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	<title>Kunstglimmer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:11:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kunstglimmer&amp;diff=2808514&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rjh: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2025-03-23T19:18:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quellen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunstglimmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird aus gespaltenem, gebrochenem oder gemahlenem [[Glimmergruppe|Glimmer]] hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto Lange&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Otto Lange | Titel=Metalle und Minerale | Verlag=Springer Berlin Heidelberg | ISBN=978-3-662-31658-0 | Datum=2013 | Online={{Google Buch | BuchID=SvGfBwAAQBAJ | Seite= }} | Seiten= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mikanit.jpg|mini|rechts|Platten aus Kunstglimmer (rechts und oben) sowie links zum Vergleich aus natürlichem, gespaltenem Glimmer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glimmerbruchstücke werden mit Kunstharzen als Bindemittel in verschiedene Formen verpresst und verbacken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helmut Schröcke, Karl-Ludwig Weiner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Helmut Schröcke, Karl-Ludwig Weiner | Titel = Mineralogie: Ein Lehrbuch auf systematischer Grundlage - Helmut Schröcke, Karl-Ludwig Weiner | Verlag = Walter de Gruyter | ISBN = 311083686-6 | Jahr = 1981 | Online = {{Google Buch | BuchID = Dm0GXYWWPwAC | Seite = 817 }} | Seiten = 817 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harzreiche Glimmerfolien werden in Heißpressen verarbeitet, während harzarme oder poröse Bänder mittels Vakuum-Druck-Imprägnierung (VPI-Verfahren) hergestellt werden.&amp;lt;!--Quelle?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glimmer ist ein Mineral mit hervorragenden Isoliereigenschaften und lässt sich in mikrometerdünne Schichten spalten. Als solches kann es sowohl zu dünnen, flexiblen und durchscheinenden Glimmerfolien, als auch mehrlagig zu robusten, hitzebeständigen und elektrisch isolierenden Glimmertafeln bzw. Glimmerpapier verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Temperaturbeständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit und [[Dielektrikum|dielektrische Eigenschaften]] von Kunstglimmer sind schlechter als die des reinen Glimmers, aber ausreichend für viele Anwendungen, besonders in der Elektroindustrie, wo es Asbest, Keramik, Glasfasern/-vlies und Steinfaserplatten ersetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile gegenüber der Verwendung von natürlichen Glimmerscheiben liegen in den reproduzierbaren Eigenschaften des Materials, den geringeren Kosten und der Möglichkeit, auch große Folien sowie gebogene Elemente herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekannter Handelsname ist &amp;#039;&amp;#039;Mikanit&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;Mika&amp;#039;&amp;#039; für Glimmer). Dieses Glimmerpapier wird mit einem hitzebeständigen Bindemittel in mehreren Lagen bei hoher Temperatur und hohem Druck zu Tafeln verschiedener Dicke verpresst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helmut Schröcke, Karl-Ludwig Weiner&amp;quot; /&amp;gt; Es ist auch flexibel erhältlich. Mikanit ist zum Beispiel&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.hesselmann.de/data-download/produktinfo/flexibelmikanit.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 500&amp;amp;nbsp;°C (Hauptbestandteil [[Muskovit]]) bei Verwendung des Minerales [[Phlogopit]] sogar bis 700&amp;amp;nbsp;°C dauerwärmebeständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[heizdraht|Heizleiter]] werden oft mittels Trägerkörpern aus Kunstglimmer montiert – Mikanit hat hier die früher häufig verwendeten keramischen Werkstoffe verdrängt. Auch Hülsen zum Schutz und der Isolation von Heizelementen in Haartrocknern oder Lötkolben werden daraus hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Mikanit hergestellte Flächenheizelemente sind oft Bestandteil von Heizplatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedr. Freek GmbH&amp;quot;&amp;gt;Friedr. Freek GmbH: [https://freek.de/produkte/flaechenheizelemente/mikanit-flaechenheizelemente Mikanit-Flächenheizelemente – Elektrische Heizelemente], abgerufen am 21. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sichtbar sind Kunstglimmerplatten mit aufgewickelten Heizdrähten häufig in Toastern, Heizlüftern, Haartrocknern und Heißluftpistolen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Anwendung sind Schutzabdeckungen (Hohlleiter, Stirrer) in [[Mikrowellenherd|Mikrowellen-Geräten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Isolierstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duroplast]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbundwerkstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rjh</name></author>
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