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	<title>Kupferbergbau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kupferbergbau&amp;diff=1113639&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stefan Kühn: +thumbtime</title>
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		<updated>2026-04-30T08:39:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+thumbtime&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Kupferbergwerk|Den ehemaligen deutschen Namen in Siebenbürgen, Rumänien, siehe Gemeinde [[Bălan (Harghita)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ranau-Sabah-MamutCopperMine-07.jpg|mini|Der wassergefüllte ehemalige Kupfertagebau [[Mamut Copper Mine]] in [[Malaysia]]. Der Krater hat einen Durchmesser von 1,2 Kilometern und ist 500 Meter tief.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kupferadern der Erde.webm|mini|Video: Kupfervorkommen auf der Erde (2:11 min)|thumbtime=82]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kupferbergbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; begann in Mitteleuropa während der [[Kupfersteinzeit]]. Von der [[Bronzezeit]] bis ins [[17. Jahrhundert]] hatte er eine große wirtschaftliche Bedeutung, ab dem 18. Jahrhundert ging er wegen zu kleiner [[Lagerstätte]]n merklich zurück. In den letzten Jahrzehnten wurde der Großteil der Bergwerke geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je etwa 20 % der heutigen Weltvorräte an [[Kupfer]]erzen liegen in Afrika ([[Sambia]], [[Demokratische Republik Kongo|Kongo]] und [[Namibia]]), in Südamerika ([[Chile]] und [[Peru]]) und in den [[Vereinigte Staaten|USA]] (Abbau seit etwa 1840), gefolgt von [[Kanada]], [[Indonesien]], [[Australien]], der [[Mongolei]] und den Nachfolgestaaten der [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung und Bedeutung von Kupfererzen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Evolution minerai cuivre.svg|lang=de|mini|Evolution des extrahierten Kupfererzes in verschiedenen Ländern.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kupfer gewann schon in der Vorantike eine zentrale Bedeutung, da es einer der Hauptbestandteile von [[Bronze]] ist. Die Entwicklung des Kupferbergbaus und der Verhüttung, wenn auch anfangs in kleinem Maßstabe, markiert das Ende der [[Steinzeit]]. Bis zum Übergang der [[Bronzezeit|Bronze-]] in die [[Eisenzeit]] mit der technologisch viel anspruchsvolleren [[Eisenverarbeitung|Eisenschmelze]] waren Kupferbergwerke eine der zentralen geopolitischen Ressourcen. Danach wurde die Bronze recht schnell vom Waffenmaterial in den Bereich der Feinwerkzeuge und der Zierobjekte (Schmuck, Skulpturen) verdrängt, der Kupferbergbau blieb aber weiterhin ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mitteleuropa gibt es (global gesehen kleinere) Vorkommen vor allem in [[Mitteldeutschland]] im [[Mansfelder Land]] und am [[Rammelsberg]] im Harz, in [[Woiwodschaft Niederschlesien|Niederschlesien]] und in den Zentralalpen [[Österreich]]s (Schwaz, Kitzbühel, Mitterberg erst wieder ab der 2.&amp;amp;nbsp;Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts), die geologisch überwiegend mit Gesteinen des [[Paläozoikum]]s zusammenhängen. Ihr Abbau war zu Beginn der Neuzeit bedeutsam, im Weltmaßstab spielten skandinavische Lagerstätten (zum Beispiel [[Falun]]) in dieser Zeit eine mindestens ebenso große Rolle. Die Produktion sank bis zum 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stark ab und war seit etwa 1930 oft nur noch mit staatlichen Beihilfen lebensfähig (von Polen nach 1945 abgesehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch lag der europäische Kupferbergbau – wie bei den meisten Erzen – überwiegend in der Verantwortung der Landesherrn. Teilweise war er ein traditionell lokales Recht (etwa in [[Tirol]]), und fast immer förderte er die Entwicklung wohlhabender Städte (zum Beispiel [[Kitzbühel]], [[Goslar]], [[Eisleben]], [[Hettstedt]], [[Mansfeld]], [[Schwaz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit hat sich die [[Gewinnung (Bergbau)|Gewinnung]] von [[Kupfer]] seit 1900 etwa alle 20&amp;amp;nbsp;Jahre verdoppelt und stieg in den 100 Jahren auf das 40-fache (etwa 15 Mio. Jahrestonnen), was vor allem auf den Bedarf der [[Elektroindustrie]] zurückgeht. Das weiche und zähe [[Buntmetall]] ist ein sehr guter Strom- und [[Wärmeleiter]] und wird für hochwertige Stromleitungen, für galvanische Elemente und für verschiedene [[Legierung]]en wie Bronze, [[Messing]] und [[Neusilber]] oder [[Messing#Tombak|Tombak]], Lager- und [[Leichtmetall]]e (zum Beispiel [[Duraluminium]]) benötigt. Die Kupferschmiedearbeit ist bis heute im [[Orient]] ein handwerklich bedeutender Wirtschaftszweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Jahresförderung]] hält Chile im 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert über 30 %, USA und Indonesien jeweils etwa 10 %, Russland, Peru, Australien und China je 5–8&amp;amp;nbsp;Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupferbergbau in Deutschland und Österreich ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kilianstollen Abbau 2.jpg|mini|[[Kilianstollen]] ([[Marsberg]]): Blick in einen abgeworfenen Abbau]]&lt;br /&gt;
In mittleren Breiten [[Deutschland]]s (Saar-Harz-Schlesien) und im Westen [[Österreich]]s wurde früher an vielen Stellen Kupferbergbau betrieben, bis sich die Lagerstätten (ab etwa 1600) erschöpften und damit [[unwirtschaftlich]] wurden. Heute wird der Kupferbedarf überwiegend durch Import von Kupfererz und das [[Recycling]] von Kupfer (→ [[Aurubis]]) gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zur Kupfergewinnung, sondern der im Bergwerk verbliebenen [[Mineralien]] und [[Schmuckstein|Halbedelsteine]] wegen und aus historisch-konservatorischen Gründen werden manche Kupferbergwerke (so eines bei [[Sommerkahl#Bauwerke|Sommerkahl]]) wieder instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen Sprachraum sind unter anderem folgende [[Bergwerk]]e bzw. frühere Abbaue zu erwähnen:&lt;br /&gt;
* Im [[Harz (Gebirge)|Harz]]: am [[Rammelsberg]] bei Goslar (seit [[968]]) und in [[Mitteldeutschland]]: [[Mansfelder Land]]/[[Pyramiden des Mansfelder Landes]] (bis 1970 bzw. 1989).&lt;br /&gt;
* Im [[Sauerland]] wurden nachweislich seit dem Jahr 900 bis Mitte des 20. Jahrhunderts Kupfererze, die an unterkarbonische Kieselschiefer und Zechsteinkalke gebunden sind, in und um [[Marsberg]] abgebaut.&lt;br /&gt;
* In der [[Lausitz]]: die Lagerstätte Spremberg / Graustein / Schleife, ein [[Kupferschiefer]]flöz auf dem Territorium der Bundesländer [[Brandenburg]] und [[Sachsen]]. Die [[Spremberg]]er Firma Kupferschiefer Lausitz GmbH (KSL), eine Tochter der [[Minera S.A.]], hat die Aufsuchungserlaubnis für den brandenburgischen Teil der Lagerstätte durch das [[Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg|LBGR]] erhalten und führte seit 2009 eine verdichtende Erkundung durch. Zwischenzeitlich war der Beginn der Kupferförderung für 2022 geplant,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kupferschieferlausitz.com/ Website KSL]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Mai 2014 wurde jedoch bekannt, dass das Projekt vorerst gestoppt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2014/05/Brandenburg-Lausitz-Bodenschaetze-Kupfer-Abbau-auf-Eis-gelegt.html | archive-is=20150825105456 | text=Vorerst kein Kupferabbau in der Lausitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Thüringer Wald]], zum Beispiel Goldlauter (Kupfer gemeinsam mit [[Silber]])&lt;br /&gt;
* Im [[Frankenwald]], zum Beispiel in [[Kupferberg]]. Die kleine Stadt an der Fränkischen Linie zählte im Mittelalter zu den bedeutendsten Abbaugebieten und hält noch heute den Weltrekord für den höchsten Kupfergehalt im Erzgestein. &lt;br /&gt;
* In [[Nordhessen]], im [[Richelsdorfer_Gebirge#Bergbaugeschichte | Richelsdorfer Gebirge]] bei [[Nentershausen (Hessen)|Nentershausen]] bis 1955, und bei [[Abterode]] am [[Hoher Meißner|Meißner]].&lt;br /&gt;
* Im [[Saarland]], zum Beispiel der (bereits römische) [[Emilianusstollen]] in [[St. Barbara (Wallerfangen)|St. Barbara]]&lt;br /&gt;
* In der [[Eifel]] und im [[Westerwald]] (schon relativ früh erschöpft)&lt;br /&gt;
* Im [[Nordtirol]]er Inntal: 40 historische Bergwerke der [[Urnenfelderkultur]] zwischen [[Schwaz]] und Radfeld (von Bronzezeit ~1500 bis ~700 v. Chr.)&lt;br /&gt;
* Im [[Südtirol]]er [[Ahrntal]], das sich dadurch stark entwickelte; vor allem in Prettau, Hochblüte im 16. Jahrhundert; vermutlich seit der Bronzezeit (Fund einer keltischen [[Bronze]]axt).&lt;br /&gt;
* In [[Salzburg]]: vor allem am Mitterberg bei [[Mühlbach am Hochkönig|Mühlbach]], zwischen dem [[Hochkönig (Bergmassiv)|Hochkönig-Massiv]] und [[Bischofshofen]]; der [[Arthurstollen]] (siehe auch [[Arthurhaus]]) ist mit 3700 Jahren das älteste Kupferbergwerk der Ostalpen&lt;br /&gt;
* in der [[Steiermark]]: in [[Öblarn]] (Ennstal) und vor allem in [[Radmer]] (1547 bis 1855). In der Blütezeit um 1600 gehörte Radmer zu den vier wichtigsten Bergbaustandorten Mitteleuropas (60 Stollen, jährlich bis zu 480 t Rohkupfer; 1634 erste Sprengung mit Schwarzpulver).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prähistorischer Kupferbergbau im Nahen Osten ==&lt;br /&gt;
Ein großes prähistorisches Bergwerksgelände findet sich bei [[Timna (Israel)|Timna]] in der israelischen [[Negev]]-Wüste. Hier wurde etwa seit dem Jahr 4000 v. Chr. bis 1200 v. Chr. Kupfererz gefördert und weiterverarbeitet. Die Bergwerksanlage kann besichtigt werden und ist vermutlich die älteste der Welt. Das Bergwerk Umm el-Amad (Mutter aller Säulen) im [[Jordanien|jordanischen]] Kupferzentrum von [[Wadi Fenan]] zeigt heute noch deutlich die Spuren der vorzeitlichen Erzgewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Abraumhalden rund um die Verhüttungsplätze im [[Wadi Arabah]] wurden etwa 160.000&amp;amp;nbsp;Tonnen Kupferschlacke im Alter von 4500 bis 2000&amp;amp;nbsp;Jahren gefunden. Die Kupferbergwerke waren während der [[Eisenzeit#Levante|Eisenzeit]]&amp;amp;nbsp;I (1200–1000&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.) in Betrieb, bis zur Eisenzeit&amp;amp;nbsp;IIC (700-587&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.) erfolgte kein Kupferabbau. Der Hauptteil der alten Schlacke stammt dabei aus der Eisenzeit&amp;amp;nbsp;IIC. Der Kupferbergbau von Fenan war während der Eisenzeit&amp;amp;nbsp;IIC gleichbedeutend mit jenem auf [[Zypern]]. Dabei ist Fenan vergleichsweise klein im Verhältnis zu [[Ergani Maden]] in der Türkei. Das berühmte Kupferbergwerk in Zentralanatolien wurde bereits vor 5000 Jahren betrieben und in den 1930er Jahren wieder aufgenommen. Neben reichlich [[Kupfersulfide]]n ist &amp;#039;&amp;#039;Ergani Maden&amp;#039;&amp;#039; für bis zu 1&amp;amp;nbsp;m lange [[Chalkanthit]]-Stalaktiten bekannt, die sich in den ausgeerzten Abbauräumen bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhüttung ==&lt;br /&gt;
Bei der Kupfer-[[Verhüttung]] werden mehrere Techniken verwendet:&lt;br /&gt;
* Trockenes Verfahren durch [[Rösten (Metallurgie)|Rösten]] und trockenes Erhitzen in Schacht- oder Flammöfen&lt;br /&gt;
** Aus den beiden Eisensulfiden [[Eisen(II)-disulfid]] (Minerale [[Pyrit]] und [[Markasit]]) und [[Kupfer(I)-sulfid]] ([[Chalkosin]]), die 30–50 % Cu enthalten ⇒ Verhüttung (Reduktion) mit [[Koks]] oder Holzkohle ⇒ 70–80 % Cu-Gehalt&lt;br /&gt;
** Rationeller in [[Bessemerbirne]] (Manhes-David Verfahren); flüssiges Roherz + [[Heißluft]] ⇒ ~95 % reines [[Schwarzkupfer]]&lt;br /&gt;
* Nasses Verfahren, speziell für arme Erze: Zerkleinertes Erz in wässriger Lösung, Ausfällen durch Eisenpulver oder durch Erhitzen ⇒ [[Zementkupfer]]&lt;br /&gt;
* [[Bioleaching]]: mikrobielle Laugung sulfidischer Kupfererze. Dieses sehr alte Verfahren ermöglicht eine rentable Metallgewinnung aus Armerzen.&lt;br /&gt;
* Feuer-Raffination im [[Flammofen]] oder Garherd: Alle Fremdbestandteile (Wismut, Antimon, Nickel, Schwefel) gehen durch [[Oxidation]] in die Schlacke über ⇒ Hütten- oder Raffinadekupfer mit 99,5 % Reinheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupferbergwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kupferhuette Kennecott Copper Corporation.jpg|mini|Kupferhütte [[Bingham Canyon Mine]] der [[Kennecott Copper Corporation]] bei [[Salt Lake City]] ([[Utah]], USA)]]&lt;br /&gt;
Die zehn größten (d.&amp;amp;nbsp;h. produktivsten) Kupferbergwerke im Jahre 2009 waren:&lt;br /&gt;
# [[Minera Escondida|Escondida]] {{CHL}}&lt;br /&gt;
# [[Chuquicamata]] des chilenischen Staatsunternehmens [[Codelco]] {{CHL}}&lt;br /&gt;
# [[Grasberg-Mine]] {{IDN}}&lt;br /&gt;
# [[Collahuasi-Mine]] {{CHL}}&lt;br /&gt;
# [[El Teniente (Bergwerk)|El Teniente]] {{CHL}}&lt;br /&gt;
# [[Norilsk#Wirtschaft|Norilsk]]/[[Talnakh]] {{RUS}}&lt;br /&gt;
# [[Antamina]] {{PER}}&lt;br /&gt;
# [[Morenci]]-Mine {{USA}}&lt;br /&gt;
# [[Los Pelambres]] {{CHL}}&lt;br /&gt;
# [[Bingham Canyon Mine]] {{USA}}&lt;br /&gt;
Die meisten dieser Bergwerke bauen auf [[Porphyrische Kupferlagerstätte|porphyrische Kupferlagerstätten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde die Rangliste der größten Kupferminen der Welt weiterhin mit großem Abstand von &amp;#039;&amp;#039;Escondida&amp;#039;&amp;#039; angeführt, es folgen die ebenfalls im Norden Chiles gelegene Collahuasi-Mine und auf dem dritten Platz unverändert die Grasberg-Mine, während &amp;#039;&amp;#039;Chuquicamata&amp;#039;&amp;#039; (bezogen auf die Fördermenge) nur noch Platz 15 einnahm (heute wieder Platz 7). Unter den zehn größten Kupferminen des Jahres 2018 haben nur zwei im 21. Jahrhundert ihren Betrieb aufgenommen. In der [[Buenavista-Mine]] in [[Mexiko]] (2020 Platz 5) wird seit mehr als 120 Jahren Kupfer abgebaut. Die Kupfergrade in den länger betriebenen Minen sinken mit der Zeit deutlich, seit Ende der 1990er Jahre ungefähr um ein Drittel. Da deswegen wesentlich mehr Erdreich bewegt werden muss, um die gleiche Menge Kupfer zu erhalten, verteuert sich der Betrieb bestehender Minen kontinuierlich. Unter den 20 größten Kupferminen der Welt weiterhin vertreten waren auch 2018 &amp;#039;&amp;#039;Los Pelambres&amp;#039;&amp;#039; (Rang 12), der russische Komplex &amp;#039;&amp;#039;Polar Division&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Norilsk Nickel&amp;#039;&amp;#039; (Rang 13, zugleich der nördlichste Tagebau der Welt) und die &amp;#039;&amp;#039;Bingham Canyon Mine&amp;#039;&amp;#039; (Rang 18). Neben weiteren chilenischen Bergwerken und einer australischen Mine ([[Olympic Dam]], Platz 20) sind mit [[Kansanshi]] (Platz 16) und [[Sentinel (Sambia)|Sentinel]] (Platz 17) auch zwei Tagebaue in [[Sambia]] sowie die [[Mutanda-Mine]] in [[Katanga (Provinz)|Katanga]] im Süden des [[Demokratische Republik Kongo|Kongo]] (Platz 19) gelistet.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Rohling: &amp;#039;&amp;#039;[https://rohstoffbrief.com/2019/07/24/ranking-kupfer-kupferminen-bhp-angloamerican-glencore-freeport_nevadacopper-20190723/ Ranking: Die größten Kupferminen der Welt.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rohstoffbrief&amp;#039;&amp;#039;, 24. Juli 2019, abgerufen am 18. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupferproduzenten ==&lt;br /&gt;
Die zehn größten Kupferproduzenten im Jahre 2021 waren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor= | url=https://de.statista.com/statistik/daten/studie/240787/umfrage/groesste-kupferproduzenten-weltweit-nach-produktionsmenge/ | titel=Größte Kupferproduzenten weltweit nach Produktionsmenge 2021 | werk=de.statista.com | datum=2023-03-14 | abruf=2023-05-07 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Codelco]]  {{CHL}}  1,728 Mio. t&lt;br /&gt;
# [[Freeport-McMoRan]]  {{USA}}  1,407 Mio. t&lt;br /&gt;
# [[Glencore]]  1,196 Mio. t&lt;br /&gt;
# [[BHP Group]]  1,022 Mio. t&lt;br /&gt;
# [[Southern Copper]]  {{MEX}}  958.000 t&lt;br /&gt;
# [[First Quantum]]  {{CAN}}  816.000 t&lt;br /&gt;
# [[KGHM Polska Miedź]]  {{POL}}  754.000 t&lt;br /&gt;
# [[Rio Tinto Group|Rio Tinto]]  494.000 t&lt;br /&gt;
# [[Antofagasta plc|Antofagasta]]  {{CHL}}  464.000 t&lt;br /&gt;
# [[Anglo American]]  463.000 t&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Internetquelle |url=https://icsg.org/copper-factbook/ |titel=The World Copper Factbook 2024 |autor= |hrsg=International Copper Study Group |werk= |datum=2024 |zugriff=2025-04-02 |sprache=en |format=PDF}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hermann Kellenbenz]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Schwerpunkte der Kupferproduktion und des Kupferhandels in Europa: 1500–1650&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Kölner Kolloquien zur Internationalen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte&lt;br /&gt;
   |Band=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln / Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1977&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-412-05576-X&lt;br /&gt;
   |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* Chr Mosler: &amp;#039;&amp;#039;Der Kupferbergbau am Obern See in Nordamerika.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Ernst &amp;amp; Korn, Berlin 1877.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Günther: &amp;#039;&amp;#039;Fünftausend Jahre Kupferbergbau Mühlbach am Höchkonig-Bischofshofen.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Mühlbach am Hochkönig.&lt;br /&gt;
* Christian Groer: &amp;#039;&amp;#039;Früher Kupferbergbau in Westeuropa.&amp;#039;&amp;#039; Habelt Verlag, 2008, ISBN 978-3-7749-3527-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kupferschaubergwerk.at/ Kupferbergbau in Radmer, Steiermark]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ruhr-uni-bochum.de/archaeologie/ufg/ufg_forsch01-09.htm | wayback=20070523075421 | text=Mitterberg (Geologie, Pingenzug), Univ.Bochum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tu-braunschweig.de/Medien-DB/geooekologie/exkursionsbericht-2003-pages189-200.pdf Bergbau in Chile und seine Auswirkungen auf die Umwelt] (abgerufen am 22. August 2019)&lt;br /&gt;
* [https://www.senckenberg.de/files/content/forschung/publikationen/geologicasaxonica/63/02_geologica-saxonica_63_bittmann.pdf Vorkommen und Abbau von Kupfererz im Erzgebirge zwischen 1470 und 1750] (abgerufen am 22. August 2019)&lt;br /&gt;
* [https://www.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/16395/bittmann_kupfer_im_erzgebirge.pdf Kupfer im Erzgebirge] (abgerufen am 22. August 2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupferbergbau| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stefan Kühn</name></author>
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