<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kuno_Steuben</id>
	<title>Kuno Steuben - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kuno_Steuben"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kuno_Steuben&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T01:43:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kuno_Steuben&amp;diff=2365293&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rübenkopf: prüfung archivlink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kuno_Steuben&amp;diff=2365293&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-07-10T13:19:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;prüfung archivlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen General der Infanterie dieses Namens siehe [[Kuno von Steuben]] (1855–1935).}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kuno S. Steuben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kuno Sch. Steuben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Kuno Schmutnig&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1937]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kuno S. Steuben: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Goldquellen der Pharaonen: Allein auf dem reißenden Nil&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein, Berlin/Frankfurt/Wien 1963, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[20. September]] [[2004]] in [[Dalyan]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dalyaninfo.de/images/geschichte_erdgeschichte/grossbild_800/mittelmeer_wiege_01.html |wayback=20140328120257 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das östliche Mittelmeer, die Wiege der Zivilisation&amp;#039;&amp;#039;}}, dalyaninfo.de, abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Segeln|Segler]], der mehrere Bücher veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schmutnigs Eltern hatten ein Geschäft. Kuno Schmutnig wurde von einer [[Gouvernante]] betreut und erzogen, bis er in ein [[Internat]] geschickt wurde. Er begann ein Medizinstudium, das er jedoch aufgab, um zu reisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuno S. Steuben: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Goldquellen der Pharaonen: Allein auf dem reißenden Nil&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein, Berlin/Frankfurt/Wien 1963, S. 105 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Schüler arbeitete Schmutnig in den Schulferien einmal im [[Naturmuseum Senckenberg]] in [[Frankfurt am Main]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kuno S. Steuben: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Goldquellen der Pharaonen: Allein auf dem reißenden Nil&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein, Berlin/Frankfurt/Wien 1963, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1956 übte Schmutnig mit einem [[Faltboot]] in der [[Nordsee]]. Im Frühjahr 1957 reiste er mit dem Boot im Gepäck nach [[Izmir]] und [[paddeln|paddelt]] von dort die Küste entlang südwärts. Das schwere [[Erdbeben]] im April 1957 in [[Fethiye]] erlebt Schmutnig auf dem Meer. Er fuhr nach [[Rhodos]] und paddelte von dort quer über die [[Ägäis]] nach [[Piräus]]. Im Oktober 1957 kam er auf [[Korfu]] an. Im Winter fuhr er ins [[Schweden|schwedische]] [[Kiruna]], durchquerte die Eissteppen [[Lappland]]s auf Skiern und verbrachte dort den Winter 1957/58. Im Frühjahr 1958 heuerte Schmutnig bei [[Norwegen|norwegischen]] [[Walfang|Walfängern]] an. Im Sommer paddelte er in seinem Faltboot die [[Rhone]] hinunter und durch die [[Camargue]]. Im Herbst unterschrieb er einen Vertrag für eine Expedition an der [[Mittelmeer]]küste nahe [[Marseille]], bei der antike Schiffswracks untersucht werden sollten. Dabei lernte er professionelles [[Tauchen]]. Anschließend wurde er Mitglied in einem Filmteam, das eine Unterwasserdokumentation auf den [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]] drehen sollte. Auf der Fähre von [[Barcelona]] zu den Kanaren traf er seine spätere Frau Lili, ein [[Model|Mannequin]] und [[Fotomodell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 reiste er mit der Idee, ein Buch zu schreiben, im Spätherbst nach [[Äthiopien]]. Zunächst hielt er sich in [[Addis Abeba]] auf, um notwendige Genehmigungen zu erlangen. In den ersten Januartagen 1960 baute er an einer Nilbrücke der Straße zwischen Addis Abeba und [[Debre Markos]] ein [[Floß]] und ließ sich auf dem [[Blauer Nil|Blauen Nil]] rund 300 Kilometer flussabwärts treiben. Am 5. Februar 1960 kam es zu einer Begegnung mit vier [[Oromo (Ethnie)|Oromo-Männern]], in deren Verlauf es zu einem Kampf kam, bei dem Schmutnig, vermutlich aber auch zwei der Oromo verwundet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuno S. Steuben: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Goldquellen der Pharaonen: Allein auf dem reißenden Nil&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein, Berlin/Frankfurt/Wien 1963, S. 95 ff. Schmutnig nennt die vier Männer dort &amp;#039;&amp;#039;Galla&amp;#039;&amp;#039;, den veralteten Begriff für Oromo.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa zwei Wochen später endete seine Floßfahrt. Geschwächt durch die Verletzung, [[Dysenterie]], [[Malaria]] und [[Mangelernährung]] strandete Schmutnig am Ufer. Ob er selbst das Plateau von [[Godscham]] oberhalb des Nil[[canyon]]s erklomm oder ein in der Nähe wohnender Stamm ihn fand, blieb ungewiss. Er wurde gepflegt und schließlich in etwa zehn Tagen begleitet von jeweils lokalen Führern zurück zur Nilbrücke gebracht, von wo er nach Debre Markos gefahren wurde. Seine Erlebnisse veröffentlichte er in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Zu den Goldquellen der Pharaonen: Allein auf dem reißenden Nil&amp;#039;&amp;#039;. Das Buch inspirierte [[Rüdiger Nehberg]] Anfang der 1970er Jahre, 1972 eine Reise mit dem Paddelboot auf dem Blauen Nil zu unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ruediger-nehberg.de/abenteuer.htm &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer am Blauen Nil und Omo-Fluß&amp;#039;&amp;#039;], Webseite von Rüdiger Nehberg, abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;Juli 2011; vgl. auch Rüdiger Nehberg: &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer Abenteuer: Blauer Nil und Rudolfsee.&amp;#039;&amp;#039; Kabel, Hamburg 1982, ISBN 3-921909-61-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmutnig segelte im Sommer 1960 mit seiner Verlobten Lili in einem unmotorisierten 5-m-Fischerboot um den [[Peloponnes]]. Im Sommer 1961 segelte er, inzwischen verheiratet, mit seiner Frau mit dem gleichen Boot von [[Piräus]] durch die [[Ägäisches Meer|Ägäis]] zur [[Kleinasien|kleinasiatischen]] Küste. Auf [[Kalymnos]] tauschten sie das Boot gegen ein doppelt so großes, ehemaliges [[Schwammtaucher]]schiff von 10 Metern Länge. Sie überholten das Schiff und tauften es &amp;#039;&amp;#039;[[Shangri-La|Shangrila]]&amp;#039;&amp;#039;. Bis in den Herbst 1961 hinein segelten er und seine Frau in den Gewässern um [[Bodrum]]. Die Erlebnisse veröffentlichte Schmutnig im Buch &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer mit Shangrila&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 verkaufte Schmutnig die &amp;#039;&amp;#039;Shangrila&amp;#039;&amp;#039; und wechselte auf den vier Meter langen [[Segelkatamaran|Katamaran]] &amp;#039;&amp;#039;Unikat&amp;#039;&amp;#039;, auf dem er mit seiner Frau von Izmir bis [[Manavgat]] im [[Golf von Antalya]] segelte. Die Erfahrungen mündeten 1967 in eine Artikelserie in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Yacht (Zeitschrift)|Yacht]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 begann er mit seiner Frau, in [[Sansibar]] ein Zentrum für Sporttaucher aufzubauen. Er setzte sich für das Hai-Markierungsprogramm im [[Atlantik]] ein und gründete in diesem Zusammenhang in [[Zürich]] die &amp;#039;&amp;#039;Tuna-Sportfishing GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die bis 2007 Bestand hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moneyhouse.ch/u/tuna_sportfishing_gmbh_CH-020.4.900.580-6.htm &amp;#039;&amp;#039;Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Zürich zu Eintrag CH-020.4.900.580-6&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1985 kehrten beide in die [[Türkei]] zurück und ließen sich in Dalyan südöstlich von [[Marmaris]] nieder, um einen [[Nationalpark]] für Öko-Tourismus mitaufzubauen. 2004 verstarb Schmutnig dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zu den Goldquellen der Pharaonen: Allein auf dem reißenden Nil&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein, Berlin/Frankfurt/Wien 1963&lt;br /&gt;
** ungarische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Tutajjal a fáraók aranybányáihoz: (Egyedül a rohanó Níluson)&amp;#039;&amp;#039;, Bratislava 1966 und Budapest 1966&lt;br /&gt;
** bulgarische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Kǔm zlatnite izvori na faraonite&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Simeon Tichov, Profizdat, Sofia 1967&lt;br /&gt;
** englische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Alone on the Blue Nile&amp;#039;&amp;#039;, Hale, London 1973, ISBN 978-0709133414&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abenteuer mit Shangrila&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein, Berlin/Frankfurt/Wien 1965&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Küste Kleinasien – Entdeckungsreise im Katamaran&amp;#039;&amp;#039;, vier Artikel in: [[Yacht (Zeitschrift)|Yacht]], 9/1967 bis 12/1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf Haie und Großfische in allen Weltmeeren: Fischgründe und Fangmethoden&amp;#039;&amp;#039;, Parey, Hamburg/Berlin 1973&lt;br /&gt;
* mit Gerhard Krefft: &amp;#039;&amp;#039;Die Haie der sieben Meere: Arten, Lebensweise und sportlicher Fang&amp;#039;&amp;#039;, Parey, Hamburg/Berlin 1978, ISBN 3-490-12914-8 und 2. Auflage 1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107531119}}&lt;br /&gt;
* Udo Hinnerkopf: [http://www.insidersegeln.de/rechteseite/Kuno.php &amp;#039;&amp;#039;Der Abenteuerer an der türkischen Küste&amp;#039;&amp;#039;], Reportage über Kuno Schmutnig, abgerufen am 25. Juli 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107531119|LCCN=no/2001/58045|VIAF=17753048}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steuben, Kuno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taucher (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steuben, Kuno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Steuben, Kuno S. (Pseudonym); Steuben, Kuno Sch. (Pseudonym); Schmutnig, Kuno (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Segler und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dalyan]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rübenkopf</name></author>
	</entry>
</feed>