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	<title>Kundun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kundun&amp;diff=366821&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nere: /* Entstehung */</title>
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		<updated>2022-12-09T22:17:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild             =&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel  = Kundun&lt;br /&gt;
| Originaltitel    = Kundun&lt;br /&gt;
| Produktionsland  = USA&lt;br /&gt;
| Originalsprache  = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr = 1997&lt;br /&gt;
| Länge            = 134&lt;br /&gt;
| FSK              = 6&lt;br /&gt;
| JMK              =&lt;br /&gt;
| Regie            = [[Martin Scorsese]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch         = [[Melissa Mathison]]&lt;br /&gt;
| Produzent        = [[Barbara De Fina]]&lt;br /&gt;
| Musik            = [[Philip Glass]]&lt;br /&gt;
| Kamera           = [[Roger Deakins]]&lt;br /&gt;
| Schnitt          = [[Thelma Schoonmaker]]&lt;br /&gt;
| Besetzung        =&lt;br /&gt;
* 2-jähriger Dalai Lama: Tenzin Yeshi Paichang&lt;br /&gt;
* 5-jähriger Dalai Lama: Tulku Jamyang Kunga Tenzin&lt;br /&gt;
* 10-jähriger Dalai Lama: Gyurme Tethong&lt;br /&gt;
* erwachsener Dalai Lama: Tenzin Thuthob Tsarong&lt;br /&gt;
* Mutter des Dalai Lama: Tencho Gyalpo&lt;br /&gt;
* [[Reting Rinpoche]]: Sonam Phuntsok&lt;br /&gt;
* Vater des Dalai Lama: Tsewang Migyur Khangsar&lt;br /&gt;
* [[Mao Zedong|Vorsitzender Mao]]: Robert Lin&lt;br /&gt;
| Synchronisation  =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kundun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Monumentalfilm]] von [[Martin Scorsese]], gedreht [[Filmjahr 1997|1997]] an [[Marokko|marokkanischen]] Schauplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film zeigt das Leben von [[Tenzin Gyatso]], dem 14. [[Dalai Lama]] [[Tibet]]s, von seiner Auserwählung 1937 bis zu seiner Flucht vor den [[China|chinesischen]] Besatzern 1959 nach [[Indien]]. Er zeichnet sich durch meditative,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebert&amp;quot;&amp;gt;vgl. {{Internetquelle |autor=[[Roger Ebert]] |url=https://www.rogerebert.com/reviews/kundun-1998 |sprache=en |titel=Kundun |werk=Rogerebert.com |datum=1998-01-16 |abruf=2008-05-22 |zitat=like one of the popularized lives of the saints […] The film’s visuals and music are rich and inspiring, and like a mass by [[Johann Sebastian Bach|Bach]] or a [[Malerei der Renaissance|Renaissance church painting]], it exists as an aid to worship […]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; farbenprächtige&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. zum Einsatz der Farbe [[Rot]]: {{Literatur |Autor=Susanne Marschall |Hrsg=Katholisches Institut für Medieninformation [KIM] und Katholische Filmkommission für Deutschland |Titel=Eine Initiale des Sehens – Kunst, Alltag, Kino |Sammelwerk=[[Lexikon des Internationalen Films]] |Band=3 |Verlag=[[Zweitausendeins]] |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2002 |ISBN=3-86150-455-3 |Seiten=R 6 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bilder und die effektvolle Musik von [[Philip Glass]] aus. Vereinzelt wurde in dem Film ein undistanzierter, [[Hagiographie|hagiographischer]] Ansatz erkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=David Edelstein |url=http://www.slate.com/id/3241 |sprache=en |titel=Holding Their Fire |werk=[[Slate (Magazin)|Slate]] |datum=1997-12-26 |abruf=2008-05-22 |zitat=hagiography}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Ein zweijähriger Bauernsohn wird von [[Buddhismus|buddhistischen]] Mönchen in Tibet auf dem Lande, nahe der chinesischen Grenze, als die gesuchte Wiedergeburt des 13. Dalai Lama erkannt. Der selbstbewusste Knirps beansprucht vorlaut die [[Mala (Gebetskette)|Gebetskette]] seines Vorgängers als die eigene. Aus verschiedenen Gegenständen wählt er diejenigen aus, die seinem Vorgänger gehörten und er kennt die Namen der fremden Mönche.&lt;br /&gt;
Der kleine Junge wird nach [[Lhasa]], der Hauptstadt Tibets, gebracht, um dort von den Gelehrten auf seine zukünftige Rolle vorbereitet zu werden. Der größte Teil des Films zeigt das Leben am Hofe des Dalai Lamas mit all seinen buddhistischen Zeremonien und Riten, aber auch die Irritationen eines kleinen Jungen in einer fernen Stadt mit der Ahnung einer großen Verantwortung. Im letzten Teil sieht der Zuschauer den Einmarsch der Chinesen, die massenhafte Ermordung von Mönchen, die Zerstörung tausender Klöster und den Raub tibetischer Identität. Der Kundun erlässt eine [[Amnestie|Generalamnestie]]: „&amp;#039;&amp;#039;Freiheit für alle.&amp;#039;&amp;#039;“ Der Dalai Lama kann den „[[Mao Zedong|Großen Vorsitzenden]]“ in einem persönlichen Gespräch nicht von der Unabhängigkeit Tibets überzeugen, hält der doch alle Religion für Gift und das tibetische Regierungssystem für äußerst rückständig. Der Film endet mit der Flucht des Dalai Lama nach Indien, zu der nicht zuletzt die Befragung des Staatsorakels im [[Nechung-Kloster]] riet. Die spektakuläre [[Orakel#China und Tibet|Orakel-Zeremonie]] wird im Film bei mehreren Gelegenheiten gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Idee zum Film stammt von der Drehbuchautorin Melissa Mathison, der Ex-Ehefrau von [[Harrison Ford]] und Autorin des Oscar-nominierten Drehbuchs zu &amp;#039;&amp;#039;[[E.T. – Der Außerirdische]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Dalai Lama arbeitete selbst am Drehbuch mit. Martin Scorsese stimmte sofort einer Verfilmung zu, als Melissa Mathison ihm 1993 das Drehbuch vorlegte. Der Dalai Lama interessiere ihn als moralische Autorität, der der ganzen Welt als gutes Beispiel dienen könne, sagte er später in einem Interview. Da weder Indien noch China Drehgenehmigungen erteilten, wurde der Film, neben einigen Szenen in [[Kanada]] und den [[Vereinigte Staaten|USA]], vor allem in [[Marokko]] gedreht – ausschließlich mit tibetischen Schauspielern, ein großer Teil von ihnen aus der weitverzweigten Familie des Dalai Lama.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kundun&amp;#039;&amp;#039; ([[Umschrift nach Wylie|Wylie]]: &amp;#039;&amp;#039;Sku-mdun&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ehrentitel des Dalai Lama, wird „Kundün“ ausgesprochen und bedeutet ‚die verehrungswürdige Anwesenheit‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Martin Scorsese ist einer von ca. 50 Menschen, denen es durch die chinesische Regierung lebenslang untersagt ist, die [[Volksrepublik China]] zu besuchen. Dazu gehören unter anderem die US-amerikanischen Schauspieler Harrison Ford und [[Richard Gere]]. Ebenso erging es den wichtigsten Mitwirkenden an dem ebenfalls 1997 entstandenen Tibetfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Sieben Jahre in Tibet (1997)|Sieben Jahre in Tibet]]&amp;#039;&amp;#039;, darunter neben Regisseur [[Jean-Jacques Annaud]] die weltbekannten Darsteller [[Brad Pitt]] und [[David Thewlis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Film wird ansatzweise das in Teilen Tibets noch übliche Ritual der [[Himmelsbestattung]] gezeigt, bei dem dem Toten das Fleisch von den Knochen geschnitten und an Vögel verfüttert wird. Dieses Ritual ist sehr alt und bereits bei frühen [[Jäger und Sammler|Jäger- und Sammlerkulturen]] durch [[Archäologie|archäologische]] Funde nachgewiesen. Trotz dieser Darstellung und des Zeigens eines Zeitungsfotos, auf dem drei abgetrennte Köpfe zu sehen sind, erhielt der Film eine Altersfreigabe ab 6&amp;amp;nbsp;Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Everschor]] attestiert Kundun „faszinierende Bilder von geradezu [[Magie|magischer]] Anziehungskraft“ und einen „selten ingeniösen [[Soundtrack]]“, komponiert von [[Philip Glass]]. Das Drehbuch sei dem Thema aber in seiner geistigen Dimension nicht gewachsen, liefere oft nur papierne Dialoge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|508114|Abruf=2021-06-08}} (=[[Filmdienst]] 05/1998)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für Tomasso Schultze verbreiten die Bilder „ein erhebendes, wenn nicht andächtiges Gefühl“ während die Handlung die Stationen im Leben des Dalai Lama einfach nur abhake. „Erst ganz zum Schluß, wenn Scorsese Traum und Realität, Vergangenheit und Zukunft zu einer ehrfürchtigen Vision von einer [[Utopie|besseren Welt]] zusammenmontiert“, werde &amp;#039;&amp;#039;Kundun&amp;#039;&amp;#039; ein großer Film.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cinema|1330868|Abruf=2021-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[TV Today]]&amp;#039;&amp;#039; (06/1998) möchte Kundun als gelungenes Filmgedicht für [[Buddhismus im Westen#Kritik am westlichen Buddhismus|Buddhismus-Hungrige]] empfehlen, für Normalzuschauer sei der Film aber schwer verträglich.&lt;br /&gt;
* „Überwältigende visuelle Kraft“ und „ein authentisches Bild“ der tibetischen Kultur sah der Kritiker von &amp;#039;&amp;#039;[[Prisma (Fernsehzeitschrift)|prisma online]]&amp;#039;&amp;#039; in dem Film.&lt;br /&gt;
* Peter Stack schrieb im &amp;#039;&amp;#039;[[San Francisco Chronicle]]&amp;#039;&amp;#039;: „Betäubend, seltsam, glorreich, ruhig und wahrlich absorbierend […] ‚Kundun‘ ist wohl das unsprachlichste Filmerlebnis, das wir in den Kinos finden können. […] Filme erreichen das sonst selten – sehr nahe daran, das Empfinden im [[Spiritualität|spirituellen]] Dasein eines Mannes einzufangen. […] ein Film mit überraschend reichem inneren Leben und Momenten steinerner Stille und Ruhe. Schafft das das Publikum?“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Stack |url=http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgif=/c/a/1998/01/16/DD34340.DTL |sprache=en |titel=Filmkritik – Scorsese schafft ein Fest für die Sinne mit ‚Kundun‘ |werk=[[San Francisco Chronicle]] |datum=1998-01-16 |abruf=2008-05-14 |zitat=Stunning, odd, glorious, calm and sensationally absorbing […] ‘Kundun’ is as near a nonverbal movie experience as we’re likely to find at theaters. […] comes amazingly close to catching the thing movies almost never get – the sensation of man’s spiritual life. […] a film with a surprisingly rich inner life and great moments of stone silence and stillness. Can audiences handle it?|offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Stephen Holden]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times|New York Times]]&amp;#039;&amp;#039;: „So dicht dran, ein Werk reiner [[Film]]kunst zu erschaffen, war Martin Scorsese noch nie.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Stephen Holden]] |url=http://www.nytimes.com/library/film/122497kundun-film-review.html |sprache=en |titel=‚Kundun‘: Der Dalai Lama, vom Säugling zum Erwachsenen, im Exil |werk=[[The New York Times]] |datum=1997-12-24 |abruf=2008-05-14 |zitat=Martin Scorsese has come the closest he ever has to making a work of pure cinema.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Kundun war bei der [[Oscarverleihung 1998]] viermal für den [[Oscar]] nominiert: [[Oscar/Beste Kamera|Beste Kamera]] (Roger Deakins), [[Oscar/Beste Filmmusik|Beste Filmmusik]] (Philip Glass) sowie [[Oscar/Bestes Szenenbild|Bestes Szenenbild]] und [[Oscar/Bestes Kostümdesign|Bestes Kostümdesign]] (beide [[Dante Ferretti]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0119485}}&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes|kundun}}&lt;br /&gt;
* {{Metacritic|kundun}}&lt;br /&gt;
* {{LdiF|508114}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dailyscript.com/scripts/kundun.html &amp;#039;&amp;#039;Das Drehbuch&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Martin Scorsese}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4563196-7|LCCN=no00060261|VIAF=316753513}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin Scorsese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmbiografie (Religion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nere</name></author>
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