<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kunstschmied</id>
	<title>Kunstschmied - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kunstschmied"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kunstschmied&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T10:49:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kunstschmied&amp;diff=73246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchstapler: Bildmaterial eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kunstschmied&amp;diff=73246&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-18T07:02:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildmaterial eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:3 Schmiede am Feuer.jpg|mini|Drei Schmiede bei der Arbeit am Amboss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunstschmied&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, dessen Berufsbezeichnung 1989 in Deutschland (zusammen mit der des &amp;#039;&amp;#039;Kunstschlossers&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/berufId.do?_pgnt_act=goToAnyPage&amp;amp;_pgnt_pn=0&amp;amp;_pgnt_id=resultShort&amp;amp;status=G |wayback=20120628035726 |text=Bundesagentur für Arbeit: Berufsbezeichnungen |archiv-bot=2019-04-24 07:52:27 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 7. Mai 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;) in &amp;#039;&amp;#039;[[Metallbau]]er Fachbereich Metallgestaltung&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde, fertigt Produkte für alle möglichen Bereiche.&lt;br /&gt;
Er fertigt sowohl [[Fenstergitter]], [[Tor (Architektur)|Tore]], [[Geländer|Treppengeländer]], Vordächer usw. (also Arbeiten im Baugewerbe) als auch Dekorationsartikel, Leuchten, [[Kerzenständer]] usw. mit Hilfe der verschiedenen Schmiedetechniken an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Drache geschmiedet 1.JPG|mini|hochkant|Geschmiedeter [[Drache (Mythologie)|Drachenkopf]] (1869)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunstschmiede Kunstguß Villa-Haas.jpg|mini|hochkant|Zusammenspiel von Kunstguss und Kunstschmiede (Ausgang 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
Die Schmiedekunst ist ein uraltes Handwerk, bei dem [[Metalle]] – zuerst [[Kupfer]], dann [[Bronze]] und [[Eisen]] sowie verschiedene [[Edelmetalle]] – durch Hämmern, Pressen oder Verdrehen geformt werden. Neben der primären Formung von Bedarfsgut kommt im Kultbereich schnell die kunsthandwerkliche Formgebung auf. Folgerichtig schmiedet der griechische Gott der Schmiedekunst [[Hephaistos]] den Halsschmuck der Göttin [[Harmonia]], der Gattin von [[Kadmos]], dem Gründer von [[Theben (Böotien)|Theben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Höhepunkt erreicht die schon in der [[Bronzezeit]] verbreitet einsetzende Schmiedekunst in der [[Eisenzeit]]. Erhaltene Belege sind jedoch in erster Linie kunsthandwerkliche Utensilien (z. B. [[Situla (Gefäß)|Gefäße]] und [[Fibel (Schließe)|Gewandspangen]]) aus anderen Metallen. Dass die [[Fibel (Schließe)|Fibel]] ausschließlich Zierrat war, kann daraus abgeleitet werden, dass es [[Knopf|Knöpfe]], die die gleiche Funktion erfüllten, bereits seit der Steinzeit gab. Vor allem der Bügel wurde regional und zeitlich sehr unterschiedlich ausgestaltet. Dadurch sind Fibelformen für Archäologen als eine Art „Leitfossil“ ein wichtiger Anhaltspunkt bei der Datierung von Funden. Die große Menge von Fundstücken mit zeitlich und regional typischem Dekor ermöglichte die Aufstellung einer kompletten Typologie aufeinander folgender Fibelformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schmiedekunst der Antike ist hauptsächlich aus Schriftquellen und bildlichen Darstellungen (Vasen) bekannt. Waffenfunde (Schwerter) vervollständigen das Bild. Das geschmiedete [[Hufeisen]] kam erst im 9. Jahrhundert in Gebrauch. Aus dem 11. und 12. Jahrhundert stammen Beschläge, Gitter, Kaminböcke und Leuchter. Seit dem 14. Jahrhundert wurden besonders in [[Florenz]] Fackelhalter und Laternen gearbeitet. Im 16. Jahrhundert war Deutschland in der Schmiedekunst führend, besonders bei Waffen. Die von ihr ausgehenden Verfahren des Eisenschnitts, der Gravierung, [[Ätzen|Ätzung]], Bläuung und Vergoldung wurden zum Teil auch auf andere Schmiedearbeiten angewandt. Ab dem 14. Jahrhundert bildeten die bis dahin zur [[Zunft]] der Schmiede gehörenden „Kleinschmiede“, heute [[Schlosserei|Schlosser]], zunehmend eigene Zünfte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Jesuitenkirche Mannheim 11.jpg|mini|[[Phillip Reinhard Sieber]], 1754: &amp;#039;&amp;#039;Kunstschlosserarbeit&amp;#039;&amp;#039; an der [[Jesuitenkirche (Mannheim)|Jesuitenkirche Mannheim]]]]&lt;br /&gt;
Im [[Barock]] und [[Rokoko]] entstanden Gittertüren, [[Chorgitter]], Balkon- und Treppengeländer, Brunnenlauben und Wirtshausschilder. Vor allem die prachtvollen Gitter vor den Höfen von Schlössern oder dem Chorbereich von Kirchen aus dieser Zeit sind die prachtvollsten Erzeugnisse des Schlosser- und Schmiedehandwerks überhaupt. Im frühen 19. Jahrhundert wurde die Schmiedekunst vielfach durch den Eisenguss verdrängt.&amp;lt;ref&amp;gt; Klaus F. Müller: Park und Villa Haas - Historismus, Kunst und Lebensstil. S. 128–137 Schmiedeeisen - Ein Gestaltungsmittel. Verlag Edition Winterwork, 2012, ISBN 978-3-86468-160-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch maschinell hergestellte Ornamente aus Schmiedeeisen, die als Einzelteile verkauft und dann lediglich zusammengesetzt wurden, kamen in dieser Zeit auf und trugen zum künstlerischen Niedergang des Handwerks bei. Erst im 20. Jahrhundert brachte die Schmiedekunst wieder hochwertige Leistungen hervor. Dabei handelt es sich sowohl um Neuanfertigungen in historischen Formen als auch zeitgenössisch gestaltete Entwürfe. Ein wichtiger Zweig des Handwerks ist heute auch die Restaurierung alter Schmiedearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptwerkzeuge des Kunstschmieds sind neben [[Amboss]], Feuer und Wasser die verschiedensten [[Schmiedehammer|Schmiedehämmer]] sowie [[Zange|Schmiedezangen]]. Viele seiner Werkzeuge fertigt der [[Schmied]] selber an. So werden Biegevorrichtungen z.&amp;amp;nbsp;B. oft für besonders häufig gebogene Formen gefertigt, um eine schnelle Reproduzierbarkeit zu ermöglichen. Ein großer Fundus solcher selbst angefertigter Werkzeuge stellt ein erhebliches Kapital einer Werkstatt dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kunstschmied gibt es als Berufsrichtung nicht. Mittels [[Freiformschmieden]] kann ein Schmied Kunstschmiedearbeiten herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich gehört der Kunstschmied mittlerweile zum Beruf Metalltechnik-Schmiedetechnik mit dreieinhalb Jahren Lehrzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metaller, die sich in Gestaltung beruflich weiterqualifizieren wollen, können sich zum „Gestalter im Handwerk“ weiterbilden, wie z.&amp;amp;nbsp;B. in München an der [[Akademien für Gestaltung|Akademie für Gestaltung]]. Die Übergänge vom Kunstschmied oder Metallgestalter im Handwerk zum [[Metallplastik|Metallbildhauer]] sind teils fließend, setzen aber meist eine besondere gestalterische Begabung und/oder eine entsprechende künstlerische Ausbildung voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hårvard Bergland: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des Schmiedens. Das große Lehrbuch der traditionellen Technik.&amp;#039;&amp;#039; 4.,&amp;amp;nbsp;unveränderte Auflage der deutschen Ausgabe. Wieland Verlag, Bad Aibling 2013, ISBN 978-3-9808709-4-8, S.&amp;amp;nbsp;267–308: &amp;#039;&amp;#039;Kapitel&amp;amp;nbsp;13: Kunstschmieden&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Max Metzger (Lehrer)|Max Metzger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstschlosserei&amp;#039;&amp;#039;, Schäferverlag, Hannover (Reprint). ISBN 3-88746-135-5&lt;br /&gt;
* Otto Schmirler: &amp;#039;&amp;#039;Werk und Werkzeug des Kunstschmieds&amp;#039;&amp;#039; Wasmuth-Verlag, 1981, (deutsch / englisch / französisch). ISBN 3-8030-5040-5&lt;br /&gt;
* [[Fritz Kühn]], [[Achim Kühn]], Helgard Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Eisen und Stahl – Werkstattbuch der Schmiedekunst&amp;#039;&amp;#039;. Augustus-Verlag, Augsburg 1989. ISBN 3-8043-2715-X.&lt;br /&gt;
* [[Julius Schramm (Kunstschmied)|Julius Schramm]]: &amp;#039;&amp;#039;Über das Kunstschmiedehandwerk&amp;#039;&amp;#039;, (1935), und &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben als Kunstschmied&amp;#039;&amp;#039;, (1941), Alfred Metzner Verlag, Berlin. (Bibliothekssuche: Woe=129805394)&lt;br /&gt;
* Hermann Hundeshagen: &amp;#039;&amp;#039;Der Schmied am Amboß. Ein praktisches Lehrbuch für alle Schmiede.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Volk und Wissen, Berlin 1957. Nachdruck der 8. Auflage 1989: [[Manuela Kinzel Verlag]], Göppingen, Dessau 2019, ISBN 978-3-95544-120-3&lt;br /&gt;
* [[Peter Elgaß]] (Text + Buchgestaltung), [[Alfred Habermann]] (Fotos + Interviews): &amp;#039;&amp;#039;Alfred Habermann: Schmied und Gestalter&amp;#039;&amp;#039;, 175 S., 1999, Verlag Hephaistos, (deutsch / englisch) ISBN 978-3-931951-08-5 (ein Buch zur traditionellen + [[Zeitgenössische Kunst|zeitgenössischen]] Schmiedekultur bzw. [[Metallplastik|Metallbildhauerei]].)&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Pöttinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geformtes Schmiedeeisen&amp;#039;&amp;#039;, [[Oberösterreichischer Landesverlag]], Linz 1977. ISBN 3-85214-183-4&lt;br /&gt;
* K.-D. Lietzmann &amp;amp; J. Schlegel: &amp;#039;&amp;#039;Schmiedeeisen. Geschichte, Kunst, Technik&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie (1992). ISBN 3-342-00437-1&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Kristina von Wieland | Titel=Vom Zauber alten Schmiedeeisens | Verlag=Bibliothek Rombach | Ort=Freiburg im Breisgau | Jahr=1981 | ISBN=3-7930-0729-4}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musterbuch für Kunstschlosser und Kunstschmiede: Handwerkskunst der Schlosser vom 14. bis 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, reprint Verlag, Leipzig 2008. ISBN 3-8262-1300-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Blacksmiths|Schmied}}&lt;br /&gt;
* Österreichisches Berufsbild Schmiedetechnik: [http://www.metalltechnik-wien.at/upload/editor/File/berufsinfo/BB_Metalltechnik_Schmiedetechnik.pdf Wirtschaftskammer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4166044-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmied (Spezialisierung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstschmied| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlerische Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauberuf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchstapler</name></author>
	</entry>
</feed>