpg|mini|Blick vom [[Merkur (Berg)|Merkur]] im Schwarzwald nordwestwärts über die Ruine [[Alt-Eberstein]] auf Kuppenheim und die Rheinebene bis zum [[Pfälzerwald]]]]&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Kuppenheim liegt am Übergang von der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]] zum [[Nordschwarzwald]] und zum [[Murg (Oberrhein)|Murgtal]], weswegen die Kommune neben „Knöpflestadt“ auch das „Tor zum Murgtal“ genannt wird. Noch in der Stadt beginnt die [[Vorbergzone (Oberrheingraben)|Vorbergzone]] zum [[Schwarzwald]] anzusteigen. Die Höhenlagen auf Kuppenheimer Gemarkung reichen von 118&amp;amp;nbsp;m im [[Gewann]] „Unterer Eichelplan“ über 127&amp;amp;nbsp;m in der Stadtmitte bis 297,6&amp;amp;nbsp;m Höhe auf dem Dürrenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flächen östlich der [[Landesstraße|L]] 67 (Friedrichstraße) und südlich der Murg gehören zum [[Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord]]. Südlich an die Bebauung Kuppenheims und Oberndorfs schließt sich das [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Untere Murg]] an, das über 60 % des Gemeindegebiets umfasst.{{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend:&lt;br /&gt;
* [[Muggensturm]]&lt;br /&gt;
* [[Bischweier]]&lt;br /&gt;
* [[Gaggenau]], mit dem Stadtteil [[Bad Rotenfels]] und der Kernstadt&lt;br /&gt;
* [[Baden-Baden]], mit den Stadtteilen [[Ebersteinburg]] und [[Haueneberstein]]&lt;br /&gt;
* [[Rastatt]], mit den Stadtteilen [[Förch]], [[Niederbühl]] und [[Rauental (Rastatt)|Rauental]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Kuppenheim gliedert sich in die Kernstadt Kuppenheim und den Stadtteil Oberndorf. Die räumlichen Grenzen sind jeweils identisch mit denen der früheren Gemeinden gleichen Namens. Die offizielle Benennung des Stadtteils Oberndorf erfolgt in der Form „Kuppenheim-Oberndorf“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.kuppenheim.de/pb/site/Kuppenheim/get/params_E127003528_Dattachment/1331898/Hauptsatzung%20der%20Stadt%20Kuppenheim%20zum%2029.09.2017.pdf |wayback=20190524181309 |text=Hauptsatzung der Stadt Kuppenheim vom 29. September 2017 (PDF-Download) |archiv-bot=2026-01-28 23:00:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kernstadt Kuppenheim gehört die Stadt Kuppenheim. Zum Stadtteil Oberndorf gehört das Dorf Oberndorf. Im Gebiet der Kernstadt liegen die [[Wüstung]]en Gigersberg und Fichtental.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 173–174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtmauerkuppenheim1.jpg|mini|Reste der Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
Wann Kuppenheim gegründet wurde, ist unklar, sicher ist aber, dass es schon zur [[Römisches Reich|Römerzeit]] eine Ansiedlung auf Kuppenheimer Gemarkung gab, da hier die damals wichtigen [[Römerstraße]]n entlang der Vorberge des [[Schwarzwald]]s führten, auf deren Fundamenten noch heute z.&amp;amp;nbsp;B. die Landstraße L67 nach [[Baden-Baden]] entlangführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuppenheim selbst wurde um 1095 als „Cuppenheim“ erstmals urkundlich erwähnt. Es ist der [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsche]] Personenname Kuppo/Kobbo namensgebend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Manfred Niemeyer |Titel=Deutsches Ortsnamenbuch |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2012 |ISBN=978-3-11-018908-7 |Seiten=339}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kuppenheim war zu dieser Zeit der bedeutendste Ort des [[Ufgau (Baden)|Ufgaus]], einer Landschaft gelegen zwischen der südlichen [[Ortenau]] und dem nördlichen [[Kraichgau]]. Zudem ist die [[Murg (Nordschwarzwald)|Murg]] die frühere Grenze zwischen dem alemannischen und dem südfränkischen Sprachgebiet. Dadurch weist der alte Kuppenheimer Dialekt, der zu den niederalemannischen Dialekten gehört, südrheinfränkische Sprachmerkmale auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Altesrathaus1.jpg|mini|Altes Rathaus, erbaut 1730. Ansicht von Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1283 wurde die Stadt von den [[Eberstein (südwestdeutsches Adelsgeschlecht)|Grafen von Eberstein]], die den Zenit ihrer Macht bereits überschritten hatten, an die [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]] verkauft. 1453 ist sogar von einer „Amptsstatt Cuppenheim“ die Rede, zu der 14 Dörfer gehörten. Ab 1500 lag die Stadt außerdem im [[Schwäbischer Reichskreis|Schwäbischen Reichskreis]]. 1535 wurde Kuppenheim zur Oberamtsstadt der [[Markgrafschaft Baden-Baden]] erhoben und war für mehr als 22 Dörfer zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1689 wurde Kuppenheim während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] „bis auf ein Haus“ niedergebrannt und verlor seinen Status als Oberamtsstadt. Dieser ging auf [[Rastatt]] über, die Residenzstadt der Markgrafschaft Baden-Baden. Nach einem schleppenden Wiederaufbau zu Anfang des 18. Jahrhunderts wuchs die Stadt zusehends über die vormalige Stadtmauer hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Juli 1796 fand die [[Schlacht bei Malsch]] statt. Die Reste der Befestigungsanlagen wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschleift; erhalten blieben nur Teile der Stadtmauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit wirkte in Kuppenheim als Stadtpfarrer Pfarr-Rektor Franz Joseph Herr, ein bedeutender Geistlicher, der sowohl die Stadtkirche als auch die Antoniuskapelle renovieren bzw. neu erbauen ließ. Herr, vermutlich ein unehelicher Abkömmling von Großherzog [[Karl Friedrich von Baden]], ist Ehrenbürger der Stadt Kuppenheim.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus-kuppenheim.JPG|mini|Das neue Rathaus auf dem Friedensplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ochsengraben.jpg|mini|Ochsengraben mit Stadtmauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewerbekanal.jpg|mini|hochkant|Mühlkanal in der Friedrichstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der [[Badische Revolution|Badischen Revolution]] war Kuppenheim im Jahr [[1849]] einer der Brennpunkte der [[Gefechte an der Murglinie]] zwischen [[Freischärler]]n und preußischen Interventionstruppen. Auch im Rahmen der Belagerung der [[Bundesfestung Rastatt#Badische Revolution|Festung Rastatt]] war preußisches Militär in Kuppenheim stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Ersten Weltkrieg auch viele Kuppenheimer gefallen waren, trafen die [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation und die Hyperinflation 1923]] Kuppenheim schwer. Hinzu kam, dass Kuppenheim in der demilitarisierten Zone lag. Viele Bürger wanderten daher in dieser Zeit in die [[Vereinigte Staaten|USA]] aus. Ein Auswanderer aus Kuppenheim baute in den USA im 19. Jahrhundert einen großen Textilkonzern auf und nannte ihn „Kuppenheimer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Zeit des Nationalsozialismus]] ließ Kuppenheim nicht unberührt, insbesondere was das Schicksal seiner jüdischen Bürger betraf. 1935 verlor Kuppenheim vorübergehend das Stadtrecht. Der couragierte Stadtpfarrer Heinrich Geiler, ein weiterer Ehrenbürger der Stadt, ließ sich weder vor noch nach der [[Machtergreifung]] durch das [[NS-Regime]], ungeachtet drohender persönlicher Folgen, auf der Kanzel und in seinem Kirchenblatt davon abhalten, eine deutliche Sprache wider das Regime zu sprechen. Später wurde eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kam Kuppenheim relativ glimpflich davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1950 verlieh der damalige Präsident des Landes [[Baden (Südbaden)|(Süd-)Baden]], [[Leo Wohleb]], Kuppenheim wieder das Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sage von der Knöpflestadt ===&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] entstand die Bezeichnung „Knöpflestadt“, dem bekanntesten Spitznamen Kuppenheims. Der Sage nach wurden die Kuppenheimer von den Schweden belagert und als die Nahrungsvorräte langsam zur Neige gingen, entschloss man sich zu einer List: Jeder sollte alles verfügbare Mehl und Eier zusammentragen, um daraus „Knöpfle“, eine Art [[Spätzle]], zu kochen. Diese wurden dann über die Stadtmauer geworfen, um den Feind glauben zu machen, man habe noch genug Vorräte. Da brachen die Schweden die vermeintlich erfolglose Belagerung ab und Kuppenheim war gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Erste Zeugnisse jüdischen Lebens in Kuppenheim datieren bis ins frühe 15. Jahrhundert zurück, die letzten Juden wurden am 22. und 23. Oktober 1940 in das [[Camp de Gurs|Sammellager Gurs]] und dessen Überlebende in das [[KZ Auschwitz]] deportiert. Keiner der deportierten Kuppenheimer jüdischen Bürger überlebte die [[Shoa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung einer [[Synagoge (Kuppenheim)|Synagoge]] datiert auf das Jahr 1714; in Kuppenheim dürfte damit die älteste Synagoge des heutigen Landkreises Rastatt gestanden haben. Während der [[Novemberpogrome 1938]] („Reichskristallnacht“) wurde sie gebrandschatzt und weitgehend zerstört, die Trümmer wurden erst Jahre später abgetragen. Neben der Synagoge wurde 1826 ein jüdisches Schulhaus erbaut. Im Vorgängerbau befanden sich zwei Frauenbäder ([[Mikwe]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Jüdischer Friedhof (Kuppenheim)|jüdische Friedhof]] wurde 1694 erstmals schriftlich erwähnt. Wie für jüdische Friedhöfe üblich, musste auch der Kuppenheimer in einiger Entfernung zum Ort angelegt werden, und zwar auf dem Mergelberg, direkt oberhalb des heutigen Schützenhauses. Auf diesem Friedhof wurden Juden aus der ganzen mittelbadischen Region und darüber hinaus beerdigt. Im November 1938 wurde während der Novemberpogrome die Aussegnungshalle zerstört, und bis Ende des Zweiten Weltkrieges wurden von Nationalsozialisten etliche Grabsteine umgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;centered&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;| Bilder vom jüdischen Friedhof in Kuppenheim&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:BetOlamin KUP 1.jpg|ohne|120px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:BetOlamin KUP 2.jpg|ohne|120px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:BetOlamin KUP 3.jpg|ohne|120px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:BetOlamin KUP 4.jpg|ohne|120px]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:BetOlamin KUP 6.jpg|ohne|120px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Wappen Kuppenheim Oberndorf.svg|50px|Oberndorf]] || Seit dem 1. Januar 1971 ist das 1288 erstmals urkundlich erwähnte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberndorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein Stadtteil von Kuppenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=500}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Einwohnerentwicklung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] hat 18 ehrenamtliche Mitglieder, die für fünf Jahre gewählt werden. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Gemeinderatsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS216024 Gemeinderatswahlen 2024, Kuppenheim]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 19. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://bnn.de/mittelbaden/rastatt/kuppenheim/kommunalwahl-kuppenheim-2024-ergebnisse Ergebnisse der Kommunalwahl 2024 in Kuppenheim]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Neueste Nachrichten|bnn.de]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Gemeinderat 2024&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Partei / Liste || Stimmenanteil || Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]] || 44,0 % (+5,1) || 8 (+1)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 34,8 % (±0,0) || 6 (±0)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 21,2 % (+0,5) || 4 (±0) &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || n.&amp;amp;nbsp;a. (−5,3) || 0 (−1)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung: 59,8 % (-0,5)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Vor 1831 war [[Stabhalter]] die Bezeichnung des Bürgermeisters.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1832–1838: Marzell Warth&lt;br /&gt;
* 1838–1839: Wolfgang Jüngling&lt;br /&gt;
* 1839–1844: Karl Bernard&lt;br /&gt;
* 1844–1849: Lukas Müller&lt;br /&gt;
* 1852–1861: Anton Walz&lt;br /&gt;
* 1861–1875: Franz Tobias Hertweck&lt;br /&gt;
* 1875–1882: Hermann Bernard&lt;br /&gt;
* 1882–1887: Fidel Niedereder&lt;br /&gt;
* 1887–1899: Sebastian Walz&lt;br /&gt;
* 1899–1908: Lorenz Stemmle&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1908–1922: Ignaz Walz&lt;br /&gt;
* 1923–1945: Gustav Grathwohl&lt;br /&gt;
* 1945–1946: Karl Feistkorn&lt;br /&gt;
* 1946: Stefan Nunn&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Rochus Dörrer&lt;br /&gt;
* 1949–1968: Adolf Walz&lt;br /&gt;
* 1968–1979: [[Alfred Bachofer]]&lt;br /&gt;
* 1980–2004: Werner Trauthwein&lt;br /&gt;
* seit 2004: Karsten Mußler&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Badisches Wappen Kuppenheim.jpg|Ältestes in Stein gehauenes badisches Wappen&lt;br /&gt;
Badisches Wappen Kuppenheim2.jpg|Nahaufnahme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kuppenheimer Wappen besteht aus dem typischen badischen, goldenen [[Staatswappen]] mit rotem Schrägbalken. Im oberen Feld befindet sich ein [[Kleeblatt (Heraldik)|Kleeblatt]], das eher ein stilisiertes Kreuz darstellen soll, welches vermutlich für das Dekanat Kuppenheim stand. Im unteren Feld befindet sich eine [[Wolfsangel]] bzw. ein Flößerhaken, ein Zeichen dafür, dass auch in Kuppenheim das [[Flößer]]gewerbe ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anwesen Friedrichstraße 68 befindet sich das älteste in Stein gehauene badische Wappen. An dieser Stelle stand ursprünglich eines der vier Stadttore, welche allesamt 1813 abgebrochen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Kuppenheim unterhält seit 1986 eine [[Städtepartnerschaft]] mit der französischen Stadt [[Raon-l’Étape]]. 2001 wurde ein Freundschaftsvertrag mit der italienischen Gemeinde [[Filottrano]] geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
In der Alten Schule in der Murgtalstraße befindet sich das örtliche Heimatmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
In Kuppenheim gibt es einen Musikverein, einen Handharmonikaverein, mit Oberndorf zwei Gesangsvereine und den Initiativkreis Kulturpflege Kuppenheim (IKK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtkirche St. Sebastian Kuppenheim.JPG|mini|Stadtkirche St. Sebastian]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuppenheim-Oberndorf-Heilig Kreuz-08-gje.jpg|mini|Heilig-Kreuz-Kirche im Stadtteil Oberndorf]]&lt;br /&gt;
Sehenswerte bzw. markante Bauwerke der Stadt sind:&lt;br /&gt;
* Die neugotische Stadtkirche [[St. Sebastian (Kuppenheim)|St. Sebastian]] wurde 1902–1905 unter Einbeziehung des älteren Glockenturms nach Plänen des Karlsruher Architekten [[Johannes Schroth (Architekt)|Johannes Schroth]] erbaut.&lt;br /&gt;
* Davor befindet sich das alte Rathaus aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Die Stadtmauer umschließt die engen Gassen der Altstadt.&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Kuppenheim)|Jüdischer Friedhof]] (Führungen möglich)&lt;br /&gt;
* Heilig-Kreuz-Kirche im Stadtteil Oberndorf&lt;br /&gt;
* Hallenfreibad Cuppamare (seit Sommer 2024 geschlossen)&lt;br /&gt;
* Das neue Rathaus auf dem neu gestalteten Friedensplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schloss Favorite Rastatt|Schloss Favorite]] liegt mit seinem Park zwar nur wenige hundert Meter vom Rand der Kuppenheimer Bebauung entfernt, gehört jedoch bereits zu Rastatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Knapp zwei Drittel der Kuppenheimer Gemarkung werden von den Vorbergen des Schwarzwaldes eingenommen. Auf den zahlreichen Wegen kann der Stadtwald mit seinen Tälern und Hügeln durchwandert werden, z.&amp;amp;nbsp;B. bis hinauf zur Burgruine [[Alt-Eberstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Kuppenheim hat ein eigenes Sport- und Freizeitgebiet, in dem unter anderem der [[SV Kuppenheim]] seine Trainingsanlage hat. Zu diesem Gebiet zählen außerdem noch der Tennisclub, die Handball-Halle und die [[Hallenfußball]]-Anlage „Soccer-Palace“. Das 1974 eröffnete und überregional genutzte Hallenfreibad Cuppamare wurde nach der Sommersaison 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=S. W. R. Aktuell |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/warum-das-cuppamare-in-kuppenheim-schliesst-und-wie-es-weitergeht-100.html |titel=Warum das Cuppamare in Kuppenheim schließt und was das bedeutet |datum=2024-05-15 |sprache=de |abruf=2025-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgrund maroder Bausubstanz für die Öffentlichkeit geschlossen. Schulen und Vereine&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bnn.de/mittelbaden/rastatt/wie-rastatt-jetzt-das-cuppamare-in-kuppenheim-mit-leben-erfuellt |titel=Wie Rastatt jetzt das Cuppamare in Kuppenheim mit Leben erfüllt |datum=2024-09-09 |sprache=de |abruf=2025-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; können eins der Hallenbäder vorerst bis 2027 eingeschränkt weiternutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportvereine der Stadt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der 1960 gegründete „MSC Puma Kuppenheim“ gewann im Jahre 2010 seine zehnte Deutsche [[Motoball]]meisterschaft.&lt;br /&gt;
* Der Schachverein [[Rochade Kuppenheim|„Schachgemeinschaft Rochade Kuppenheim“]] wurde im Jahr 1979 gegründet. Für den stärksten Amateurverein innerhalb des „Goldenen Schach-Dreiecks“ zwischen [[Baden-Baden]], [[Rastatt]] und [[Karlsruhe]] spielen drei Mannschaften, die erste in der Verbandsliga.&lt;br /&gt;
* Der 1908 gegründete Fußballverein [[SV Kuppenheim]] spielt in der Verbandsliga.&lt;br /&gt;
* Der Volleyball-Club Kuppenheim 1985 e.&amp;amp;nbsp;V. bietet Volleyball für alle Altersklassen: Damen, Herren, Wettkampf-Mixed, Freizeit-Mixed und Jugend.&lt;br /&gt;
* Die Schützengilde Kuppenheim 1863 e.&amp;amp;nbsp;V. betreibt Sportschießen in den Disziplinen Luftgewehr und Kleinkaliber. Die erste Luftgewehr-Mannschaft schießt in der Südbadenliga des Südbadischen Sportschützenverbands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberertorplatz2.JPG|mini|Veranstaltung vor der Stadtmauer am Oberen Torplatz]]&lt;br /&gt;
* Jeweils am ersten Wochenende im Mai und im Oktober findet der Jahrmarkt statt.&lt;br /&gt;
* An den Sonntagen des Jahrmarkts gibt es seit 2004 auch eine Gewerbeleistungsschau von Unternehmen aus Kuppenheim und der Region auf dem Schulhof und in der Sporthalle der Favoriteschule, an der bis zu 50 Unternehmen teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;S Riedelwiebel ===&lt;br /&gt;
Eine alte Oberndorfer Sage ist die von einer Waldfrau namens Riedelwiebel. Zu den kleinen Kindern sagte man zu früherer Zeit: „Geh net ins Riedel sonscht kommt &amp;#039;s Riedelwiebel!“ Das war ein Schreckgespenst aus dem Gewann „Riedel“ (Waldstück zwischen Oberndorf und Kuppenheim), dessen höchste Erhebung „Heidenburg“ heißt. Dort soll der Sage nach das goldene Kalb vergraben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfingstträg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfingsttraeg3.JPG|mini|Pfingstträg]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich im ganzen Landkreis Rastatt heimisch, hat sich dieser Brauch nur noch im Stadtteil Oberndorf erhalten. Er geht zurück auf die Sage von Pfingstkönig und -königin, welche vom Pfingstträg begleitet wurden. Dieser war ein fauler und [[Erbse]]n liebender Gesell, der vor lauter Gier nach den grünen Hülsenfrüchten stets zu spät zum Einzug des königlichen Paares erschien und dabei immer sein Pferd vergaß. Daher lautet der Spottspruch auf ihn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Pfingstträg, Pfingstträg, oha!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hat Erbse g&amp;#039;fresse,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
hat sei Roß im Stall vergesse!}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem Pfingstmontag wird ein älterer Bub als Pfingstträg auserwählt und im Wald an geheimer Stelle so dicht mit Farnen und Weiden umpackt, dass er nicht mehr erkannt wird, aber auch kaum noch laufen kann. Das Sammeln des Farns übernehmen die sogenannten Teiler, welche Buben sind, die mindestens im Vorjahr beim Rätschen und beim Pfingstträg teilgenommen haben. Zu seiner Verkleidung gehört noch ein ca. 2&amp;amp;nbsp;m langer Schweif, der von den jüngeren Buben getragen wird. Unter dem Singen des Spottliedes wird er ins Dorf geführt. Ihm voran geht ein Bub, der an einem langen Stock eine Glocke trägt und so den Pfingstträg ankündigt. Die Teiler sammeln dabei von den Anwohnern milde Gaben. Am Schluss wird der Pfingstträg wieder in den Wald geführt und seiner Verkleidung entledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Ab 1850 erlebte auch Kuppenheim einen vorindustriellen Aufschwung. Weg vom reinen Bauerndorf entwickelte es sich durch verschiedene mittelständische Unternehmen zu einer modernen Stadt: Beispielsweise wurde Kuppenheim bis in die Nachkriegszeit wegen der heute nicht mehr existenten Kofferfabrik Schaeuble als „Badische Kofferstadt“ bezeichnet; später folgten weitere gleichgelagerte Betriebe. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Lage in der [[Technologieregion Karlsruhe]], eingebettet zwischen den Automobilstädten [[Rastatt]] und [[Gaggenau]] sowie dem [[Weltbad]] Baden-Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1980er Jahren wurden die Industriegebiete stark erweitert, sodass diese bereits mehr als ein Drittel der gesamten bebauten Fläche der Kernstadt einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Schienenverkehr ====&lt;br /&gt;
[[Datei:AVG-Netz2006 de.png|mini|Streckennetz der [[Stadtbahn Karlsruhe|Karlsruher Stadtbahn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuppenheim besitzt einen Bahnhof am zweigleisig ausgebauten Streckenteil Kuppenheim–[[Bad Rotenfels]] der [[Murgtalbahn]], auf welcher nach der von 2000 bis 2004 erfolgten [[Bahnstrom|Elektrifizierung]] die durch die [[Albtal-Verkehrs-Gesellschaft]] (AVG) betriebenen Linien S8 und S81 der [[Stadtbahn Karlsruhe]] verkehren und umsteigefreie Verbindungen nach [[Bahnhof Rastatt|Rastatt]], [[Karlsruhe]], [[Bahnhof Bruchsal|Bruchsal]], [[Kraichtal#Verkehr|Menzingen]], [[Bahnhof Odenheim|Odenheim]], [[Gaggenau#Verkehr|Gaggenau]], [[Gernsbach]], [[Forbach (Baden)|Forbach (Schwarzwald)]], [[Bahnhof Freudenstadt Stadt|Freudenstadt]] sowie [[Bahnhof Eutingen im Gäu|Eutingen im Gäu]] ermöglichen. Dabei fährt die S8 stündlich ab dem [[Karlsruhe Albtalbahnhof|Albtalbahnhof]] als [[Straßenbahn Karlsruhe|Straßenbahn in die Karlsruher Innenstadt]] und die Linie S81 in gleichem [[Taktfahrplan|Takt]] zum [[Karlsruhe Hauptbahnhof|Karlsruher Hauptbahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ende Juli bis Mitte Oktober hält der &amp;#039;&amp;#039;Radexpress „Murgtäler“&amp;#039;&amp;#039; auf seiner Fahrt von [[Ludwigshafen (Rhein) Hauptbahnhof|Ludwigshafen]] über [[Mannheim Hauptbahnhof|Mannheim]], [[Heidelberg Hauptbahnhof|Heidelberg]] und Karlsruhe nach [[Freudenstadt Hauptbahnhof|Freudenstadt Hbf]] auch in Kuppenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im recht stattlichen [[Bahnhofsgebäude]] des Bahnhofs Kuppenheim, welches bei der Eröffnung der [[Stadtbahn]] auf der Murgtalbahn noch von der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] genutzt wurde, befindet sich heute das &amp;#039;&amp;#039;Bistro am Bahnsteig&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Busverkehr ====&lt;br /&gt;
Vom Bahnhof Kuppenheim aus fahren Busse der Linie 243, welche von [[Südwestbus]] betrieben werden, u.&amp;amp;nbsp;a. direkt nach [[Baden-Baden]] zum Augustaplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernstraßen ====&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 5]] passiert Kuppenheim an der westlichen Stadtgrenze. Von der Ausfahrt Rastatt-Nord führt die vierspurig ausgebaute [[Bundesstraße 462|B 462]] nach Kuppenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Durch Alltagsrouten aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Kuppenheim&lt;br /&gt;
* über [[Muggensturm]] und [[Malsch (Landkreis Karlsruhe)|Malsch]] mit [[Ettlingen]],&lt;br /&gt;
* über den Ortsteil Oberndorf mit [[Gaggenau]] und [[Gernsbach]] und&lt;br /&gt;
* mit [[Rastatt ]] und über dessen Stadtteil Plittersdorf mittels Fähre Richtung [[Seltz]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kuppenheim verlaufen die folgenden Landes-[[Radwanderweg|Radfernwege]]: &lt;br /&gt;
* Der Badische Weinradweg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/radfahren/tourenrad-und-e-bike/fernradwege/badischer-weinradweg Badischer Weinradweg auf www.schwarzwald-tourismus.info]&amp;lt;/ref&amp;gt; führt von [[Grenzach-Wyhlen]] am Hochrhein nach [[Laudenbach (Bergstraße)|Laudenbach]] im [[Rhein-Neckar-Kreis]], dabei werden sieben der neun badischen Weinanbaugebiete untereinander verbunden. Er führt von Baden-Baden (Stadtteile Oos und Haueneberstein) nach Kuppenheim und verläuft weiter über den Stadtteil Rauental und über Muggensturm nach Malsch.&lt;br /&gt;
* Der [[Naturpark_Schwarzwald_Mitte/Nord#Naturpark-Radweg|Naturpark-Radweg Schwarzwald Mitte/Nord]] führt rund um [[Naturpark_Schwarzwald_Mitte/Nord|selbigen Naturpark]] und verläuft dabei wie der Badische Weinradweg von Oos nach Kuppenheim, aber danach über Bad Rotenfels und Oberweier nach Malsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuppenheim ist Mitglied der AGFK (Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen) in Baden-Württemberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agfk-bw.de/verein www.agfk-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Immer donnerstags erscheint in Kuppenheim und [[Bischweier]] das Kommunal-Echo, welches neben den lokalen Nachrichten auch Vereinen als Informationsplattform dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Grundschule Oberndorf&lt;br /&gt;
* Favoriteschule (Grund- und Hauptschule)&lt;br /&gt;
* Werner-von-Siemens-Realschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* [[Mercedes-Benz Group]]: Das nördlich der Murg gelegene Mercedes-Benz-Werk Kuppenheim mit (Stand 2024) etwa 950 Beschäftigten wurde 2009 als [[Presswerk (Metallbearbeitung)|Presswerk]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://group.mercedes-benz.com/karriere/ueber-uns/standorte/standort-detailseite-419841.html |titel=Mercedes-Benz Werk Kuppenheim |abruf=2024-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2024 eröffnete Mercedes-Benz in Anwesenheit von Bundeskanzler [[Olaf Scholz]] daneben eine [[Batterierecycling]]-Fabrik als Pilotprojekt für ein mechanisch-[[Hydrometallurgie|hydrometallurgisches]] Verfahren mit hoher Recyclingquote.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/batterie-recyclingfabrik-eroeffnung-kuppenheim-mercedes-benz-hintergrund-100.html |titel=Batterien von E-Autos recyceln: Mercedes eröffnet seine erste Fabrik in BW |abruf=2024-10-27 |hrsg=Südwestrundfunk |datum=2024-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/batterierecycling-mercedes-100.html &amp;#039;&amp;#039;Wie das Batterie-Recycling vorankommt&amp;#039;&amp;#039;] (21. Oktober 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Julius Kahn.jpg|mini|hochkant=0.5|Julius Kahn]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Thekla Trück]] (1739–1808), Zisterzienserin, Äbtissin von Lichtenthal&lt;br /&gt;
* [[Julius Kahn]] (1861–1924), amerikanischer Kongressabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Johann Schaeuble]] (1904–1968), Anthropologe, Erbbiologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Warnfried Dettling]] (* 1943), Politologe und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Raub]] (* 1954), Koch, mit einem Stern im [[Guide Michelin]] ausgezeichnet&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Maximilian Schumann]] (* 1964), Kunst- und Bauhistoriker sowie Museologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehepaar Erwin und Theresia Roos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erwin Roos]] war Unternehmer und Kunstmaler. Er übernahm 1923 von seiner Mutter eine Farbenfabrik. 1934 wurde nach seinen Plänen das Kriegerdenkmal am Wörtelstadion errichtet. Erwin Roos malte auch verschiedene Ansichten von Kuppenheim. Er starb am 21. Mai 1960. Die Erwin-Roos-Straße in Kuppenheim wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau &amp;#039;&amp;#039;Theresia Roos&amp;#039;&amp;#039; war in beiden Weltkriegen Krankenschwester in verschiedenen Lazaretten und leitete die Kuppenheimer DRK-Schwestern von 1935 bis 1974. Für ihr Engagement wurde sie mit dem DRK-Ehrenzeichen und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Sie wurde mit weit über 100 Jahren eine der ältesten Einwohner Kuppenheims.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier gelebt und vor Ort oder von diesem Ort aus bedeutendes geleistet haben, ohne dort geboren zu sein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Thomas Grochowiak]] (1914–2012), Maler, sein Atelier befand sich in der Rheinstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, mit Wurzeln in Kuppenheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tim Walz]] (* 1964), Gouverneur von Minnesota, [[Running Mate|Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten]] von [[Kamala Harris]] bei der [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2024|US-Präsidentschaftswahl 2024]]. Der Ururgroßvater von Walz soll 1867 in die USA ausgewandert sein. Ein anderer Vorfahre soll laut Recherchen sogar Bürgermeister gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/politik/ausland/us-wahl/article252888682/US-Wahl-Tim-Walz-Aus-dieser-deutschen-Stadt-kommt-sein-Vorfahr.html |titel=US-Wahl Tim Walz: Aus dieser deutschen Stadt kommt sein Vorfahr - WELT |sprache=de |abruf=2024-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landesarchiv-bw.de/de/aktuelles/nachrichten/77214 |titel=Präsidentschaftswahlen in den USA: Vizekandidat Tim Walz hat badische Wurzeln - Landesarchiv Baden-Württemberg |sprache=de |abruf=2024-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Friedrich Linder: &amp;#039;&amp;#039;Die jüdische Gemeinde in Kuppenheim.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regionalkultur, 1999, ISBN 3-89735-110-2.&lt;br /&gt;
* Gerhard Friedrich Linder: &amp;#039;&amp;#039;Kuppenheim. Chronik einer Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regionalkultur, 1999, ISBN 3-89735-117-X.&lt;br /&gt;
* Gil Hüttenmeister, Gerhard Friedrich Linder. &amp;#039;&amp;#039;„Gewidmet vom unvergeßlichen Gatten“. Grabinschriften.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regionalkultur,  2009, ISBN 978-3-89735-573-6.&lt;br /&gt;
* Gerhard F. Linder †, Gernot Jutt, Stadt und Historischer Verein Kuppenheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ortsfamilienbuch Kuppenheim mit Oberndorf und Rauental.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Verlag Regionalkultur, 2017 - Mit 1920 Seiten Reg. Deutsche Ortssippenbücher OSB/OFB Nr.00,959 (= &amp;#039;&amp;#039;Badische Ortssippenbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 177).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kuppenheim.de/startseite Stadt Kuppenheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rastatt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4501796-7|LCCN=no/99/90436|VIAF=138925803}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rastatt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuppenheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1095]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsaberkennung 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Murg (Oberrhein)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Julian schoe</name></author>
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