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	<title>Kunvald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ElbHein: /* Weblinks */ def. Weblink gefixt</title>
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		<updated>2026-02-15T07:52:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; def. Weblink gefixt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Kunvald&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Kunvald CoA CZ.svg|111px|Wappen von Kunvald]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Pardubický kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Ústí nad Orlicí&lt;br /&gt;
| Fläche             = 2921&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 450&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 580503&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 561 81 – 561 82&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = E&lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = [[Městys]]&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 6&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Josef Paďour&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2006&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Kunvald 40&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 561 81 Kunvald v Čechách&lt;br /&gt;
| Website            = www.kunvald.info&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/07/47/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16/30/01/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunvald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kunwald&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Městys]] in [[Tschechien]]. Er befindet sich fünf Kilometer nordöstlich von [[Žamberk]] in der Region [[Pardubický kraj]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kunwald wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet. Über die Abstammung des Namens Kunwald, durch das mehrere Handelswege durch das [[Grafschaft Glatz|Glatzer Land]] nach [[Schlesien]] führten, gibt es mehrere Vermutungen. Zu einem könnte dieser durch deutsche Besiedler entstanden sein, möglich ist auch eine Ableitung des Namens vom Ritter Kuna, der auf der nahen [[Burg Suchá]] siedelte und dem Zusatz &amp;#039;&amp;#039;-wald&amp;#039;&amp;#039; durch die landschaftliche Ausprägung der Umgebung. Eine dritte Version vermutet die Namensgebung durch Siedler aus der [[Oberlausitz]], in dem es mit [[Cunewalde]] ein Dorf des gleichen Namens gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1363, als Jan Peter von [[Česká Třebová|Třebová]] (&amp;#039;&amp;#039;Jan Petr z Třebové&amp;#039;&amp;#039;) zum Pfarrer in [[Nekoř]] ernannt wurde. 1389 erwarb [[Boček II. von Podiebrad]] Kunwald, der es mit seiner Herrschaft [[Burg Litice nad Orlicí|Lititz]] verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1453 ließen sich in Kunwald, das damals im Besitz des späteren Königs [[Georg von Podiebrad]] war, mit Erlaubnis des [[Utraquisten]] [[Jan Rokycana]] Anhänger der verfolgten Glaubensgemeinschaft der [[Böhmische Brüder|Böhmischen Brüder]] nieder. Sie wollten nach dem Vorbild und den Schriften des religiösen Denkers [[Petr Chelčický]] ein Leben im christlichen Glauben, brüderlicher Liebe und den Geboten des Evangeliums leben. In Kunwald wurden sie von einigen Predigern betreut, unter ihnen &amp;#039;&amp;#039;Michael Bradacius&amp;#039;&amp;#039;, der als utraquistischer Pfarrer in [[Žamberk]] amtierte und deshalb als [[Michael von Žamberk]] bezeichnet wird. Er zog 1457 zu den gläubigen Brüdern nach Kunwald, die sich zunächst „Fratres Legis Christi“ (&amp;#039;&amp;#039;Brüder vom Gesetz Christi&amp;#039;&amp;#039;) nannten und auf der Brüdersynode 1467 im unweit gelegenen [[Lhotka (Rychnov nad Kněžnou)|Lhotka]] die Umbenennung in „Unitas Fratrum“ (&amp;#039;&amp;#039;Einigkeit der Brüder&amp;#039;&amp;#039;) oder auch „Fratres Unitatis“ (&amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Brüder&amp;#039;&amp;#039;) beschlossen. Nachdem durch den Synodenbeschluss eigene Priester und Bischöfe [[Ordination|ordiniert]] wurden, kam es zu einer Trennung von den Utraquisten, die sich dadurch in ihrem Bestand gefährdet sahen. Nachfolgend wurde die Brüderunität neuerlichen Verfolgungen ausgesetzt. Ihre Gläubigen trafen sich daraufhin im Modlivý důl (&amp;#039;&amp;#039;Gebetstal&amp;#039;&amp;#039;). Der 1467 geweihte Bischof [[Matthias von Kunwald]] (&amp;#039;&amp;#039;Matěj z Kunvaldu&amp;#039;&amp;#039;) amtierte bis 1494 als Senior der Unität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde der Ortsteil Hasendorf dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Grulich]]. Kunwald selbst gehörte nicht zum Reichsgau Sudetenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 ist Kunvald wieder eine [[Městys]] (Minderstadt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche, die in zwei Abschnitten erbaut wurde (1606), (1931 bis 1933)&lt;br /&gt;
* Haus „Na Sboru“ (&amp;#039;&amp;#039;Haus der Versammlung&amp;#039;&amp;#039;), erinnert an den Beginn der Brüderunität&lt;br /&gt;
* 450 Jahre alte „Brüder“-Linde (tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Bratrská lípa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kostel Svatého Jiří v Kunvaldu.jpg|Kirche&lt;br /&gt;
 Domek Na sboru.JPG|Haus &amp;quot;Na sboru&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Bratrska lipa Kunvald.JPG|Brüder-Linde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jan Černý-Nigranus]] (1500/1510–1565), Historiker, Priester&lt;br /&gt;
* Jan Evangelista Mitvalský (* 1. Juni 1861 in Kunvald; † 7. Dezember 1899 in Prag, beigesetzt am [[Vyšehrader Friedhof]]), [[Ophthalmologe]] und Redakteur medizinischer Zeitschriften&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Vacatko]] (* 19. August 1873 in Simmering bei Wien; † 26. November 1956 in Prag), Maler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* [[Lititz]] (Pennsylvania, USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kunvald}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kunvald.info/einleitung Kleinstadt Kunvald]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Ústí nad Orlicí}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adlergebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1363]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Okres Ústí nad Orlicí]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ElbHein</name></author>
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