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	<title>Kunst Georgiens - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T00:48:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kunst_Georgiens&amp;diff=1589747&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2019-05-17T16:14:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georgia Hodegetria from Zhilkani.jpg|mini|hochkant|Maria mit Jesus und Erzengeln ([[Hodegetria]]) aus dem Kloster in Schilkani (9.–13. Jh.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Georgia Tondo StMamai 11th century.jpg|mini|hochkant|Tondo: St. Mamas – Treibarbeit in Silber, vergoldet (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niko Pirosmani Margarita 1909.jpg|mini|hochkant|Niko Pirosmanaschwili: Schauspielerin Margarita]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Kunstgegenstände aus dem Erbe der Völker, die das heutige Gebiet [[Georgien]]s bewohnt haben, stammen aus vorgeschichtlichen Zeiten. Es wurden Gegenstände der materiellen Kultur aus dem [[Paläolithikum]] und [[Neolithikum]] gefunden. Die Werke aus der [[Bronzezeit]] bezeugen die hohe Kultur damaliger Einwohner Georgiens. In den [[Grabhügel]]n wurden u.&amp;amp;nbsp;a. reich geschmückte silberne Gefäße gefunden. Die Stilistik deutet auf Einflüsse der [[Urartu]]-Kultur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Hellenismus|hellenistischen]] Epoche stammen Kunstwerke mit reichem [[Flechtwerk]]ornament mit stilisierten Tiergestalten. Der Goldschatz aus Achalgori stammt aus dem 5. Jahrhundert n. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts wurde das [[Christentum]] zur [[Georgische Orthodoxe Apostelkirche|Staatsreligion]] erklärt. Es entstanden erste Kirchen, als zentrale [[Kuppelbau]]ten oder langgestreckte dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basiliken]] mit einer [[Kuppel]] über der [[Vierung]], die eine Ähnlichkeit mit den frühromanischen Kirchenbauten Westeuropas aufwiesen. Die figuralen [[Basrelief]]s und steinerne [[Flechtwerk]]ornamente beweisen die Fähigkeiten damaliger [[Steinmetz]]e. In den [[Apsis]]-Halbkuppeln erschienen [[Mosaik]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jahrhundert wird der Einfluss der arabischen und persischen Kultur sichtbar, besonders in der Stilistik der Miniaturmalerei von [[Manuskript|Handschriften]]. Die [[Fresken]]malerei entwickelte sich unter dem Einfluss der [[Byzantinische Kunst|byzantinischen Kunst]] und wirkte sich im 12./13. Jahrhundert motivisch und stilistisch auch auf die Bemalung armenischer Kirchen aus, besonders der 1215 datierten Gregorkirche des Tigran Honents in [[Ani (historische Stadt)|Ani]], der Hauptkirche des Klosters [[Kobayr]] (Ende 12. Jahrhundert) und der Muttergotteskirche (&amp;#039;&amp;#039;[[Surb Astvatsatsin]]&amp;#039;&amp;#039;) des Klosters Achtala (Anfang 13. Jahrhundert), die beiden letztgenannten in der armenischen Provinz [[Lori (Provinz)|Lori]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die georgischen [[Goldschmied]]e schufen reich geschmückte [[Kultgegenstand|Kultgegenstände]], u.&amp;amp;nbsp;a. [[Reliquiar]]e und [[Kruzifix]]e. Die Einbände der [[Gebetbuch|Gebetbücher]] wurden mit getriebenem Silberblech verkleidet. Als wertvollstes Kunstwerk dieser Art gilt der Einband des Berder [[Evangeliar]]s – Werk von Beschken und Beka Opizari. Eine wichtige Rolle spielte die Kunst des [[Zellenschmelz]]es ([[cloisonné]]). Diese Technik fand bei der Schaffung des Marien[[triptychon]]s aus Chachuli Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mit dem Wachstum der georgischen Monarchie verfeinerte sich die georgische Kunst, bis zum Gipfel im 12. und 13. Jahrhundert. Vom 17. Jahrhundert an begann der Niedergang des georgischen Staates – und auch der georgischen Kunst. Europäische Einflüsse werden bemerkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die russischen Einflüsse im 19. Jahrhundert verursachten eine Abkehr von den [[Tradition|Nationaltraditionen]]. Die georgischen Künstler besuchten die [[St. Petersburg]]er [[Russische Kunstakademie|Kunstakademie]]. Das Bürgertum fand Gefallen an der europäischen [[Akademische Kunst|akademischen Kunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar der naive Maler [[Niko Pirosmanaschwili]] (1860–1918) musste seine Bilder nach dem Geschmack seiner ungebildeten Kunden – Geschäfts- und Restaurantbesitzer – schaffen; trotzdem entstanden bedeutende Kunstwerke aus seiner Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sowjetzeit haben die georgischen Künstler es vermieden, die Regeln des [[Sozialistischer Realismus|Sozialistischen Realismus]] zu befolgen. Die georgische Kunst dieser Epoche bediente sich der Monumentalität statt des konventionellen Akademismus. Damals wurde die [[Treibarbeit]] im Kupferblech – die sogenannte Tschekanka – nach den uralten Vorbildern von den Künstlern neu entdeckt und erfreute sich großer Popularität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[David Marshall Lang]]: &amp;#039;&amp;#039;A Modern History of Georgia&amp;#039;&amp;#039;. Weidenfeld &amp;amp; Nicolson, London 1962&lt;br /&gt;
* Шалва Амиранашвили: &amp;#039;&amp;#039;История грузинского искусства&amp;#039;&amp;#039;, Исскуство, Москва 1963&lt;br /&gt;
* Русудан Кения: &amp;#039;&amp;#039;Чеканка триптиха Хахулской Иконы Богоматери&amp;#039;&amp;#039;, Издательство „Менциереба“ АН Груз. ССР, Тбилиси, 1972&lt;br /&gt;
* Shalva Amiranashvili: &amp;#039;&amp;#039;The Khakhuli Triptych&amp;#039;&amp;#039; Khelovneba Publishing House, Tbilisi 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Goldschmiedekunst und Toreutik in den Museen Georgiens&amp;#039;&amp;#039;. Aurora-Kunstverlag, Leningrad 1986&lt;br /&gt;
* Edith Neubauer: &amp;#039;&amp;#039;Altgeorgische Baukunst&amp;#039;&amp;#039;. Koehler &amp;amp; Amelang, Leipzig 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Georgian Masterpieces}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Georgien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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