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	<title>Kunstschule - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunstschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche [[Kunstpädagogik|kunstpädagogische]] Einrichtungen [[Kunst|künstlerischer]] und [[Kunst|musischer]] Ausrichtung zur Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen in den Bereichen der [[Darstellende Kunst|darstellenden Künste]], der [[Bildende Kunst|bildenden]] und der [[Angewandte Kunst|angewandten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „Kunstschule“ kann im allgemeinen Sprachgebrauch ebenso der wiederholt angebotene private Malkurs verstanden werden wie die staatlich anerkannte [[Kunstakademie]] oder [[Kunsthochschule]] beziehungsweise [[Musikhochschule]]. Private Kunstschulen können ebenso staatlich anerkannt sein wie Kunstschulen mit staatlichem Träger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die europäische Tradition der Kunstschulen beginnt im Mittelalter, als Maler und Bildhauer ihr [[Metier]] als [[Handwerk]] betrachteten, in den häufig [[Lukas-Akademie|Lukas-&amp;#039;&amp;#039;Akademie&amp;#039;&amp;#039;n]] genannten Ausbildungsstätten. Letztere wurden von freien Vereinigungen, Bruderschaften oder Gilden eröffnet, in denen Kunsthandwerker zum Zweck gegenseitiger Förderung und Ausbildung zusammengeschlossen waren, wie beispielsweise von den Lukasgilden in [[Venedig]] (Statuten von 1290) und [[Florenz]] (gegründet etwa 1339, Statuten von 1386, Akademie seit 1571). Gleichermaßen bildete die Pariser Gemeinschaft der Maler- und Bildhauermeister [[Communauté des maîtres peintres et sculpteurs de Paris|Communauté des maîtres peintres et sculpteurs]] (gegründet 1391, Statuten 1705) an ihrer eigenen [[Académie de Saint-Luc]] genannten Schule Bildhauer, Maler und Kunsthandwerker aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;[[Akademie]]n&amp;#039;&amp;#039; wurden auch die später von Leonardo da Vinci in [[Mailand]] eröffnete [[Accademia Vinciana]] (1494) und [[Baccio Bandinelli]]s Akademie auf dem [[Vatikanische Museen#Vatikanische Höfe|Belvederehof]] des [[Papst]]es [[Leo X.]] in [[Rom]] bezeichnet, obwohl diese zunächst nur lockere Künstlergemeinschaften bildeten, in denen die Diskussion und das Lehrgespräch gepflegt wurden. Zur eigentlichen Akademie fehlte ihnen die institutionelle Ordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Werner Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings vollzog sich ein Wandel, nachdem Bandinellis ursprünglich rein [[philosoph]]ischer, religiöser und [[humanist]]ischer Zirkel sich um die Gruppe der Bildhauer erweiterte, wie [[Agostino Veneziano]]s auf das Jahr 1531 datierter [[Kupferstich]] mit der Darstellung der &amp;#039;&amp;#039;Akademie&amp;#039;&amp;#039; beweist. Der Stich zeigt ältere und jüngere Künstler bei gemeinsamer, aber unterschiedlicher Arbeit in der Werkstatt des Bildhauers. Es wurde innerhalb dieser Gesellschaft gezeichnet und über Theorie und Praxis der Kunst diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste als reine Lehranstalt für angehende Künstler betrachtete europäische Akademie war die von [[Giorgio Vasari]] mitbegründete [[Accademia delle Arti del Disegno|Accademia e Compagnia dell’Arte del Disegno]] (1563) in Florenz. Der flämische Maler [[Karel van Mander (1548–1606)|Karel van Mander]], der sich in den 1570er Jahren in Florenz aufgehalten hatte und dort Vasari begegnet war, eröffnete gemeinsam mit [[Cornelis van Haarlem|Cornelis Cornelisz]] und [[Hendrick Goltzius]] nach dem florentinischen Vorbild die Malerakademie (1587) in [[Haarlem]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la peinture flamande et hollandaise&amp;#039;&amp;#039;, Larouse, 1989 Pari, ISBN 2-03-740015-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationales ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
Als erste deutsche Kunst&amp;#039;&amp;#039;akademie&amp;#039;&amp;#039; wird die im Jahr 1662 von dem Kupferstecher und Verleger [[Jacob von Sandrart]] gestiftete [[Akademie der Bildenden Künste Nürnberg|Maler-Akademie]] in [[Nürnberg]] angesehen (1818 in eine Provinzialkunstschule umgewandelt). Es folgten die vom späteren König von Preußen [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich I.]] gegründete „[[Akademie der Künste (Berlin)#Geschichte|Academie der Mahler-, Bildhauer- und Architektur-Kunst]]“ in [[Berlin]] (1696; 1786, 1875 und 1882 neu organisiert) und die von [[Carl Eugen (Württemberg)|Carl Eugen]], Herzog von [[Herzogtum Württemberg|Württemberg]] gegründete „[[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart#Geschichte|Académie des arts]]“ in [[Stuttgart]] (1761).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der im 18. Jahrhundert einsetzenden [[Industrialisierung]] der [[Manufaktur]]en erkannten Landesfürsten und private Unternehmer bald die wirtschaftlichen Vorteile einer qualifizierten handwerklichen und künstlerischen Ausbildung des Nachwuchses. Diese bot, neben der Beschaffung von Arbeitskräften, eine Garantie für gestalterische Qualität, die als Verkaufsargument eingesetzt werden konnte. Aus dieser Erkenntnis heraus entstanden neben den vorwiegend [[Akademische Kunst|akademisch]] ausgerichteten Kunstschulen sogenannte „Zeichenschulen“, die zunächst vornehmlich als Sonntags- und Abendschulen organisiert waren. Eine derartige [[Akademie der Bildenden Künste Nürnberg#Geschichte|Zeichenschule für Handwerkslehrlinge]] war bereits 1716 von Johann Daniel Preißler in [[Nürnberg]] eröffnet worden. Zu diesen Schulen zählten des Weiteren die [[Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule Pforzheim|Zeichenschule Pforzheim]] (1767), die [[Zeichenakademie|Großherzoglich Hessische Academie der Zeichenkunst]] in [[Hanau]] (1772) die [[Fürstliche freie Zeichenschule Weimar]] (1776), die Zeichenschule der [[Patriotische Gesellschaft von 1765|Hamburgischen Gesellschaft zur Beförderung der Küste und nützlichen Gewerbe]], die [[Zeichenschule für Handwerker an der Akademie der Künste Berlin]] (1786) und die [[Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg|Zeichenschule Magdeburg]] (1793). Im 19. Jahrhundert nahmen die meisten dieser, inzwischen teilweise von den Handwerkerschulen differenzierten Zeichenschulen die Bezeichnung Gewerbeschule, [[Kunstgewerbeschule]] beziehungsweise später Werkkunstschule an. Sie gingen ab den 1960er Jahren in unterschiedlicher Weise in Fachhochschulen und anderen Hochschulen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entstanden die Kunstschule von [[Aschaffenburg]] (1807 von [[Carl Theodor von Dalberg]] gegründet) und die [[Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar]] (1860–1930). In dieser Zeit wurden verschiedene Kunstschulen geschlossen, während andere, wie die Kunstgewerbeschulen als Studiengänge in Fachhochschulen integriert wurden, wieder andere aber den Status einer Kunsthochschule erhielten, der zuvor den staatlichen Einrichtungen vorbehalten war. Weil Frauen in der Zeit nicht bei herkömmlichen Kunstschulen zugelassen waren, bildeten sich erste Kunstschulen für [[Frauen in der Kunst|Frauen als Künstlerinnen]], unter anderen die Schule vom [[Verein der Berliner Künstlerinnen]] und die Schule vom [[Münchner Künstlerinnenverein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1773 wurde in Zürich ein neuer Schultypus für 12–16-jährige Knaben mit dem Namen Kunstschule eröffnet. Sie nahm diejenigen Schüler auf, die sich einem Handwerk oder der Kunst widmen wollten und sich nicht auf höhere Schulen zur Vorbereitung auf die Berufe des Pfarrers, Gelehrten oder Administratoren vorbereiten sollten.&lt;br /&gt;
Zeichenlehrer war zunächst [[Johann Balthasar Bullinger]] (1713–1793), gefolgt von Jakob Meyer (bis 1829; Verwandter von Heinrich Meyer, dem „Kunschtmeyer“ Goethes) und [[Gottfried Escher]] vom Glas. Der Zeichenunterricht war ausgerichtet auf das Malen von «Blumen, Blättern, Früchten, Kränzen, Ornamenten und Landschaften, mit Bleistift, Feder und Tusch» und umfasste ein Drittel des Wochenpensums neben anderen Schulfächern.&lt;br /&gt;
Diese Schulform ging 1833 in die neugeschaffene Industrieschule über, von der sich 1878 als höhere Schule die die Kunstgewerbliche Fachschule, später [[Zürcher Hochschule der Künste|Kunstgewerbeschule]], abspaltete.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Ernst, Die Kunstschule in Zürich, die erste Zürcher Industrieschule. Zürich: Zürcher &amp;amp; Furrer (1900)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kunstschulen heute ====&lt;br /&gt;
Eine Vielfalt von [[Bundesebene (Deutschland)|Bund]], [[Land (Deutschland)|Ländern]] oder [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]] getragener Kunstschulen ist fester Bestandteil der staatlichen, regionalen und städtischen Kultur- und Bildungspolitik. Ein Teil der Schulen privater Träger gliedert sich in dieses Schulsystem ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsches Bildungssystem|deutschen Bildungssystem]] unterliegen die Bezeichnungen und Schulmodelle den teils unterschiedlichen Entscheidungen der Bundesländer. Der Grad der künstlerischen Ausrichtung einzelner Schulen kann sehr verschieden sein. Das Lern- und Lehrangebot der unterschiedlichen Kunstschulen wird jedoch nach Bildungsstufen geordnet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Primarstufe (Grundschule)&lt;br /&gt;
* Sekundarstufe (Sonderschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule)&lt;br /&gt;
* [[Sekundarstufe II]] (Fachschule, Fachoberschule und andere)&lt;br /&gt;
* Tertiärstufe oder Tertiärbereich (Fachhochschule, Akademie mit Hochschulstatus, Hochschule, Universität)&lt;br /&gt;
* Quartärbereich (Weiterbildung nach Graduierung, Diplom oder anderem Studienabschluss)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Bildungsstufen Primarstufe und Sekundarstufe gibt es in einigen Städten Schulen, die einen künstlerisch und musisch ausgerichteten Unterricht bieten, oder mit Kunstschulen zusammenarbeiten, selbst jedoch nicht im engeren Sinne als Kunstschulen bezeichnet werden (siehe Rosa Luxemburg Grundschule&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=F. C. Flick Stiftung|titel=F. C. Flick Stiftung – Kunstschule Potsdam 2007 – Rosa Luxemburg Grundschule|url=http://www.stiftung-toleranz.de/2005/schulpatenschaft-rosa-luxemburg-schule/ |zugriff=2010-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bildungsstufe Sekundarstufe II können [[berufsbildende Schule]]n (alte Bezeichnung: Gewerbeschule), [[Fachoberschule]]n, Schulen für [[Kunstgewerbe|kunstgewerbliche]] oder [[kunsthandwerk]]liche Berufe, Schulen für Angewandte Kunst, für Gestaltung oder für [[Design]] deutlich ausgerichtet auf künstlerische Fähigkeiten und Berufe ausbilden. Traditionelle Fächer sind die [[Produktgestaltung]] ([[Keramik]]-, [[Glas]]-, [[Porzellan]]-, [[Textil]]-, [[Metall]]- und [[Edelmetall]]gestaltung usw.) sowie das Grafikdesign (siehe [[Kunsthandwerk#Schulen für Kunsthandwerker in Deutschland|Liste von Schulen für Gestaltung im Handwerk]]). Nur in Deutschland können Steinmetze und Steinbildhauer ihre Berufsausbildung an einer Meisterschule abschließen (siehe [[Steinmetz und Steinbildhauer|Steinmetze und Steinbildhauer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der künstlerischen [[Gestaltung]] von Gebrauchsgegenständen ([[Konsumgut|Konsumgütern]]) oder architektonischen Räumen, geht es heute um die Gestaltung von Handlungsabläufen, Bewegungen und Kommunikation. Dafür entstanden neue Ausbildungsangebote wie [[Kommunikationsdesign]] ([[Grafikdesign]], [[Visuelle Kommunikation]]) und andere [[Design#Designdisziplinen|Designdisziplinen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildungsstufe [[Tertiärer Bereich|Tertiärstufe]] sind [[Fachhochschule]]n mit einem künstlerischen Fachbereich, Kunsthochschulen, Kunstakademien und die Universität der Künste Berlin zugeordnet. Das Lehrangebot im Tertiärbereich muss dem Anspruch eines [[Künstlerisches Entwicklungsvorhaben|Künstlerischen Entwicklungsvorhabens]] genügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachhochschulen mit gestalterischen und künstlerischen Fachbereichen bilden für Berufe im Bereich angewandter Kunst aus. Umfassende künstlerische und wissenschaftliche [[Studiengang|Studiengänge]] mit theorie- und praxisorientierten Fächern für freiberufliche bildende Künstler und Kunstpädagogen bieten Kunsthochschulen und Kunstakademien. In Deutschland sind Kunsthochschulen und Kunstakademien nicht, wie in einigen anderen Ländern, in Universitäten integriert, so dass ein gleichzeitig kombiniertes Studium schwierig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Kunstschulen privater Träger bieten anspruchsvolle Lehre und staatlich anerkannte Abschlüsse. Sie können mit staatlichen Schulen und Hochschulen qualitativ konkurrieren. Andererseits gibt es private Kunstschulen, die für jegliche künstlerische Berufsausbildung und Entwicklung als freiberuflicher Künstler belanglos sind. Wegen gesellschaftlicher Bedeutung und Qualitätsanspruch erwähnenswerte Gruppen privater Kunstschulen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Anthroposophisch]] inspirierte Kunstschulen: [[Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft]], [[Fachhochschule Ottersberg]] und andere&lt;br /&gt;
* Private Berufsfachschulen: [[Schule für Bildende Kunst und Gestaltung]]&lt;br /&gt;
* Kunst- und [[Kreativität]]sschulen und [[Jugendkunstschule]]n: Diese Schulen sind der außerschulischen kulturellen Bildungs- und Freizeitarbeit zuzuordnen und bieten keine Berufsabschlüsse. Im Mittelpunkt steht [[Freizeit]]gestaltung die zur [[Persönlichkeitsentwicklung]], vorwiegend von Kindern und Jugendlichen, beiträgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jugendkunstschulen (Kreativitätsschulen) möchten in Kooperation mit der Regelschule ein eigenständiges Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsene aus allen sozialen Schichten bieten. Auf Basis von Kreativitätsforschung, Pädagogik und Entwicklungspsychologie wird durch die Förderung musischer und künstlerischer Fähigkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung beigetragen. Vgl. Website des [http://www.bjke.de/ Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] gliedern sich die regulären Kunstschulen im [[Bildungssystem in Österreich|Bildungssystem]] in folgende Sektoren:&lt;br /&gt;
* [[Musische Schule]]n (mit Schwerpunkt aller Künste), [[berufsbildende höhere Schule]]n mit [[kreativberuf]]lichen Fächern (Mode, Design u. ä.) und [[Musikschule#Österreich|Schulen mit Schwerpunkt Musik]] – Schulen der Primar- und Sekundarbildung&lt;br /&gt;
* [[Meisterschule (Österreich)|Meisterschulen]] (technisch-gewerblich) und [[Meisterkurs (Musikpädagogik)|Meisterklassen]] (schöne Künste) –  postsekundäre Schulen und Kurse&lt;br /&gt;
* [[Kunsthochschule#Österreich|Kunstuniversitäten]] – die ehemaligen Akademien (alle kreativberuflichen Sparten außer Literatur und ähnlichem)&lt;br /&gt;
Daneben gibt es zahlreiche Schulen im Kurssystem, so die [[Musikschule#Musikschulwesen im engeren Sinne|Musikschulen (im engeren Sinne)]], [[Sommerakademie]]n, [[Volkshochschule]]n, die Zeichenfabrik Wien und anderes, sowohl innerhalb des regulären Bildungssystems, wie privat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Die erste Kunstausbildung der deutschsprachigen [[Schweiz]] im 20. Jahrhundert wurde an der [[F+F Schule für Kunst und Design]] in Zürich im Jahr 1971 etabliert. Die Kunstgewerbeschulen bildeten damals nur in angewandte Künsten aus, ein eigentliches Kunststudium konnte bis dato in der Schweiz nicht absolviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liechtenstein ===&lt;br /&gt;
In [[Liechtenstein]] besteht die Kunstschule Liechtenstein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.kunstschule.li/DE/Default.asp|titel=Kunstschule Liechtenstein|autor=|hrsg=|werk=|datum=|sprache=|zugriff=2017-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Nendeln. Es handelt sich bei ihr um eine selbständig Stiftung des öffentlichen Rechts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gesetze.li/konso/2002.22 Gesetz vom 13. Dezember 2001] über die Stiftung „Kunstschule Liechtenstein“ (LGBl. 2002 Nr. 22 LR 442.1).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kunstschule bietet verschiedene Kursformate für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, und zwar nicht nur in Malen, Zeichnen und Fotografieren, sondern insbesondere auch im Bereich der digitalen Medien. Überdies kann an der Kunstschule Liechtenstein im einjährigen gestalterischen Vorkurs eine Vorbereitung auf eine Lehre in einem gestalterischen Beruf oder (bei Maturität) für den Zugang zu einer Hochschule für Design und Kunst absolviert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.kunstschule.li/DE/Gestalterischer-Vorkurs/Vorkurs/tblid/123/Default.asp |text=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frankreich ===&lt;br /&gt;
In [[Paris]] gab es viele Kunstschulen, unter anderen die Schulen [[Académie de Saint-Luc]], [[Académie Vitti]], [[Académie Carmen]], [[Académie Colarossi]], [[Henri Matisse#Die Académie Matisse (1908–1911)|Académie Matisse]], [[Académie Suisse]]. Die [[Académie de la Grande Chaumière]] und die [[Académie Julian]] sind heute noch existent, auch die Hochschulen [[École nationale supérieure des beaux-arts]] und [[Ecole nationale supérieure des arts décoratifs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigten Staaten ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Kunsthochschulen in den Vereinigten Staaten im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist vom [[Bauhaus]] beeinflusst. Besonders mit der Bauhaus Tradition verbunden war das [[Black Mountain College]] in North Carolina, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Hochschulen für Bildende Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Pevsner]], Die Geschichte der Kunstakademien ISBN 3-88219-285-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://kunst-und-gut.de/index.php?id=4 Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen]&lt;br /&gt;
* [http://www.ljke-bayern.de/ Landesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen Bayern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4166045-6|LCCN=sh85008081}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstschule| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstunterricht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstpädagogik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schultyp der Berufsbildung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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