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	<title>Kuno von Eltz-Rübenach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:03:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kuno_von_Eltz-R%C3%BCbenach&amp;diff=1133495&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-09-07T05:44:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:EltzRuebenachKuno.jpg|mini|Kuno Freiherr von Eltz-Rübenach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Armoiries d&amp;#039;Eltz de Rubenach.svg|mini|Wappenschild des [[Freiherr]]engeschlechts derer von Eltz-Rübenach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kuno Heinrich Franziskus Maria Hubertus Reichsfreiherr und Edler Herr von und zu Eltz-Rübenach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[20.&amp;amp;nbsp;November]] [[1904]] auf [[Schloss Wahn]]; † [[30. Januar]] [[1945]] in [[Várpalota]],&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Unterlagen der [[Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen|Ludwigsburger Zentralstelle]] am 10. Januar 1945 in [[Székesfehérvár]] (deutsch: Stuhlweißenburg) gefallen.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ungarn]]) war Reichstagsabgeordneter der NSDAP und [[SS-Brigadeführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Kuno Freiherr von Eltz-Rübenach wurde als Sohn von Clemens [[Eltz (Adelsgeschlecht)|von und zu Eltz-Rübenach]] geboren.&amp;lt;ref name=RPPD&amp;gt;{{RPPD Vw|nr=-pkc0081-}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er legte nach dem Besuch der Grundschule und des humanistischen Gymnasiums in [[Bedburg]] 1923 sein Abitur ab. Von 1924 bis 1929 studierte er mit Unterbrechungen und ohne Studienabschluss Kunstgeschichte, Philosophie sowie Volks- und Landwirtschaft an den Universitäten [[Universität Rostock|Rostock]],&amp;lt;ref&amp;gt; [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200018763 Immatrikulation von Kuno von Eltz-Rübenach] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] und [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]]. Zwischen 1926 und Oktober 1927 wurde Eltz-Rübenach an der Sportflugschule Stettin und an der [[Sonderlandeplatz Oberschleißheim|Verkehrsfliegerschule Schleißheim]] zum Flugzeugführer ausgebildet. Ab 1929 absolvierte er eine Ausbildung in der landwirtschaftlichen Gutsverwaltung. 1932 übernahm Eltz-Rübenach die Familiengüter in [[Eltzhof|Wahn]], [[Köln-Merheim|Merheim]], [[Koblenz-Rübenach|Rübenach]] und [[Burg Kühlseggen|Kühlseggen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalsozialistischer Politiker ==&lt;br /&gt;
Während des Studiums in Marburg war Eltz-Rübenach zum 1. Juli 1928 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] eingetreten ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 92.775).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv ([[Bundesarchiv (Deutschland)|BArch]]) R 9361-IX KARTEI/7740113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen August 1928 und September 1929 war er zudem als Sturmführer Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]]. Gleichzeitig war er im [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|Nationalsozialistischen Deutscher Studentenbund]] (NSDStB) als Studentenbundleiter in Marburg und Bonn sowie als NSDStB-Gauführer im Gau Hessen-Nassau-Nord aktiv. Zwischen 1929 und 1932 führte Eltz-Rübenach die NSDAP-Ortsgruppe Bonn-Stadt; um 1931 war er zudem Bezirksleiter für den Kreis Bonn-Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 24. April 1932 und dem 14. Oktober 1933 war Eltz-Rübenach Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]];&amp;lt;ref&amp;gt;Propagandistisch geprägte Schrift: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Führerlexikon 1934/1935.&amp;#039;&amp;#039; A. Seydel AG. Verlagsanstalt Otto Stollberg, Berlin 1. Mai / 2. August 1934, [https://archive.org/details/DasDeutscheFhrerlexikon19341935OCR/page/n113/mode/2up S. 110.], In: [[Internet Archive]].&amp;lt;/ref&amp;gt; nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten erhielt er im November 1933 ein Mandat im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]]. Zudem war er von 1933 bis 1942 Erster Beigeordneter der Gemeinde [[Köln-Porz (Stadtbezirk)|Porz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab 1930 betätigte sich Eltz-Rübenach als Agrarpolitiker der NSDAP im Rheinland und hatte dabei eine Vielzahl von Ämtern inne: Ab 1931 war er der [[landwirtschaftlicher Gaufachberater|landwirtschaftliche Gaufachberater]] im Gau Köln-Aachen von Gauleiter [[Joseph Grohé]]. Am 21. Juli 1933 wurde er [[Bauernführer|Landesbauernführer]] der Landesbauernschaft [[Rheinprovinz|Rheinland]] und damit der regionale Vertreter des Reichsbauernführers [[Richard Walther Darré]]. Am gleichen Tag übernahm er die Leitung des Gauamtes für Agrarpolitik. Eltz-Rübenach wurde 1933 Mitglied des Deutschen [[Reichsbauernrat]]es; dann ab April 1941 des Reichsbeirates für [[Landwirtschaft und Ernährung im Deutschen Reich (1933–1945)|Ernährung und Landwirtschaft]]. Von September 1939 bis 1943 leitete er das Ernährungsamt der Rheinprovinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juni 1936 trat Eltz-Rübenach in die [[Schutzstaffel|SS]] im Rang eines [[SS-Obersturmbannführer]]s ein (SS-Nummer 276.592). Ab dem 30. Januar 1937 im Rang eines SS-Standartenführers, wurde am 26. November 1937 aus unbekannten Gründen ein Ehrenverfahren gegen Eltz-Rübenach vor dem „Großen Schiedshof des Reichsführers-SS“ eingeleitet. Am 22. März 1938 wurde das Verfahren eingestellt. 1939 erklärte Eltz-Rübenach seinen Austritt aus der [[katholische Kirche|katholischen Kirche]].&amp;lt;ref name=RPPD/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Eltz-Rübenach am 13. November 1939 zur SS-Standarte „Germania“, einem Teil der im Entstehen begriffenen [[Waffen-SS]], einberufen. Diese Standarte wurde wenig später in die [[SS-Division Totenkopf]] eingegliedert. Zunächst SS-Oberscharführer der Reserve, dann ab 12. April 1940 im Rang eines SS-Untersturmführers der Reserve, nahm er zunächst am [[Westfeldzug]] in einer Infanterie-Geschützkompanie der SS-Division Totenkopf teil, wurde am 8. Juni 1940 aus der Waffen-SS entlassen und zwei Tage später zum Obersturmführer der Waffen-SS befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinrich Himmler]] als Reichsführer der SS schlug am 28. Februar 1943 in einem Schreiben an [[Martin Bormann]] Eltz-Rübenach für eine spätere Verwendung als Gauleiter vor. Dazu kam es nicht mehr: Von Oktober 1943 bis Januar 1944 war Eltz-Rübenach Militärverwaltungschef und Leiter der Abteilung Ernährung und Landwirtschaft beim Bevollmächtigten General der Deutschen Wehrmacht in Italien [[Karl Wolff (SS-Mitglied)|Wolff]]. Zum 9. November 1943 wurde Eltz-Rübenach in der Allgemeinen SS zum SS-Brigadeführer&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. SS-Personalamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dienstalterslisten der SS|Dienstaltersliste der SS]] der NSDAP. Stand vom 9. November 1944&amp;#039;&amp;#039;. Reichsdruckerei, Berlin 1944, S. 21. &amp;lt;/ref&amp;gt; und gleichzeitig rückwirkend zum 9. November 1942 zum SS-Oberführer befördert. Am 1. März 1944 wurde er erneut zur Waffen-SS einberufen; ab dem 10. Mai 1944 kehrte er als Zugführer der Sturmgeschütz-Abteilung in die [[SS-Division Totenkopf|3. SS-Panzer-Division „Totenkopf“]] zurück. Nachfolgend nahm er an Kämpfen in der Sowjetunion, an der [[Operation Bagration]] in Polen und schließlich in Ungarn an der [[Schlacht um Budapest]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eltz-Rübenach starb in der Endphase des Zweiten Weltkrieges bei den Kämpfen in Ungarn gegen die [[Rote Armee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* Michael Rademacher: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der NSDAP-Gaue 1928 - 1945. Die Amtsträger der NSDAP und ihrer Organisationen auf Gau- und Kreisebene in Deutschland und Österreich sowie in den Reichsgauen Danzig-Westpreußen, Sudetenland und Wartheland.&amp;#039;&amp;#039; Lingenbrink, Vechta 2000, ISBN 3-8311-0216-3.&lt;br /&gt;
* [[Ronald Smelser]], [[Enrico Syring]], [[Rainer Zitelmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Braune Elite I. 21 weitere biographische Skizzen.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993. ISBN 3-534-80122-9.&lt;br /&gt;
* Erich Stockhorst: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; Blick und Bild Verlag, Velbert 1967.&lt;br /&gt;
* Holger Zinn: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Republik und Diktatur. Die Studentenschaft der Philipps-Universität Marburg von 1925 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; SH Verlag, Köln 2002. (Zur Studentenzeit in Marburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|12695173X}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pkc0081-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12695173X|VIAF=8393836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:EltzRubenach, Kuno von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarpolitiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbauernführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des rheinländischen Adelsgeschlechts Eltz|Kuno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eltz-Rübenach, Kuno von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eltz-Rübenach, Kuno Heinrich Franziskus Maria Hubertus Reichsfreiherr und Edler Herr von und zu (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, MdL und SS-Brigadeführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. November 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schloss Wahn]] bei Köln&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Várpalota]], Ungarn&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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