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	<title>Kuntersweg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:01:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kuntersweg&amp;diff=2568348&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;King of la: Entfernung einer Null ?!</title>
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		<updated>2026-04-20T19:48:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entfernung einer Null ?!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Seelos Kuntersweg bei Bozen Kardaun 1867 (2).jpg|mini|Der Kuntersweg, Farblithographie von [[Gottfried Seelos]], 1867]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert stolz kuntersweg spiss.jpg|mini|Der Kuntersweg bei Bozen, Ölgemälde von [[Albert Stolz]], undatiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kuntersweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine im 14. Jahrhundert angelegte [[Altstraße]] im [[Südtirol]]er [[Eisacktal]]. Durch ihn wurde der Verkehrsweg zwischen [[Bozen]] und dem [[Brennerpass|Brenner]] deutlich verbessert. Der zuvor genutzte Weg hatte von Bozen ({{Höhe|265}}) zunächst nach [[Lengmoos (Ritten)|Lengmoos]] auf dem [[Ritten]] ({{Höhe|1150}}) geführt und die Sohle des Eisacktals erst bei [[Kollmann (Barbian)|Kollmann]] ({{Höhe|500}}) erreicht. Der neue Kuntersweg durch das schluchtartige untere Eisacktal zwischen [[Kardaun]] und Kollmann ersparte den Reisenden diesen mühsamen Auf- und Abstieg.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Mahlknecht: &amp;#039;&amp;#039;Ritten. Berühmtes Mittelgebirge im Anblick der Dolomiten&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 1998, 5. Auflage, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die unternehmerisch beachtliche Bauleistung der Neu[[trassierung]] wertete die Brennerstrecke enorm auf und begünstigte die [[Geschichte Bozens|Entwicklung Bozens]] zur bedeutendsten Handelsstadt [[Tirol]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Hannes Obermair]]|Titel=Stadt und Territorium in Tirol. Streiflichter aus Mittelalter und Früher Neuzeit|Herausgeber=[[Helmut Flachenecker]], [[Hans Heiss]]|Sammelwerk=Franken und Südtirol. Zwei Kulturlandschaften im Vergleich|Reihe=Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs|Band=Bd. 34|Verlag=Universitätsverlag Wagner|Ort=Innsbruck|Jahr=2013|ISBN=978-3-7030-0803-0|Seiten=121–131, Bezug S. 126}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Verlierer“ dieser Entwicklung waren der Marktort [[Gries-Quirein|Gries]] und vor allem die alte Landeshauptstadt [[Meran]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Rizzolli]]: &amp;#039;&amp;#039;Bozen: die Stadt der Märkte&amp;#039;&amp;#039;, in: Merkantilmuseum Bozen, Katalog, Bozen 1998, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abschnitt des Kunterswegs beim Hof Puntnofer in Bozen-Leitach.jpg|mini|Abschnitt des Kunterswegs beim Hof Puntnofer in Bozen-[[Leitach]], Blickrichtung Süden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Errichtung durch Heinrich Kunter ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich oblag der Bau der wichtigen Handels- und Durchgangsstraßen dem [[Heiliges Römisches Reich|Reich]]; dieses war aber nicht immer in der Lage, diese Aufgaben zu erfüllen. So trat der [[Römisch-deutscher König|deutsche König]] [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht von Habsburg]] 1305 die Zoll-, Straßen- und Verkehrshoheit für das Gebiet der [[Grafschaft]] Tirol seinen Vettern, den Söhnen [[Meinhard II.|Meinhards&amp;amp;nbsp;II.]], als [[Lehnswesen|Reichslehen]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Bruno Mahlknecht| Titel=Bozen durch die Jahrhunderte| Band=Band 4| Verlag=Athesia Spectrum| Ort= Bozen| Jahr=2007| Kapitel=Der einstige Kuntersweg| Seiten=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinrich Kunter]] bekam am 22. September 1314 gemeinsam mit seiner Frau Kathrein vom [[Fürst#Rechts- und Rangstellung|Landesfürsten]] Graf [[Heinrich von Kärnten|Heinrich von Tirol]] das Recht, durch die [[Eisacktal|Eisackschlucht]] von Bozen bis [[Klausen (Südtirol)|Klausen]] einen (Saum-)Weg herzustellen, dafür einen [[Wegzoll]] zu erheben und daran zwei [[Tafernwirtschaft|Tavernen]] zu betreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Nössing: &amp;#039;&amp;#039;Der Zoll am Kuntersweg&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Der Schlern]] 1986, S. 88–95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kunter starb 1317; seine Witwe betrieb die Geschäfte des Kuntersweges weiter. Heinrich von Tirol erließ im Jahr 1328 eine Verordnung, die den Erben Heinrich Kunters alle Rechte am Kuntersweg zusprach.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Mumelter: &amp;#039;&amp;#039;Der Kuntersweg.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Karneid, Bozen 1986, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau zum Fahrweg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Kathrein Kunter wurde der Kuntersweg 1344 an Friedrich [[Mautner (Adelsgeschlecht)|Mautner von Burghausen]] verkauft. Dieser verkaufte ihn am 29. März 1346 um 220 [[Veroneser Währungsraum|Mark Berner]] an den Bozner Arnold Jaudes. Dieser befreite den Weg von jeglichem Zoll und gründete eine Stiftung zur dessen Instandhaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Widmoser: &amp;#039;&amp;#039;Südtirol A–Z&amp;#039;&amp;#039;, 3. Band (Kr–N), Südtirol-Verlag, Innsbruck 1988, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gelang nicht, den Kuntersweg auf privater Basis auf Dauer instand zu halten. Der Weg wurde um 1480 unter dem Landesfürsten [[Erzherzog]] [[Siegmund (Österreich-Tirol)|Siegmund dem Münzreichen]] mittels Sprengungen so ausgebaut, dass er auch mit [[Fuhrwerk]]en befahren werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Mumelter: &amp;#039;&amp;#039;Der Kuntersweg.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Karneid, Bozen 1986, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zollhäuser ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zollstation Schloss Friedburg Kollmann.jpg|mini|Das Zollhaus in Kollmann, rechts die [[Trostburg (Waidbruck)|Trostburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. September 1484 hob Erzherzog Siegmund die Zollfreiheit wieder auf und ließ in Kollmann ein [[Zollhaus (Gebäude)|Zollhaus]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.provinz.bz.it/denkmalpflege/themen/1071.asp?status=detail&amp;amp;id=13740 Das landesfürstliche Zollhaus in Kollmann]&amp;lt;/ref&amp;gt; errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Mumelter: &amp;#039;&amp;#039;Der Kuntersweg.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Karneid, Bozen 1986, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses erhielt 1591 die heutige auffallende Bemalung mit einem weiß-roten Schachbrettmuster. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde das Zollamt um eine [[Poststation]] ergänzt.&lt;br /&gt;
1829 wurden beide Einrichtungen aufgehoben, und das Gebäude gelangte in privaten Besitz. Seit dem 19. Jahrhundert ist es unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Schloss Friedburg&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Widmoser: &amp;#039;&amp;#039;Südtirol A–Z&amp;#039;&amp;#039;, 3. Band (Kr–N), Südtirol-Verlag, Innsbruck 1988, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedburg.it/ Friedburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das landesfürstliche Zollhaus in Kollmann besteht bis heute und wurde von 1979 bis 1982 in Zusammenarbeit mit dem [[Südtirol]]er [[Landesdenkmalamt]] restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Stampfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und Farbigkeit des Zollhauses in Kollmann&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Der Schlern]], 1986, S. 96–114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in [[Kardaun]] am Südende des Kunterswegs gab es einst ein Zollhaus. 1487 ist hier der Bozner Bürger Hans Permetin als &amp;#039;&amp;#039;zollner im Kunttersweg&amp;#039;&amp;#039; bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Hannes Obermair |Hrsg=Michael Gebhardt u.&amp;amp;nbsp;a.|Titel=Die soziale Bühne der Stadt. Vigil Raber und der Spielbetrieb in Bozen um 1500 – eine sozialhistorische Skizze|Sammelwerk=Vigil Raber. Zur 450. Wiederkehr seines Todesjahres |Reihe=[[Schlern-Schriften]] |BandReihe=326|Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2004 |ISBN=3-7030-0388-X |Seiten=147–159, hier: S. 151}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses wurde 1760 an einen Privaten verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Kuntersweg heute ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde [[Karneid]] ließ den Kuntersweg anlässlich des Tiroler Gedenkjahres 1809–1984 (175 Jahre Tirol) als [[Wanderweg]] instand setzen. Es sind rund fünf Kilometer, die in zweieinhalb Stunden bewältigt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Mumelter: &amp;#039;&amp;#039;Der Kuntersweg.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Karneid, Bozen 1986, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Mumelter: &amp;#039;&amp;#039;Der Kuntersweg.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Karneid, Bozen 1986.&lt;br /&gt;
* Eduard Widmoser: &amp;#039;&amp;#039;Südtirol A–Z&amp;#039;&amp;#039;, 3. Band (Kr–N), Südtirol-Verlag, Innsbruck 1988, S. 57–58.&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=[[Bruno Mahlknecht]]| Titel=Bozen durch die Jahrhunderte| Band=Band 4| Verlag=Athesia Spectrum| Ort= Bozen| Jahr=2007| Kapitel=Der einstige Kuntersweg| Seiten=30–42}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/suche.php?qs=Kuntersweg Veröffentlichungen zum Kuntersweg] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbaugeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Bozens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenverkehrsgeschichte (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;King of la</name></author>
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